«Unsere Juniorinnen sollen eine Perspektive haben»

Zoran Atanasov ist seit dem Sommer Trainer unseres Frauen-Teams, das in die 3. Liga aufgestiegen ist. Wir haben mit ihm über die neue Herausforderung, das Team und seine Ziele gesprochen.

Zoran, ihr seid gleich mit einem Sieg in die Saison gestartet.

Ja, es war für uns sehr wichtig, gut zu starten. Wir sind als Aufsteiger aus der 4. Liga gekommen und hatten gleich im ersten Spiel einen sehr schwierigen Gegner. Sie sind letzte Saison aus der 2. Liga abgestiegen und haben davor vier oder fünf Jahre in der 2. Liga gespielt. Sie sind also schnellen und intensiven Fussball auf diesem Niveau gewohnt. Und es geht gleich so weiter. Nächstes Wochenende wartet mit Ascona direkt wieder ein schwieriger Gegner auf uns. Sie waren letzte Saison auf dem 2. Platz und haben den Aufstieg in die 2. Liga nur knapp verpasst.

Ihr seid in dem Fall gut vorbereitet in die Saison gegangen?

Ja, ich bin mit der Vorbereitung sehr zufrieden. Ich habe die Mannschaft vor ungefähr zwei Monaten übernommen und in dieser Zeit haben wir intensiv gearbeitet. Zusätzlich zu den Trainings hatten wir fünf Vorbereitungsspiele. Dabei war es uns wichtig, das was wir im Training erarbeiten, auch im Spiel zu sehen und umzusetzen.

Was konntest du für dich daraus mitnehmen?

In diesen Spielen haben wir bewusst viel ausprobiert. Jede Spielerin sollte Spielzeit bekommen, damit wir möglichst viele Spielerinnen kennenlernen und sehen können, wo ihre Stärken liegen. Wir haben auch verschiedene Positionen und Rollen ausprobiert. Für mich war diese Phase deshalb sehr wichtig, um ein besseres Bild von der Mannschaft zu bekommen.

Auf was habt ihr in der Vorbereitung besonders geschaut?

Ein grosser Schwerpunkt war unsere Spielphilosophie. Wir wollen einen attraktiven, schnellen und mutigen Fussball spielen. Besonders wichtig ist für uns das Umschalten – sowohl von der Offensive in die Defensive als auch umgekehrt. Wenn wir den Ball gewinnen, wollen wir möglichst schnell und vertikal nach vorne spielen. Wenn wir den Ball verlieren, wollen wir schnell reagieren, kompakt bleiben und den Ball möglichst schnell wieder zurückerobern.Unser Ziel ist, dass wir selbst das Spiel bestimmen, den Ball haben und das Tempo des Spiels diktieren können. Natürlich braucht das Zeit, aber ich sehe bereits eine gute Entwicklung.

Wie hat sich das Team verändert? Was ist neu gegenüber dem letzten Jahr?

Wir haben jetzt einen grösseren Kader und vor allem sehr viele junge Spielerinnen integriert. Zehn Juniorinnen des Jahrgangs 2010 sind neu beziehungsweise weiter in die Mannschaft. Dadurch ist die Mannschaft extrem jung. Unser Durchschnittsalter liegt bei ungefähr 17,5 Jahren. Für mich ist das aber kein Nachteil. Im Gegenteil: Wir haben sehr viel Qualität, grosses Potenzial und vor allem Spielerinnen, die noch unglaublich viel lernen und sich entwickeln können.

Ist das auch langfristig der Weg, den ihr gehen wollt?

Ja, absolut. Das ist für mich und auch für Zug 94 zentral. Wir haben im Verein eine grosse Nachwuchsabteilung und ich finde es wichtig, dass unsere eigenen Juniorinnen eine Perspektive in der ersten Mannschaft bekommen. Wir wollen sie Schritt für Schritt integrieren, ihnen Verantwortung geben und sie sportlich wie auch persönlich weiterentwickeln. Natürlich braucht es dafür Geduld. Aber ich bin überzeugt, dass wir mit diesem Weg langfristig eine starke Frauenmannschaft aufbauen können, die eng mit unserem eigenen Nachwuchs verbunden ist.

Was sind deine Erwartungen an das Team?

Für mich geht es nicht nur um Fussball. Ich erwarte von den Spielerinnen vor allem Disziplin, Respekt und Lernbereitschaft. Wir sind eine sehr junge Team, deshalb müssen wir bereit sein, jeden Tag etwas Neues zu lernen und uns gegenseitig zu unterstützen. Gleichzeitig ist mir wichtig, dass wir als Team Freude am Fussball haben. Denn ich bin überzeugt: Wenn die Spielerinnen Freude haben, wenn sie gerne ins Training und an die Spiele kommen, dann können sie auch über 90 Minuten und über eine ganze Saison hinweg ihr Maximum geben.

Was sind deine Ziele für die Saison?

Ich möchte eine Mannschaft, die zusammenhält, füreinander kämpft und auch in schwierigen Momenten nicht auseinanderfällt. Bezogen auf die Resultate ist unser Ziel und in der neuen Liga zu etablieren, Erfahrungen zu sammeln und im Mittelfeld zu platzieren. Ich bin überzeugt, dass diese Mannschaft das Potenzial, die Qualität und auch den Willen dafür hat.

In der sehr langen Winterpause von fast fünf Monaten können wir dann hart weiterarbeiten. Diese Zeit möchte ich unbedingt nutzen, um uns nochmals deutlich weiterzuentwickeln und qualitativ einen grossen Schritt nach vorne zu machen. Mein Ziel ist, dass wir in der Rückrunde noch stärker zurückkommen und dann wirklich zeigen können, was in dieser jungen Mannschaft steckt.

Zug 94 verliert trotz Überzahl in der Nachspielzeit

Zug 94 muss auch im dritten Saisonspiel als Verlierer vom Platz. Gegen Muri-Gümligen war die Partie lange ausgeglichen, wobei die Zuger über weite Strecken die besseren Möglichkeiten hatten. Trotz Überzahl und mehreren Chancen wollte der entscheidende Treffer nicht fallen – bis Muri-Gümligen in der Nachspielzeit eiskalt zuschlug.

Zug 94 startete engagiert in die Partie und kam bereits früh zu ersten Möglichkeiten. Nach zehn Minuten wurde Muri-Gümligens Ehizele Damian Oyamendan des Feldes verwiesen. Damit spielte Zug 94 bereits früh in Überzahl und hatte eigentlich die besten Voraussetzungen, die Partie zu seinen Gunsten zu entscheiden.

Doch trotz des numerischen Vorteils blieb das Spiel ausgeglichen. Muri-Gümligen verteidigte kompakt und suchte seinerseits immer wieder den Weg nach vorne. Zug 94 kam durch Gustavo Campello Pes, Simone Campisi und Christopher Teichmann zu guten Möglichkeiten, blieb im Abschluss aber zu wenig entschlossen. So ging es torlos in die Pause.

Zug 94 drückt – Muri-Gümligen schlägt spät zu

Auch nach dem Seitenwechsel blieb Zug 94 die aktivere Mannschaft. Matteo Büeler und Bojan Saponja hatten weitere Chancen, später sorgten Leotrim Nitaj und Cleric Njau nochmals für Gefahr vor dem gegnerischen Tor. Mehrere Eckbälle brachten zusätzliche Möglichkeiten, doch der Ball wollte einfach nicht über die Linie.

Muri-Gümligen hielt dagegen und kam trotz Unterzahl ebenfalls zu einzelnen Abschlüssen. Je länger die Partie dauerte, desto hektischer wurde das Spiel. Zug 94 versuchte alles, den ersten Treffer zu erzwingen, konnte seine Chancen aber nicht konsequent genug nutzen.

Dann kam die 92. Minute: Nach einem langen, ausgeglichenen Kampf schlug Muri-Gümligen eiskalt zu. Fabio Rinaldo erzielte in der Nachspielzeit das 0:1 und sorgte damit für die bittere Entscheidung aus Zuger Sicht.

Zug 94 blieb keine Zeit mehr für eine Reaktion. Trotz Überzahl über fast die gesamte Partie und den besseren Chancen steht am Ende die dritte Niederlage im dritten Spiel. Eine besonders schmerzhafte Niederlage, da für die Zuger deutlich mehr drin gelegen wäre.

«Die Vorfreude auf das erste Heimspiel ist riesig»

Nach zwei Auswärtsspielen und einem bislang punktelosen Saisonstart steht für Zug 94 am Samstag endlich das erste Heimspiel auf der Herti Allmend an. Gegen den FC Muri-Gümligen wollen die Zuger die ersten Punkte der Saison einfahren. Captain Fuat Sulimani spricht im Interview über die Stimmung innerhalb der Mannschaft, die Arbeit unter dem neuen Trainer Erminio Piserchia, die Stärken des Teams und darüber, was es braucht, damit die Herti Allmend in dieser Saison zu einer Festung wird.

Fuat, wie ist die Stimmung aktuell innerhalb der Mannschaft und wie hast du die ersten Trainingswochen unter dem neuen Trainer Erminio Piserchia erlebt?

Die Stimmung in der Mannschaft ist trotz des nicht optimalen Saisonstarts sehr gut. Wir wissen alle, dass wir Qualität im Kader haben, und lassen uns von den ersten Resultaten nicht aus der Ruhe bringen.

Die Trainings in der Vorbereitung sind – wie bei jedem Trainer – sehr intensiv gewesen, vor allem weil wir nach einer längeren Pause zurückgekehrt sind und unsere Kondition wieder aufbauen mussten. Mit Erminio zu arbeiten, ist sehr angenehm. Man merkt deutlich, dass er lange im Profibereich tätig war: Die Einheiten sind gut strukturiert, anspruchsvoll und sehr klar in ihrer Zielsetzung. Das hilft uns als Mannschaft enorm weiter.

Am Samstag steht das erste Heimspiel der neuen Saison auf dem Programm. Wie gross ist die Vorfreude, endlich wieder vor den eigenen Fans auf der Herti Allmend aufzulaufen?

Die Vorfreude ist riesig. Nach zwei Auswärtsspielen brennen wir darauf, endlich wieder auf der Herti Allmend aufzulaufen. Heimspiele sind immer etwas Besonderes – man kennt jeden Winkel des Platzes und spürt die Atmosphäre noch intensiver.

Gerade in unserer aktuellen Situation würden wir uns sehr über zahlreiche Unterstützung freuen. Es wäre enorm wichtig, gemeinsam mit unseren Fans den ersten „Dreier“ der Saison einzufahren. Die Unterstützung von den Rängen kann genau der entscheidende Faktor sein.

Die ersten beiden Spiele haben trotz der fehlenden Punkte auch einige positive Ansätze gezeigt. Wo siehst du aktuell die grössten Stärken der Mannschaft?

Uns ist bewusst, wie wichtig ein guter Start gewesen wäre, aber trotz der fehlenden Punkte zweifelt niemand in der Mannschaft an unseren Qualitäten. Unsere grössten Stärken liegen im Zusammenhalt und in der Mentalität.

Wir arbeiten füreinander, geben nicht auf und glauben an unseren Spielplan.

Wo gibt es aus deiner Sicht noch Bereiche, in denen sich die Mannschaft weiterentwickeln und verbessern kann?

Verbesserungspotenzial sehe ich vor allem in unserem Offensivspiel und damit meine ich nicht nur unsere Stürmer, sondern das gesamte Kollektiv. Wir kreieren noch zu wenige klare Torchancen, obwohl wir im Spiel nach vorne viel Aufwand betreiben.

Da müssen wir zielstrebiger werden, die letzten Pässe genauer spielen und im letzten Drittel mutiger auftreten.

Was braucht es, damit die Herti Allmend für jeden Gegner zu einem schwierigen Pflaster wird und kein Gegner am Ende gerne nach Zug kommt?

Damit die Herti Allmend zu einer richtigen Festung wird, brauchen wir unsere Fans als zwölften Mann. Wenn wir vom Anpfiff weg diese besondere Stimmung spüren, starten wir gefühlt jedes Spiel mit einem Spieler mehr auf dem Platz.

Für den Gegner soll es unangenehm sein, hier zu spielen. Wenn Mannschaft und Fans als Einheit auftreten, ist es für jeden Gegner schwer, etwas Zählbares mitzunehmen.

Du bringst viel Erfahrung mit und hast schon einige Situationen im Fussball erlebt. Was ist aus deiner Sicht jetzt wichtig, damit die Mannschaft den nächsten Schritt macht und die ersten Punkte der Saison einfahren kann?

In solchen Phasen ist es entscheidend, Ruhe zu bewahren und nicht an sich zu zweifeln. Wir müssen weiterhin hart arbeiten, unserem Weg treu bleiben und das Vertrauen in die eigene Stärke behalten.

Ich bin fest davon überzeugt, dass wir schon bald die ersten drei Punkte holen werden. Oft fehlt am Anfang nur ein kleines Erfolgserlebnis, um den Knoten platzen zu lassen. Daran glauben wir, und dafür arbeiten wir jeden Tag.

Zum Abschluss: Was möchtest du den Fans vor dem ersten Heimspiel mit auf den Weg geben und auf was können sie sich am kommenden Samstag freuen?

Ich wünsche mir, dass viele Fans den Weg auf die Herti Allmend finden. Das letzte Heimspiel liegt schon eine Weile zurück, und wir haben richtig Lust, wieder vor voller Kulisse aufzutreten.

Im Namen der ganzen Mannschaft kann ich sagen: Wir werden unser letztes Hemd auf dem Platz lassen, um gemeinsam mit euch den ersten „Dreier“ der Saison zu holen. Die Fans können sich auf eine Mannschaft freuen, die alles gibt, leidenschaftlich kämpft und bis zur letzten Minute für den Erfolg arbeitet.

Die Vorfreude auf das erste Heimspiel ist bei Zug 94 gross. Nach zwei Spielen ohne Punkte soll am Samstag gemeinsam mit den Fans der erste Schritt in die richtige Richtung gemacht werden. Die Mannschaft ist bereit – jetzt soll auch auf der Herti Allmend der Funke überspringen.

Zug 94 – FC Muri-Gümligen
Samstag, 22. August 2026, 16.00 Uhr
Herti Allmend, Zug

«Jetzt müssen die Jungs laufen»

Guto Capellini ist unser neuer Trainer der 2. Mannschaft, die neue in der 3. Liga spielt. Wir haben mit ihm über seinen Rollenwechsel vom Spieler zum Trainer und über die Vorbereitung auf die neue Saison gesprochen. Dies nach durchwegs guten Testspielen und dem Sieg am Zugerland Cup.

Guto, wie war es für dich, plötzlich an der Seitenlinie zu stehen und nicht mehr mitspielen zu können?

Das ist eine grosse Veränderung. Ich hatte natürlich auch meine Zweifel, ob das das Richtige für mich ist. Ich fühle mich aber jetzt sehr wohl. Meine Zeit als Spieler ist vorbei, jetzt müssen die Jungs laufen (lacht). Ich freue mich, nun meine Karriere als Trainer richtig zu starten.

Du hast das Team im Sommer nach dem Aufstieg übernommen und nun einige Wochen trainiert. Was ist dein erster Eindruck?

Sehr positiv. Es ist eine coole Gruppe mit vielen jungen Spielern. Sie sind Freunde und man merkt, dass sie gerne zusammen sind. Sie wollen lernen und besser werden. Das ist für mich als Trainer top und macht die Arbeit einfacher.

Wie hat sich die Mannschaft gegenüber letzter Saison verändert?

Der Kern der Aufstiegsmannschaft ist zusammengeblieben. Das ist sehr positiv. Wir spielen aber eine Liga höher und brauchten auch gezielte Verstärkungen. Auch um mehr Konkurrenzkampf im Team zu haben. Das ist uns gelungen mit sechs Neuen.

Worauf hast du in der Vorbereitung besonderen Wert gelegt?

Wir haben sehr viel mit dem Ball gearbeitet. Ich will im Spiel ein schönes Passspiel sehen mit viel Spielkontrolle. Wir haben deshalb viel mit und gegen den Ball trainiert. Ich versuche den Spielern auch viele Details mitzugeben. Zum Beispiel: Wie spiele ich meinen Mitspieler an, auf den rechten oder linken Fuss? Welches ist der richtige Pass in einer bestimmten Situation? Diese Details machen am Ende den Unterschied.

Bist du zufrieden mit der Vorbereitung?

Ja, ich bin zufrieden. Die Jungs haben hart gearbeitet. Natürlich ist es im Sommer nie einfach wegen der verschiedenen Ferienabwesenheiten. Erst jetzt in der letzten Woche hatten wir wirklich alle Spieler im Training, abgesehen von den Verletzten.

Wir spielen eine Liga höher als letzte Saison. Was ist dein Ziel?

Das Ziel ist klar der Ligaerhalt. Wir wollen uns so schnell wie möglich an die höhere Liga gewöhnen. Danach ist vielleicht mehr möglich und man kann von Grösserem träumen. Aber wir gehen Schritt für Schritt und müssen zuerst zeigen, dass wir mithalten können.

Was muss das Team in den kommenden Wochen machen, damit es noch besser wird?

Weiterhin mit der richtigen Mentalität ins Training kommen. Für mich persönlich gilt, wenn ein Spieler Ende Saison besser ist als jetzt, dann habe auch ich einen guten Job gemacht. Ich will die Mannschaft und jeden einzelnen Spieler entwickeln.

Welche Art Fussball willst du spielen?

Viel mit dem Ball, mutig nach vorne spielen. Aber auch intelligent. Es wird Spiele geben, wo wir tiefer stehen und auf Konter lauern. In anderen werden wir mehr Ballbesitz haben. Wenn wir kämpfen müssen, dann kämpfen wir. Die Spieler müssen sich einfach schnell an verschiedene Situationen anpassen können und flexibel sein.

Trotz zweimaliger Aufholjagd verliert Zug 94 in Wohlen

Nach einer positiven Trainingswoche und mit dem Willen, die 4:1-Niederlage aus der Vorwoche gegen den FC Solothurn vergessen zu machen, reiste Zug 94 am Samstag zum zweiten Auswärtsspiel der Saison nach Wohlen. Die Aargauer hatten ihr erstes Saisonspiel beim FC Courtételle mit einem Unentschieden beendet und wollten nun vor heimischem Publikum die ersten drei Punkte einfahren. Für Zug 94 war damit klar, dass eine schwierige Aufgabe bevorstand.


Es war dann auch der FC Wohlen, der besser in die Partie startete und in der 9. Minute zur ersten guten Chance kam. Noch blieb diese ohne Folgen. Nur wenige Zeigerumdrehungen später war es dann aber soweit: Der Wohlener Stürmer Freddy M’Biye stieg nach einer Ecke am höchsten und köpfelte seine Farben zum 1:0 in Führung. Die Zuger liessen sich davon jedoch nicht beeindrucken und fanden nur kurze Zeit später die passende Antwort. Mit einem Eckball brachte Dein Barreiro den Ball gefährlich in den Strafraum, wo Captain Fuat Sulimani am höchsten stieg und zum 1:1-Ausgleich einköpfte. Die Partie beruhigte sich danach etwas. Wohlen übernahm zwar zunehmend die Spielkontrolle und kam immer wieder in die Nähe des Zuger Tores, doch die Zuger Defensive hielt dagegen. Mal fehlte den Gastgebern die nötige Präzision, mal war ein Zuger Verteidiger oder Torhüter Kader Abubakar zur Stelle. In der 35. Minute war es dann erneut Freddy M’Biye, der für die Wohlener erfolgreich war. Nach einer starken Einzelaktion liess er der Zuger Defensive keine Möglichkeit mehr einzugreifen und brachte den FC Wohlen mit 2:1 in Führung. Mit diesem Resultat ging es für beide Mannschaften in die Kabinen.

Gute zweite Halbzeit wird nicht belohnt

Nach dem Pausentee zeigte sich Zug 94 von seiner besten Seite und kam mit viel Energie aus der Kabine. Die ersten Aktionen gehörten den Zugern und bereits in der 49. Minute fehlte nicht viel zum erneuten Ausgleich. Gustavo Campello Pes versuchte es mit einem sehenswerten Distanzschuss, den Wohlen-Keeper Ammann gerade noch parieren konnte. Auch die anschliessende Ecke brachte keinen Treffer. Zug 94 blieb aber dran und spielte weiter mutig nach vorne. Dadurch ergaben sich für Wohlen Räume, welche die Gastgeber immer wieder für schnelle Konter nutzen konnten. In der 72. Minute wurde ein solcher Konter gefährlich: Ein Wohlener Angreifer konnte im Strafraum nur noch mit einem Foul gestoppt werden. Der Schiedsrichter zeigte folgerichtig auf den Penaltypunkt.


Freddy M’Biye, der bereits zweimal getroffen hatte, übernahm die Verantwortung. Der Penalty landete jedoch am Gebälk. Zug 94 nutzte diesen Moment sofort und setzte seinerseits zum Gegenangriff an. Nur eine Minute später wurde ein schneller Vorstoss belohnt: Der eingewechselte Leotrim Nitaj blieb vor dem Tor ruhig und erzielte in der 73. Minute das 2:2.


Der Ausgleich war zu diesem Zeitpunkt verdient und zeigte einmal mehr die Moral der Zuger Mannschaft. Doch beide Teams wollten sich mit dem Punkt nicht zufriedengeben und suchten in der Schlussphase weiterhin den Weg nach vorne. Gleichzeitig war die Belastung aufgrund der hohen Temperaturen deutlich spürbar und die Bereitschaft, einen Punkt leichtfertig aus der Hand zu geben, entsprechend gering. In der 81. Minute war es schliesslich erneut ein Eckball, der den Unterschied ausmachte. Innenverteidiger Marlon Schwarz stieg am höchsten und köpfelte den Ball zum 3:2 für Wohlen in die Maschen.
Zug 94 gab sich auch danach nicht auf und suchte weiterhin den Ausgleich. Gustavo Campello Pes kam nochmals zu einem vielversprechenden Distanzversuch, doch der Ball fand leider nicht den Weg ins Tor. Nach 94 Minuten war die Partie schliesslich beendet.

Damit steht Zug 94 trotz einer engagierten Leistung erneut ohne Punkte da. Besonders bitter ist, dass die Mannschaft zweimal einen Rückstand aufholen konnte und sich mit dem 2:2 für die starke zweite Halbzeit belohnte. Die Moral und der Einsatz stimmen, nun gilt es, die kleinen Details weiter zu verbessern und sich für die gezeigten Leistungen zu belohnen.
Die nächste Chance dazu bietet sich bereits am kommenden Samstag, 22. August. Dann empfängt Zug 94 den FC Muri-Gümligen um 16 Uhr auf der Herti Allmend in Zug.

Weiteres Auswärtsspiel, diesmal gegen den FC Wohlen

Nach der Auftaktniederlage in Solothurn wartet am Samstag bereits die nächste schwierige Aufgabe auf Zug 94. Gegen den FC Wohlen wollen die Zuger an die positiven Ansätze aus dem ersten Saisonspiel anknüpfen und die ersten Punkte der neuen Saison einfahren. Anpfiff in Wohlen ist um 16.30 Uhr.

Nach dem ersten Spiel auswärts gegen den FC Solothurn steht für Zug 94 am kommenden Samstag, 15. August, bereits das nächste Auswärtsspiel an. Mit dem FC Wohlen wartet dabei ein weiterer starker Gegner, der im ersten Saisonspiel auswärts gegen Courtételle 0:0 gespielt hatte. Trotz der Niederlage gegen den FC Solothurn muss sich Zug 94 gegen den ehemaligen Nationalliga-B-Vertreter keineswegs verstecken. Die Mannschaft hat in der vergangenen Saison bereits gezeigt, dass sie gegen Wohlen bestehen kann.

Denn in der letzten Saison ging keine der beiden direkten Begegnungen gegen den FC Wohlen verloren. Das erste Duell auf dem heimischen Herti-Rasen konnte Zug 94 siegreich gestalten. Mit zwei frühen Treffern in der 6. und 8. Minute legte die Mannschaft den Grundstein für den 2:1-Heimerfolg. Das Rückspiel in Wohlen gestaltete sich anschliessend deutlich schwieriger. Gegen einen starken Gegner aus dem Aargau hielt Zug 94 jedoch dagegen und liess sich nicht bezwingen. Am Ende nahm man einen Punkt mit zurück ins Zugerland.

An diese Leistungen möchte Zug 94 auch am kommenden Samstag anknüpfen. Die Ausgangslage ist dabei klar: Die Zuger werden sich im Aargau nicht verstecken und wollen dem Heimteam das Leben so schwer wie möglich machen. Gleichzeitig ist das Ziel, die Rückreise nicht mit leeren Händen anzutreten, sondern die ersten Punkte der noch jungen Saison mit zu nehmen.

Dafür wird es vor allem darauf ankommen, die positiven Aspekte aus dem Spiel gegen den FC Solothurn mitzunehmen und über die gesamte Spielzeit konzentriert zu bleiben. In Solothurn zeigte Zug 94 phasenweise, dass man auch gegen einen spielstarken Gegner mithalten kann. Was am Ende fehlte, war vor allem die nötige Kaltschnäuzigkeit im letzten Drittel und vor dem Tor.

Genau dort gilt es am Samstag anzusetzen. Gegen Wohlen wird Zug 94 wieder gefordert sein, kämpferisch dagegenzuhalten und gleichzeitig mutig nach vorne zu spielen. Wenn dies gelingt, die eigenen Chancen konsequenter genutzt werden und die Fehler aus dem Auftaktspiel minimiert werden, ist in Wohlen Einiges möglich.

Das Team hat gut trainiert und will zeigen, dass die Auftaktniederlage in Solothurn nur ein erster Schritt in eine lange Saison war und dass mit den Zugern auch in dieser Spielzeit zu rechnen ist.

2. Mannschaft gewinnt den Zugerland Cup

Unsere 2. Mannschaft hat das Turnier des Zuger Fussballverbands souverän gewonnen. Los ging es gegen den FC Baar (4. Liga) mit einem 4:0 Sieg. Danach folgte ein 3:0 gegen den FC Rotkreuz (3. Liga). Im Finale gewann unsere Mannschaft, die eben erst in die 3. Liga aufgestiegen ist, mit 2:0. Das Team der beiden Trainer Guto Capellini und Sebbo Kavehci überzeugte und gewann das Turnier verdient. Gratulation an alle Spieler und den Staff!

Auftakts Niederlage in Solothurn

Mit Euphorie und Hoffnung trat die erste Mannschaft von Zug 94 die Reise an die Stadt an der Aare an. Es wartete kein Hauptstadtklub, sondern der FC Solothurn. Ein Kollektiv, dass man in der vergangenen Saison zwei Mal besiegen konnte. Das schürt natürlich die Hoffnung, die Saison mit einem positiven Ergebnis zu beginnen.

Das Team von Erminio Piserchia hatte einen klaren Plan und wollte diesen im Spiel gegen die Solothurner auch umsetzen, doch der Start in die Partie verlief denkbar ungünstig. In der vierten Minute kombinierten sich die Solothurner aus der eigenen Defensive ins Mittelfeld und dort fand Naim Djaoudi eine Lücke in der aufgerückten Zuger Defensive und steckte den Ball perfekt durch für den Stürmer Dramane Sissoko, welcher alleine auf Zug Torwart Kader Abubakar zustürmen konnte und den Ball an diesem vorbei zum 1:0 einschob.

Nach dem Gegentor neutralisierte sich das Spiel und die Teams hielten den Ball vor allem in den eigenen Reihen und versuchten, Nadelstiche zu setzen. Einer solcher gelang Zug in der 16. Minute, als Bojan Saponja nach einer Ecke per Kopf zum 1:1 traf. Dieser Ausgleich gab dem Team Aufwind und man versuchte vermehrt, das Spieldiktat an sich zu reissen. Doch das Spiel wurde ruppiger und es gab viele Unterbrechungen durch Fouls. Aus den Standards konnte jedoch kein Team eine nennenswerte Aktion kreieren. So verabschiedeten sich die beiden Teams mit einem 1:1 zur Pause in die Katakomben.

Solothurner Joker stechen

Nach dem Pausentee startete Zug 94 engagiert in die zweite Hälfte und wollte dort an die gute Phase vor der Pause anknüpfen. Die Partie blieb umkämpft und beide Mannschaften suchten den Weg nach vorne. Zug kam dabei immer wieder zu Möglichkeiten, konnte diese jedoch nicht in etwas Zählbares ummünzen.

In der 65. Minute waren es dann die Solothurner, die erneut zuschlugen. Nach einer Phase, in der Zug 94 eigentlich gut im Spiel war, gelang es dem Heimteam, die Zuger Defensive zu überwinden und durch den eingewechselten Nenad Zivkovic mit 2:1 in Führung zu gehen.

Die Zuger gaben sich jedoch nicht geschlagen und versuchten weiterhin, zurück ins Spiel zu finden. Solothurn verteidigte die Führung nun mit viel Einsatz und lauerte gleichzeitig auf die sich bietenden Räume. Zug 94 war gezwungen, mehr Risiko einzugehen, wodurch sich gegen Ende der Partie immer grössere Räume ergaben.

In der 83. Minute fiel schliesslich die Vorentscheidung. Nach einem Abschluss der Solothurner landete der Ball zunächst am Pfosten, ehe David Stuber am schnellsten reagierte und zum 3:1 einschob. Zug 94 versuchte in den verbleibenden Minuten nochmals alles, doch die Hypothek war nun zu gross.

Den Schlusspunkt setzte in der 89. Minute Mattia Bellino. Mit dem 4:1 machte er die Niederlage für Zug 94 endgültig. Für Zug 94 bedeutet die Partie damit eine bittere Auftaktniederlage. Trotz des deutlichen Resultats zeigte die Mannschaft über weite Strecken, dass sie mit dem FC Solothurn mithalten konnte. Am Ende waren es vor allem die kleinen Details und die Effizienz vor dem Tor, welche den Unterschied machten.

Nun gilt es, die Partie schnell abzuhaken und den Fokus auf die kommenden Aufgaben gegen den FC Wohlen zu richten. Nächsten Samstag steht das zweite Auswärtspiel an. Kickoff ist um 16.30 Uhr.

«Wir wollen agieren statt reagieren»

Mit dem Auswärtsspiel gegen den FC Solothurn startet Zug 94 am Samstag, 8. August (18 Uhr), in die neue Saison der 1. Liga. Nach dem erfolgreichen Ligaerhalt übernimmt mit Erminio Piserchia ein erfahrener Fussballfachmann die sportliche Verantwortung an der Seitenlinie. Im Interview spricht er über seine Motivation, seine Spielidee und seine Erwartungen an die kommende Saison.

Erminio, du warst viele Jahre im Nachwuchs- und Profifussball tätig. Was hat dich an der Aufgabe bei Zug 94 besonders gereizt?

Es hat sich in den letzten Jahren abgezeichnet, dass ich gerne wieder eine andere Funktion übernehmen möchte. Ich hatte immer den Gedanken im Hinterkopf, nochmals als Trainer zu arbeiten. Dieses Gefühl, wieder eine Mannschaft zu führen, wurde in letzter Zeit immer stärker. Als dann der Kontakt mit Zug 94 zustande kam, haben wir uns zu Gesprächen getroffen und schnell gemerkt, dass es für beide Seiten passt. Ich wusste zudem, dass Zug 94 eine ruhmreiche Vergangenheit hat, und ich fand, dass diese Aufgabe sehr gut zu mir passt.

Zug 94 geht in die zweite Saison nach dem Aufstieg. Viele sagen, dass gerade diese die schwierigste ist. Stimmst du dieser Aussage zu?

Warum das so ist, lässt sich nicht pauschal beantworten. Nach dem Aufstieg konnte die Mannschaft den Schwung aus der erfolgreichen Saison in der 2. Liga interregional mitnehmen und davon profitieren. Jetzt gilt es, diesen Weg weiterzugehen. Unser Ziel ist es, uns in der 1. Liga weiter zu etablieren, mit den Gegnern auf Augenhöhe mitzuhalten und Schritt für Schritt die nächste Entwicklung zu machen.

Wofür soll Zug 94 unter Erminio Piserchia stehen? Welche Spielphilosophie willst du der Mannschaft mitgeben und welche Ziele hast du für die Saison 2026/27?

Für mich ist es wichtig, zuerst den Charakter einer Mannschaft kennenzulernen und darauf aufzubauen. Gemeinsam wollen wir uns im Mittelfeld, idealerweise sogar in der vorderen Tabellenhälfte, etablieren. Auf dem Platz möchten wir mutig auftreten, den Ball möglichst weit vorne erobern und offensiven Fussball spielen. Dazu gehören ein schnelles Umschaltspiel und längere Ballbesitzphasen, damit wir das Spiel aktiv gestalten können. Es ist mir wichtig, dass wir agieren und nicht nur reagieren. Gleichzeitig braucht es aber auch die nötige Flexibilität, um sich an verschiedene Spielsituationen anzupassen. Im Training habe ich bereits viele positive Ansätze gesehen, auf denen wir weiter aufbauen wollen.

Das letzte Vorbereitungsspiel gegen die U21 von Winterthur war durchzogen. Welche Schlüsse ziehst du darauf für den Saisonstart?

Sie haben uns in der ersten Halbzeit ein wenig überrannt mit ihrem schnellen Umschaltspiel. Wir hatten in der Mitte ein grosses Loch, das auch zu Problemen in der Verteidigung führte. Wir haben in der Pause Korrekturen vorgenommen, was sich positiv ausgewirkt hat: bessere Passqualität, weniger technische Fehler und kompakteres Spiel. Wir werden daraus wieder unsere Lehren ziehen, damit wir gegen Solothurn bereit sind.

Du hast unter Trainern wie Vladimir Petković, Rolf Fringer oder Alain Geiger gearbeitet. Was hast du von diesen Persönlichkeiten für deine eigene Trainerphilosophie mitgenommen?

Ich durfte als Assistenztrainer mit verschiedenen Persönlichkeiten zusammenarbeiten und zeitweise auch selbst als Cheftrainer Verantwortung übernehmen. Jeder dieser Trainer hatte seine eigene Art, eine Mannschaft zu führen und Fussball zu verstehen. Ich habe versucht, von jedem etwas mitzunehmen, das mich persönlich weiterbringt. Am Ende muss man aber seinen eigenen Weg finden. Jeder Trainer braucht seine eigene Philosophie und seine eigene Identität.

Mit dem FC Solothurn wartet zum Saisonauftakt gleich ein anspruchsvoller Gegner. Worauf wird es im ersten Meisterschaftsspiel ankommen?

Der FC Solothurn ist ein ambitionierter Gegner und hat sich für die neue Saison gezielt verstärkt. Wir wissen, dass uns eine schwierige Aufgabe erwartet. Für uns ist entscheidend, dass wir die positive Stimmung aus der Vorbereitung mit ins erste Meisterschaftsspiel nehmen. Auch wenn wir einige Absenzen haben, wollen wir mutig auftreten und alles daransetzen, mit einem positiven Resultat in die neue Saison zu starten.

Was möchtest du den Mitgliedern, Fans und Sponsoren von Zug 94 vor dem Saisonstart mit auf den Weg geben?

Ich freue mich besonders auf das erste Heimspiel und darauf, unsere Fans kennenzulernen. Natürlich braucht jede Mannschaft etwas Zeit, bis alle Abläufe funktionieren. Deshalb hoffe ich, dass unser Umfeld zu Beginn etwas Geduld mitbringt. Ich bin überzeugt, dass wir gemeinsam einen guten Weg einschlagen werden. Die Zuschauer dürfen sich auf eine Mannschaft freuen, die Charakter zeigt, füreinander kämpft, mutig auftritt und in jedem Spiel alles gibt. Dafür brauchen wir auch die Unterstützung unserer Fans. Ich freue mich darauf, sie schon bald beim ersten Heimspiel begrüssen zu dürfen.

Der Spielplan für die 1. Mannschaft ist da

Gestern Abend startete unsere 1. Mannschaft in die Saisonvorbereitung. Mit vielen bekannten Gesichtern – das Gros des letztjährigen Teams hat bei Zug 94 verlängert – und einigen Neuen. Bisher gab es drei Zuzüge im Team:

Flavio Caserta (23) ist unser ersten Neuzuzug für die neue Saison und verstärkt unsere Offensive. Er hat zuletzt in der Promotions League beim SC Kriens gespielt. Davor lief er unter anderem auch für Aarau in der Challenge League auf und ist ehemaliger Schweizer U16 Nationalspieler.

Abduljabbar Al Abbadie (31) ist ein weiterer Neuzuzug für die neue Saison. Er spielt im zentralen Mittelfeld und spielte zuletzt bei YF Juventus in der Promotion League und davor bei verschiedenen 1.-Liga-Vereinen. Ausgebildet wurde er bei GC, wo er in der U18 und U21 spielte. Zudem war Abduljabbar Schweizer U19-Nationalspieler.

Björn Bonthuis (21) stösst von Tuggen zu Zug 94 und verstärkt unsere Verteidigung. Davor spielte er bei Rotkreuz und Freienbach in der 1. Liga und war beim FC Zürich in den U17.

Bereits ist auch der Spielplan für die Vorrunde da. Zug 94 hat einen happigen Start vor sich mit zwei Auswärtsspielen gegen Solothurn und Wohlen. Das erste Heimspiel findet dann am 22. August gegen den FC Muri-Gümligen statt. Den gesamten Spielplan, inklusive Testspiele im Sommer findet ihr hier.