Zug 94 stellt die Weichen für die Zukunft
Mit einem Lacher gestartet und mit wichtigen Entscheiden für die Zukunft geendet: An der Generalversammlung 2026 von Zug 94 blickte der Verein auf ein sportlich wie wirtschaftlich erfreuliches Jahr zurück. Gleichzeitig wurden mit einem neuen Präsidenten, einem erweiterten Vorstand und neuen Funktionen wichtige Weichen für die kommenden Jahre gestellt.
Sportlich hatte die vergangene Saison einiges zu bieten. Die 1. Mannschaft sicherte sich den Ligaerhalt in der 1. Liga Classic und sorgte mit dem Schweizer Cupspiel gegen den FC Luzern für einen der Höhepunkte des Vereinsjahres. Die 2. Mannschaft schaffte den Wiederaufstieg in die 3. Liga, ebenso gelang dem Frauenteam der Aufstieg in die 3. Liga. Bei den Junioren konnten sämtliche Youth-League-Teams ihre Liga halten, die Ca-Junioren feierten zudem den Cupsieg. Auch die Juniorinnenabteilung wächst weiter und zählt mittlerweile beinahe 180 SpielerInnen.
Finanziell erfreuliches Vereinsjahr
Auch wirtschaftlich kann Zug 94 auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken. Bei Einnahmen von rund CHF 1’335’000.- schliesst die Jahresrechnung 2025/26 mit einem Gewinn von rund CHF 43’000.- ab. Im Vorjahr hatte dieser noch CHF 19’210.- betragen. Insbesondere das attraktive Cupspiel gegen den FC Luzern trug zum positiven Ergebnis bei und ermöglichte es dem Verein, seine Reserven weiter zu erhöhen.
Erfreulich entwickelt sich weiterhin auch das Sponsoring. Dieses verzeichnete erneut ein Wachstum von rund 15 Prozent. Der Supporter Club zählt inzwischen rund 110 Mitglieder, der Club 300 rund 30 Mitglieder. Zudem konnten weitere Partner für Zug 94 gewonnen werden.
Kilian Borter übernimmt das Präsidium
Eine wichtige Veränderung gibt es an der Spitze des Vereins. Flemming Ørnskov gibt das Präsidentenamt ab. Zu seinem Nachfolger wurde Kilian Borter gewählt. Er gehört dem Vorstand von Zug 94 bereits seit knapp sechs Jahren an und war bisher insbesondere für Kommunikation und Sponsoring verantwortlich. Zudem ist er Mitglied der Sportkommission und kennt den Verein sowie das wirtschaftliche und politische Umfeld in Zug bestens.
Gleichzeitig wird der Vorstand erweitert. Neu nehmen Aykut Arada als Verantwortlicher SPIKO und Nicolas Gisin als Verantwortlicher Kommunikation Einsitz im Vorstand. Die bisherigen Vorstandsmitglieder Christian Volkart, Doris Keller, Besnik Reci, Ralf Boom, Milutin Draskovic und Patricia Aschwanden wurden für eine weitere Amtszeit wiedergewählt.
Neue Statuten für eine moderne Vereinsführung
Einen weiteren wichtigen Schritt machte Zug 94 mit der Revision seiner Statuten. Im Zentrum stehen insbesondere die Bereiche Ethik, Good Governance und Inklusion. Neu unterstehen der Verein sowie Spielerinnen und Spieler, Trainerinnen und Trainer und Funktionärinnen und Funktionäre ausdrücklich der Ethik-Charta, dem Ethik-Statut und dem Doping-Statut von Swiss Olympic. Damit werden zugleich die Voraussetzungen für die J+S-Fördergelder der Juniorinnen- und Juniorenabteilung sichergestellt. Auch der Umgang mit Interessenkonflikten und die unabhängige Sportgerichtsbarkeit sind neu klar in den Statuten geregelt.
Neue Funktionen für Schutz und Inklusion
Auch gesellschaftlich entwickelt sich Zug 94 weiter. Mit Ilona Wickart als Kinder- und Jugendschutzbeauftragte und Ambros Birrer als Inklusionsverantwortlichem werden zwei neue Funktionen im Verein etabliert.
Ilona Wickard soll dabei als offene, neutrale und vertrauensvolle Ansprechperson für Spielerinnen und Spieler, Eltern, Trainerinnen und Trainer sowie weitere Vereinsmitglieder dienen. Im Zentrum ihrer Aufgabe stehen Respekt, Fairness, Gleichbehandlung und ein verantwortungsvoller Umgang miteinander.
Ambros Birrer bringt 35 Jahre Erfahrung im Fussball mit Menschen mit einer Beeinträchtigung mit. Als Inklusionsverantwortlicher möchte er insbesondere die Zusammenarbeit mit heilpädagogischen Schulen und Institutionen stärken und künftig noch mehr Kinder und Jugendliche mit einer Beeinträchtigung für den Fussball begeistern.
Mit diesen Weichenstellungen ist Zug 94 gut aufgestellt, um sich sportlich, wirtschaftlich und als Verein auch in Zukunft erfolgreich weiterzuentwickeln.















































