CA: Youth League wir kommen!

In einem dramatischen Spiel schafften unsere CA-Junioren den Aufstieg von der 1. Stärkeklasse in die Youth League. Gratulation ans Team und den ganzen Staff!

Die Ausgangslage vor dem letzten Spiel hätte spannender nicht sein können: Zug reichte ein Unentschieden, Kriens brauchte unbedingt einen Sieg um noch auf den 1. Platz zu kommen. Entsprechend hart (aber auch fair) wurde das Spiel geführt. In der 1. Halbzeit war Kriens überlegen und hatte die besseren Chancen, in der 2. Halbzeit hatte Zug leichte Vorteile. Es blieb aber bis wenige Minuten vor Schluss beim 0:0. Dann erhielt ein Zuger die gelbe Karte und der fällige Freistoss aus rund 25 Metern landete im Tor der Zuger. Ein unglückliches Gegentor zu einem denkbar schlechten Zeitpunkt. Doch die Zuger reagierten mit einem Spieler weniger und kamen noch um verdienten Ausgleich.

Die Krienser vermochten nicht mehr zu reagieren. Unser Team steigt damit in die Youth League auf.

«Gegen Ascona wird es Geduld brauchen»

Gjelbrim Sadiku spielt seit fünf Jahren für Zug 94. Er ist damit der dienstälteste Spieler unserer 1. Mannschaft und zählt zu den zuverlässigen Stützen des Teams. Gjelbrim spielt häufig vor der Abwehr oder ist Teil dieser. Zusammen mit ihm blicken wir kurz auf das Spiel vom Samstag gegen Ascona.

Bevor wir uns dem Spiel im Tessin zuwenden noch einmal kurz zum grossartigen Sieg gegen den SC Cham. Was war anders als bei den letzten Spielen?

Der grösste Unterschied war die Einstellung. Unser Trainer hat uns vor dem Spiel noch einmal klar gesagt, dass wir mit Freude spielen sollen. Dass wir ein solches Derby geniessen sollen. Unser Fokus in den letzten Spielen lag zu sehr auf der Tabelle. Der Spass ging dabei ein wenig verloren.

Das ist euch gegen Cham in dem Fall sehr gut gelungen?

Ja. Wir sind füreinander gelaufen, haben gekämpft und schöne Spielzüge gezeigt. Es war ein ganz anderer Auftritt. Wir hatten einen kleinen Einbruch vom 2:0 zum 2:2. Aber dann hat das Team Charakter gezeigt und sofort reagiert. Wir waren kompakt, haben Zweikämpfe gewonnen.

Jetzt gilt es diesen Schwung ins Tessin mitzunehmen.

Genau. Gegen Ascona wird es aber ein anderes Spiel. Sie sind letzte und werden sicher sehr defensiv agieren. Das machen viele andere Mannschaften gegen uns auch. Am Samstag müssen wir wieder mit Spass spielen und 90 Minuten wach sein. In einigen Spielen ist uns das nicht immer gelungen. Je länger es Unentschieden stand und wir nicht richtig ins Spiel fanden, desto mehr spürte man eine Verkrampfung. Und dann passierten dumme Eigenfehler, die zu Gegentoren führten. Dies soll uns gegen Ascona nicht passieren. Wir werden am Samstag aber sicher Geduld brauchen.

Deutlicher Sieg im Derby

Abgesehen vom garstigen Wetter stimmte beim Derby zwischen Zug und Cham alles: Eine schöne Kulisse mit singenden Fan-Gruppen, ein faires, vom Schiedsrichter gut geleitetes Spiel und viele Tore. Darunter ein Tor des Jahres. Und der 8:3 Heimsieg freute natürlich die Zuger Fans.

Zug startete besser ins Spiel und kam sogleich zu Chancen. Das Heimteam spielte schnell und direkt, häufig über die Flügel. In der 11. Minute wurde dies zum ersten Mal belohnt: Nach einer scharfen Hereingabe von Tanushaj schoss Causi ein. Es sollte der Auftakt zu einem reinen Hattrick von ihm sein. Doch zuerst war noch Muhamed Seferi dran: Nur drei Minuten nach der Führung nahm er einen Ball aus rund 25 Metern direkt und drosch diesen ins hohe Eck. Ein fantastisches Tor zur 2:0 Führung. Doch die Chamer liessen sich dadurch nicht schocken. Sie spielten konzentriert weiter und wurden ebenfalls belohnt: Zwischen der 21. und 27. Minute glichen sie das Spiel aus. Nun war auf Seiten der Zuger Charakter gefragt. Die Reaktion kam prompt, und zwar in der Person von Causi, der das Skore innerhalb von knapp zehn Minuten auf 4:2 stellte. Das war also sein Hattrick. Mit diesem Resultat ging es in die Pause.

Auch nach der Pause dominierte das Heimteam und überzeugte mit schönen, schnell vorgetragenen Angriffen. So konnten die Zuger bis zu 80. Minute schrittweise auf 8:2 erhöhen. Schliesslich kamen die Chamer auch noch zu ihrem dritten Tor, das aber natürlich nicht mehr als Resultatkosmetik war.

Ein Sieg war gefordert. Ein überzeugender Sieg wurde geliefert. Das Team liess sich nach dem Spiel zurecht feiern. Nun gilt es diesen Schwung am nächsten Samstag mit ins Tessin zu nehmen. Dann geht es gegen das Schlusslicht Ascona.

Derby-Time: Heimspiel gegen den SC Cham II

Am Samstag steigt das Derby zwischen unserer 1. Mannschaft und Cham IIauf der Herti Allmend. Ankick ist um 16 Uhr. Es ist gleichzeitig das Spiel zwischen dem dritten und vierten Platz. Ein wichtiges Spiel also.

Unsere Mannschaft braucht die Unterstützung der Fans und Supporter.

Nach der Niederlage vom letzten Samstag gegen Brunnen, gilt es nun zu reagieren. Spielerisch hat das Team in der bisherigen Saison oft überzeugt, technisch war unser Team den meisten Gegnern überlegen. Und die Mannschaft hatte Phasen im Spiel, wo sie drückend überlegen war. Das war auch in Brunnen der Fall. Was bisher jedoch fehlte, ist die Effizienz und Entschlossenheit im und um den gegnerischen Sechzehner. Und wir erhalten immer wieder Gegentore auf unglückliche Art und Weise. Gelingt es der Mannschaft im Derby letztere zu vermeiden? Kann sie ihr Potenzial über 90 Minuten abrufen?

Die Antworten auf diese Fragen erhalten wir am Samstag. Hopp Zug!

Die 1. Niederlage gegen Brunnen

Unsere erste Mannschaft hatte sich viel vorgenommen gegen Brunnen und war gewarnt vor den Schwyzern, die im vorderen Mittelfeld klassiert sind. Doch der Start ins Spiel misslang gründlich: Bereits in der 3. Minute führte ein erster Fehlpass aus der Verteidigung heraus (solche sollten noch viele folgen) zu einer Grosschance für den Heimklub. Doch der Heber über den weit vor dem Tor stehenden Zuger Goalie landete am Pfosten. Knapp zehn Minuten später war es dann aber soweit: Brunnen ging nach einem erneuten Zuger Fehlpass mit einem platzierten Schuss in Führung.

Bis zu diesem Zeitpunkt hat Zug zwar viel Ballbesitz und schob den Ball in den eigenen Reihen hin und her. Gefährlich wurden sie aber nicht. Im Gegenteil: Brunnen hatte eine weitere hochkarätige Chance, die Cedric Stillhart aber bravourös abwehrte. Das Gegenstor schien die Zuger aber doch zu wecken. Plötzlich wurde schneller gespielt und die Flügel, allen voran Simone Campisi wurden einbezogen. Nach einem solchen Angriff kam es zu einem Eckball für Zug, den Cleric Njau schön einköpfelte. Nach 26. Minuten stand es also 1:1. Von nun an übernahm Zug das Zepter und von Brunnen kam in der ersten Halbzeit nicht mehr viel. Es blieb aber beim 1:1.

In der zweiten Halbzeit vorerst das gleiche Bild. Doch auch diesmal dauerte es nicht lange, bis die Zuger in Rückstand gerieten. Nach einem Brunner Angriff und im Anschluss an einen Eckball brachten sie den Ball nicht aus der Gefahrenzone weg, Der Brunner Stürmer stand goldrichtig und schoss zur erneuten Führung für das Heimteam ein. Die Zuger versuchten zwar wieder zu reagieren und Brunnen versuchte es nun mit schnellen Gegenstössen. Bei einem solchen riss Paskh Nikollaj seinen Gegenspieler um. Da er schon einmal Gelb hatte, hiess es diesmal Gelb-Rot.

Was nun folgte, war die beste Phase der Zuger. Endlich wurde schnell gespielt und richtig gekämpft. Man spürte erstmals im Spiel den absoluten Willen, dieses Spiel noch zu drehen.

Die Brunner verteidigten in dieser Phase aber mit viel Herzblut und blockten die Zuger Schüsse. Das Gastteam liess zudem auch zwei Grosschancen aus und schaffte so den Ausgleich nicht mehr. Weil die Zuger so starkt aufrückten, kam Brunnen zu weiteren Chancen, die aber auch nicht genutzt wurden. Somit blieb es beim knappen Heimsieg für Brunnen.

Am nächsten Samstag heisst des Derby-Time: Zug empfängt um 16 Uhr den SC Cham.

«Es geht nur über den Kampf»

Nach zuletzt drei Unentschieden strebt unsere 1. Mannschaft am Samstag in Brunnen wieder einen Sieg an. Wir haben darüber mit Cleric Njau, gesprochen. Er ist der Meinung, dass der Weg zurück zum Gewinnen nur über den Kampf geht.

Cleric, du warst länger verletzt und hast den Saisonstart verpasst. Jetzt bist du seit einigen Spielen wieder dabei. Wie geht es dir?

Danke. Ich bin wieder gesund. Darüber bin ich sehr froh, denn es war eine schwierige Zeit. Ich wusste nie, wie lange es noch dauert und wollte unbedingt wieder dabei sein. Ich bin froh, dass ich wieder im Team bin und etwas beitragen kann.

Wie war das für dich, zuschauen zu müssen?

Als verletzter Spieler sitzt du auf der Tribüne und kannst nichts machen. Das ist hart. In den Trainings bist zu zwar dabei, kannst aber nicht das gleiche Programm absolvieren wie deine Teamkollegen. Im Spiel ist es noch schlimmer. Das schmerzt wohl jeden Team-Sportler, wenn er hilflos zuschauen muss.

Am Samstag geht es auswärts gegen Brunnen. Was sind deine Gedanken zu diesem Spiel?

Wir sind uns alle bewusst, dass es ein schwieriges Spiel werden wird. Für sie ist es sicher auch speziell gegen uns zu spielen. Letztes Jahr haben wir dort Unentschieden gespielt. Sie haben das gefeiert wie einen Sieg. Und für uns, nach drei Untentschieden hintereinander wollen wir sicher wieder einmal gewinnen.

Was ist das Rezept dafür?

Es kommt gar nicht darauf an, wie wir genau spielen. Wir müssen unser Spiel machen und vorallem den Kampf annehmen. Zweikämpfe gewinnen und auch einmal ein dreckiges Tor schiessen. Egal wie gut oder schlecht wir spielen, wir geben sicher alles für die drei Punkte.

Zwei Fehler. Zwei Gegentore.

Das Team und die Zusachauer waren entäuscht nach dem erneuten Unentschieden. Denn die Geschichte wiederholte sich. Unser Team dominiert das Spiel, erspielt sich Torchancen und am Ende steht es Unentschieden. so auch am Samstag gegen den FC Sursee. Es gab bereits das fünfte Unentschieden aus neuen Spielen in dieser Saison. Das Gute: Wir sind weiterhin ungeschlagen und liegen auf Platz drei. Und was nicht vergessen werden darf: Unser Team schiesst in etwas gleich viele Tore wie die anderen Spitzenteams bei einer gleichzeitig stabilen Defensive.

Im Spiel gegen den FC Sursee kamen die Gäste im ganzen Spiel zu keiner nennenswerten Chance. Das erste Tor schossen sie nach rund 15 Minuten nach einem Eckball. Weil der Surseer Stürmer im Strafraum nicht genügend gedeckt wurde, konnte dieser den Ball ungehindert direkt abnehmen und um Tor versorgen. Ein Sonntagsschuss am Samstag. Unser Team reagierte darauf keineswegs geschockt und spielte sein Spiel weiter. Die vielen schönen Angriffe wurden jedoch meist wegen Offsides abgepfiffen. In der 33. Minute setzte sich Tanushaj am linken Flügel durch, spielte von der Grundlinie in den Fünfer, wo Dein Barreire frei einschiessen konnte. 1:1. Trotz weiterer Chancen blieb es zur Pause beim Unentschieden.

Nach der Pause das gleiche Bild. Die Zuger drückten, die Surseer verteidigten. Dieses Bollwerk hielt bis zur 58. Minute. Erneut setzte sich Tanushaj am Flügel durch, dribbelte sich an der Grundlinie an drei Gegnern vorbei und schloss selbst ab. Das erlösende 2:1 für das Heimteam. Doch leider verhinderte ein erneuter Eigenfehler den so sehr ersehnten Heimsieg: In der 77. Minute spielte unser Goalie den Ball direkt in die Füsse eines Gegners, dieser zog los Richtung Tor, wo er von Paskh Nikollaj nur noch mit einem Foul gestoppt werden konnte. Den fälligen Penalty versenkte Daka souverän. Bei diesem 2:2 blieb es.

Am nächsten Samstag geht es für die Zuger auswärts gegen den FC Brunnen.

1. Mannschaft: Wieder ein Unentschieden

Mit einem Sieg hätte unsere 1. Mannschaft die Tabellenführung leicht ausbauen können. Doch daraus wurde nichts. Es gelang nicht, die defensiv gut stehenden Tessiner von Gambarogno zu bezwingen. Das Resultat: ein gerechtes Unentschieden.

Die Zuger zeigten wie immer den besseren Fussbal, doch die Tessiner überzeugten durch Solidarität und Kampfgeist. Sie standen in der ersten Halbzeit sehr tief und machten die Räume für die Zuger eng. Diese wiederum liessen ihr Kombinationsspiel vermissen und versuchten es durchwegs mit weiten Bällen hinter die Abwehr. Dieses Spiel ging überhaupt nicht auf und so kam das Team zu keiner nennenswerten Torchance. Gleiches galt aber auch für die Tessiner. Somit stand es nach 45 Minuten 0:0.

Nach der Pause dann plötzlich ein anderes Spiel. Die Zuger kombinieren, spielen viel schneller und kommen endlich in Tornähe der Gastgeber. Während dreissig Minuten spielt sich das Geschehen fast ausschliesslich in der Tessiner Hälfte ab, die Zuger drücken, spielen über die Flügel und nähern sich dem Torerfolgt. Doch dieser stellt sich nicht ein. Entweder sind die Schüsse zu hoch, ein Tessiner Bein oder der Torhüter wehren ab oder der Schiedsrichter pfeift Offside. Aber: Die ganz grossen Chancen blieben auch in dieser Phase Mangelware.

Die letzten 20 Minuten waren dann wieder ausgeglichen. Unter anderem auch, weil die Zuger ein wenig den Faden verloren und es wieder vermehrt mit langen Bällen versuchten. Die grösste Chance hatten dann die Gastgeber. Cedric Stillhart packet im Tor der Zuger aber eine spektakuläre Parade aus. Damit endete ein umkämpftes, jederzeit faires Spiel mit 0:0.

Unentschieden im Spitzenkampf

Petar Ugljesic ist zurück nach eine längeren Verletzungspause. Bei seinem zweiten Teileinsatz schoss er sein erstes Tor und sicherte Zug im Spitzenkampf gegen den SC Goldau immerhin einen Punkt. Damit übernimmt unsere 1. Mannschaft die Tabellenspitze, weil Locarno gegen Collina d’Oro verlor.

Das Spiel auf der Herti Allmend begann gleich mit einer grossen Chance für die Zuger. Nach wenigen Minuten hätte das bereits die Führung für das Heimteam sein sollen. Diese verpasste Chance war dann aber für längere Zeit die einzige gefährliche Situation im Spiel. Die Zuger versuchten zwar mittels ihres Kombinationsspiels zu Chancen zu kommen, ganz vorne spielten sie aber zu umständlich. Und der SC Goldau überzeugte durch eine hervorragende Organisation und viel Kampfgeist. Nur einmal kamen die Gäste in der ersten Halbzeit gefährlich vor das Zuger Tor. Damit endete diese mit 0;:0.

Thomas Jent, der Zuger Trainer, scheint in der Pause die richtigen Worte gefunden zu haben. Die Zuger spielten während der nächsten 20 Minuten aus einem Guss nach vorne. Die Fans bekamen viele schöne Angriffe zu sehen. Leider sündigte das Heimteam in dieser Phase im Abschluss. Entweder spielte die Zuger Offensive am und im Sechzehner zu kompliziert oder die Goldauer Defensive schaffte es immer irgendwie noch, ein Bein am richtigen Ort hinzuhalten. So prallen viele Zuger Schüsse an den Gegnern ab oder der starke Goalie parierte diese. Und wie das alte Sprichwort sagt: Wer sie vorne nicht macht, bekommt sie hinten. Die Goldauer lancierten in der 65. Minute einen eigentlich ungefährlichen Gegenangriff, den Simon Schmid mit einem Schuss aus der Distanz ins tiefe rechte Eck abschloss. Der Ball war noch leicht abgelenkt und der Zuger Goalie Cedric Stillhart war machtlos. Plötzlich stand es also entgegen dem Spielverlauf 0:1.

Nun war Charakter gefragt: Die Zuger versuchten ihrem Spielstil treu zu bleiben, brachten neue Kräfte und investierten noch mehr in die Offensive. Doch lange vermochte Goldau grössere Chancen zu vermeiden. Bis Petar Ugljesic die Zuger in der 85. Minute erlöste. Für einmal stand bei seinem beherzten Schuss aus wenigen Meterin kein Goldauer im Weg und der Goalie war ebenfalls machtlos. Das Heimteam suchte danach sogar noch den Sieg, Es blieb aber beim 1:1.

«Es braucht eine Topleistung von uns»

Vor dem Spitzenspiel gegen den SC Goldau haben wir mit Dein Barreiro, der iim Sommer zu Zug 94 gestossen ist, gesprochen. Über den Saisonstart, seine bisherige Leistung und natürlich das Spiel von heute Abend. Kick-off: 20 Uhr auf der Herti Allmend.

Dein, was hat dich am Meisten überrascht seit du in Zug spielst?

Was mich beeindruckt ist das Riesen-Engagement des gesamten Staffs der 1. Mannschaft und auch vieler anderer Leute im Verein. Und natürlich die Infrastruktur. Damit könnten wir in höheren Ligen spielen. Schön war aber auch, wie mich die Mitspieler aufgenommen haben. Wir sind ein echtes Team. Das ist wichtig, damit wir unseren Ambitionen gerecht werden können.

Wie bist du zufrieden mit deinen bisherigen Leistungen im Zuger Dress?

Es ist mir bisher gut gelaufen. Aber mit passt auch die Spielphilosophie des Trainers. Wir wollen spielerisch überzeugen und treten offensiv auf. Das passt zu mir. Leider habe ich noch kein Tor geschossen. Ich denke aber, dass ich meinem Mitspieler gut helfen konnte. Schliesslich zählen ja nur die Siege, egal wer die Tore schiesst.

Und wie beurteilst du den Saisonstart der Mannschaft?

Sehr positiv. Wir sind noch ungeschlagen nach sechs Spielen. Wir haben ein breites Kader, was auch einen guten Konkurrenzkampf ermöglicht. Das läuft aber alles freundschaftlich ab. Gegen Unterstrasse haben andere von Anfang an gespielt. Das hat unserem Spiel keinen Abbruch getan. Das ist ein gutes Zeichen.

Heute Abend kommt Goldau auf die Herti Allmend.

Ja. Ich freue mich riesig. Das ist ein Spitzenkampf, den wir unbedingt gewinnen wollen. Goldau hat aber bisher überzeugt und die Tabelle lügt wohl nicht. Sie spielen auch schon länger zusammen und haben sicher einen starken Zusammenhalt. Wir müssen also voll konzentriert ans Werk und eine Topleistung bringen.

Schiesst du dein erstes Tor?

Das ist egal. Hauptsache wir schiessen eins mehr als unser Gegner. Ich hoffe auf viele Fans. Denn ich glaube, dass wir einen schönen Fussball spielen, den es sich lohnt live anzuschauen. Wir wollen unseren Fans Freude bereiten.