Ein Unentschieden für die 1. Mannschaft, weiterer Sieg für die 2. Mannschaft

Nach einer guten ersten Halbzeit und einem unglücklichen Gegentor kurz vor der Pause baute das Team in der zweiten Hälfte ab. Ein kurzes Aufbäumen in den letzten Spielminuten mit zwei Grosschancen reichte nicht für den Sieg.

Unsere zweite Mannschaft hingegen setzt ihre Siegesserie fort und führt die Tabelle in der 3. Liga weiterhin an. Sie besiegte den FC Muotatal mit 3:1 und ist damit auf Kurs für die Aufstiegsspiele.

Matchbericht Zug 94 vs FC Perlen-Buchrain

Zug begann das Spiel mit deutlich mehr Energie als noch vor einer Woche in Buochs. Es war zu spüren, dass die Mannschaft Wiedergutmachung wollte. Sie kontrollierte das Spiel mehrheitlich und war sichtlich bemüht um ein gutes Kombinationsspiel. Abgesehen von einem Schuss knapp neben das Tor von Perlen gab es aber vorerst keine Chancen. In der 27. Minute fasste sich dann Cristiano Texeira ein Herz und zog aus rund 23 Metern ab. Der Ball fand seinen Weg wunderschön ins weite, hohe Eck. Das war die zu diesem Zeitpunkt verdiente Führung für das Heimteam.

Zug wollte gleich weiter Druck machen, doch ein Ballverlust im Mittelfeld führte zu einem schnellen Gegenstoss der Perler. Der Abschluss streifte die Latte der Zuger. Zug tat also gut daran, vorsichtig zu bleiben, denn Perlen war mit ihren schnellen Kontern immer in der Lage, für Gefahr zu sorgen. Doch auch die Zuger hatten weitere Chancen vor der Pause, vermochten ihre Überlegenheit aber nicht in Tore umzumünzen. Und dann kam die verhängnisvolle Szene: Die Zuger Verteidiger und der Goalie behinderten sich gegenseitig an der Strafraumgrenze, der Perler Stürmer vermochte den Ball irgendwie an ihnen vorbeizuzirkeln. Und der Ball kullerte ins Tor. So stand es zur Pause 1:1.

Die Geschichte der zweiten Halbzeit ist schnell erzählt. Zug liess die Energie der ersten Hälfte grösstenteils vermissen und Perlen kam besser ins Spiel. Doch bis zur 80. Minute gab es kaum nennenswerte Szenen im Strafraum beider Teams. Dann erzielte Zug ein Offside-Tor, was irgendwie den Schlussspurt einläutete. Zug öffnete immer mehr, Perlen kam zu sehr gefährlichen Kontern und Zug hatte seinerseits zwei Grosschancen, die doch noch den Sieg hätten bringen können. Es blieb aber beim insgesamt gerechten Unentschieden, was für die Zuger im Kampf um den Aufstieg ein weiterer Rückschlag darstellt.

Wichtige Spiele der 1. und 2. Mannschaft stehen an

Am Samstag spielt unsere 1. Mannschaft um 16 Uhr Zuhause gegen den FC Perlen-Buchrain. Ein äusserst wichtiges Spiel, um im Aufstiegsrennen in die 1. Liga weiter dabei zu bleiben. Das Team braucht die Unterstützung von möglichst vielen Zuschauerinnen und Zuschauern. Kommt vorbei und feuert unsere Mannschaft mit an!

Gleich im Anschluss um 18 Uhr spielt unsere 2. Mannschaft gegen den FC Muotatal, ebenfalls Zuhause. Das Team ist Tabellenführer und will diese Position mit einem weiteren Sieg verteidigen. Die Zuger Zeitung hat mit Spieler Jérome Kirschenhofer gesprochen und ein Porträt veröffentlicht. Danke an Martin Mühlebach für den schönen Text.

Etappenziel liegt in Reichweite – Jérôme Kirschenhofer hofft auf Aufstiegsrunde

Zug 94 II führt die Tabelle der 3.-Liga-Gruppe 1 als Leader an. Mittelfeldspieler Jérome Kirschenhofer beweist Spiel für Spiel, dass seine Nomination verdient ist.

Der 23-jährige Jérome Kirschenhofer hat seine ersten fussballerischen Gehversuche in der Rotkreuzer Fussballschule gemacht. Peter Hauser, der ehemalige Juniorenobmann des FC Luzern, lotste den in Meierskappel wohnhaften Jungen zur U17 des FCL. Nach der U16 trug Kirschenhofer die Farben des SC Kriens-FC Luzern Selection U17, wo er sich verletzte und den Sprung in die U18 des FCL verpasste. «Das schmerzte», erinnert er sich. Aufs Fussballspielen wollte er aber nicht verzichten. Jérome Kirschenhofer schloss sich Zug 94 an.

Mit den Ba-Junioren wurde er in der Coca-Cola-League IFV-Meister. Mit den A-Junioren, die IFV-Cupsieger wurden, durften die Zuger als bestes Innerschweizer-Team an das Finalturnier. Unter Trainer Sebo Kahveci schaute der 2. Schlussrang heraus. Kirschenhofer erzählt: «Ergün Dogru, der damalige Trainer der 1. Mannschaft von Zug 94, der mich schon beim FCL trainiert hatte, berief mich in seinen Kader. Weil ich seiner Ansicht nach für die Startformation noch zu jung war, musste ich mich mit Teileinsätzen begnügen, aber ich wollte spielen.» Kirschenhofer erzählt weiter: «Ich wechselte für eine Saison zum damaligen 2.-Ligisten Altdorf. Weil der Aufwand und der Ertrag nicht übereinstimmten, hätte er eine Pause eingelegt, sagt Jérome, der neben dem Sport als Informatiker arbeitet. Er erzählt weiter: «Ich vermisste aber den Fussball als Ausgleich zum Berufsalltag. Der Sportchef Besnik Reci holte mich dann zu Zug 94 zurück.»

Weil ich wegen meines Studiums oftmals nur einmal in der Woche trainieren kann, schloss ich mich der 2. Mannschaft an. Der Trainer Egidio Verta vertritt den Standpunkt: Wer wegen seiner Arbeit nicht alle Trainings bestreiten kann, spielt, wenn er sich mit guten Leistungen hervortut und die nötige Disziplin an den Tag legt.»

Die Leistungen sind gut

Kirschenhofer beweist Spiel für Spiel, dass seine Nomination verdient ist. Der beim FCL technisch und taktisch gut geschulte Mittelfeldstratege glänzt mit Übersicht, genauen Pässen in die Tiefe und mit kernigen Distanzschüssen. Nebst vier Toren und mehreren Assists hat er einen wesentlichen Anteil an den bisherigen Erfolgen von Zug 94 II. Selbstkritisch bemerkt er: «Mein Zweikampfverhalten – das in der 3. Liga eine wichtige Rolle spielt – vermochte ich zwar stark zu verbessern, aber es hat noch Luft nach oben.» Die Trainingsabwesenheiten kompensiert er, wenn immer möglich, im Fitnesscenter, mit Joggen, Tennis, Badminton oder beim Beach-Volleyballspielen mit seiner Freundin Elena. Jérome Kirschenhofer verrät: «Ich bin ein grosser Fan von Barcelona und von Lionel Messi, den ich sowohl bei Barça als auch mit Paris -Saint Germain direkt vor Ort habe spielen sehen. Seine Spielart und sein nimmermüder Einsatz imponieren mir.» Begeistert sei er auch vom Spiel des Kevin De Bruyne von Manchester City. Er gesteht: «Ihm schau ich hin und wieder etwas ab, weil er auf der gleichen Position spielt wie ich. Aber live vor Ort habe ich ihn noch nicht in Aktion gesehen.»

Der nächste Gegner ist Muotathal

Kirschenhofer, der sich an der Hochschule Luzern in Rotkreuz berufsbegleitend zum Wirtschaftsinformatiker ausbilden lässt, ist ein geselliger Typ. Er beteuert: «Meine Freizeit verbringe ich gerne mit meinen Eltern, mit meinen vier Geschwistern, mit meiner Freundin und mit meinen Kolleginnen und Kollegen.» Dass seine Freundin versuche, an jedem seiner Spiele anwesend zu sein, schätze er sehr. «Sie verleiht mir zusätzlichen Mumm, mein Bestes abzurufen.»

Sein Bestes muss Jérome auch am Samstag (18 Uhr, Hertiallmend) abrufen, wenn der abstiegsbedrohte FC Muotathal in Zug zu Gast ist. Jérome Kirschenhofer führt dazu aus: «Um sich noch Chancen auf den Ligaerhalt ausrechnen zu dürfen, sind die Schwyzer zwingend auf einen Sieg angewiesen. Ich erwarte ein kampfbetontes Spiel, das wir unbedingt gewinnen wollen, um einen weiteren Schritt Richtung Aufstiegsrunde machen zu können.

A-Junioren schlagen Cham im Cup erneut. C-Junioren scheiden nach Penalties aus.

Und sie jubeln wieder. Unsere A-Junioren. Wie schon letztes Jahr besiegten sie Cham im Cup und ziehen damit ins Halbfinale ein. Sie lagen zur Pause noch mit 0:2 zurück, konnten das Spiel danach aber dank grossem Kampfgeist drehen. Am Ende resultierte ein 3:2 Sieg. Herzliche Gratulation ans Team und den Staff für diese Super-Leistung!

Auch die C-Junioren kämpften beherzt, mussten sich aber im Penaltyschiessen gegen das Team Rontal geschlagen geben. Sie schieden somit im Achtelfinale leider aus. Auch an die C-Junioren und ihren Staff herzliche Gratulation für den grossen Kampf und das gute Spiel.

Hopp Zug!

Zwei Ferienwochen. Zwei Fussballcamps von Zug 94.

In der ersten Ferienwoche fand das traditionelle Fussballcamp von Zug 94 auf der Hertiallmend statt. 120 fussballbegeisterte Kinder nahmen teil. Erstmals fand in der zweiten Ferienwoche zudem ein separates Camp für Mädchen statt. Wir haben dazu auch mit einer der Trainerinnen, Francesca Studer, gesprochen. Das Interview findet ihr weiter unten.

Total 150 Teilnehmende

Zug 94 veranstaltet jeweils in den Frühlings- und Herbstferien ein Fussballcamp auf der Herti Allmend. Das Camp ist jeweils schnell ausgebucht. Auch diesen Frühling waren wieder 120 Kinder dabei uns spielten um Ruhm und Ehre und natürlich auch um Pokale und Diplome.

Unter fachkundiger Anleitung trainierten die Kinder täglich mehrere Stunden konzentriert und spielten jeweils nachmittags um die Champions League Trophy oder den Zuger Weltmeistertitel. Zudem wurde in verschiedenen kleinen Turnierformaten und Wettbewerben wie Torwand- oder Penaltyschiessen und beim Geschicklichkeitsparcours um Diplome und Pokale gekämpft. Doch insgesamt standen wiederum Spass und Teamspirit im Vordergrund.

Neu: spezielles IFV Camp für Mädchen

Erstmals wurde in Zug in der zweiten Ferienwoche ein spezielles Camp für fussballinteressierte und fussballspielende Mädchen durchgeführt. Der Innerschweizer Fussballverband (IFV) organisiert dieses in Zusammenarbeit mit dem Förderverein FI9 und Zug 94. Bei der ersten Ausgabe nahmen rund 30 Mädchen teil. Eine der Trainerinnen war die U-16 Nationalspielerin Francesca Studer, die den Mädchen Tricks beibrachte, sie aber auch durch ihren Karriereweg inspirieren konnte.

Interview mit Francesca Studer : «Zuerst machte ich Ballet. Doch Fussball wurde meine Leidenschaft»

Francesca, wie bist du zum Fussball gekommen?

Ich spiele Fussball seit ich fünf bin und habe angefangen, weil meine grössere Schwester gespielt hat. Ursprünglich war ich im Ballett, doch wegen meiner Schwester wollte ich Fussball ausprobieren. Es hat mir sehr gefallen und seither ist dieser Sport meine grosse Leidenschaft.

Wie bist du dazu gekommen als Trainerin beim Meitli Camp mitzuhelfen?

Durch eine der Gründerinnen von FI9 (Florijana Ismaili) habe ich herausgefunden, dass ein reines Fussballcamp für Mädchen stattfinden wird. Ich habe sie dann direkt angefragt, ob ich als Trainerin mithelfen kann. Denn ich finde es eine super Sache, da der Frauenfussball so direkter gefördert wird. FI9 ist ja auch ein Förderverein für den Mädchen- und Frauenfussball und so bringen wir den Spielerinnen unter anderem bei, dass nicht nur Männer Fussballspielen können.

Hat dir die Woche in Zug gefallen?

Ja, auf jeden Fall! Die Mädchen waren sehr motiviert und auch mit den Trainerinnen hat es sehr viel Spass gemacht. Auch wenn das Wetter nicht optimal war, war es eine coole Woche.

Gibt es etwas aus dieser Woche, was dir bleiben wird?

Nicht ein spezifisches Ereignis, aber wie ich die Kinder kennengelernt habe und die einzelnen Bindungen, welche ich mit den Kindern in so kurzer Zeit aufbauen konnte werden mir bleiben. Das sind auch die Gründe weshalb ich im Oktober beim nächsten Meitli Camp, welches von FI9 organisiert wird, unbedingt als Trainerin dabei sein möchte.

Klare Niederlage gegen den SC Buochs

Man wusste, dass die Buochser gut in die Frühlingsrunde gestartet waren und fleissig punkteten. Insofern war es nicht ganz überraschend, dass die Nidwaldner mit Selbstvertrauen gegen den Tabellenzweiten Zug antraten. Dennoch hätte man von den Zugern mehr erwarten können. Sie fanden nie ins Spiel und liessen auch den nötigen Biss vermissen. Zwar hatte Zug zu Beginn noch eine leichte Feldüberlegenheit, doch nach einem Ballverlust im Mittelfeld schaltete Buochs schnell in den Angriffsmodus und hatte die erste einer Reihe von teils sehr guten Chancen. Wenn sich Buochs in der ersten Halbzeit etwas vorwerfen lassen musste, dann war es die fehlende Chancenauswertung. Und Zug 94? Eine echte Torchance in der ganzen ersten Halbzeit. Cristiano Texeira setzte sich im Mittelfeld schön durch und konnte Richtung Sechzehner ziehen. Sein Schuss ging dann aber deutlich über das Tor. Zur Pause stand es also 0:0, ein Resultat, das Zug schmeichelte.

In der 48. Minute kam es dann noch schlimmer. Fabian Simic holte sich die zweite gelbe Karte für ein unnötiges Foul im Mittelfeld. Damit musste Zug zu zehnt weiterspielen. Die erste Chance nach diesem Vorfall hatte dann erstaunlicherweise Zug mit einem Schuss ins rechte, tiefe Eck. Der Buochser Goalie rettete aber.

Danach nutzten die Buochser ihre Überlegenheit endlich. In der 64. Minute kamen sie nach einem Eckball zur Führung. Und nur sieben Minuten später doppelten sie nach. Ein schöner Schlenzer ins weitere Eck führte zum 2:0. Die Zuger machten nun noch mehr auf und liefen in unzählige Konter. Das 3:0 fiel aber erst in der Nachspielzeit.

Eine deutliche Niederlage für Zug 94, die sogar noch höher hätte ausfallen können.

BA-Junioren siegen im Cup

Unsere BA-Junioren siegten in einem aufwühlenden Cupfight gegen das Team Rontal mit 3:2. Nach 75 Minuten stand es noch 0:2. Doch dann gelang Kim Arnet, der als Verteidiger zum Stürmer wurde, ein lupenreiner Hattrick. Gratulation dem ganzen Team und Staff zu Qualifikation für die Viertelfinals.

Das Team DA verlor hingegen sein Achtelfinale gegen die Kickers aus Luzern mit 1:4 und schied somit aus. In einem hart geführten Spiel mit vielen versteckten Fouls stand es bis 12 Minuten vor Schluss 1:1. Nach dem 2:1 Führungstreffer für die Luzerner musste Zug öffnen und Luzern erzielte in den letzten Minuten noch zwei Tore. Trotz der Niederlage spielte die Mannschaft kämpferisch eine sehr gute Partie.

Siege auch für die 2. und 3. Mannschaft

Während unsere 2. Mannschaft dank einem souveränen Sieg gegen den SC Goldau (3:0) weiterhin an der Spitze der Tabelle der 3. Liga liegt, erzielte die 3. Mannschaft nach langer Durststrecke endlich wieder einmal einen Sieg. Sie gewann nach einem harten Fight gegen den Luzerner SC mit 5:4. Das Team lag zwischenzeitlich mit 1:3 hinten, vermochte aber dank seiner Moral aufzudrehen und das Spiel noch zu drehen. Dies ist ein wichtiger Sieg im Kampf um den Verbleib in der 4. Liga. Gratulation ans Team und den Staff.

1. Mannschaft gewinnt wichtiges Spiel in Sursee

Als die Zuger Spieler nach der Pause entschlossen auf den Platz zurückkehrten, waren die mitgereisten Zuger Fans optimistisch. Zug hatte das Spiel mehrheitlich unter Kontrolle, Cristiano Teixeira erzielte nach 13 Minuten das 1:0 und Leo Würmli doppelte kurz vor der Pause nach. Zudem flog ein Surseer wegen einer Notbremse vor dem Sechzehner mit Rot vom Platz. Alles lief als gut für Zug.

Doch die Fans trauten ihren Augen zu Beginn der zweiten Halbzeit nicht. Sursee spielte plötzlich schnell und schnörkellos, Zug schien verunsichert und verlor einfache Bälle. Und prompt passierte das Unvorstellbare: Sursee schoss innerhalb von fünf Minuten zwei schöne Tore zum Ausgleich.

Danach brauchten die Zuger einen Moment, um sich wieder zu fassen. Mit 11 gegen 10 Mann kam das Team danach auch wieder zu Chancen und das Spiel fand wieder mehrheitlich in der Surseer Hälfte statt. In der 64. Minute kam es dann zu einem Penalty für Zug, den Gabriel Machado, der nach langer Verletzungspause wieder einmal von Beginn weg spielte, versenkte. Doch die kämpferischen Surseer gabe sich weiterhin nicht geschlagen und die Zuger vergaben mehrere gute Chancen.

Die Erlösung kam in der 84. Minute als Anel Hodciz den Ball nach einem Eckball über die Linie drückte. Zug holte sich so drei wichtige Punkte. So muss es auch am nächsten Spiel gegen Buochs weitergehen. Leider aber ohne einige wichtige Spielstützen, die wegen gelben oder im Fall von Dino Hodciz wegen einer roten Karte, die er sich kurz vor Schluss noch geholt hatte, gesperrt sein werden. Zeit für die Ersatzspieler, sich zu zeigen und ihre Chance wahrzunehmen.

Die 2. Mannschaft übernimmt die Tabellenführung in der 3. Liga

Unterschiedlicher hätte die Gemütslage nach den zwei Spielen am Samstag nicht sein können. Unsere 1. Mannschaft verlor auswärts gegen den FC Kickers Luzern sang- und klanglos mit 3:0 und zeigte eine der schlechtesten Leistungen der Saison. Die 2. Mannschaft hingegen bezwang den Tabellenführer Stans mit 3:2 und setzte sich damit an die Spitze der 3. Liga. Die Aussichten, sich für die Aufstiegsspiele zu qualifizieren sind damit weiter gestiegen. Deshalb wenden wir uns dieses Mal im Rückblick der 2. Mannschaft zu.

Das Spiel in Stans war von Anfang an sehr umkämpft und man spürte, dass es für beide Teams um viel ging. Zug startete besser und ging mit 2:0 in Führung. Doch kurz vor der Pause erzielte Stans mittels eines Standards den Anschlusstreffer. Nach der Pause hat Stand mehr Druck gemacht, dennoch konnte Zug mit 3:1 in Führung gehen. Ein Fehler der Zuger liess die Stanser aber noch einmal herankommen. Doch mit grossem kämpferischen Einsatz konnte Zug den Vorsprung über die Zeit retten.

Der Trainer Egidio Verta war sichtlich zufrieden mit dem Team: «Es war ein gutes Spiel von uns, der Einsatz hat gestimmt und wir hatten die Emotionen im Griff. Es sieht bisher in der Rückrunde insgesamt sehr gut aus. Wir hoffen, dass es so weitergeht. Wir müssen aber weiterhin hart arbeiten. Erstes Ziel sind die Aufstiegsspiele. Danach schauen wir weiter.»