Deutliche Niederlage im Jura

Unsere 1. Mannschaft reiste stark geschwächt in den Jura zum Spitzenteam von Courtételle. Nicht weniger als fünf Stammspieler fehlten verletzungsbedingt oder aus persönlichen Gründen. Somit bekamen einige Spieler die Chance, sich zu zeigen, die sonst wenig oder gar nicht gespielt haben. Dies vorweg: Sie haben ihre Sache sehr gut gemacht, vor allem in der 1. Halbzeit.

Doch der Reihe nach: Courtetelle startete dominant und mit grossem Drang nach vorne. Es dauerte daher ein paar Minuten, bis Zug sich sortiert und auf den Gegner eingestellt hatte. So entwickelte sich ein Spiel ohne grosse Höhepunkte bis zur 20. Minute. Erstmals kam ein Schuss von Courtételle aufs Zuger Tor. Für Matthias Grob aber kein Problem. Kurz danach, nach zwei Eckbällen, dann die nächste Chance des Heimteams. Bei der Nachsschussmöglichkeit hatte Zug Glück. Denn der gute Direktschuss aus rund 16 Metern prallte an einem Zuger ab und ging somit nicht aufs Tor.

Anschliessend beruhigte sich das Spielgeschehen wieder und Zug verteidigte gut. Bis auf die 41. Minute, wo sich der Zuger Verteidiger auf der Grundlinie etwas gar leicht überlaufen liess. Den Schuss aus spitzem Winkel parierte Grob dann reflexschnell. Aus Zuger Sicht gab es in der ersten Halbzeit nur zwei Halbchancen zu vermelden. Nach schönen, schnell vorgetragenen Angriffen über die Flügel fanden die Flanken dann aber jeweils nur gegnerische Spieler, die leicht befreien konnten. Das 0:0 zur Pause war jedoch nicht unverdient, zumal auch Courtételle nicht viele Chancen hatte.

Nichts Neues zu Beginn der zweiten Halbzeit. Die Jurassier mit mehr Ballbesitz, die Zuger mit guter Defensivarbeit. Das änderte sich aber in der 57. Minute. Maxime Messmann konnte den Ball im Mittelfeld übernehmen und wurde von den Zugern nicht konsequent genug angegriffen. Er zog schliesslich aus 20 Metern ab. Grob kann den tückischen Aufsetzer nicht abwehren und sieht  für einmal unglücklich aus. 1:0 für die Hausherren. Vural Oenen vollzieht anschliessend einen Doppelwechsel, der vorerst aber keine Wirkung zeigt. Im Gegenteil: Courtételle griff über rechts an und kam sogleich zur nächsten Chance, die Grob abwehren konnte.

Zug spielte nun deutlich offensiver und riskierte damit in Konter zu laufen. Genau das passierte in der 65. Minute. Die Zuger Verteidigung wird überlaufen, der scharfe Ball in die Mitte lenkt Matteo Pepe unhaltbar ab zum 2:0. Doch Zug gibt nicht auf und kommt nun auch zu einer richtigen Torchance. Nach einem Flankenball von rechts verfehlten die Zuger Stürmer den Ball nur knapp. In der 78. Minute dann erneut ein Angriff der Gäste. Diesmal klappt es und Teichmann kann im Nachschuss das Anschlusstor machen. Die Gäste schöpfen noch einmal Hoffnung auf einen Punkt. Doch die Jurassier kontern jetzt gut und schiessen so in der 82. und der 94. Minute noch zwei weitere Tore. Courtételle gewinnt somit verdient, wenn auch zu hoch, gegen lange gut verteidigende Zuger mit 4:1.

Am kommenden Samstag spielt Zug wieder Zuhause auf der Herti Allmend. Zu Gast sind die Black Stars aus Basel.

Auswärtsspiel im Jura. Gegner ist Courtételle

«Les Verts», wie sie im Jura genannt werden, sind ein ambitioniertes Team. Sie liegen aktuell auf Platz 3 und machten sich bis zum letzten Wochenende Hoffnungen auf Platz 2. Doch in Münsingen reichte es Courtételle nur zu einem 1:1 Unentschieden. Damit liegen die Jurassier nun sieben Punkte hinter den Aufstiegsplätzen. Trotz der Enttäuschung nach dem Spiel gegen Münsingen, spielt der FC Courtételle eine starke Saison und wird am Samstag ein schwieriger Gegner für unsere 1. Mannschaft.

Im Hinspiel war unser Team deutlich unterlegen und verlor Zuhause mit 0:3. Zug zog dabei sicherlich einen schlechten Tag ein und die Tore der Jurassier fielen zu unglücklichen Zeitpunkten, nämlich jeweils in den ersten Minuten jeder Halbzeit. Doch die Jurassier überzeugten damals mit schnellem, technisch gutem Fussball. Unsere 1. Mannschaft ist also gewarnt. Sie hat aber nach der deutlichen HInspiel-Niederlage und nach der Niederlage am letzten Samstag Zuhause gegen Delémont auch etwas gut zu machen. Das weiss das Team und wird daher sicher voll motiviert in den Jura reisen. Denn unsere Mannschaft weiss auch, dass sie, wenn alles stimmt, mit jedem Gegner mithalten kann.

Das Spiel findet am Samstag um 16 Uhr im Centre Sportif von Courtételle statt.

Niederlage gegen Delémont

Nach zuletzt sehr guten Leistungen und Resultaten entäuschte unsere 1. Mannschaft im Spiel gegen den Tabellenvorletzten Delémont und verlor zurecht mit 0:2. Ganz so schlecht, wie dies tönt, war unser Team aber nicht. Denn erstens war Delémont ein (wie erwartet) starker Gegner und zweitens steigerte sich unsere Mannschaft nach der Pause deutlich.

Delémont kam nach Zug und brauchte dringend Punkte im Abstiegskampf. Und genauso spielten die Jurassier von Anfang an: mit dem Messer zwischen den Zähnen, viel Energie und grossem Siegeswillen. In den ersten fünf Minuten kamen die Gäste so schon zu drei Abschlüssen. Alle Schüsse gingen zwar neben das Tor, aber sie zeigten, wie Delémont spielen wollte. Zug brauchte einen Moment, um seinerseits im Spiel anzukommen, hatte dafür in der 11. Minute die grösste Chance bis anhin. Der Schuss aus der Drehung von Gustavo Campello ging aber knapp am Tor vorbei.

Nur fünf Minuten später fiel dann das erste Tor für Delémont. Nach einem weiteren schnellen Angriff über links konnte der Jurassische Mittelstürmer nach einer Flanke den Ball an Matthias Grob vorbei ins Zuger Tor lenken. Zug versuchte zwar zu reagieren, hatte aber Mühe im Spiel von hinten heraus und spielte vor allem quer oder sogar rückwärts. Somit nahm die Mannschaft sich selbst das Tempo aus dem Spiel und kam in der ersten Halbzeit zu keinen nennenswerten Torchancen. Kurz vor der Pause schlug dann Delémont ein zweites Mal zu. Wiederum war es der grossgewachsene und athletische Mittelstürmer, der zwar seinen ersten Abschluss von Matthias Grob abgewehrt sah, den Abprallen dann aber souverän einschieben konnte. Somit stand es zur Pause 0:2.

Trainer Vural Oenen wechselte nach der Pause gleich auf drei Positionen. Das Ziel war klar: mehr offensiven Schwung und besseres Spiel von hinten heraus. Und man spürte, dass diese Wechsel mehr Energie brachten. Das Team versuchte alles, war aber bei diesem Spiel offensiv zu harmlos, um die Jurassier noch einmal in Schwierigkeiten zu bringen. Im Gegenteil, als Zug hinten öffnete, hatten die Gäste gegen Ende des Spiels noch einige hochkarätige Chancen zur Erhöhung des Skores. Sie liessen diese aber liegen.

Zug seinerseits hatte über das ganze Spiel gesehen nach vorne Mühe. Einzig die Chance von Gustavo Campello zu Beginn und drei Schüsse des wiederum sehr aktiven Dein Barreiro schauten offensiv heraus. Das war zu wenig gegen einen cleveren und starken Gegner.

Am nächsten Samstag wartet ein weiterer starker Gegner auf die Zuger: Es geht in den Jura zu Courtételle, das derzeit auf Platz drei liegt.

Delémont zu Gast in Zug

Die SR Delémont war letzte Saison aus der Promotions League abgestiegen. Nun steht das Team auch in der 1. Liga Classic auf einem vorläufigen Abstiegsplatz. Und die Rückrunde war bisher alles andere als gut: Delémont gewann nur eines von zehn Spielen, bei zwei Unentschieden. Das Team kämpft also definitiv gegen den Abstieg – ein gefährlicher Gegner für unsere 1. Mannschaft.

Aus dem Hinspiel bleibt in Erinnerung, dass Delémont ein spielerisch gutes Team hat, das auch richtig Tempo machen kann. In der Defensive scheinen die Jurassier aber anfällig und in der Offensive brauchen sie relativ viele Chancen, um zum Torerfolg zu kommen. Doch gefährlich sind sie mit ihren durchwegs jungen, schnellen Spielern allemal. Für unsere Mannschaft heisst es daher Aufpassen. Sie konnte dank einer bisher sehr guten Rückrunde viele Punkte und Selbstvertrauen sammeln. Zudem scheint das Team sich auch spielerisch wieder gefunden zu haben und knüpfte zuletzt an die sehr guten Darbietungen zu Beginn der Saison an. Zug hat also einen Lauf.

Damit treffen zwei Teams aufeinander, die sich in die gegengesetzte Richtung bewegen. Doch unterschätzen darf man die Gäste aus dem Jura nicht. Nur zu präsent ist deren gute Leistung im Hinspiel. Für die Zuschauer darf man sicherlicher ein spannendes und aufgrund der Spielweise beider Mannschaften auch attraktives Spiel erwarten.

Spielbeginn auf der Herti Allmend ist um 16 Uhr.

Sieg in Solothurn

Unsere erste Mannschaft fuhr nach Solothurn, um zu gewinnen. Nach den zuletzt positiven Resultaten und den sehr guten Spielen zurecht. Und das Team lieferte.

Zug spielte von Anfang an nach vorne und nahm das Spiel in die Hand und presste hoch. Dies führte auf Seiten der Solothurner zu zahlreichen Ballverlusten im Mittelfeld. Zug konnte sich daraus zwar noch nicht die grossen Torchancen erarbeiten, kontrollierte das Spiel aber klar und war das gefährlichere Team. Die erste richtige Chance hatte Zug dann durch den aktiven Dein Barreiro in der 26. Minute. Sein Schuss ging jedoch ans Aussennetz. Bei Solothurn dauerte es bis zur ersten Chance noch länger. Ein Schuss aus zwanzig Metern ging in der 36. Minute knapp daneben. Praktisch im Gegenzug ging Zug dann in Führung. Diego Martin schoss das Tor nach einer tollen Einzelleistung. Bei der 1:0 Führung für Zug blieb es bis zur Pause.

Die zweite Hälfte begann mit einem Paukenschlag für Zug: Solothurn wollte von hinten herausspielen, ein Querpass zur Mitte gelangte zu Christopher Teichmann, der kein Problem hatte, ins leere Tor zu schiessen. 2:0 für Zug.

Danach glich das Spiel wieder demjenigen der ersten Hälfte. Zug hatte mehr Ballbesitz und besass auch einige Torchancen. Solothurn konnte dem nicht allzuviel entgegenhalten. So kontrollierte Zug das Spiel und kam nie in Gefahr, dieses noch zu verlieren. Einzig in der Nachspielzeit kam Solothurn noch zu zwei Chancen, eine davon war ein Lattenknaller. Nach 97 Minuten war das Spiel aus und Zug konnte über drei weitere Punkte beim ambitionierten Solothurn jubeln. Dies nach einem sehr guten Spiel, mit viel Ballkontrolle und Effizienz.

Am kommenden Samstag ist Delémont in Zug zu Gast. Die Jurassier kämpfen um jeden Punkt, um wieder über den Strich zu klettern. Eine Niederlage in Zug könnte deshalb für die Jurassier schon fast kapital sein. Die Zuger ihrerseits werden das Heimspiel mit viel Selbstvertrauen angehen. Und vielleicht schiesst Fuat Sulimani ja wieder ein Tor des Jahres, so wie ihm das im Hinspiel beim 1:1 gelungen war.

Auswärts gegen Solothurn

Am Samstag geht es für unsere 1. Mannschaft nach Solothurn, das aktuell auf Platz 5 liegt und sieben Punkte Vorsprung auf Zug hat. Solothurn gewann zuletzt gegen Münsingen und Schötz, verlor aber auch auswärts bei Bassecourt. Dies war jedoch die einzige Niederlage der Solothurner seit dem Start der Rückrunde. Das Team ist also gut unterwegs gehört zu den erfolgreichsten Mannschaften im Frühling.

Unsere 1. Mannschaft schaut aber ebenfalls auf eine gute Serie zurück: Zuletzt gelangen ihr zwei Siege und ein Unentschieden. Das Team hat also viel Selbstvertrauen und geht nach Solothurn, um auch dort Punkte zu holen.

Ans Hinspiel erinnern wir uns zudem gerne: In der ersten Halbzeit war es ein munteres Hin und Her, mit insgesamt leichten Vorteilen für Zug. Zug führte zur Pause mit 2:1. Obwohl die Zuger die zweite Halbzeit dominierten und zu zahlreichen Torchancen kamen, blieb es am Ende bei diesem Resultat und dem verdienten Heimsieg der Zuger.

Diese Ausgangslage verspricht ein spannendes Spiel, in dem wohl wieder Details den Ausschlag geben werden.

Verdientes Unentschieden gegen Spitzenteam

Zug 94 gegen das zweitklassierte Langenthal versprach spannend und attraktiv zu werden. Und genau das erlebten die fast 300 Zuschauer auf der Herti Allmend. Ein Spiel, das von Anfang an viel Tempo drin hatte mit zwei Teams, die beide den Sieg suchten. In der ersten Halbzeit waren die Langenthaler besser und hatten leicht mehr Chancen, in der zweiten Halbzeit was das Heimteam besser. Beide Mannschaften vergaben grosse Torchancen, beide hätte das Spiel für sich entscheiden können. Die Zuschauer waren damit sehr zufrieden, eigentlich überraschend beim Schlussresultat von 0:0.

Nicht ganz zufrieden war Vural Oenen, Trainer der Zuger: «Ein Untentschieden gegen das sehr starke Langenthal ist sicherlich nicht schlecht. Doch ich wollte drei Punkte und Chance dafür hatten wir.» Ganz zum Schluss hatte Zug dann auch noch Glück, bzw. es konnte sich wieder einmal auf seinen Goalie, Matthias Grob, verlassen, der in den letzten Sekunden des Spiels noch einmal eine Glanzparade auspackte. Damit blieb es beim Unentschieden und Zug holte einen weiteren wichtigen Punkt.

Am nächsten Samstag spielt Zug 94 auswärts gegen ein weiteres starkes Team: Das Spiel gegen Solothurn beginnt um 16 Uhr.

«Die Entwicklung macht mich stolz»

Am Sonntag geht es endlich auch für unser Frauen-Team wieder los. Und gleich kommt es zum Spitzenspiel in der 4. Liga gegen Goldau. Wir haben mit dem Trainer, Charlie Heymann, über die Entwicklung und Motivation des Teams und die Ziele für die Rückrunde gesprochen.

Das Interview folgt weiter unten. Zuerst haben sich die drei Kapitäninnen geäussert:

«Die Hinrunde war hart, aber wir haben gekämpft und es damit bis fast an die Spitze der Tabelle geschafft. Bis auf das erste Spiel haben wir alles gewonnen. Darauf sind wir natürlich stolz. Wir sehen selbst, dass das ganze Team einen grossen Entwicklungsschritt gemacht hat seit der letzten Saison. Wir spielen besser zusammen und sind auch taktisch reifer. Unsere Motivation für die Rückrunde ist riesig. Wir wollen den 1. Platz in der Tabelle und somit in die 3. Liga aufsteigen.»

Charlie, was sagst du zu den Äusserungen deiner Spielerinnen?

Ich bin sehr stolz auf sie. Wir machen richtig gute Fortschritte in allen Belangen und das Team lässt sich auch durch Rückschläge nicht von seinem Weg abbringen. Wie die Kapitäninnen sagten, sind wir mit einer Niederlage gestartet. Doch danach gab’s nur mehr Siege.

Was ist denn der Unterschied zur Vorsaison?

Es war unsere erste Saison überhaupt. Kämpferisch waren wir da zwar auch gut. Spielerisch fehlte aber noch Einiges. Zudem mussten wir auch als Team zuerst zusammenwachsen. Für mich steht das Team über allem. Gemeinsam kann man so viel erreichen. Dieses Jahr liessen wir uns auch nicht aus dem Konzept bringen, wenn andere Teams Spielerinnen aus höheren Ligen ein gesetzt haben. Wir haben unser Ding durchgezogen und sind stark geblieben.

Wie lief nun die Vorbereitung auf die Rückrunde?

Wir hatten ein Testspiel gegen einen Drittligisten, das nicht so gut lief. Wir waren an dem Tag irgendwie nicht so da. Das kann passieren, war aber auch ein Weckruf. Toll war das Vorbereitungsturnier in Kriens, wo auch Teams aus der 2. und 3. Liga dabei waren. Das war ein spannendes Turnier. Wir haben bis auf ein Spiel sehr gute Leistungen gezeigt. Viel Power gehabt, ein gutes Zusammenspiel gezeigt. Insgesamt hatten wir eine gute Vorbereitung, alle haben richtig Gas gegeben.

Ihr seid also bereit für das Spitzenspiel gegen Goldau?

Ja. Es ist zwar nicht immer einfach für uns, weil das Kader sehr knapp ist. Aber das Team ist voll motiviert und wir haben für uns das Ziel formuliert, aufsteigen zu wollen. Vom Verein wird das von uns nicht erwartet. Aber die Spielerinnen sind ambitioniert und wollen immer gewinnen. So muss es sein. Für mich noch wichtiger ist, dass wir uns stetig weiterentwickeln, vor allem auch spielerisch und taktisch.

Gab es im Kader Veränderungen?

Wir haben eine neue Spielerin erhalten und eine andere ist aus dem Ausland zurückgekehrt. Eine wichtige Veränderung ist aber auch, dass unsere Torhüterin wieder gesund ist. Sie war wegen eines Handbruchs lange ausgefallen. Wir sind also jetzt komplett und freuen uns sehr, dass es endlich wieder losgeht.

Wie siehst du generell den Frauenfussball bei Zug 94?

Es ist eine richtig schöne Entwicklung. Zahlenmässig mit jetzt fast 200 Juniorinnen und Frauen im Verein. Wir erhalten aber auch viele positive Rückmeldungen aus dem Umfeld und der Support für den Frauenfussball im Verein ist sehr spürbar.

Die Rückrunde startet mit dem Spiel gegen den Leader. Der SC Goldau ist am Sonntag, 12. April 2026, um 12 Uhr auf der Herti Allmend zu Gast. Derzeit liegen die Schwyerinnen drei Punkte vor uns. Mit einem Sieg kann Zug 94 aufschliessen.

Langenthal zu Gast in Zug

Im Spielbericht zum letzten Spiel der Langenthaler wird der Chronist sehr deutlich: «Der FCL-Sieg täuscht aber über eine insgesamt schwache Leistung hinweg. Langenthal zeigte sich am Gründonnerstag Abend defensiv anfällig, behäbig und unpräzis im Spielaufbau. Lange Zeit waren die Einheimischen mit angezogener Handbremse und offensiv ideenlos unterwegs. Da gilt es sicher nach Ostern den Hebel anzusetzen, denn immer wird eine solche Wende in den Schlussminuten nicht gelingen!»

Er beschreibt das Spiel zwischen Langenthal und Münsingen, das die Langenthaler in den letzten Spielminuten mit drei Toren vom 1:2 auf 4:2 drehten. Damit gelang dem Team der 8. Sieg in den bisher neun Spielen der Rückrunde. Langenthal ist das bisher beste Team seit Februar. Zug sollte also gewarnt sein.

Positiv stimmt unsere letzte Partie in Buochs, wo das Team überzeugend auftrat und klar gewann. Dies trotz grossem Druck aufgrund der Tabellenlage. Auch ein Blick zurück auf das Hinspiel in Langenthal lässt durchaus hoffen. Zug zog sich gut aus der Affäre und erzielte ein zwar hart erkämpftes aber nicht unverdientes 1:1. Es braucht also wieder eine Top-Leistung, um gegen die Langenthaler bestehen zu können.

Für die Zuschauer lohnt sich ebenfalls ein Blick auf das Hinspiel. Es war über weite Strecken ein offener Schlagabtausch mit vielen Chancen auf beiden Seiten. Also durchaus attraktiv für die Fans.

Das Spiel findet am Samstag, 11. April 2026 um 16 Uhr, auf der Herti Allmend statt.

Überzeugender Sieg in Buochs

Es ging um viel in diesem Spiel. Zug konnte sich mit einem Sieg in Buochs Luft gegenüber den Abstiegsplätzen verschaffen. Buochs hätte seinerseits mit einem Sieg zu Zug aufschliessen können. Doch lange zeigten nur die Zuger Gäste, dass sie wirklich den Sieg wollten. Und sie holten ihn sich schliesslich auch hochverdient.

Die Gäste aus Zug übernahmen von Spielbeginn an das Zepter und spielten mutig nach vorne. Buochs hingegen schient auf Abwarten zu spielen und kam so permanent unter Druck. Allein in den ersten 15 Minuten kamen die Zuger zu fünf Eckbällen. Diese brachten zwar nichts ein, aber Zug powerte weiter und zeigte in der 25. Minute einen schönen, rasch vorgetragenen Angriff über die rechte Seite. Büeler fing den Ball ganz hinten ab, spielte auf Martin, der das ganze Mittelfeld überlief und auf den Flügel zu Teichmann spielte. Dieser wartete kurz und flankte dann präzise zur Mitte, wo Diego Martin richtig stand und den Ball ins Tor lenkte. Das war die verdiente Führung für Zug.

Zug spielte nach dem Tor gleich weiter und liess hinten überhaupt nichts zu. In der 37. Minute wurden die Bemühungen der Gäste noch einmal belohnt. Nach einem Zweikampf im Sechzehner der Buochser ertönte der Penaltypfiff. Dein Barreiro legte sich den Ball zurecht und erzielte das 2:0.

Die Zuger liessen den Ball laufen, waren immer einen Schritt schneller und gewannen praktisch alle Zweikämpfe. Weil der Gegner immer sofort durch mehrere Zuger unter Druck gesetzt wurde gewann Zug auch viele Bälle im Mittelfeld. Buochs fand in der ersten Halbzeit nicht statt. So bliebt es beim 2:0 für Zug.

Buochs kam danach deutlich aggressiver aus der Kabine und ging konsequenter in die Zweikämpfe. Spielerisch blieb es jedoch bei der Zuger Dominanz. Und in der 53. Minute fiel das 3:0. Alan Nabarro schoss aus 25 Metern, traf aber den Ball nicht richtig. Dieser flog dennoch in den Sechzehner der Buochser, wo ihn Christopher Teichmann für den Goalie unhaltbar ablenkte.

Danach konnte Buochs zulegen und den Zugern merkte man ihren Powerfussball ab der 70. Minute an. Zuger Strafraum. So kam das Heimteam endlich zu einer echten Torchance in der 70. Minute mit einem Schuss an den Pfosten. Und nur drei Minuten später klappt es dann für Buochs. Nach einem schönen Pass in den Lauf kann Shan Meyer alleine vor Matthias Grob einschieben. Ein Tor, das sich so langsam aber sicher abgezeichnet hate. Zug liess leicht nach, Buochs drehte auf und gewann mehr Zweikämpfe.

Danach konnte Zug das Spiel jedoch wieder mehrheitlich kontrollieren und Buochs hatte keine nennenswerte Torchancen mehr. Es blieb damit beim 3:1 Sieg für die Gäste aus Zug, die drei wichtige Punkte mit nach Hause nahmen.