Zug 94 verliert trotz Überzahl in der Nachspielzeit
Zug 94 muss auch im dritten Saisonspiel als Verlierer vom Platz. Gegen Muri-Gümligen war die Partie lange ausgeglichen, wobei die Zuger über weite Strecken die besseren Möglichkeiten hatten. Trotz Überzahl und mehreren Chancen wollte der entscheidende Treffer nicht fallen – bis Muri-Gümligen in der Nachspielzeit eiskalt zuschlug.
Zug 94 startete engagiert in die Partie und kam bereits früh zu ersten Möglichkeiten. Nach zehn Minuten wurde Muri-Gümligens Ehizele Damian Oyamendan des Feldes verwiesen. Damit spielte Zug 94 bereits früh in Überzahl und hatte eigentlich die besten Voraussetzungen, die Partie zu seinen Gunsten zu entscheiden.
Doch trotz des numerischen Vorteils blieb das Spiel ausgeglichen. Muri-Gümligen verteidigte kompakt und suchte seinerseits immer wieder den Weg nach vorne. Zug 94 kam durch Gustavo Campello Pes, Simone Campisi und Christopher Teichmann zu guten Möglichkeiten, blieb im Abschluss aber zu wenig entschlossen. So ging es torlos in die Pause.
Zug 94 drückt – Muri-Gümligen schlägt spät zu
Auch nach dem Seitenwechsel blieb Zug 94 die aktivere Mannschaft. Matteo Büeler und Bojan Saponja hatten weitere Chancen, später sorgten Leotrim Nitaj und Cleric Njau nochmals für Gefahr vor dem gegnerischen Tor. Mehrere Eckbälle brachten zusätzliche Möglichkeiten, doch der Ball wollte einfach nicht über die Linie.
Muri-Gümligen hielt dagegen und kam trotz Unterzahl ebenfalls zu einzelnen Abschlüssen. Je länger die Partie dauerte, desto hektischer wurde das Spiel. Zug 94 versuchte alles, den ersten Treffer zu erzwingen, konnte seine Chancen aber nicht konsequent genug nutzen.
Dann kam die 92. Minute: Nach einem langen, ausgeglichenen Kampf schlug Muri-Gümligen eiskalt zu. Fabio Rinaldo erzielte in der Nachspielzeit das 0:1 und sorgte damit für die bittere Entscheidung aus Zuger Sicht.
Zug 94 blieb keine Zeit mehr für eine Reaktion. Trotz Überzahl über fast die gesamte Partie und den besseren Chancen steht am Ende die dritte Niederlage im dritten Spiel. Eine besonders schmerzhafte Niederlage, da für die Zuger deutlich mehr drin gelegen wäre.















































