3:1 Sieg dank geschlossener Team-Leistung

Die Frage vor Spielbeginn war: Kann Zug auf die Enttäuschung im Tessin (Unentschieden gegen den Tabellenletzten) reagieren? Die Antwort lautet nach dem Heimsieg gegen Buochs klar: JA. Unsere Mannschaft spielte von Beginn weg kontrolliert, geduldig und zielstrebig. Gleich nach wenigen Zeigeumdrehungen kam sie so zu einer grossen Chance im Fünfer der Gäste. In der 9. Minute folgte die nächste gute Zuger Chance. Und in nach knapp einer Viertelstunde wurden die Zuger mit der Führung belohnt. Ein schöner Flankenball aus dem Mittelfeld Richtung Fünfer, wo Elvedin Causi einköpfeln konnte. Eine verdiente Führung aufgrund der Chancen und der Tatsache, dass Buochs noch kein einziges Mal in Nähe des Zuger Strafraums kam.

Nach dem Tor veränderte sich das Spielgeschehen nicht. Zug kontrollierte das Spiel und zeigte einige schöne Angriffe. Auffallend war immer wieder der Versuch, mit Pässen in die Tiefe zum Erfolg zu kommen. So auch in der 33. Minute. Pass in die Schnittstelle der Verteidigung und Petar Ugljesic konnte alleine Richtung Tor ziehen. Die Buochser säbelten ihn von hinten um: Penalty. Der Gefoulte verwertete diesen souverän.

Nach dem zweiten Gegentor hatte Buochs für einmal ein wenig Ballbesitz. Ohne jedoch zwingend zu sein. Doch in der 35. Minute schossen die Gäste das Anschlusstor. Ein Sonntagsschuss ins lange hohe Eck.

Die Zuger liessen sich aber nicht aus dem Konzept bringen und übernahmen sogleich wieder die Spielkontrolle. Bis zur Pause änderte sich am Resultat aber nichts mehr.

Die zweite Hälfte begann ereignisarm. Erst nach zehn Minuten gelang es den Zugern, wieder einmal gefährlich vor das Gästetor zu gelangen. Weitere Chancen folgten ohne dass die Zuger reüssierten. Das Spiel blieb zwar umkämpft, Buochs hatte aber nach vorne nicht viel zu bieten.

In der 64. Minute folgte ein schneller Zuger Angriff, den Dein Barreiro mit einem Pfostenschuss abschloss. In der 70. Minute dann die Entscheidung. Die Zuger setzten nach einem Ballverlust nach, ein Pass auf Causi und der schoss überlegt ein.

Zug siegte also hochverdient mit 3:1. Die geforderte Reaktion kam also in überzeugender Art und Weise. Nun gilt es am nächsten Samstag hier anzuknüpfen. Denn es heisst wieder Heimspiel: 16 Uhr gegen den FC Red Star.

1. Mannschaft: Heimspiel gegen den SC Buochs

Es ist aktuell ein Auf und Ab. Unsere 1. Mannschaft gewann vor zwei Wochen überzeugend mit 8:2 gegen den SC Cham. Was folgte war ein Unentschieden gegen Ascona nach einer durchzogenen Leistung. Und nun folgt das Heimspiel gegen Buochs: Samstag, 16 Uhr, auf der Herti Allmend.

Der SC Buochs liegt aktuell auf Platz 6 der Tabelle und hat zuletzt gegen Perlen-Buchrain mit einem 4:1 Sieg überzeugt. Es wird also ein schwieriges Spiel auf einem sehr wahrscheinlich tiefen Rasen. Doch Zug braucht den Sieg, um weiterhin vorne mitmischen zu können. Und unsere Mannschaft braucht die Unterstützung der Fans. Wie gegen Cham, wo das Spiel vor einer tollen Kulisse stattfand.

Unsere 1. Mannschaft erreichte nach einem schwierigen Start ins Spiel in Ascona schliesslich noch ein Unentschieden. Zu Beginn war das Spiel fehlerhaft und ungenau. Und ein Fehler in der Zuteilung führte dann auch zum 1:0 für Ascona. In der 15. Minute kam es zu einem Eckball für das Heimteam, den dieses zur Führung ausnutzte.

Auch im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit kam Zug nie richtig ins Spiel und hatte nur eine echte Chance von Petar Ugljesic.

In der zweiten Halbzeit kam Zug dann besser ins Spiel und konnte ein wenig Druck aufbauen. In der 63. Minute schoss Peter Ugljesic nach einer Flanke von rechts den Ausgleich. Nun endlich vermochte Zug richtig Druck zu entwickeln, ohne jedoch wirklich gute Chancen zu haben. Erst kurz vor Schluss hatte Zug noch eine grosse Chance, der Ball ging aber knapp daneben. Es blieb also beim enttäuschenden 1:1 gegen den Tabellenletzten aus dem Tessin.

CA: Youth League wir kommen!

In einem dramatischen Spiel schafften unsere CA-Junioren den Aufstieg von der 1. Stärkeklasse in die Youth League. Gratulation ans Team und den ganzen Staff!

Die Ausgangslage vor dem letzten Spiel hätte spannender nicht sein können: Zug reichte ein Unentschieden, Kriens brauchte unbedingt einen Sieg um noch auf den 1. Platz zu kommen. Entsprechend hart (aber auch fair) wurde das Spiel geführt. In der 1. Halbzeit war Kriens überlegen und hatte die besseren Chancen, in der 2. Halbzeit hatte Zug leichte Vorteile. Es blieb aber bis wenige Minuten vor Schluss beim 0:0. Dann erhielt ein Zuger die gelbe Karte und der fällige Freistoss aus rund 25 Metern landete im Tor der Zuger. Ein unglückliches Gegentor zu einem denkbar schlechten Zeitpunkt. Doch die Zuger reagierten mit einem Spieler weniger und kamen noch um verdienten Ausgleich.

Die Krienser vermochten nicht mehr zu reagieren. Unser Team steigt damit in die Youth League auf.

«Gegen Ascona wird es Geduld brauchen»

Gjelbrim Sadiku spielt seit fünf Jahren für Zug 94. Er ist damit der dienstälteste Spieler unserer 1. Mannschaft und zählt zu den zuverlässigen Stützen des Teams. Gjelbrim spielt häufig vor der Abwehr oder ist Teil dieser. Zusammen mit ihm blicken wir kurz auf das Spiel vom Samstag gegen Ascona.

Bevor wir uns dem Spiel im Tessin zuwenden noch einmal kurz zum grossartigen Sieg gegen den SC Cham. Was war anders als bei den letzten Spielen?

Der grösste Unterschied war die Einstellung. Unser Trainer hat uns vor dem Spiel noch einmal klar gesagt, dass wir mit Freude spielen sollen. Dass wir ein solches Derby geniessen sollen. Unser Fokus in den letzten Spielen lag zu sehr auf der Tabelle. Der Spass ging dabei ein wenig verloren.

Das ist euch gegen Cham in dem Fall sehr gut gelungen?

Ja. Wir sind füreinander gelaufen, haben gekämpft und schöne Spielzüge gezeigt. Es war ein ganz anderer Auftritt. Wir hatten einen kleinen Einbruch vom 2:0 zum 2:2. Aber dann hat das Team Charakter gezeigt und sofort reagiert. Wir waren kompakt, haben Zweikämpfe gewonnen.

Jetzt gilt es diesen Schwung ins Tessin mitzunehmen.

Genau. Gegen Ascona wird es aber ein anderes Spiel. Sie sind letzte und werden sicher sehr defensiv agieren. Das machen viele andere Mannschaften gegen uns auch. Am Samstag müssen wir wieder mit Spass spielen und 90 Minuten wach sein. In einigen Spielen ist uns das nicht immer gelungen. Je länger es Unentschieden stand und wir nicht richtig ins Spiel fanden, desto mehr spürte man eine Verkrampfung. Und dann passierten dumme Eigenfehler, die zu Gegentoren führten. Dies soll uns gegen Ascona nicht passieren. Wir werden am Samstag aber sicher Geduld brauchen.

Deutlicher Sieg im Derby

Abgesehen vom garstigen Wetter stimmte beim Derby zwischen Zug und Cham alles: Eine schöne Kulisse mit singenden Fan-Gruppen, ein faires, vom Schiedsrichter gut geleitetes Spiel und viele Tore. Darunter ein Tor des Jahres. Und der 8:3 Heimsieg freute natürlich die Zuger Fans.

Zug startete besser ins Spiel und kam sogleich zu Chancen. Das Heimteam spielte schnell und direkt, häufig über die Flügel. In der 11. Minute wurde dies zum ersten Mal belohnt: Nach einer scharfen Hereingabe von Tanushaj schoss Causi ein. Es sollte der Auftakt zu einem reinen Hattrick von ihm sein. Doch zuerst war noch Muhamed Seferi dran: Nur drei Minuten nach der Führung nahm er einen Ball aus rund 25 Metern direkt und drosch diesen ins hohe Eck. Ein fantastisches Tor zur 2:0 Führung. Doch die Chamer liessen sich dadurch nicht schocken. Sie spielten konzentriert weiter und wurden ebenfalls belohnt: Zwischen der 21. und 27. Minute glichen sie das Spiel aus. Nun war auf Seiten der Zuger Charakter gefragt. Die Reaktion kam prompt, und zwar in der Person von Causi, der das Skore innerhalb von knapp zehn Minuten auf 4:2 stellte. Das war also sein Hattrick. Mit diesem Resultat ging es in die Pause.

Auch nach der Pause dominierte das Heimteam und überzeugte mit schönen, schnell vorgetragenen Angriffen. So konnten die Zuger bis zu 80. Minute schrittweise auf 8:2 erhöhen. Schliesslich kamen die Chamer auch noch zu ihrem dritten Tor, das aber natürlich nicht mehr als Resultatkosmetik war.

Ein Sieg war gefordert. Ein überzeugender Sieg wurde geliefert. Das Team liess sich nach dem Spiel zurecht feiern. Nun gilt es diesen Schwung am nächsten Samstag mit ins Tessin zu nehmen. Dann geht es gegen das Schlusslicht Ascona.

Derby-Time: Heimspiel gegen den SC Cham II

Am Samstag steigt das Derby zwischen unserer 1. Mannschaft und Cham IIauf der Herti Allmend. Ankick ist um 16 Uhr. Es ist gleichzeitig das Spiel zwischen dem dritten und vierten Platz. Ein wichtiges Spiel also.

Unsere Mannschaft braucht die Unterstützung der Fans und Supporter.

Nach der Niederlage vom letzten Samstag gegen Brunnen, gilt es nun zu reagieren. Spielerisch hat das Team in der bisherigen Saison oft überzeugt, technisch war unser Team den meisten Gegnern überlegen. Und die Mannschaft hatte Phasen im Spiel, wo sie drückend überlegen war. Das war auch in Brunnen der Fall. Was bisher jedoch fehlte, ist die Effizienz und Entschlossenheit im und um den gegnerischen Sechzehner. Und wir erhalten immer wieder Gegentore auf unglückliche Art und Weise. Gelingt es der Mannschaft im Derby letztere zu vermeiden? Kann sie ihr Potenzial über 90 Minuten abrufen?

Die Antworten auf diese Fragen erhalten wir am Samstag. Hopp Zug!

Die 1. Niederlage gegen Brunnen

Unsere erste Mannschaft hatte sich viel vorgenommen gegen Brunnen und war gewarnt vor den Schwyzern, die im vorderen Mittelfeld klassiert sind. Doch der Start ins Spiel misslang gründlich: Bereits in der 3. Minute führte ein erster Fehlpass aus der Verteidigung heraus (solche sollten noch viele folgen) zu einer Grosschance für den Heimklub. Doch der Heber über den weit vor dem Tor stehenden Zuger Goalie landete am Pfosten. Knapp zehn Minuten später war es dann aber soweit: Brunnen ging nach einem erneuten Zuger Fehlpass mit einem platzierten Schuss in Führung.

Bis zu diesem Zeitpunkt hat Zug zwar viel Ballbesitz und schob den Ball in den eigenen Reihen hin und her. Gefährlich wurden sie aber nicht. Im Gegenteil: Brunnen hatte eine weitere hochkarätige Chance, die Cedric Stillhart aber bravourös abwehrte. Das Gegenstor schien die Zuger aber doch zu wecken. Plötzlich wurde schneller gespielt und die Flügel, allen voran Simone Campisi wurden einbezogen. Nach einem solchen Angriff kam es zu einem Eckball für Zug, den Cleric Njau schön einköpfelte. Nach 26. Minuten stand es also 1:1. Von nun an übernahm Zug das Zepter und von Brunnen kam in der ersten Halbzeit nicht mehr viel. Es blieb aber beim 1:1.

In der zweiten Halbzeit vorerst das gleiche Bild. Doch auch diesmal dauerte es nicht lange, bis die Zuger in Rückstand gerieten. Nach einem Brunner Angriff und im Anschluss an einen Eckball brachten sie den Ball nicht aus der Gefahrenzone weg, Der Brunner Stürmer stand goldrichtig und schoss zur erneuten Führung für das Heimteam ein. Die Zuger versuchten zwar wieder zu reagieren und Brunnen versuchte es nun mit schnellen Gegenstössen. Bei einem solchen riss Paskh Nikollaj seinen Gegenspieler um. Da er schon einmal Gelb hatte, hiess es diesmal Gelb-Rot.

Was nun folgte, war die beste Phase der Zuger. Endlich wurde schnell gespielt und richtig gekämpft. Man spürte erstmals im Spiel den absoluten Willen, dieses Spiel noch zu drehen.

Die Brunner verteidigten in dieser Phase aber mit viel Herzblut und blockten die Zuger Schüsse. Das Gastteam liess zudem auch zwei Grosschancen aus und schaffte so den Ausgleich nicht mehr. Weil die Zuger so starkt aufrückten, kam Brunnen zu weiteren Chancen, die aber auch nicht genutzt wurden. Somit blieb es beim knappen Heimsieg für Brunnen.

Am nächsten Samstag heisst des Derby-Time: Zug empfängt um 16 Uhr den SC Cham.

«Es geht nur über den Kampf»

Nach zuletzt drei Unentschieden strebt unsere 1. Mannschaft am Samstag in Brunnen wieder einen Sieg an. Wir haben darüber mit Cleric Njau, gesprochen. Er ist der Meinung, dass der Weg zurück zum Gewinnen nur über den Kampf geht.

Cleric, du warst länger verletzt und hast den Saisonstart verpasst. Jetzt bist du seit einigen Spielen wieder dabei. Wie geht es dir?

Danke. Ich bin wieder gesund. Darüber bin ich sehr froh, denn es war eine schwierige Zeit. Ich wusste nie, wie lange es noch dauert und wollte unbedingt wieder dabei sein. Ich bin froh, dass ich wieder im Team bin und etwas beitragen kann.

Wie war das für dich, zuschauen zu müssen?

Als verletzter Spieler sitzt du auf der Tribüne und kannst nichts machen. Das ist hart. In den Trainings bist zu zwar dabei, kannst aber nicht das gleiche Programm absolvieren wie deine Teamkollegen. Im Spiel ist es noch schlimmer. Das schmerzt wohl jeden Team-Sportler, wenn er hilflos zuschauen muss.

Am Samstag geht es auswärts gegen Brunnen. Was sind deine Gedanken zu diesem Spiel?

Wir sind uns alle bewusst, dass es ein schwieriges Spiel werden wird. Für sie ist es sicher auch speziell gegen uns zu spielen. Letztes Jahr haben wir dort Unentschieden gespielt. Sie haben das gefeiert wie einen Sieg. Und für uns, nach drei Untentschieden hintereinander wollen wir sicher wieder einmal gewinnen.

Was ist das Rezept dafür?

Es kommt gar nicht darauf an, wie wir genau spielen. Wir müssen unser Spiel machen und vorallem den Kampf annehmen. Zweikämpfe gewinnen und auch einmal ein dreckiges Tor schiessen. Egal wie gut oder schlecht wir spielen, wir geben sicher alles für die drei Punkte.

Zwei Fehler. Zwei Gegentore.

Das Team und die Zusachauer waren entäuscht nach dem erneuten Unentschieden. Denn die Geschichte wiederholte sich. Unser Team dominiert das Spiel, erspielt sich Torchancen und am Ende steht es Unentschieden. so auch am Samstag gegen den FC Sursee. Es gab bereits das fünfte Unentschieden aus neuen Spielen in dieser Saison. Das Gute: Wir sind weiterhin ungeschlagen und liegen auf Platz drei. Und was nicht vergessen werden darf: Unser Team schiesst in etwas gleich viele Tore wie die anderen Spitzenteams bei einer gleichzeitig stabilen Defensive.

Im Spiel gegen den FC Sursee kamen die Gäste im ganzen Spiel zu keiner nennenswerten Chance. Das erste Tor schossen sie nach rund 15 Minuten nach einem Eckball. Weil der Surseer Stürmer im Strafraum nicht genügend gedeckt wurde, konnte dieser den Ball ungehindert direkt abnehmen und um Tor versorgen. Ein Sonntagsschuss am Samstag. Unser Team reagierte darauf keineswegs geschockt und spielte sein Spiel weiter. Die vielen schönen Angriffe wurden jedoch meist wegen Offsides abgepfiffen. In der 33. Minute setzte sich Tanushaj am linken Flügel durch, spielte von der Grundlinie in den Fünfer, wo Dein Barreire frei einschiessen konnte. 1:1. Trotz weiterer Chancen blieb es zur Pause beim Unentschieden.

Nach der Pause das gleiche Bild. Die Zuger drückten, die Surseer verteidigten. Dieses Bollwerk hielt bis zur 58. Minute. Erneut setzte sich Tanushaj am Flügel durch, dribbelte sich an der Grundlinie an drei Gegnern vorbei und schloss selbst ab. Das erlösende 2:1 für das Heimteam. Doch leider verhinderte ein erneuter Eigenfehler den so sehr ersehnten Heimsieg: In der 77. Minute spielte unser Goalie den Ball direkt in die Füsse eines Gegners, dieser zog los Richtung Tor, wo er von Paskh Nikollaj nur noch mit einem Foul gestoppt werden konnte. Den fälligen Penalty versenkte Daka souverän. Bei diesem 2:2 blieb es.

Am nächsten Samstag geht es für die Zuger auswärts gegen den FC Brunnen.