«Die Vorfreude auf das erste Heimspiel ist riesig»
Nach zwei Auswärtsspielen und einem bislang punktelosen Saisonstart steht für Zug 94 am Samstag endlich das erste Heimspiel auf der Herti Allmend an. Gegen den FC Muri-Gümligen wollen die Zuger die ersten Punkte der Saison einfahren. Captain Fuat Sulimani spricht im Interview über die Stimmung innerhalb der Mannschaft, die Arbeit unter dem neuen Trainer Erminio Piserchia, die Stärken des Teams und darüber, was es braucht, damit die Herti Allmend in dieser Saison zu einer Festung wird.
Fuat, wie ist die Stimmung aktuell innerhalb der Mannschaft und wie hast du die ersten Trainingswochen unter dem neuen Trainer Erminio Piserchia erlebt?
Die Stimmung in der Mannschaft ist trotz des nicht optimalen Saisonstarts sehr gut. Wir wissen alle, dass wir Qualität im Kader haben, und lassen uns von den ersten Resultaten nicht aus der Ruhe bringen.
Die Trainings in der Vorbereitung sind – wie bei jedem Trainer – sehr intensiv gewesen, vor allem weil wir nach einer längeren Pause zurückgekehrt sind und unsere Kondition wieder aufbauen mussten. Mit Erminio zu arbeiten, ist sehr angenehm. Man merkt deutlich, dass er lange im Profibereich tätig war: Die Einheiten sind gut strukturiert, anspruchsvoll und sehr klar in ihrer Zielsetzung. Das hilft uns als Mannschaft enorm weiter.
Am Samstag steht das erste Heimspiel der neuen Saison auf dem Programm. Wie gross ist die Vorfreude, endlich wieder vor den eigenen Fans auf der Herti Allmend aufzulaufen?
Die Vorfreude ist riesig. Nach zwei Auswärtsspielen brennen wir darauf, endlich wieder auf der Herti Allmend aufzulaufen. Heimspiele sind immer etwas Besonderes – man kennt jeden Winkel des Platzes und spürt die Atmosphäre noch intensiver.
Gerade in unserer aktuellen Situation würden wir uns sehr über zahlreiche Unterstützung freuen. Es wäre enorm wichtig, gemeinsam mit unseren Fans den ersten „Dreier“ der Saison einzufahren. Die Unterstützung von den Rängen kann genau der entscheidende Faktor sein.
Die ersten beiden Spiele haben trotz der fehlenden Punkte auch einige positive Ansätze gezeigt. Wo siehst du aktuell die grössten Stärken der Mannschaft?
Uns ist bewusst, wie wichtig ein guter Start gewesen wäre, aber trotz der fehlenden Punkte zweifelt niemand in der Mannschaft an unseren Qualitäten. Unsere grössten Stärken liegen im Zusammenhalt und in der Mentalität.
Wir arbeiten füreinander, geben nicht auf und glauben an unseren Spielplan.
Wo gibt es aus deiner Sicht noch Bereiche, in denen sich die Mannschaft weiterentwickeln und verbessern kann?
Verbesserungspotenzial sehe ich vor allem in unserem Offensivspiel und damit meine ich nicht nur unsere Stürmer, sondern das gesamte Kollektiv. Wir kreieren noch zu wenige klare Torchancen, obwohl wir im Spiel nach vorne viel Aufwand betreiben.
Da müssen wir zielstrebiger werden, die letzten Pässe genauer spielen und im letzten Drittel mutiger auftreten.
Was braucht es, damit die Herti Allmend für jeden Gegner zu einem schwierigen Pflaster wird und kein Gegner am Ende gerne nach Zug kommt?
Damit die Herti Allmend zu einer richtigen Festung wird, brauchen wir unsere Fans als zwölften Mann. Wenn wir vom Anpfiff weg diese besondere Stimmung spüren, starten wir gefühlt jedes Spiel mit einem Spieler mehr auf dem Platz.
Für den Gegner soll es unangenehm sein, hier zu spielen. Wenn Mannschaft und Fans als Einheit auftreten, ist es für jeden Gegner schwer, etwas Zählbares mitzunehmen.
Du bringst viel Erfahrung mit und hast schon einige Situationen im Fussball erlebt. Was ist aus deiner Sicht jetzt wichtig, damit die Mannschaft den nächsten Schritt macht und die ersten Punkte der Saison einfahren kann?
In solchen Phasen ist es entscheidend, Ruhe zu bewahren und nicht an sich zu zweifeln. Wir müssen weiterhin hart arbeiten, unserem Weg treu bleiben und das Vertrauen in die eigene Stärke behalten.
Ich bin fest davon überzeugt, dass wir schon bald die ersten drei Punkte holen werden. Oft fehlt am Anfang nur ein kleines Erfolgserlebnis, um den Knoten platzen zu lassen. Daran glauben wir, und dafür arbeiten wir jeden Tag.
Zum Abschluss: Was möchtest du den Fans vor dem ersten Heimspiel mit auf den Weg geben und auf was können sie sich am kommenden Samstag freuen?
Ich wünsche mir, dass viele Fans den Weg auf die Herti Allmend finden. Das letzte Heimspiel liegt schon eine Weile zurück, und wir haben richtig Lust, wieder vor voller Kulisse aufzutreten.
Im Namen der ganzen Mannschaft kann ich sagen: Wir werden unser letztes Hemd auf dem Platz lassen, um gemeinsam mit euch den ersten „Dreier“ der Saison zu holen. Die Fans können sich auf eine Mannschaft freuen, die alles gibt, leidenschaftlich kämpft und bis zur letzten Minute für den Erfolg arbeitet.
Die Vorfreude auf das erste Heimspiel ist bei Zug 94 gross. Nach zwei Spielen ohne Punkte soll am Samstag gemeinsam mit den Fans der erste Schritt in die richtige Richtung gemacht werden. Die Mannschaft ist bereit – jetzt soll auch auf der Herti Allmend der Funke überspringen.
Zug 94 – FC Muri-Gümligen
Samstag, 22. August 2026, 16.00 Uhr
Herti Allmend, Zug















































