«Die Entwicklung macht mich stolz»
Am Sonntag geht es endlich auch für unser Frauen-Team wieder los. Und gleich kommt es zum Spitzenspiel in der 4. Liga gegen Goldau. Wir haben mit dem Trainer, Charlie Heymann, über die Entwicklung und Motivation des Teams und die Ziele für die Rückrunde gesprochen.
Das Interview folgt weiter unten. Zuerst haben sich die drei Kapitäninnen geäussert:
«Die Hinrunde war hart, aber wir haben gekämpft und es damit bis fast an die Spitze der Tabelle geschafft. Bis auf das erste Spiel haben wir alles gewonnen. Darauf sind wir natürlich stolz. Wir sehen selbst, dass das ganze Team einen grossen Entwicklungsschritt gemacht hat seit der letzten Saison. Wir spielen besser zusammen und sind auch taktisch reifer. Unsere Motivation für die Rückrunde ist riesig. Wir wollen den 1. Platz in der Tabelle und somit in die 3. Liga aufsteigen.»
Charlie, was sagst du zu den Äusserungen deiner Spielerinnen?
Ich bin sehr stolz auf sie. Wir machen richtig gute Fortschritte in allen Belangen und das Team lässt sich auch durch Rückschläge nicht von seinem Weg abbringen. Wie die Kapitäninnen sagten, sind wir mit einer Niederlage gestartet. Doch danach gab’s nur mehr Siege.
Was ist denn der Unterschied zur Vorsaison?
Es war unsere erste Saison überhaupt. Kämpferisch waren wir da zwar auch gut. Spielerisch fehlte aber noch Einiges. Zudem mussten wir auch als Team zuerst zusammenwachsen. Für mich steht das Team über allem. Gemeinsam kann man so viel erreichen. Dieses Jahr liessen wir uns auch nicht aus dem Konzept bringen, wenn andere Teams Spielerinnen aus höheren Ligen ein gesetzt haben. Wir haben unser Ding durchgezogen und sind stark geblieben.
Wie lief nun die Vorbereitung auf die Rückrunde?
Wir hatten ein Testspiel gegen einen Drittligisten, das nicht so gut lief. Wir waren an dem Tag irgendwie nicht so da. Das kann passieren, war aber auch ein Weckruf. Toll war das Vorbereitungsturnier in Kriens, wo auch Teams aus der 2. und 3. Liga dabei waren. Das war ein spannendes Turnier. Wir haben bis auf ein Spiel sehr gute Leistungen gezeigt. Viel Power gehabt, ein gutes Zusammenspiel gezeigt. Insgesamt hatten wir eine gute Vorbereitung, alle haben richtig Gas gegeben.
Ihr seid also bereit für das Spitzenspiel gegen Goldau?
Ja. Es ist zwar nicht immer einfach für uns, weil das Kader sehr knapp ist. Aber das Team ist voll motiviert und wir haben für uns das Ziel formuliert, aufsteigen zu wollen. Vom Verein wird das von uns nicht erwartet. Aber die Spielerinnen sind ambitioniert und wollen immer gewinnen. So muss es sein. Für mich noch wichtiger ist, dass wir uns stetig weiterentwickeln, vor allem auch spielerisch und taktisch.
Gab es im Kader Veränderungen?
Wir haben eine neue Spielerin erhalten und eine andere ist aus dem Ausland zurückgekehrt. Eine wichtige Veränderung ist aber auch, dass unsere Torhüterin wieder gesund ist. Sie war wegen eines Handbruchs lange ausgefallen. Wir sind also jetzt komplett und freuen uns sehr, dass es endlich wieder losgeht.
Wie siehst du generell den Frauenfussball bei Zug 94?
Es ist eine richtig schöne Entwicklung. Zahlenmässig mit jetzt fast 200 Juniorinnen und Frauen im Verein. Wir erhalten aber auch viele positive Rückmeldungen aus dem Umfeld und der Support für den Frauenfussball im Verein ist sehr spürbar.
Die Rückrunde startet mit dem Spiel gegen den Leader. Der SC Goldau ist am Sonntag, 12. April 2026, um 12 Uhr auf der Herti Allmend zu Gast. Derzeit liegen die Schwyerinnen drei Punkte vor uns. Mit einem Sieg kann Zug 94 aufschliessen.















































