Dragi Salatic wird neuer Trainer von Zug 94

Zug 94 konnte Dragi Salatic als neuen Trainer der 1. Mannschaft gewinnen. Salatic wurde am Montag Abend dem Team vorgestellt, Trainingsstart mit Zug 94 für die neue Saison ist am 1. Juli 2022. Derzeit läuft auch die Kaderplanung, wobei das Ziel ist, den Kern des bestehenden Kaders zusammenzuhalten und gezielt zu verstärken. Oliver Kolenda bleibt Assistenztrainer der 1. Mannschaft von Zug 94.

Mit Dragi Salatic kehrt ein alter Bekannter zu Zug 94 zurück. Er durchlief bei Zug diverse Juniorenstufen und spielte während seiner Aktivkarriere insgesamt über 10 Jahre bei Zug 94 in der 1. Mannschaft, wo er auch Teamkapitän war. Nach Beendigung seiner Karriere war Dragi Trainer beim FC Aegeri.

Besnik Reci, Sportchef von Zug 94, sagt: „Wir freuen uns, dass wir Dragi als neuen Trainer zu Zug 94 holen konnten. Er ist ein Ur-Zuger und kennt den Verein und die Liga, in der wir nächste Saison spielen. Wir gehen nun gemeinsam das Projekt Wiederaufstieg an, jedoch ohne uns zu sehr unter Druck zu setzen.“

Dragoljub Salatic sagt zu seinem Engagement bei Zug 94: «Es ist schön nach Zug zurückzukehren. Zug 94 ist mein Herzensverein. Ich freue mich auf diese Herausforderung und bin überzeugt, dass wir in Zug Einiges bewegen können. Mein Ziel ist es, das Team so schnell wie möglich richtig kennenzulernen und mit der Vorbereitung auf die neue Saison zu starten. Wir wissen, dass wir in der neuen Saison die Gejagten sein werden. Zunächst geht es aber darum, sich in dieser Liga zu etablieren. Dann schauen wir weiter.»

Erfolgreiches Zugerlandturnier

Am Pfingstsamstag war Zug 94 Gastgeber und Organisator des Zugerland Turniers für die Kategorie FF15. 14 Juniorinnen-Teams spielten im Hertiallmend Stadion in Zug um den Titel. Ein rundum gelungener Anlass bei schönstem Wetter.

Die Schlusstabelle FF15:

1 . FC Küssnacht am Rigi

2 . BC Albisrieden 

3 . Zürich City SC 

4 . Chur 97

5 . Team Ticino

6 . FC Aegeri

7 . FC Baar

8 . FC Ostermundigen

9 . SC Steinen Basel

10 . Südwest Girls

11 . SC Wipkingen

12 . Team Furttal Zürich

13 . Zug 94

14 . BSC Old Boys

Brack.ch Youth League: Erfolgreiche Zuger Teams

Gestern Abend ging die Frühlingsrunde der Brack.ch Youth League zu Ende. Unsere CA-Junioren schlossen die Saison auf dem tollen 2. Rang ab, die BA und das AA jeweils auf den ebenfalls sehr guten 4. Plätzen. Und das Highlight steht noch aus: Unsere AA-Junioren spielen am 16. Juni das Cupfinale gegen den FC Rothenburg.

Herzliche Gratulation an alle Spieler und an die Trainer!

1. Liga: Eine Niederlage zum Schluss

Unsere 1. Mannschaft spielte am Samstag, 28. Mai 2022, gegen den viertplatzierten FC Köniz. Das Team verabschiedete sich dabei mit einer 0:1 Niederlage von der 1. Liga. Ein erster Blick in die Zukunft mit dem Capitain Cleric Njau ist heute in der Zuger Zeitung erschienen. Diesen könnt ihr hier lesen.

Einige Zitate von Cleric hier:

«Das sinkende Schiff zu verlassen, ist immer das Einfachste. Für mich stand das ausser Diskussion»

«Wir haben in einigen Partien gegen Topteams ja bewiesen, zu was wir fähig gewesen wären. Das ist schon frustrierend.»

«Dass wir nicht 20 Spieler ersetzen müssen, ist enorm wichtig. Dann wird es natürlich auch eine Liga tiefer schwierig zu bestehen, wenn man sich komplett neu formieren muss. Dass das Team im Gros erhalten bleibt, ist sicher ein Vorteil.»

Junioren A: Einzug ins Cupfinale

Unsera Youth League A Mannschaft hat sich für das Innerschweizer Cupfinale qualifiziert, wie schon im vergangenen Jahr. Herzliche Gratulation ans ganze Team und den Staff! In einem hart umkämpften Spiel besiegten unsere Jungs den FC Ruswil mit 2:1. Das Finale findet am 16. Juni 2022 statt.

Ehrenmitglied Peter Steinegger ist gestorben: Herzliches Beileid den Angehörigen

Peter Steinegger, 23.09.1945 – 14.5.2022

Ehrenmitglied Peter Steinegger, eine Legende im Zuger Fussball, hat uns am 14. Mai 2022 nach kurzer, schwerer Krankheit für immer verlassen.

Peter, das Talent aus Flüelen, trat als junger Student dem vormaligen SC Zug bei. Mit ihm entwickelte sich die erste Mannschaft in der Folge zur Spitzenmannschaft der ersten Liga mit Ambitionen. Sie schaffte, auch dank Peter, dem hervorragenden Spielgestalter, einige Male die Qualifikation für den Aufstieg in die damalige Nationalliga B. Seither spielte Peter immer in den Teams Ex-SC Zug und Zug 94. Bis ins hohe Alter. Bis kurz vor seinem Tod.

Die Nachricht vom viel zu frühen Hinschied traf uns, wie das Versagen vor dem Tor,  wenn es keine zweite Chance gibt. Noch am 13. März 2022 feierte er zusammen mit dem Team Ü-60 im Klubrestaurant den Geburtstag der zwei Kollegen Edy Peter (89) und Gabriel Jenny (80).

Peter, der herzensgute Mensch und Freund ist nicht mehr. Er war ein grossartiger Fussballer. Sein Können hatte während den vielen Jahren, in denen er mit uns spielte immer grossen Anteil an unseren Erfolgen. Peter hat uns dadurch zu vielen Siegen und fröhlichen Stunden danach verholfen, Niederlagen aber auch sportlich mitgetragen. Wir hätten es ihm gegönnt, noch viele Jahre mit seinen Lieben, seinem Hund und seinen Interessen und natürlich mit uns geniessen zu können. Wir sind traurig aber dankbar, dass wir ihn hatten. Er bleibt uns unvergessen.

Für Zug 94 und das Team Ü-60

Gabriel Jenny

1. Liga: Sieg und fünf Tore

Nach dem Sieg vom vergangenen Wochenende gegen den SC Buochs sprach man davon, dass die Mannschaft einen Charaktertest bestanden hatte. Die Frage vor dem letzten Heimspiel gegen Bassecourt lautete ähnlich: Können die Zuger nachdoppeln und sich mit einem Sieg vom Heimpublikum verabschieden? Auch das wäre Zeugnis für die positive Einstellung des Teams. Das Fazit vorweggenommen: Test mit Bravour bestanden. Die Zuschauer waren sich am Ende einig, dass Zug eines der besten Saisonspiele abgeliefert hatte.

Zug 94 nahm das Spieldiktat von Anfang an in die Hand und kontrollierte das Geschehen mit der richtigen Dosis Aggressivität und mit einem gepflegten Passspiel. Nach 15 Minuten kam Pizzi zur ersten Grosschance, doch er schoss ein wenig zu spät. Eine Minute später kam dann doch der verdiente Führungstreffer. Pizzi flankte von rechts, Würmli nahm schön direkt ab und traf zum 1:0. In diesem Stil ging es weiter, Zug kam zu Chancen und dominierte den Gegner nach Belieben. Gegen Ende der ersten nahm die Heimmannschaft dann ein wenig Tempo aus dem Spiel und prompt kam Bassecourt zur ersten Chance überhaupt mit einem Weitschuss.

Die zweite Halbzeit begann wieder mit der Zuger Dominanz. Und nun gingen die Bälle endlich auch rein. In der 58., 63., 71. und 73. Minute erhöhte Zug auf 5:0. Fast jeder Angriff wurde konsequent zu Ende gespielt und die Chancen effizient verwertet. Was dann kam, war nicht mehr als ein Wehmutstropfen: Bassecourt erzielt noch drei Tore, weil die Kompromisslosigkeit der Zuger im Mittelfeld nachliess. Am Ende stand es 5:3 für das Heimteam und man durfte sich getrost fragen: Warum hat das mit dem Toreschiessen nicht früher in der Meisterschaft schon so gut geklappt?

Thomas Jent verlässt Zug 94

Thomas Jent, unser Trainer der ersten Mannschaft, hat sich aus persönlichen Gründen dazu entschieden, den Verein zum Saisonende zu verlassen.

Bes Reci, Sportchef von Zug 94 bedauert den Entscheid: «Thomas hat in den letzten Monaten sehr gute Arbeit geleistet. Zwar konnten wir auch mit ihm den Abstieg nicht verhindern, aber wir hätten gerne mit ihm weitergearbeitet. Wir wünschen Thomas alles Gute für seine Zukunft und danken ihm für sein grosses Engagement für Zug 94.»

Die Suche nach einem neuen Trainer ist bereits am Laufen, ebenso wie die Kaderplanung für die nächste Saison in der 2. Liga Inter.

Erste Mannschaft zeigt Charakter

Am Samstag spielte unsere zweite Mannschaft gegen den SC Steinhausen. Beide Teams lagen punktegleich auf den Plätzen 3 und 4. Steinhausen gewann das Spiel mit 4:2, womit die Aufstiegschancen unserer zweiten Mannschaft stark gesunken sind.

Im Duell der beiden Absteiger aus der 1. Liga zwischen Zug 94 und dem SC Buochs ging es um einen Charaktertest für unsere Mannschaft. Diesen bestand sie mit einem deutlichen 4:1 Sieg. Das Team spielte offensiv und konnte für einmal die Chancen auch nutzen. William Pizzi und Petar Ugljesic schossen je zwei Tore. Nächsten Samstag kommt es zum letzten Heimspiel gegen den FC Bassecourt (16 Uhr).

@Bildquelle: Sportfotos Lüthi

«Wir stehen erst am Beginn der Teambildung»

Seit kurzem verfügen wir über ein Juniorinnen-Team auf Stufe FF15. Trainiert werden sie von Anja Rühl und Hanspeter Grütter. Wir haben mit den beiden über die ersten Erfahrungen mit dem neuen Team gesprochen.

Anja, Hanspeter, seit diesem Frühling spielt die FF15 an der Meisterschaft mit. Seid ihr überrascht, wie gut es läuft?

Ja. Sehr. Der Start in dieser positiven Art und Weise war eher unerwartet.

Habt ihr eine Erklärung für den guten Start mit je einem Sieg und einer Niederlage?

Nicht wirklich. Eigentlich stehen wir erst am Beginn der Teambildung. Wir haben natürlich gut trainiert und die Spielerinnen sind sehr motiviert. Ein Faktor war aber auch der Zugang von drei Juniorinnen, die schon mal in Knabenteams mitgespielt hatten, und wieder Fussball spielen wollten.

Seit wann trainieren die Juniorinnen eigentlich zusammen und wie oft?

Begonnen haben wir mit einigen Mädchen Ende August letzten Jahres. Durch den Zulauf immer neuer Spielerinnen haben wir im November entschieden, mit den jüngeren Jahrgängen stufengerecht eine E-Juniorinnen-Mannschaft zu bilden. Wir hatten dann aber zu wenig FF15-Juniorinnen. Durch den zurzeit herrschenden Boom, dass die Mädchen vermehrt Fussball spielen möchten, hat sich dann ab Ende Februar doch ein neues Team gebildet. Wir trainieren jeweils zweimal in der Woche.

Welche Erfahrung bringen die Spielerinnen schon mit? Haben sie schon in anderen Teams gespielt?

Mit Ausnahme der bereits erwähnten drei Mädchen sind alles Anfängerinnen. Es fehlten also jegliche Vorkenntnisse. Umso schöner ist es zu sehen, wie sie alle rasch Fortschritte machen.

Was macht dir am meisten Freude mit diesem Team? 

In der Vorrunde mussten wir bei den D-Junioren antreten. Die Resultate fielen jeweils im höheren zweistelligen Bereich zu unseren Ungunsten aus. Es sind trotzdem alle Mädchen noch dabei und zeigen Freude am Fussballspielen.

Was sollen sie in den nächsten Wochen vorallem lernen?

Im Fokus steht klar die Technik. Zudem geht es darum, mit gezielten Übungen die Qualität der Zuspiele zu verbessern.

Was ist euch wichtig bei einem Team? 

Das oberste Ziel ist, dass wir alle Spass am Fussball haben. Ein wichtiger Teil davon ist auch ein Gefühl für die Gemeinschaft in der Mannschaft zu erlernen, also was es heisst, ein Team zu sein.