«Wir wollen in die Aufstiegsspiele»

Die 2. Mannschaft hat als Tabellenführerin in der 4. Liga überwintert. Diesen Rang gilt es ab kommendem Samstag mit dem Start der Rückrunde zu verteidigen (Sonntag, 15 Uhr, Herti Allmend gegen den FC Sarneraatal b. Denn das Ziel ist klar: Wir wollen die Aufstiegsspiele für die 3. Liga erreichen. Wir haben mit den beiden Trainern, Julien Manenti und Samet Reci, über die Vorbereitung und ihre Ziele gesprochen.

Julien, seit dem letzten Spiel sind fast vier Monate vergangen. Was habt ihr in dieser Zeit gemacht?

Julien: Vier Monate sind unglaublich lang. Wir haben vor Weihnachten zuerst noch weitertrainiert und dann ab Mitte Januar wieder angefangen. Der Schwerpunkt bei den Trainings lag auf der Fitness und der Spielstruktur. In den Testspielen haben wir auch viel an den Positionen gearbeitet und die Spieler häufig die Rollen wechseln lassen.

Samet: Wir wollen damit die Flexibilität fördern und die Variabilität unseres Spiels erhöhen. Teils haben wir während des Spiels die Formationen angepasst, um zu sehen, wie stabil wir sind und ob der Spielfluss sich dadurch verändert.

Wenn man nur auf die Resultate schaut, gab es gute und schlechte Spiele.

Samet: Ja, es ist aber auch schwierig, die Konzentration und Motivation über so viele Wochen hochzuhalten. Die Vorbereitung war lange. Ich bin froh, geht es jetzt endlich wieder los.

Julien: Die Resultate standen in den Testspielen nicht im Vordergrund. Wir haben viel ausprobiert und auch diverse neue Spieler integriert. Ich bin sicher, dass das Team bereit ist, wenn es ernst gilt.

Welche neuen Spieler sind gekommen?

Julien: Insgesamt konnten wir sieben Neuzugänge tätigen: Arias Nicolas von Blau Weiss Zug (4. Liga), Giuseppe Macri von Zug 94 (30+), Diego Monteiro Bosshard vom FC Witikon (3. Liga), Fabio Ehrat vom FC Emmenbrücke (2. Liga interregional), Ardian Aziraj und Albert Kaba vom FC Rotkreuz (3. Liga) sowie Jetmir Limoni ebenfalls vom FC Rotkreuz (3. Liga).

Zudem ist nun auch Kiano Margiotta, eigentlich noch B-Junior, im Team. Das freut mich besonders, weil er aus der eigenen Juniorenabteilung stammt. Wir hatten in der Vorrunde teils Hilfe von der 1. Mannschaft. Das sollte nun nicht mehr nötig sein, weil wir auch in der Breite gut besetzt sind.

Das Team ist noch sehr jung.

Samet: Ja. Ein Grossteil der Spieler hat einen Jahrgang zwischen 2006 und 2010. Dazu kommen einige erfahrene Spieler, die wichtig für die Struktur des Teams sind. Aber das ist der Weg, den Zug 94 gehen will. Eigene Junioren fördern und mit ihnen zusammen wachsen.

Was ist euer Ziel für die Rückrunde?

Julien: Ganz klar vorne mitspiele und die Aufstiegsspiele erreichen. Danach schauen wir weiter.

Samet: Vom Team erwarten wir, dass sie das umsetzen, was wir im Training erarbeitet haben. Wir müssen als Team auftreten, jeder für jeden gehen. Dann kommen die gewünschten Resultate automatisch.

Julien: Genau. Ich erhoffe mir auch weiterhin viel Unterstützung durch den ganzen Verein. Es wäre schön, wenn auch viele Junioren zuschauen kommen. Denn dieses Team ist ihr weg hin zum Aktivfussball. Wer weiss, dann auch einmal in der 1. Mannschaft von Zug 94.