«Es geht nur über den Kampf»

Nach zuletzt drei Unentschieden strebt unsere 1. Mannschaft am Samstag in Brunnen wieder einen Sieg an. Wir haben darüber mit Cleric Njau, gesprochen. Er ist der Meinung, dass der Weg zurück zum Gewinnen nur über den Kampf geht.

Cleric, du warst länger verletzt und hast den Saisonstart verpasst. Jetzt bist du seit einigen Spielen wieder dabei. Wie geht es dir?

Danke. Ich bin wieder gesund. Darüber bin ich sehr froh, denn es war eine schwierige Zeit. Ich wusste nie, wie lange es noch dauert und wollte unbedingt wieder dabei sein. Ich bin froh, dass ich wieder im Team bin und etwas beitragen kann.

Wie war das für dich, zuschauen zu müssen?

Als verletzter Spieler sitzt du auf der Tribüne und kannst nichts machen. Das ist hart. In den Trainings bist zu zwar dabei, kannst aber nicht das gleiche Programm absolvieren wie deine Teamkollegen. Im Spiel ist es noch schlimmer. Das schmerzt wohl jeden Team-Sportler, wenn er hilflos zuschauen muss.

Am Samstag geht es auswärts gegen Brunnen. Was sind deine Gedanken zu diesem Spiel?

Wir sind uns alle bewusst, dass es ein schwieriges Spiel werden wird. Für sie ist es sicher auch speziell gegen uns zu spielen. Letztes Jahr haben wir dort Unentschieden gespielt. Sie haben das gefeiert wie einen Sieg. Und für uns, nach drei Untentschieden hintereinander wollen wir sicher wieder einmal gewinnen.

Was ist das Rezept dafür?

Es kommt gar nicht darauf an, wie wir genau spielen. Wir müssen unser Spiel machen und vorallem den Kampf annehmen. Zweikämpfe gewinnen und auch einmal ein dreckiges Tor schiessen. Egal wie gut oder schlecht wir spielen, wir geben sicher alles für die drei Punkte.

Zwei Fehler. Zwei Gegentore.

Das Team und die Zusachauer waren entäuscht nach dem erneuten Unentschieden. Denn die Geschichte wiederholte sich. Unser Team dominiert das Spiel, erspielt sich Torchancen und am Ende steht es Unentschieden. so auch am Samstag gegen den FC Sursee. Es gab bereits das fünfte Unentschieden aus neuen Spielen in dieser Saison. Das Gute: Wir sind weiterhin ungeschlagen und liegen auf Platz drei. Und was nicht vergessen werden darf: Unser Team schiesst in etwas gleich viele Tore wie die anderen Spitzenteams bei einer gleichzeitig stabilen Defensive.

Im Spiel gegen den FC Sursee kamen die Gäste im ganzen Spiel zu keiner nennenswerten Chance. Das erste Tor schossen sie nach rund 15 Minuten nach einem Eckball. Weil der Surseer Stürmer im Strafraum nicht genügend gedeckt wurde, konnte dieser den Ball ungehindert direkt abnehmen und um Tor versorgen. Ein Sonntagsschuss am Samstag. Unser Team reagierte darauf keineswegs geschockt und spielte sein Spiel weiter. Die vielen schönen Angriffe wurden jedoch meist wegen Offsides abgepfiffen. In der 33. Minute setzte sich Tanushaj am linken Flügel durch, spielte von der Grundlinie in den Fünfer, wo Dein Barreire frei einschiessen konnte. 1:1. Trotz weiterer Chancen blieb es zur Pause beim Unentschieden.

Nach der Pause das gleiche Bild. Die Zuger drückten, die Surseer verteidigten. Dieses Bollwerk hielt bis zur 58. Minute. Erneut setzte sich Tanushaj am Flügel durch, dribbelte sich an der Grundlinie an drei Gegnern vorbei und schloss selbst ab. Das erlösende 2:1 für das Heimteam. Doch leider verhinderte ein erneuter Eigenfehler den so sehr ersehnten Heimsieg: In der 77. Minute spielte unser Goalie den Ball direkt in die Füsse eines Gegners, dieser zog los Richtung Tor, wo er von Paskh Nikollaj nur noch mit einem Foul gestoppt werden konnte. Den fälligen Penalty versenkte Daka souverän. Bei diesem 2:2 blieb es.

Am nächsten Samstag geht es für die Zuger auswärts gegen den FC Brunnen.

1. Mannschaft: Wieder ein Unentschieden

Mit einem Sieg hätte unsere 1. Mannschaft die Tabellenführung leicht ausbauen können. Doch daraus wurde nichts. Es gelang nicht, die defensiv gut stehenden Tessiner von Gambarogno zu bezwingen. Das Resultat: ein gerechtes Unentschieden.

Die Zuger zeigten wie immer den besseren Fussbal, doch die Tessiner überzeugten durch Solidarität und Kampfgeist. Sie standen in der ersten Halbzeit sehr tief und machten die Räume für die Zuger eng. Diese wiederum liessen ihr Kombinationsspiel vermissen und versuchten es durchwegs mit weiten Bällen hinter die Abwehr. Dieses Spiel ging überhaupt nicht auf und so kam das Team zu keiner nennenswerten Torchance. Gleiches galt aber auch für die Tessiner. Somit stand es nach 45 Minuten 0:0.

Nach der Pause dann plötzlich ein anderes Spiel. Die Zuger kombinieren, spielen viel schneller und kommen endlich in Tornähe der Gastgeber. Während dreissig Minuten spielt sich das Geschehen fast ausschliesslich in der Tessiner Hälfte ab, die Zuger drücken, spielen über die Flügel und nähern sich dem Torerfolgt. Doch dieser stellt sich nicht ein. Entweder sind die Schüsse zu hoch, ein Tessiner Bein oder der Torhüter wehren ab oder der Schiedsrichter pfeift Offside. Aber: Die ganz grossen Chancen blieben auch in dieser Phase Mangelware.

Die letzten 20 Minuten waren dann wieder ausgeglichen. Unter anderem auch, weil die Zuger ein wenig den Faden verloren und es wieder vermehrt mit langen Bällen versuchten. Die grösste Chance hatten dann die Gastgeber. Cedric Stillhart packet im Tor der Zuger aber eine spektakuläre Parade aus. Damit endete ein umkämpftes, jederzeit faires Spiel mit 0:0.

Unentschieden im Spitzenkampf

Petar Ugljesic ist zurück nach eine längeren Verletzungspause. Bei seinem zweiten Teileinsatz schoss er sein erstes Tor und sicherte Zug im Spitzenkampf gegen den SC Goldau immerhin einen Punkt. Damit übernimmt unsere 1. Mannschaft die Tabellenspitze, weil Locarno gegen Collina d’Oro verlor.

Das Spiel auf der Herti Allmend begann gleich mit einer grossen Chance für die Zuger. Nach wenigen Minuten hätte das bereits die Führung für das Heimteam sein sollen. Diese verpasste Chance war dann aber für längere Zeit die einzige gefährliche Situation im Spiel. Die Zuger versuchten zwar mittels ihres Kombinationsspiels zu Chancen zu kommen, ganz vorne spielten sie aber zu umständlich. Und der SC Goldau überzeugte durch eine hervorragende Organisation und viel Kampfgeist. Nur einmal kamen die Gäste in der ersten Halbzeit gefährlich vor das Zuger Tor. Damit endete diese mit 0;:0.

Thomas Jent, der Zuger Trainer, scheint in der Pause die richtigen Worte gefunden zu haben. Die Zuger spielten während der nächsten 20 Minuten aus einem Guss nach vorne. Die Fans bekamen viele schöne Angriffe zu sehen. Leider sündigte das Heimteam in dieser Phase im Abschluss. Entweder spielte die Zuger Offensive am und im Sechzehner zu kompliziert oder die Goldauer Defensive schaffte es immer irgendwie noch, ein Bein am richtigen Ort hinzuhalten. So prallen viele Zuger Schüsse an den Gegnern ab oder der starke Goalie parierte diese. Und wie das alte Sprichwort sagt: Wer sie vorne nicht macht, bekommt sie hinten. Die Goldauer lancierten in der 65. Minute einen eigentlich ungefährlichen Gegenangriff, den Simon Schmid mit einem Schuss aus der Distanz ins tiefe rechte Eck abschloss. Der Ball war noch leicht abgelenkt und der Zuger Goalie Cedric Stillhart war machtlos. Plötzlich stand es also entgegen dem Spielverlauf 0:1.

Nun war Charakter gefragt: Die Zuger versuchten ihrem Spielstil treu zu bleiben, brachten neue Kräfte und investierten noch mehr in die Offensive. Doch lange vermochte Goldau grössere Chancen zu vermeiden. Bis Petar Ugljesic die Zuger in der 85. Minute erlöste. Für einmal stand bei seinem beherzten Schuss aus wenigen Meterin kein Goldauer im Weg und der Goalie war ebenfalls machtlos. Das Heimteam suchte danach sogar noch den Sieg, Es blieb aber beim 1:1.

«Es braucht eine Topleistung von uns»

Vor dem Spitzenspiel gegen den SC Goldau haben wir mit Dein Barreiro, der iim Sommer zu Zug 94 gestossen ist, gesprochen. Über den Saisonstart, seine bisherige Leistung und natürlich das Spiel von heute Abend. Kick-off: 20 Uhr auf der Herti Allmend.

Dein, was hat dich am Meisten überrascht seit du in Zug spielst?

Was mich beeindruckt ist das Riesen-Engagement des gesamten Staffs der 1. Mannschaft und auch vieler anderer Leute im Verein. Und natürlich die Infrastruktur. Damit könnten wir in höheren Ligen spielen. Schön war aber auch, wie mich die Mitspieler aufgenommen haben. Wir sind ein echtes Team. Das ist wichtig, damit wir unseren Ambitionen gerecht werden können.

Wie bist du zufrieden mit deinen bisherigen Leistungen im Zuger Dress?

Es ist mir bisher gut gelaufen. Aber mit passt auch die Spielphilosophie des Trainers. Wir wollen spielerisch überzeugen und treten offensiv auf. Das passt zu mir. Leider habe ich noch kein Tor geschossen. Ich denke aber, dass ich meinem Mitspieler gut helfen konnte. Schliesslich zählen ja nur die Siege, egal wer die Tore schiesst.

Und wie beurteilst du den Saisonstart der Mannschaft?

Sehr positiv. Wir sind noch ungeschlagen nach sechs Spielen. Wir haben ein breites Kader, was auch einen guten Konkurrenzkampf ermöglicht. Das läuft aber alles freundschaftlich ab. Gegen Unterstrasse haben andere von Anfang an gespielt. Das hat unserem Spiel keinen Abbruch getan. Das ist ein gutes Zeichen.

Heute Abend kommt Goldau auf die Herti Allmend.

Ja. Ich freue mich riesig. Das ist ein Spitzenkampf, den wir unbedingt gewinnen wollen. Goldau hat aber bisher überzeugt und die Tabelle lügt wohl nicht. Sie spielen auch schon länger zusammen und haben sicher einen starken Zusammenhalt. Wir müssen also voll konzentriert ans Werk und eine Topleistung bringen.

Schiesst du dein erstes Tor?

Das ist egal. Hauptsache wir schiessen eins mehr als unser Gegner. Ich hoffe auf viele Fans. Denn ich glaube, dass wir einen schönen Fussball spielen, den es sich lohnt live anzuschauen. Wir wollen unseren Fans Freude bereiten.

Die 1. Mannschaft bleibt ungeschlagen

Am Sonntag nachmittag stand das Spiel gegen den FC Unterstrass auf dem Programm. Inklusive des Cup-Spiels im August hat das Team bisher noch kein Spiel (von sechs) verloren: Vier Siege und zwei Unentschieden. Und gegen den Zürcher Quartierverein traten die Zuger überzeugend auf und sicherten sich den fünften Sieg. Damit ist das Team weiterhin ungeschlagen und steht in der Tabelle auf Rang zwei, einen Punkt hinter dem FC Locarno. Und am Mittwoch steht eine besonders spannende Runde an: Zug spielt gegen den Aufsteiger Goldau, der auf Platz 3 liegt. Ein echtes Spitzenspiel also. Gleichzeitig spielen die Tessiner Spitzenteams, Locarno und Collina d’Oro, gegeneinander.

Doch zurück zum Sonntagsspiel: Die Zuger starteten fulminant und erzielten gleich mit dem ersten Angriff den Führungstreffer durch Elvedin Causi. Auch danach dominierten die Gäste das Spiel und liessen den Ball schön in den eigenen Reihen zirkulieren. Die sich daraus ergebenden Chancen wurden leider nicht genutzt und so kam es wie es kommen musste. Nach einem Fehlpass aus der Abwehr heraus konnten die Zürcher den Ball abfangen, spielten schnell nach vorne und kamen in den Strafraum. Dort wurde der Angreifen vom Zuger Verteidiger zu Fall gebracht. Den fälligen Penalty verwandelten die Unterstrasser zum Ausgleich. Doch die Zuger liessen sich nicht von ihrem Weg abbringen und drückten dem Spiel weiter den Stempel auf. Und sie wurden noch vor der Pause mit zwei weiteren Toren belohnt. Zuerst traf Petar Tomic und danach Simone Campisi, beide nach Vorarbeit von Elvedin Causi. Somit stand es zur Pause verdient 3:1 für Zug.

Nach der Pause ging es im gleichen Stil weiter. Die Zuger zeigten schönen Kombinationsfussball und kamen zu Chancen. Doch vermochten sie keine dieser zu nutzen. Erst in den letzten 15 Minuten glich sich das Spielgeschehen aus und das Heimteam kam zu zwei guten Konterchancen. Es blieb aber beim 3:1 für Zug.

Am Mittwoch geht es weiter mit dem Spitzenspiel zwischen Zug 94 und dem SC Goldau. Treffpunkt: 20 Uhr auf der Herti Allmend. Kommt alle und unterstützt unsere 1. Mannschaft!

«So viel Freude. So viel Fairplay.»

Das erste Special Olympics Turnier Zug ging vergangenes Wochenende erfolgreich über die Bühne. Zum ersten Mal durften unsere zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauer das neue Special Team Zug 94 in Aktion sehen.

16 Teams aus allen Regionen der Schweiz und Lichtenstein fanden den Weg nach Zug und boten unserem Publikum ein wahres Fussballfest. Nebst dem überragenden Sportsgeist glänzten die über 170 Athletinnen und Athleten mit Fairness, mit Motivation und mit einer unfassbaren Energie.

Das Turnier wurde in vier Kategorien gespielt und am Ende verliessen nur Gewinnerinnen und Gewinner den Platz. Michele Esposito, jahrelang Trainer bei den Junioren von Zug 94, brachte es auf den Punkt: «Ich war richtig überrascht, wie die Teams das Fairplay hochhielten. Da können wir alle etwas lernen. Ich sah so viel Freude am Sport, egal ob Sieg oder Niederlage. Es war immer eine tolle Stimmung.»

Zug 94 führte das Turnier in Zusammenarbeit mit Special Olympics Switzerland durch und bedankt sich bei allen Partnerinnen und Partnern, die uns geholfen haben, diesen Tag zu einem unvergesslichen Ereignis zu machen.

Ein herzliches Dankeschön geht an:

Alle Teams:

Zug 94 Special Team 1 und 2 (Zug 94)

FCZ Brunau 1 und 2 (Brunau Stiftung)

Werkheim United (Stiftung Werkheim Uster)

Traktor azb (Stiftung azb)

SoLie Kickers (Special Olympics Liechtenstein)

VGB insieme Rorschach (VGB insieme Rorschach)

FC Eben-Hezer (Eben-Hezer Lausanne)

Pro Team Thurgau 1 und 2 (PluSport Thurgau)

FC Albula (ARGO Stiftung Chur)

Silea (Stiftung Silea)


FC Lerchenbühl (Stiftung Lerchenbühl)

Glögglifrösch (BSG Horw)

DreamTeam Blau (FC Basel 1893)

Unsere Sponsoren:

Sika I Sportfonds Kanton Zug I Fondazione Ermotti I Stadt Zug I GGZ Gemeinnützige Gesellschaft Zug

Unser Catering:

TC Hünenberg Bistro

Turnierleitung:

Special Olympics

Organisation & Durchfürhung:

3. Mannschaft Zug 94

1. Mannschaft mit Unentschieden gegen Perlen-Buchrain

Nach dem tollen Spiel in Emmen waren die Erwartungen ans Team hoch. Doch mit Perlen-Buchrain kam ein Gegner, der ebenfalls sehr gut in die Meisterschaft gestartet war. Entsprechend verlief das Spiel ziemlich ausgeglichen mit einem gerechten 1:1 am Ende. Die Zuger waren natürlich leicht enttäuscht, denn insgesamt hatten sie die bessern Torchancen.

Das Spiel begann gleich mit einer solchen für Zug. Der Kopfball ging aber übers Tor. Praktisch im Gegenzug, schnell über den rechten Flügel vorgetragen, reüssierten die Gäste und gingen in Führung. Doch nur drei Zeigerumdrehungen später ertönte der Pfiff des Schiedsrichters und Elvedin Causi konnte zum Penalty antreten. Er verwertete ihn und damit stand es anch 12 Minuten 1:1. Das Spiel wogte anschliessend hin und her, über einen längeren Zeitraum ohne grössere Chancen für beide Teams. In den letzten zehn Minuten vor der Pause hatte Zug dann leicht die Überhand und kam einige Mal mit guten Kombinationen in den Strafraum der Gäste. Doch diese standen dort sehr eng und die Zuger spielten zu sehr durch die Mitte, wo die Bälle jeweils an den Gegnern abprallten oder von diesen befreit werden konnten.

In der zweiten Hälfte ging es ähnlich los wie in der ersten, mit dem Unterschied, dass diesmal keine Tore fielen. Mit zunehmender Spieldauer kam das Heimteam zu einem leichten Chancenübergewicht mit der grössten Möglichkeit in der 70. Minute. Ein schneller Angriff über die linke Seite, der Seitenwechsel auf den rechten Flügel, von dort gelangte die Flanke zu Elvedin Causi in den Sechzehner. Dieser zog direkt ab, allerdings ging der Ball gerade auf den gegnerischen Goalie. Anschliessend kam Zug zu weiteren Chancen, die aber allesamt nichts einbrachten. Somit blieb es beim 1:1.

Nächsten Samstag geht es auswärts gegen den FC Unterstrass 1 (13 Uhr).

Flemming Ornskov ist neuer Präsident. Der FC Zuwebe wird bei Zug 94 integriert.

Anlässlich der Generalversammlung des Vereins Zug 04 wählten die 122 anwesenden Mitglieder Flemming Ornskov zum neuen Vereinspräsidenten. Er tritt die Nachfolge von Aydogan Cilingir an, der den Verein während drei Jahren anführte und neu Ehrenmitglied von Zug 94 ist. Zudem nahmen die Mitglieder den FC Zuwebe im Verein auf. Zug 94 wird damit zu einer Vorreiterin in Sachen Inklusion. Schliesslich wurden auch der Abschluss 2023 (Gewinn von rund CHF 40’000) und das Budget für die Saison 2023/2024 einstimmig angenommen sowie der gesamte Vorstand ohne Gegenstimmen wiedergewählt.

Flemming Ornskov ist neuer Präsident von Zug 94

Nach dem im April angekündigten Rücktritt von Aydogan Cilingir wählten die Mitglieder Flemming Ornskov zum neuen Präsidenten. Flemming Ornskov ist Geschäftsführer von Galderma, einem weltweit tätigen Unternehmen im Bereich Dermatologie-Produkte mit Sitz in Zug. Er ist Däne und besitzt auch den Schweizer Pass. Flemming wohnt mit seiner Familie in Zug. Er hat in Dänemark Medizin studiert und dort selbst auf hohem Niveau Jugendfussball gespielt. Zug 94 hat er über seinen jüngeren Sohn kennengelernt, der einige Jahre hier und im Team Zugerland spielte. Näher kennengelernt hat er den Verein durch zahlreiche Gespräche mit Vorstandsmitgliedern und jüngst als Mitglied des Supporter Clubs.

Dank seiner grossen Führungserfahrung und seinem breiten Netzwerk in der Wirtschaft und Politik ist er die ideale Besetzung für das Amt des Präsidenten. Gemeinsam mit den weiteren Vorstandsmitgliedern, die allesamt wiedergewählt wurden, wird er die Weiterentwicklung von Zug 94 vorantreiben.

Flemming Ornskov sagt dazu: «Ich freue mich sehr auf diese Aufgabe und danke dem Vorstand und den Vereinsmitgliedern für ihr Vertrauen. Seit ich vor sechs Jahren nach Zug gezogen bin, verfolge ich den Verein und dessen Entwicklung mit grossem Interesse. Seit letztem Jahr bin ich Mitglied im Supporter-Club, wo ich viele spannende Menschen getroffen habe. Die guten Gespräche mit ihnen und mit den weiteren Vorstandsmitgliedern haben mich schliesslich ganz überzeugt. Ich werde mich mit aller Kraft für eine positive Weiterentwicklung von Zug 94 einsetzen. Die Stadt Zug hat einen tollen Fussballverein verdient.»

Inklusion: Der FC Zuwebe wird Teil von Zug 94

Der im Jahr 1991 gegründete Verein FC Zuwebe, hat zum Zweck, das Fussballspiel und die Teamarbeit für Menschen mit einer mentalen, körperlichen und psychischen Beeinträchtigung zu fördern. Er organisiert dafür regelmässige Trainings- und Spielmöglichkeiten und den Besuch von Fussballtunieren für Menschen mit einer mentalen Beeinträchtigung. Der Verein ist Mitglied von PluSport Schweiz, der wiederum zu Swiss Olympics gehört.

Die Verantwortlichen des FC Zuwebe und ihre Mitglieder haben an ihrer Mitgliederversammlung vom 8. September 2023 den Verein aufgelöst und einer Aufnahme in den Stadtzuger Fussballclub Zug 94 zugestimmt. Die Mitglieder von Zug 94 stimmten der Aufnahme an ihrer Generalversammlung vom 14. September 2023 ebenfalls zu. Zug 94 wird damit zu einem Pionierverein unter den Fussballclubs der Schweiz und setzt ein wichtiges Zeichen im Zusammenhang mit der Inklusion von Menschen mit Beeinträchtigungen.

Ambros Birrer, Vereinspräsident des FC Zuwebe, sagt: «Wir waren seit einigen Jahren mit Zug 94 bezüglich einer Aufnahme in Kontakt. Diesen Frühling haben wir die Gespräche dann konkretisiert und die notwendigen Schritte eingeleitet. Ich freue mich sehr über die Aufnahme durch Zug 94, weil wir so auch das langfristige Bestehen des Teams sichern können.»

Die Mitglieder des FC Zuwebe werden ab sofort Aktivmitglieder von Zug 94 und als Special Team Zug 94 auftreten. Erstmals am Special Olympics Turnier vom kommenden Sonntag (17. September 2023, Herti Nord), das Zug 94 als Gastgeber zusammen mit den Verantwortlichen von Special Olympics Switzerland organisiert.

C-Junioren: Sieg im Cup gegen Cham

Unsere CA-Junioren (1. Stärkeklasse) feierten einen tollen Sieg gegen das Team von Cham, das in der Youth League spielt. Zug dominerte das Spiel während 70 Minuten quasi nach Belieben und erspielte sich zahlreiche Torchancen. Das Team überzeugte mit schönem Kombinationsfussball und liess keine einzige nennenswerte Torchance der Chamer zu. In den letzten zehn Minuten wurde es dann aber unnötigerweise noch einmal hektisch und die Chamer holten auf 3:2 auf. Dank grossem Kampfgeist brachten unsere Junioren den Vorsprung aber über die Zeit und ziehen in die nächste Cuprunde ein.