Die 1. Mannschaft bleibt ungeschlagen

Am Sonntag nachmittag stand das Spiel gegen den FC Unterstrass auf dem Programm. Inklusive des Cup-Spiels im August hat das Team bisher noch kein Spiel (von sechs) verloren: Vier Siege und zwei Unentschieden. Und gegen den Zürcher Quartierverein traten die Zuger überzeugend auf und sicherten sich den fünften Sieg. Damit ist das Team weiterhin ungeschlagen und steht in der Tabelle auf Rang zwei, einen Punkt hinter dem FC Locarno. Und am Mittwoch steht eine besonders spannende Runde an: Zug spielt gegen den Aufsteiger Goldau, der auf Platz 3 liegt. Ein echtes Spitzenspiel also. Gleichzeitig spielen die Tessiner Spitzenteams, Locarno und Collina d’Oro, gegeneinander.

Doch zurück zum Sonntagsspiel: Die Zuger starteten fulminant und erzielten gleich mit dem ersten Angriff den Führungstreffer durch Elvedin Causi. Auch danach dominierten die Gäste das Spiel und liessen den Ball schön in den eigenen Reihen zirkulieren. Die sich daraus ergebenden Chancen wurden leider nicht genutzt und so kam es wie es kommen musste. Nach einem Fehlpass aus der Abwehr heraus konnten die Zürcher den Ball abfangen, spielten schnell nach vorne und kamen in den Strafraum. Dort wurde der Angreifen vom Zuger Verteidiger zu Fall gebracht. Den fälligen Penalty verwandelten die Unterstrasser zum Ausgleich. Doch die Zuger liessen sich nicht von ihrem Weg abbringen und drückten dem Spiel weiter den Stempel auf. Und sie wurden noch vor der Pause mit zwei weiteren Toren belohnt. Zuerst traf Petar Tomic und danach Simone Campisi, beide nach Vorarbeit von Elvedin Causi. Somit stand es zur Pause verdient 3:1 für Zug.

Nach der Pause ging es im gleichen Stil weiter. Die Zuger zeigten schönen Kombinationsfussball und kamen zu Chancen. Doch vermochten sie keine dieser zu nutzen. Erst in den letzten 15 Minuten glich sich das Spielgeschehen aus und das Heimteam kam zu zwei guten Konterchancen. Es blieb aber beim 3:1 für Zug.

Am Mittwoch geht es weiter mit dem Spitzenspiel zwischen Zug 94 und dem SC Goldau. Treffpunkt: 20 Uhr auf der Herti Allmend. Kommt alle und unterstützt unsere 1. Mannschaft!

«So viel Freude. So viel Fairplay.»

Das erste Special Olympics Turnier Zug ging vergangenes Wochenende erfolgreich über die Bühne. Zum ersten Mal durften unsere zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauer das neue Special Team Zug 94 in Aktion sehen.

16 Teams aus allen Regionen der Schweiz und Lichtenstein fanden den Weg nach Zug und boten unserem Publikum ein wahres Fussballfest. Nebst dem überragenden Sportsgeist glänzten die über 170 Athletinnen und Athleten mit Fairness, mit Motivation und mit einer unfassbaren Energie.

Das Turnier wurde in vier Kategorien gespielt und am Ende verliessen nur Gewinnerinnen und Gewinner den Platz. Michele Esposito, jahrelang Trainer bei den Junioren von Zug 94, brachte es auf den Punkt: «Ich war richtig überrascht, wie die Teams das Fairplay hochhielten. Da können wir alle etwas lernen. Ich sah so viel Freude am Sport, egal ob Sieg oder Niederlage. Es war immer eine tolle Stimmung.»

Zug 94 führte das Turnier in Zusammenarbeit mit Special Olympics Switzerland durch und bedankt sich bei allen Partnerinnen und Partnern, die uns geholfen haben, diesen Tag zu einem unvergesslichen Ereignis zu machen.

Ein herzliches Dankeschön geht an:

Alle Teams:

Zug 94 Special Team 1 und 2 (Zug 94)

FCZ Brunau 1 und 2 (Brunau Stiftung)

Werkheim United (Stiftung Werkheim Uster)

Traktor azb (Stiftung azb)

SoLie Kickers (Special Olympics Liechtenstein)

VGB insieme Rorschach (VGB insieme Rorschach)

FC Eben-Hezer (Eben-Hezer Lausanne)

Pro Team Thurgau 1 und 2 (PluSport Thurgau)

FC Albula (ARGO Stiftung Chur)

Silea (Stiftung Silea)


FC Lerchenbühl (Stiftung Lerchenbühl)

Glögglifrösch (BSG Horw)

DreamTeam Blau (FC Basel 1893)

Unsere Sponsoren:

Sika I Sportfonds Kanton Zug I Fondazione Ermotti I Stadt Zug I GGZ Gemeinnützige Gesellschaft Zug

Unser Catering:

TC Hünenberg Bistro

Turnierleitung:

Special Olympics

Organisation & Durchfürhung:

3. Mannschaft Zug 94

1. Mannschaft mit Unentschieden gegen Perlen-Buchrain

Nach dem tollen Spiel in Emmen waren die Erwartungen ans Team hoch. Doch mit Perlen-Buchrain kam ein Gegner, der ebenfalls sehr gut in die Meisterschaft gestartet war. Entsprechend verlief das Spiel ziemlich ausgeglichen mit einem gerechten 1:1 am Ende. Die Zuger waren natürlich leicht enttäuscht, denn insgesamt hatten sie die bessern Torchancen.

Das Spiel begann gleich mit einer solchen für Zug. Der Kopfball ging aber übers Tor. Praktisch im Gegenzug, schnell über den rechten Flügel vorgetragen, reüssierten die Gäste und gingen in Führung. Doch nur drei Zeigerumdrehungen später ertönte der Pfiff des Schiedsrichters und Elvedin Causi konnte zum Penalty antreten. Er verwertete ihn und damit stand es anch 12 Minuten 1:1. Das Spiel wogte anschliessend hin und her, über einen längeren Zeitraum ohne grössere Chancen für beide Teams. In den letzten zehn Minuten vor der Pause hatte Zug dann leicht die Überhand und kam einige Mal mit guten Kombinationen in den Strafraum der Gäste. Doch diese standen dort sehr eng und die Zuger spielten zu sehr durch die Mitte, wo die Bälle jeweils an den Gegnern abprallten oder von diesen befreit werden konnten.

In der zweiten Hälfte ging es ähnlich los wie in der ersten, mit dem Unterschied, dass diesmal keine Tore fielen. Mit zunehmender Spieldauer kam das Heimteam zu einem leichten Chancenübergewicht mit der grössten Möglichkeit in der 70. Minute. Ein schneller Angriff über die linke Seite, der Seitenwechsel auf den rechten Flügel, von dort gelangte die Flanke zu Elvedin Causi in den Sechzehner. Dieser zog direkt ab, allerdings ging der Ball gerade auf den gegnerischen Goalie. Anschliessend kam Zug zu weiteren Chancen, die aber allesamt nichts einbrachten. Somit blieb es beim 1:1.

Nächsten Samstag geht es auswärts gegen den FC Unterstrass 1 (13 Uhr).

Flemming Ornskov ist neuer Präsident. Der FC Zuwebe wird bei Zug 94 integriert.

Anlässlich der Generalversammlung des Vereins Zug 04 wählten die 122 anwesenden Mitglieder Flemming Ornskov zum neuen Vereinspräsidenten. Er tritt die Nachfolge von Aydogan Cilingir an, der den Verein während drei Jahren anführte und neu Ehrenmitglied von Zug 94 ist. Zudem nahmen die Mitglieder den FC Zuwebe im Verein auf. Zug 94 wird damit zu einer Vorreiterin in Sachen Inklusion. Schliesslich wurden auch der Abschluss 2023 (Gewinn von rund CHF 40’000) und das Budget für die Saison 2023/2024 einstimmig angenommen sowie der gesamte Vorstand ohne Gegenstimmen wiedergewählt.

Flemming Ornskov ist neuer Präsident von Zug 94

Nach dem im April angekündigten Rücktritt von Aydogan Cilingir wählten die Mitglieder Flemming Ornskov zum neuen Präsidenten. Flemming Ornskov ist Geschäftsführer von Galderma, einem weltweit tätigen Unternehmen im Bereich Dermatologie-Produkte mit Sitz in Zug. Er ist Däne und besitzt auch den Schweizer Pass. Flemming wohnt mit seiner Familie in Zug. Er hat in Dänemark Medizin studiert und dort selbst auf hohem Niveau Jugendfussball gespielt. Zug 94 hat er über seinen jüngeren Sohn kennengelernt, der einige Jahre hier und im Team Zugerland spielte. Näher kennengelernt hat er den Verein durch zahlreiche Gespräche mit Vorstandsmitgliedern und jüngst als Mitglied des Supporter Clubs.

Dank seiner grossen Führungserfahrung und seinem breiten Netzwerk in der Wirtschaft und Politik ist er die ideale Besetzung für das Amt des Präsidenten. Gemeinsam mit den weiteren Vorstandsmitgliedern, die allesamt wiedergewählt wurden, wird er die Weiterentwicklung von Zug 94 vorantreiben.

Flemming Ornskov sagt dazu: «Ich freue mich sehr auf diese Aufgabe und danke dem Vorstand und den Vereinsmitgliedern für ihr Vertrauen. Seit ich vor sechs Jahren nach Zug gezogen bin, verfolge ich den Verein und dessen Entwicklung mit grossem Interesse. Seit letztem Jahr bin ich Mitglied im Supporter-Club, wo ich viele spannende Menschen getroffen habe. Die guten Gespräche mit ihnen und mit den weiteren Vorstandsmitgliedern haben mich schliesslich ganz überzeugt. Ich werde mich mit aller Kraft für eine positive Weiterentwicklung von Zug 94 einsetzen. Die Stadt Zug hat einen tollen Fussballverein verdient.»

Inklusion: Der FC Zuwebe wird Teil von Zug 94

Der im Jahr 1991 gegründete Verein FC Zuwebe, hat zum Zweck, das Fussballspiel und die Teamarbeit für Menschen mit einer mentalen, körperlichen und psychischen Beeinträchtigung zu fördern. Er organisiert dafür regelmässige Trainings- und Spielmöglichkeiten und den Besuch von Fussballtunieren für Menschen mit einer mentalen Beeinträchtigung. Der Verein ist Mitglied von PluSport Schweiz, der wiederum zu Swiss Olympics gehört.

Die Verantwortlichen des FC Zuwebe und ihre Mitglieder haben an ihrer Mitgliederversammlung vom 8. September 2023 den Verein aufgelöst und einer Aufnahme in den Stadtzuger Fussballclub Zug 94 zugestimmt. Die Mitglieder von Zug 94 stimmten der Aufnahme an ihrer Generalversammlung vom 14. September 2023 ebenfalls zu. Zug 94 wird damit zu einem Pionierverein unter den Fussballclubs der Schweiz und setzt ein wichtiges Zeichen im Zusammenhang mit der Inklusion von Menschen mit Beeinträchtigungen.

Ambros Birrer, Vereinspräsident des FC Zuwebe, sagt: «Wir waren seit einigen Jahren mit Zug 94 bezüglich einer Aufnahme in Kontakt. Diesen Frühling haben wir die Gespräche dann konkretisiert und die notwendigen Schritte eingeleitet. Ich freue mich sehr über die Aufnahme durch Zug 94, weil wir so auch das langfristige Bestehen des Teams sichern können.»

Die Mitglieder des FC Zuwebe werden ab sofort Aktivmitglieder von Zug 94 und als Special Team Zug 94 auftreten. Erstmals am Special Olympics Turnier vom kommenden Sonntag (17. September 2023, Herti Nord), das Zug 94 als Gastgeber zusammen mit den Verantwortlichen von Special Olympics Switzerland organisiert.

C-Junioren: Sieg im Cup gegen Cham

Unsere CA-Junioren (1. Stärkeklasse) feierten einen tollen Sieg gegen das Team von Cham, das in der Youth League spielt. Zug dominerte das Spiel während 70 Minuten quasi nach Belieben und erspielte sich zahlreiche Torchancen. Das Team überzeugte mit schönem Kombinationsfussball und liess keine einzige nennenswerte Torchance der Chamer zu. In den letzten zehn Minuten wurde es dann aber unnötigerweise noch einmal hektisch und die Chamer holten auf 3:2 auf. Dank grossem Kampfgeist brachten unsere Junioren den Vorsprung aber über die Zeit und ziehen in die nächste Cuprunde ein.

Sonntag, 17. September: Special Olympics Turnier

Das erste Special Olympics Turnier von Zug 94 steht unmittelbar bevor. Am Sonntag, 17. September spielen rund 20 Teams um den Turniersieg. Kommt vorbei und unterstützt die Mannschaften. Und natürlich ganz besonders unser Special Team Zug 94 (ehemals FC Zuwebe).

Wann: Sonntag, 17. September 2023, ab 9 Uhr

Wo: Herti Nord, Fussballplätze 4/5/6

Es ist für unseren Verein Zug 94 ein fantastischer Moment. Denn gemeinsam mit den Verantwortlichen des FC Zuwebe organisieren wir erstmals ein Special Olympics Turnier.

Wir bedanken uns herzlich bei unseren Sponsoren und Gönnern:

Deutliche Siege der 1. und 2. Mannschaft

Unsere 1. Mannschaft siegte auswärts gegen den SC Emmen mit 5:2. Auch die 2. Mannschaft überzeugte am Wochenende und besiegte Cham IV zuhause mit 3:0. Beide Teams befinden sich nun auf dem 2. Tabellenplatz.

Thomas Jent erwartete ein schwieriges Spiel auf einem holprigen Terrain. Er war aber auch zuversichtlich, weil die Trainingsintensität unter der Woche gut war und die Mannschaft viel Positives ausstrahlte. Das konnte sie zum Beginn des Spiels auch gleich umsetzen. Zug machte viel Druck, spiele schönen Fussball und kam zu Chancen. So war es nur eine Frage der Zeit, bis das erste Tor fiel. In der 15. Minute war es dann soweit. Alan Nabarro war der Torschütze. Zug drückte danach weiter und suchte den nächsten Treffer. Doch dann wurde hinten der Ball vertändelt, Emmen presste hoch und eroberte ihn. Plötzlich hiess es 1:1. Doch Zug liess sich dadurch keineswegs vom Weg abbringen und powerte weiter. In er 38. Minute erzielte Augustin Tanushaj den erneuten Führungstreffer. Doch auch diese Führung sollte nicht lange halten. Emmen hatte aus dem Spiel heraus zwar kaum Chancen. Nach einem Eckball stimmte jedoch die Zuordnung in der Zuger Defensive nicht und Emmen konnte wieder ausgleichen. Dabei blieb es bis zur Pause.

Die Zuger zeigten nach der Pause, dass auch dieser Rückschlag keinen Einfluss auf ihren Siegeswillen hatte. Das Team ist physisch bereit und dominierte weiter.  Nach zahlreichen Torchancen, inkl. eines Lattenschusses, erzielte Fabian Simic, kaum eingewechselt, das 3:2. Dieses Tor lenkte das Spiel nun in klare Bahnen, Emmen vermochte nicht mehr zu reagieren. Die Zuger hingegen drückten weiter, zeigten schönen Kombinationsfussball und schossen zwei weitere Tore. Zuerst traf Elvedin Causi aus rund sechszehn Metern schön ins Lattenkreuz, dann stand Fabian Simic erneut richtig und schob aus kurzes Distanz ein. Und fast hätte Simic in der 90. Minute sogar einen Hattrick geschafft. Sein Ball ging aber knapp darüber.

Zug gewann verdient mit 5:2 gegen einen guten Gegner, der es immer wieder mit langen Bällen auf die schnellen Aussenläufer. Doch unsere Mannschaft war gut darauf eingestellt und spielte ihre spielerischen Vorteile je länger das Match dauerte desto mehr aus.

Am kommenden Samstag folgt das Heimspiel gegen den FC Perlen-Buchrain. Treffpunkt: 16 Uhr im Stadion Herti Allmend.

«So etwas habe ich noch nie erlebt»

Nach dem gelungenen Saisonstart mit sieben Punkten aus drei Spielen, unter anderem gegen zwei enorm starke Tessiner Teams, steht das Auswärtsspiel gegen den SC Emmen an. Wir haben mit unserem Trainer Thomas Jent darüber gesprochen.

Thomas, zufrieden mit dem Start in die Saison?

Ja. Wenn mir vor der Saison jemand sieben Punkte angeboten hätte, hätte ich unterschrieben. Zofingen mussten wir schlagen, aber die beiden Tessiner Gegner sind sehr stark. Gegen Collina fehlten uns ja nur 15 Minuten zum Sieg. Und gegen Locarno war es das erwartete schwierige Spiel.

Wie siehst du das Locarno-Spiel im Rückblick?

Wir haben sehr gut angefangen und schönen Fussball gezeigt. Unsere Dominanz in den ersten 20-25 Minuten war richtig gut. Danach liessen wir nach und Locarno kam auf. Das anfängliche Tempo von uns konnten wir natürlich nicht durchziehen bei der Hitze. Und die zweite Halbzeit. Ja, so etwas habe ich auch noch nie erlebt. Einerseits die vier roten Karten gegen Locarno, andererseits auch, dass wir nicht mehr zulegen konnten. Am Ende hatten wir die drei Punkte. Das war unser Ziel und deshalb können wir zufrieden sein.

Nun folgt Emmen. Wie siehst du dieses Spiel?

Das wird eine ganz andere Partie. Das Feld ist sehr klein. Emmen spielt einen schnörkellosen, effizienten Fussball. Das heisst, dass wir über 90 Minuten eine konzentrierte Leistung bringen müssen. Es gilt schnell zu spielen und hinter ihre Verteidigung zu kommen. So können wir die gefährlichen Zweikämpfe vermeiden. Gleichzeitig müssen wir auf ihre Konter aufpassen.

Was erwartest du von deiner Mannschaft?

Ich bin sicher, dass wir uns von Spiel zu Spiel noch steigern werden. Die Automatismen brauchen Zeit. Wir bereiten uns gut vor und gehen nach Emmen mit dem Ziel, das Spiel zu gewinnen.

Zuger Kantonsspital wird Medical Partner von Zug 94

Zug 94 freut sich über einen neuen Premium Partner: Das Zuger Kantonsspital ist ab der kommenden Saison 2023/2024 neuer Medical Partner und unterstützt die Zuger Fussballer im sportmedizinischen Bereich. Neben der ausgewiesenen sportmedizinischen Kompetenz, von der unsere Spieler profitieren können, ist für den Verein auch wichtig, dass wir ein derart renommiertes Unternehmen für Zug 94 gewinnen konnten.

«Wir freuen uns sehr, neuer Medical Partner von Zug 94 zu sein», sagt Dr. med. Harald Leemann, ärztlicher Leiter der Sportmedizin. «Zug 94 gehört mit seinen über 600 aktiven Mitgliedern zu den grössten Sportvereinen der Region und ist für uns deshalb besonders interessant. Wir werden die Zusammenarbeit Schritt für Schritt aufbauen und unsere breite sportmedizinische Kompetenz einbringen.»

Das Team der Sportmedizin des Zuger Kantonsspitals unterstützt seit vielen Jahren Spitzenathletinnen und Spitzenathleten sowie Freizeitsportlerinnern und Freizeitsportler im sportmedizinischen Bereich. Das Angebot beinhaltet die konservative und operative Behandlung von Sportverletzungen, die Behandlung von Überlastungsproblemen, sportmedizinische Untersuchungen, Sportphysiotherapie und Ernährungsberatung. Die Sportmedizin gehört zu den Kernkompetenzen des Zuger Kantonsspitals – das Fachgebiet wird laufend weiter ausgebaut. Teil davon ist auch das Engagement als Medical Partner bei Sportvereinen und -veranstaltungen.

Das Zuger Kantonsspital ist bereits Medical Partner des EVZ, der Handballerinnen des LK Zug, des Securitas Teams Schweiz, des Unihockey-Vereins Zug United sowie des Fussballclubs und des Schwimmvereins in Baar. Hinzu kommt die medizinische Betreuung bei diversen regionalen Sportveranstaltungen wie beispielsweise dem Tennisturnier Finaport Zug Open oder den Schweizer Meisterschaften Vereinsturnen (SMV), welche 2022 in Zug stattgefunden haben.

Die 1. Mannschaft schlägt Locarno mit 1:0

Am Ende standen noch sieben Locarnesi auf dem Feld. Dies, weil sich die Tessiner insgesamt vier rote Karten abgeholt hatten. Und dies in einem Spiel, das keinesfalls besonders hart geführt wurde. Aber man spürte von Anfang an, dass es in diesem Spiel für beide Teams um viel ging.

Den besseren Start hatte unsere 1. Mannschaft, die bis zur ersten Trinkpause dominierte. Mit schönen Spielzügen und mit viel Tempo über die Flügel. Die ganz grossen Torchancen blieben jedoch aus. Als hätten die Tessiner einen Zaubertrank in ihren Bidons gehabt, spielten sie ab der 25. Minute plötzlich deutlich besser und setzten Zug unter Druck. Daraus resultierten fünf Eckbälle in kürzester Zeit und drei Grosschancen, die Cedric Stillhart allesamt, teils mirakulös, abwehrte. Somit blieb es zur Pause beim 0:0, das eher den Zugern schmeichelte.

Nach der Pause glich sich das Spiel wieder aus. Doch die Tessiner reklamierten permanent beim Schiedsrichter und erhielten zwischen der 50. und 60. Minute die Quittung mit zwei roten Karten. Damit konnten die Zuger gegen neun Tessiner spielen. Langsam aber sicher setzten sie sich in der Hälfte des Gegners fest und in der 70. Minute kam dann das erlösende 1:0 durch Elvedin Causi. In den folgenden 20 Minuten liessen die Zuger den Ball zwar gut zirkulieren, richtig gute Torchancen blieben aber aus. Und dies, obwohl die Tessiner zwei weitere rote Karten abholten.

Zug 94 holte damit einen wichtigen Sieg gegen einen starken Gegner. Damit ist der Saisonstart punktemässig geglückt, denn die zwei bisherigen Tessiner Gegner zählten zu den stärksten Teams der Gruppe. Nun geht es am kommenden Samstag auswärts gegen den SC Emmen.