Auftakts Niederlage in Solothurn
Mit Euphorie und Hoffnung trat die erste Mannschaft von Zug 94 die Reise an die Stadt an der Aare an. Es wartete kein Hauptstadtklub, sondern der FC Solothurn. Ein Kollektiv, dass man in der vergangenen Saison zwei Mal besiegen konnte. Das schürt natürlich die Hoffnung, die Saison mit einem positiven Ergebnis zu beginnen.
Das Team von Erminio Piserchia hatte einen klaren Plan und wollte diesen im Spiel gegen die Solothurner auch umsetzen, doch der Start in die Partie verlief denkbar ungünstig. In der vierten Minute kombinierten sich die Solothurner aus der eigenen Defensive ins Mittelfeld und dort fand Naim Djaoudi eine Lücke in der aufgerückten Zuger Defensive und steckte den Ball perfekt durch für den Stürmer Dramane Sissoko, welcher alleine auf Zug Torwart Kader Abubakar zustürmen konnte und den Ball an diesem vorbei zum 1:0 einschob.
Nach dem Gegentor neutralisierte sich das Spiel und die Teams hielten den Ball vor allem in den eigenen Reihen und versuchten, Nadelstiche zu setzen. Einer solcher gelang Zug in der 16. Minute, als Bojan Saponja nach einer Ecke per Kopf zum 1:1 traf. Dieser Ausgleich gab dem Team Aufwind und man versuchte vermehrt, das Spieldiktat an sich zu reissen. Doch das Spiel wurde ruppiger und es gab viele Unterbrechungen durch Fouls. Aus den Standards konnte jedoch kein Team eine nennenswerte Aktion kreieren. So verabschiedeten sich die beiden Teams mit einem 1:1 zur Pause in die Katakomben.
Solothurner Joker stechen
Nach dem Pausentee startete Zug 94 engagiert in die zweite Hälfte und wollte dort an die gute Phase vor der Pause anknüpfen. Die Partie blieb umkämpft und beide Mannschaften suchten den Weg nach vorne. Zug kam dabei immer wieder zu Möglichkeiten, konnte diese jedoch nicht in etwas Zählbares ummünzen.
In der 65. Minute waren es dann die Solothurner, die erneut zuschlugen. Nach einer Phase, in der Zug 94 eigentlich gut im Spiel war, gelang es dem Heimteam, die Zuger Defensive zu überwinden und durch den eingewechselten Nenad Zivkovic mit 2:1 in Führung zu gehen.
Die Zuger gaben sich jedoch nicht geschlagen und versuchten weiterhin, zurück ins Spiel zu finden. Solothurn verteidigte die Führung nun mit viel Einsatz und lauerte gleichzeitig auf die sich bietenden Räume. Zug 94 war gezwungen, mehr Risiko einzugehen, wodurch sich gegen Ende der Partie immer grössere Räume ergaben.
In der 83. Minute fiel schliesslich die Vorentscheidung. Nach einem Abschluss der Solothurner landete der Ball zunächst am Pfosten, ehe David Stuber am schnellsten reagierte und zum 3:1 einschob. Zug 94 versuchte in den verbleibenden Minuten nochmals alles, doch die Hypothek war nun zu gross.
Den Schlusspunkt setzte in der 89. Minute Mattia Bellino. Mit dem 4:1 machte er die Niederlage für Zug 94 endgültig. Für Zug 94 bedeutet die Partie damit eine bittere Auftaktniederlage. Trotz des deutlichen Resultats zeigte die Mannschaft über weite Strecken, dass sie mit dem FC Solothurn mithalten konnte. Am Ende waren es vor allem die kleinen Details und die Effizienz vor dem Tor, welche den Unterschied machten.
Nun gilt es, die Partie schnell abzuhaken und den Fokus auf die kommenden Aufgaben gegen den FC Wohlen zu richten. Nächsten Samstag steht das zweite Auswärtspiel an. Kickoff ist um 16.30 Uhr.















































