Deutliche Niederlage gegen Brunnen
Nach den zuletzt erfolgreichen Spielen und insbesondere dem Sieg gegen Locarno am Mittwoch durften die Zuger Fans optimistisch auf das Heimspiel gegen Brunnen schauen. Doch sie wussten auch: Die Mannschaft hatte zuletzt bei Heimspielen Mühe und konnte selten überzeugen.
Das Spiel begann mit einem Paukenschlag: Schon in der dritten Minute konnte der Gast aus Brunnen erstmals einnetzen. Der Schock sass tief und die Zuger vermochten zu keinem Zeitpunkt richtig Druck zu entwickeln. Im Gegenteil, die Brunner blieben mit ihren schnellen Gegenstössen deutlich gefährlicher als die Zuger mit den behäbig vorgetragenen Angriffen. Und so kam es, wie es kommen musste: Brunnen erzielte in der 38. Minute das 0:2. Durchaus verdient. Immerhin kam Zug kurz vor der Pause noch zu einer guten Chance durch Christopher Teichmann. Dessen Ball ging aber am Tor vorbei.
Die Zuger kamen leicht verbessert aus der Pause und hatten in den ersten 10 Minuten drei Chancen, keine davon zwingend. Eine dieser Chancen hatte Simone Campisi, der beste Mann auf Zuger Seite. Er rackerte und grätschte und er konnte sich immer wieder im eins gegen eins durchsetzen. Als einziger Zuger.
Diese kurze Druckphase führte schliesslich zum ersten Zuger Tor. In der 61. Minute konnte Muhamed Seferi nach einem Freistoss den Anschlusstreffer erzielen. Der Jubel auf Zuger Seite war gross und bei den Zuschauern kam Hoffnung auf, dass das Heimteam das Spiel noch drehen könnte. Mit dem 1:3 nur zwei Minuten später wurde diese jedoch im Keime erstickt. Und fünf Minuten später erzielte Brunnen sogar das 1:4. Zug vermochte nicht mehr zu reagieren, erzielte durch Elvedin Causi zwar noch das 2:4, dabei blieb es aber. Auch weil zwei Treffer von Brunnen wegen Offsides aberkannt wurden. Ebenfalls nicht zählte ein Tor von Luigi Milicaj, dem ein Foul vorausgegangen war.















































