Thomas Jent kehrt als Trainer zu Zug 94 zurück

Zug 94 fällt frühzeitig wichtige Entscheidungen für die kommende Saison 2023/2024: Thomas Jent trainiert ab Anfang Juli erneut die 1. Mannschaft. Weiter verlängerte der Vorstand die Zusammenarbeit mit dem Sportchef Besnik Reci.

Als der aktuelle Trainer der 1. Mannschaft von Zug 94, Martin Dosch, im vergangenen Herbst übernahm, war bereits klar, dass er dies nur bis zum Sommer 2023 tun würde. Deshalb suchte Sportchef Besnik Reci das Gespräch mit Thomas Jent und konnte ihn nun von einer Rückkehr nach Zug überzeugen. Reci dazu: «Thomas war von Anfang an unser Wunschkandidat. Ich freue mich sehr, in der neuen Saison wieder mit ihm zusammenzuarbeiten. Nun gilt unsere volle Konzentration jedoch der aktuellen Meisterschaft, wo wir weiterhin im Rennen um den Aufstieg in die 1. Liga sind.»

Thomas Jent war zuletzt Trainer beim FC Seon in der 4. Liga. In der letzten Frühlingsrunde war er bereits einmal Trainer bei Zug 94. Davor trainierte er bis im Sommer 2021 den 1.-Ligisten FC Wohlen und das 1.-Liga-Team des FC Baden 1897, wo er zunächst auch Sportlicher Leiter war. Weitere Erfahrungen als Trainer sammelte er beim SC Kriens, Emmenbrücke, Bassersdorf, Grenchen und Zofingen. Thomas Jent verfügt über die UEFA A-Lizenz.

Besnik Reci bleibt Sportchef

Der Vorstand von Zug 94 klärte auch eine zweite wichtige Personalie im Hinblick auf die kommende Saison. Er sprach Sportchef Besnik Reci sein Vertrauen aus und verlängerte die Zusammenarbeit mit ihm. Damit setzt der Verein auf Kontinuität und ermöglicht es Reci, die Kaderplanung für die neue Saison frühzeitig voranzutreiben.

Thomas Jent sagt zu seinem erneuten Engagement bei Zug 94: «Ich freue mich sehr auf die Rückkehr nach Zug. Ich hatte sehr gute Gespräche mit verschiedenen Vorstandsmitgliedern und kenne bereits viele Spieler. Ich bin überzeugt, dass wir ein gutes Team zusammenstellen werden. Unabhängig von der Ligazugehörigkeit werde ich alles geben, damit Zug 94 erfolgreichen Fussball spielen kann.»

1. Mannschaft: deutlicher Sieg gegen Emmen

Erfolgreiches Wochenende für unsere drei Aktiv-Teams. Die 3. Mannschaft schlug Hünenberg III mit 4:2 in einem wichtigen Spiel in der Abstiegsrunde der 4. Liga. Die 2. Mannschaft siegte mit 4:0 gegen Hünenberg II und unsere 1. Mannschaft zeigte eines der besten Spiele seit langem und gewann gegen den SC Emmen mit 4:1.

Das zweitletzte Heimspiel der 1. Mannschaft begann so, wie das Spiel vor Wochenfrist in Cham aufhörte. Cedric Stillhart musst schon nach drei Minuten eine grosse Parade nach einem Weitschuss der Emmener zeigen. Doch offensichtlich brauchte das Team diesen Weckruf. Denn ab diesem Moment übernahm Zug das Zepter und spielte eine ausgezeichnete erste Halbzeit. Nach einem Lattenschuss in der 9. Minute und einer Grosschance drei Minuten später erzielte Elvedin Causi in der 15. Den Führungstreffer für das Heimteam. Und es ging gleich weiter mit Chancen, häufig nach dem gleichen Muster: Ein langer Ball auf den rechten Flügel und die Flanke in die Mitte. In der 20. Minute schlug Zug dann erneut auf ähnliche Weise zu. Zwei Pässe von hinten über das Mittelfeld in die Spitze, wo Zdenek Weickert den Ball übernehmen und alleine auf den Emmener Goalie zulaufen konnte. Diese spielte er auch noch aus und erzielte das 2:0.

In der 32. Minute erzielte Cleric Njau das 3:0 mit einem Abstauber und kurz vor der Pause fiel auch noch das 4:0. Anel Hodzic fasste sich aus gut 25 Metern ein Herz und zog ab. Ein Sonntagsschuss am Samstag. Mit diesem Resultat ging es in die Pause. Eine hochverdiente Führung für Zug, wobei Emmen mit nur vier Gegentoren noch gut wegkam.

Die Geschichte der zweiten Hälfte ist schnell erzählt: Zug wollte wohl nicht mehr, Emmen konnte nicht mehr. Trotz einigen Chancen auf Zuger Seite vermochte das Heimteam das Skore nicht mehr auszubauen. Im Gegenteil, als es die letzten 20 Minuten mit einem Mann weniger spielen musste, hatte Emmen mehr Ballbesitz und erzielte auch noch den Ehrentreffer. Doch auch zu zehnt kontrollierten die Zuger das Spiel und kamen zu einigen gefährlichen Gegenstössen. Es blieb aber beim hochverdienten 4:1 und die Zuger holten den zweiten Dreier in Folge.

2. Mannschaft siegt und steht definitiv in den Aufstiegsspielen

Am Tag der Chamer Derbys (unsere 1. und 2. Mannschaft spielten jeweils auswärts gegen den SC Cham) siegte unsere 2. Mannschaft mit 3:0 gegen Cham III. Damit holte sie sich die notwendigen Punkte für die definitive Qualifikation für die Aufstiegsspiele in die 2. Liga. Zug führt die Tabelle in der 3. Liga souverän an und kann nicht mehr von den zwei ersten Plätzen verdrängt werden.

Gratulation zum Sieg und zur hervorragenden Saison ans Team und die Trainer!

Mit beherztem Spiel zum Derbysieg

Zug 94 brauchte drei Punkte, um im Aufstiegsrennen in die 1. Liga dabeizubleiben. Und Zug holte sie sich im Derby gegen Cham. Dank einer kämpferischen Leistung und einer Steigerung in der zweiten Halbzeit.

Aufgrund der hervorragenden Trainingsleistungen berief Martin Dosch, der Trainer von Zug 94, den Zuger Junior Simone Campisi erstmals in die Startelf. Gleichzeitig ein schönes Geburtstagsgeschenk für den jungen Spieler. Und ein anderer Junger wurde zu einer der spielentscheidenden Figuren im Zuger Team: Cedric Stillhart, der Torhüter. Er parierte mehrmals ausgezeichnet und hatte so grossen Anteil am Derbysieg. Denn Cham hatte durchaus Chancen für das eine oder andere Tor.

So begannen die Chamer überzeugend und hatten die Zuger zu Beginn sehr gut im Griff. Sie kamen folgerichtig auch zur ersten grossen Chance nach 15 Spielminuten, doch Stillhart parierte. Das Spiel wurde anschliessend durch den starken Regen und den immer sumpfiger werdenden Rasen erschwert. Beide Teams bekundeten Mühe damit, doch weiterhin spielte Cham mit Vorteilen und kam zu Halbchancen. Zug seinerseits konnte sein Spiel nicht richtig aufziehen und blieb in der ersten Halbzeit praktisch ungefährlich. So stand es nach 45 Minuten 0:0.

Ganz zu Beginn der zweiten Hälfte schien sich am Spielverlauf nichts zu ändern. Dann, in der 50. Minute, ging Zug praktisch aus dem Nichts in Führung. Nach einer Ecke spitzelte Fabian Simic den Ball über die Linie. Und von nun an, funktionierte das Zuger Spiel besser. Kurz nach dem Tor schoss das Geburtstagskind Campisi an den Querbalken, nachdem erstmals gut über die Flügel gespielt wurde. Und in der 58. Minute legte Campisi auf Arben Buqaj, der sich aus 25 Metern ein Herz fasste und wunderschön ins hohe Eck traf. Zug führte somit 2:0.

Cham brauchte einen Moment, um sich von diesem Doppelschlag zu erholen. Um die 70. Minute erspielte sich das Heimteam jedoch zwei grosse Chancen. Einmal blockte ein eigenen Spieler den Schuss, das andere Mal war Stillhart zur Stelle. Cham öffnete nun mehr und die Zuger kamen zu Konterchancen. Mehrfach vergab das Team jedoch und schaffte es nicht, den Sack endgültig zu zumachen. Am Ende war dies dann auch egal. Die Zuger holten sich die drei Punkte mit einer guten Einstellung, Kampfbereitschaft und zwei Toren zum richtigen Zeitpunkt.

Am nächsten Samstag folgt das Heimspiel gegen den SC Emmen: 16 Uhr auf der Herti Allmend in Zug.

Ein Unentschieden für die 1. Mannschaft, weiterer Sieg für die 2. Mannschaft

Nach einer guten ersten Halbzeit und einem unglücklichen Gegentor kurz vor der Pause baute das Team in der zweiten Hälfte ab. Ein kurzes Aufbäumen in den letzten Spielminuten mit zwei Grosschancen reichte nicht für den Sieg.

Unsere zweite Mannschaft hingegen setzt ihre Siegesserie fort und führt die Tabelle in der 3. Liga weiterhin an. Sie besiegte den FC Muotatal mit 3:1 und ist damit auf Kurs für die Aufstiegsspiele.

Matchbericht Zug 94 vs FC Perlen-Buchrain

Zug begann das Spiel mit deutlich mehr Energie als noch vor einer Woche in Buochs. Es war zu spüren, dass die Mannschaft Wiedergutmachung wollte. Sie kontrollierte das Spiel mehrheitlich und war sichtlich bemüht um ein gutes Kombinationsspiel. Abgesehen von einem Schuss knapp neben das Tor von Perlen gab es aber vorerst keine Chancen. In der 27. Minute fasste sich dann Cristiano Texeira ein Herz und zog aus rund 23 Metern ab. Der Ball fand seinen Weg wunderschön ins weite, hohe Eck. Das war die zu diesem Zeitpunkt verdiente Führung für das Heimteam.

Zug wollte gleich weiter Druck machen, doch ein Ballverlust im Mittelfeld führte zu einem schnellen Gegenstoss der Perler. Der Abschluss streifte die Latte der Zuger. Zug tat also gut daran, vorsichtig zu bleiben, denn Perlen war mit ihren schnellen Kontern immer in der Lage, für Gefahr zu sorgen. Doch auch die Zuger hatten weitere Chancen vor der Pause, vermochten ihre Überlegenheit aber nicht in Tore umzumünzen. Und dann kam die verhängnisvolle Szene: Die Zuger Verteidiger und der Goalie behinderten sich gegenseitig an der Strafraumgrenze, der Perler Stürmer vermochte den Ball irgendwie an ihnen vorbeizuzirkeln. Und der Ball kullerte ins Tor. So stand es zur Pause 1:1.

Die Geschichte der zweiten Halbzeit ist schnell erzählt. Zug liess die Energie der ersten Hälfte grösstenteils vermissen und Perlen kam besser ins Spiel. Doch bis zur 80. Minute gab es kaum nennenswerte Szenen im Strafraum beider Teams. Dann erzielte Zug ein Offside-Tor, was irgendwie den Schlussspurt einläutete. Zug öffnete immer mehr, Perlen kam zu sehr gefährlichen Kontern und Zug hatte seinerseits zwei Grosschancen, die doch noch den Sieg hätten bringen können. Es blieb aber beim insgesamt gerechten Unentschieden, was für die Zuger im Kampf um den Aufstieg ein weiterer Rückschlag darstellt.

Wichtige Spiele der 1. und 2. Mannschaft stehen an

Am Samstag spielt unsere 1. Mannschaft um 16 Uhr Zuhause gegen den FC Perlen-Buchrain. Ein äusserst wichtiges Spiel, um im Aufstiegsrennen in die 1. Liga weiter dabei zu bleiben. Das Team braucht die Unterstützung von möglichst vielen Zuschauerinnen und Zuschauern. Kommt vorbei und feuert unsere Mannschaft mit an!

Gleich im Anschluss um 18 Uhr spielt unsere 2. Mannschaft gegen den FC Muotatal, ebenfalls Zuhause. Das Team ist Tabellenführer und will diese Position mit einem weiteren Sieg verteidigen. Die Zuger Zeitung hat mit Spieler Jérome Kirschenhofer gesprochen und ein Porträt veröffentlicht. Danke an Martin Mühlebach für den schönen Text.

Etappenziel liegt in Reichweite – Jérôme Kirschenhofer hofft auf Aufstiegsrunde

Zug 94 II führt die Tabelle der 3.-Liga-Gruppe 1 als Leader an. Mittelfeldspieler Jérome Kirschenhofer beweist Spiel für Spiel, dass seine Nomination verdient ist.

Der 23-jährige Jérome Kirschenhofer hat seine ersten fussballerischen Gehversuche in der Rotkreuzer Fussballschule gemacht. Peter Hauser, der ehemalige Juniorenobmann des FC Luzern, lotste den in Meierskappel wohnhaften Jungen zur U17 des FCL. Nach der U16 trug Kirschenhofer die Farben des SC Kriens-FC Luzern Selection U17, wo er sich verletzte und den Sprung in die U18 des FCL verpasste. «Das schmerzte», erinnert er sich. Aufs Fussballspielen wollte er aber nicht verzichten. Jérome Kirschenhofer schloss sich Zug 94 an.

Mit den Ba-Junioren wurde er in der Coca-Cola-League IFV-Meister. Mit den A-Junioren, die IFV-Cupsieger wurden, durften die Zuger als bestes Innerschweizer-Team an das Finalturnier. Unter Trainer Sebo Kahveci schaute der 2. Schlussrang heraus. Kirschenhofer erzählt: «Ergün Dogru, der damalige Trainer der 1. Mannschaft von Zug 94, der mich schon beim FCL trainiert hatte, berief mich in seinen Kader. Weil ich seiner Ansicht nach für die Startformation noch zu jung war, musste ich mich mit Teileinsätzen begnügen, aber ich wollte spielen.» Kirschenhofer erzählt weiter: «Ich wechselte für eine Saison zum damaligen 2.-Ligisten Altdorf. Weil der Aufwand und der Ertrag nicht übereinstimmten, hätte er eine Pause eingelegt, sagt Jérome, der neben dem Sport als Informatiker arbeitet. Er erzählt weiter: «Ich vermisste aber den Fussball als Ausgleich zum Berufsalltag. Der Sportchef Besnik Reci holte mich dann zu Zug 94 zurück.»

Weil ich wegen meines Studiums oftmals nur einmal in der Woche trainieren kann, schloss ich mich der 2. Mannschaft an. Der Trainer Egidio Verta vertritt den Standpunkt: Wer wegen seiner Arbeit nicht alle Trainings bestreiten kann, spielt, wenn er sich mit guten Leistungen hervortut und die nötige Disziplin an den Tag legt.»

Die Leistungen sind gut

Kirschenhofer beweist Spiel für Spiel, dass seine Nomination verdient ist. Der beim FCL technisch und taktisch gut geschulte Mittelfeldstratege glänzt mit Übersicht, genauen Pässen in die Tiefe und mit kernigen Distanzschüssen. Nebst vier Toren und mehreren Assists hat er einen wesentlichen Anteil an den bisherigen Erfolgen von Zug 94 II. Selbstkritisch bemerkt er: «Mein Zweikampfverhalten – das in der 3. Liga eine wichtige Rolle spielt – vermochte ich zwar stark zu verbessern, aber es hat noch Luft nach oben.» Die Trainingsabwesenheiten kompensiert er, wenn immer möglich, im Fitnesscenter, mit Joggen, Tennis, Badminton oder beim Beach-Volleyballspielen mit seiner Freundin Elena. Jérome Kirschenhofer verrät: «Ich bin ein grosser Fan von Barcelona und von Lionel Messi, den ich sowohl bei Barça als auch mit Paris -Saint Germain direkt vor Ort habe spielen sehen. Seine Spielart und sein nimmermüder Einsatz imponieren mir.» Begeistert sei er auch vom Spiel des Kevin De Bruyne von Manchester City. Er gesteht: «Ihm schau ich hin und wieder etwas ab, weil er auf der gleichen Position spielt wie ich. Aber live vor Ort habe ich ihn noch nicht in Aktion gesehen.»

Der nächste Gegner ist Muotathal

Kirschenhofer, der sich an der Hochschule Luzern in Rotkreuz berufsbegleitend zum Wirtschaftsinformatiker ausbilden lässt, ist ein geselliger Typ. Er beteuert: «Meine Freizeit verbringe ich gerne mit meinen Eltern, mit meinen vier Geschwistern, mit meiner Freundin und mit meinen Kolleginnen und Kollegen.» Dass seine Freundin versuche, an jedem seiner Spiele anwesend zu sein, schätze er sehr. «Sie verleiht mir zusätzlichen Mumm, mein Bestes abzurufen.»

Sein Bestes muss Jérome auch am Samstag (18 Uhr, Hertiallmend) abrufen, wenn der abstiegsbedrohte FC Muotathal in Zug zu Gast ist. Jérome Kirschenhofer führt dazu aus: «Um sich noch Chancen auf den Ligaerhalt ausrechnen zu dürfen, sind die Schwyzer zwingend auf einen Sieg angewiesen. Ich erwarte ein kampfbetontes Spiel, das wir unbedingt gewinnen wollen, um einen weiteren Schritt Richtung Aufstiegsrunde machen zu können.

A-Junioren schlagen Cham im Cup erneut. C-Junioren scheiden nach Penalties aus.

Und sie jubeln wieder. Unsere A-Junioren. Wie schon letztes Jahr besiegten sie Cham im Cup und ziehen damit ins Halbfinale ein. Sie lagen zur Pause noch mit 0:2 zurück, konnten das Spiel danach aber dank grossem Kampfgeist drehen. Am Ende resultierte ein 3:2 Sieg. Herzliche Gratulation ans Team und den Staff für diese Super-Leistung!

Auch die C-Junioren kämpften beherzt, mussten sich aber im Penaltyschiessen gegen das Team Rontal geschlagen geben. Sie schieden somit im Achtelfinale leider aus. Auch an die C-Junioren und ihren Staff herzliche Gratulation für den grossen Kampf und das gute Spiel.

Hopp Zug!

Zwei Ferienwochen. Zwei Fussballcamps von Zug 94.

In der ersten Ferienwoche fand das traditionelle Fussballcamp von Zug 94 auf der Hertiallmend statt. 120 fussballbegeisterte Kinder nahmen teil. Erstmals fand in der zweiten Ferienwoche zudem ein separates Camp für Mädchen statt. Wir haben dazu auch mit einer der Trainerinnen, Francesca Studer, gesprochen. Das Interview findet ihr weiter unten.

Total 150 Teilnehmende

Zug 94 veranstaltet jeweils in den Frühlings- und Herbstferien ein Fussballcamp auf der Herti Allmend. Das Camp ist jeweils schnell ausgebucht. Auch diesen Frühling waren wieder 120 Kinder dabei uns spielten um Ruhm und Ehre und natürlich auch um Pokale und Diplome.

Unter fachkundiger Anleitung trainierten die Kinder täglich mehrere Stunden konzentriert und spielten jeweils nachmittags um die Champions League Trophy oder den Zuger Weltmeistertitel. Zudem wurde in verschiedenen kleinen Turnierformaten und Wettbewerben wie Torwand- oder Penaltyschiessen und beim Geschicklichkeitsparcours um Diplome und Pokale gekämpft. Doch insgesamt standen wiederum Spass und Teamspirit im Vordergrund.

Neu: spezielles IFV Camp für Mädchen

Erstmals wurde in Zug in der zweiten Ferienwoche ein spezielles Camp für fussballinteressierte und fussballspielende Mädchen durchgeführt. Der Innerschweizer Fussballverband (IFV) organisiert dieses in Zusammenarbeit mit dem Förderverein FI9 und Zug 94. Bei der ersten Ausgabe nahmen rund 30 Mädchen teil. Eine der Trainerinnen war die U-16 Nationalspielerin Francesca Studer, die den Mädchen Tricks beibrachte, sie aber auch durch ihren Karriereweg inspirieren konnte.

Interview mit Francesca Studer : «Zuerst machte ich Ballet. Doch Fussball wurde meine Leidenschaft»

Francesca, wie bist du zum Fussball gekommen?

Ich spiele Fussball seit ich fünf bin und habe angefangen, weil meine grössere Schwester gespielt hat. Ursprünglich war ich im Ballett, doch wegen meiner Schwester wollte ich Fussball ausprobieren. Es hat mir sehr gefallen und seither ist dieser Sport meine grosse Leidenschaft.

Wie bist du dazu gekommen als Trainerin beim Meitli Camp mitzuhelfen?

Durch eine der Gründerinnen von FI9 (Florijana Ismaili) habe ich herausgefunden, dass ein reines Fussballcamp für Mädchen stattfinden wird. Ich habe sie dann direkt angefragt, ob ich als Trainerin mithelfen kann. Denn ich finde es eine super Sache, da der Frauenfussball so direkter gefördert wird. FI9 ist ja auch ein Förderverein für den Mädchen- und Frauenfussball und so bringen wir den Spielerinnen unter anderem bei, dass nicht nur Männer Fussballspielen können.

Hat dir die Woche in Zug gefallen?

Ja, auf jeden Fall! Die Mädchen waren sehr motiviert und auch mit den Trainerinnen hat es sehr viel Spass gemacht. Auch wenn das Wetter nicht optimal war, war es eine coole Woche.

Gibt es etwas aus dieser Woche, was dir bleiben wird?

Nicht ein spezifisches Ereignis, aber wie ich die Kinder kennengelernt habe und die einzelnen Bindungen, welche ich mit den Kindern in so kurzer Zeit aufbauen konnte werden mir bleiben. Das sind auch die Gründe weshalb ich im Oktober beim nächsten Meitli Camp, welches von FI9 organisiert wird, unbedingt als Trainerin dabei sein möchte.