Unentschieden in Münsingen

Nach drei Jahren in der 2. Liga Interregional spielte unsere 1. Mannschaft am Sonntag zum Saisonstart der 1. Liga Classic in Münsingen. Die Berner beendeten die letzte Saison im vorderen Mittelfeld, entsprechend gross war der Respekt der Zuger vor dem Spiel. Man wollte auf keinen Fall früh in Rückstand geraten und spielte aus einer sicheren Defensive heraus. Der Plan ging in der ersten Halbzeit auf, Zug hatte sogar leichte Vorteile und die besseren Torchancen. Eine Abseitsposition verhinderte in der 13. Minute gar den Führungstreffer des Gästeteams. So stand es bei brütender Hitze zur Pause 0:0.

Das Spiel änderte sich in der zweiten Halbzeit nicht. Zug spielte weiterhin kompakt und versuchte mit schnellen Angriffen Nadelstiche zu setzen. In der 53. Minute trugen die Gäste genau einen solchen Angriff vor, spielten schnell über den rechten Flügel, von wo der Ball flach in die Mitte kam und Christopher Teichmann einnetzen konnte. Die Führung von Zug war nicht unverdient, doch auch Münsingen blieb immer wieder gefährlich. Die letzte Viertelstunde hatte es dann in sich. Nach einem Eckball in der 76. Minute fiel der Ausgleich, nur vier Minuten später musste ein Münsingen mit Rot vom Platz. Und wiederum nur zwei Zeigerumdrehungen später schoss Gustavo Campello die Zuger in Führung. Alles schien nun auf einen Vollerfolg der Gäste hinzuweisen. Doch in der 87. Minute war es erneut eine Münsinger Standardaktion, die zum Ausgleich führte. Beim 2:2 blieb es dann. Ein für die Zuger ärgerliches Unentschieden, da sie alle Vorteile in ihrer Hand hatten. Dennoch war dies ein guter Start und der Aufsteiger zeigte eine starke Leistung, auf der sich aufbauen lässt.

Am kommenden Samstag spielen die Zuger im Schweizer Cup gegen Mendrisio. Das Spiel findet um 18 Uhr auf der Herti Allmend statt.

Endlich wird wieder Fussball gespielt

Am Sonntag, 10. August 2025, geht es für unsere 1. Mannschaft wieder los. Das erste Spiel seit dem Wiederaufstieg in die 1. Liga absolviert das Team auswärts gegen den FC Münsingen (16 Uhr, auch live zu sehen auf RED Sport).

Zuger Cup 2025 – Fussballfest in Steinhausen

Unsere 2. Mannschaft hat sich nach dem Abstieg stark verändert und steckt mitten in der Saisonvorbereitung. Teil davon ist der Zuger Cup 2025.

Am Samstag, 9. August 2025 verwandelt sich das Stadion Eschfeld in Steinhausen in das Zentrum des Zuger Amateurfussballs. Insgesamt nehmen acht Herrenmannschaften aus dem Kanton Zug teil:

  1. FC Aegeri (4. Liga)
  2. FC Baar (5. Liga)
  3. SC Cham (3. Liga)
  4. FC Hünenberg (4. Liga)
  5. SC Menzingen (3. Liga)
  6. FC Rotkreuz (3. Liga)
  7. SC Steinhausen (3. Liga)
  8. Zug 94 (4. Liga)

Gespielt wird in zwei Gruppen, deren Sieger sich im grossen Finale gegenüberstehen, um den Titel des Zuger Cupsiegers 2025 zu erringen.

Neben dem sportlichen Wettbewerb erwartet die Besucher ein gemütliches Rahmenprogramm mit Verpflegung, kühlen Getränken und geselligem Beisammensein. Der Sportclub Steinhausen freut sich, als Gastgeber dieses regionale Highlight auszurichten.

Weitere Informationen zum Turnier unter: www.sportclubsteinhausen.ch

«Wir werden uns schnell ans höhere Niveau gewöhnen»

Am Sonntag geht es endlich wieder los. Unsere 1. Mannschaft brennt auf das erste Spiel nach dem Aufstieg. Wir haben mit dem Trainer, Vural Oenen, über die Vorbereitung, seine Erwartungen ans Team und seine Ziele gesprochen.

Vuri, du bist zurück in Zug nach rund 4 Jahren. Was hat sich seither verändert?

Der Verein hat in den letzten Jahren eine starke Entwicklung gemacht. Es ist schön zu sehen, wie ambitioniert hier gearbeitet wird. Ich freue mich, jetzt wieder ein Teil davon zu sein und meinen Beitrag zu leisten.

Wie ist dein Eindruck des Teams? Sind wir bereit für die 1. Liga?

Wir wissen natürlich, dass das Niveau in der 1. Liga Classic deutlich höher ist. Aber ich habe Vertrauen in die Mannschaft. Es gibt noch Einiges zu tun, das ist klar, aber wir sind auf einem guten Weg. Wir arbeiten in jedem Training hart, um besser zu werden. Ich bin überzeugt, dass wir uns schnell an das höhere Niveau gewöhnen werden.

Das Team ist breiter und jünger geworden. Was gibt dir das für Möglichkeiten?

Mehr Flexibilität, sowohl im Training als auch im Spiel. Der Konkurrenzkampf wird die Spieler und das Team besser machen. Zudem können wir die Belastung besser steuern, auf Ausfälle reagieren und haben gleichzeitig Spieler mit viel Entwicklungspotenzial. Das ist wichtig für eine lange Saison.

Worauf hast du in der Vorbereitung den Schwerpunkt gelegt?

Primär ging es darum, die körperlichen Grundlagen zu legen. Es waren harte Trainings. Die Spieler waren sich das so teils nicht gewohnt. Die harten Trainings werden uns aber sehr viel bringen. Wir haben natürlich auch viel Wert auf unser eigenes Spiel gelegt: Ballbesitzphasen, Pressingabläufe und das Umschaltverhalten. Wir müssen in der 1. Liga Classic generell ein höhres Tempo gehen.

Wie bist du damit zufrieden?

In einer so kurzen Zeit war das nicht ganz einfach. Ich bin im Grossen und Ganzen aber zufrieden. Einige Dinge haben gut funktioniert, andere weniger. Wichtig ist, dass wir uns von Spiel zu Spiel steigern und die Mannschaft das umsetzt, was ich von ihr verlange.

Letztes Jahr schossen wir viele Tore, erhielten aber auch ab und zu das eine oder andere zu viel. Das wird in der 1. Liga wohl bestraft. Habt ihr die Verteidigungsarbeit besonders angeschaut?

Wir wollen unsere offensive Stärken nicht verlieren, aber klar ist, in der 1. Liga Classic brauchst du eine bessere Balance. Deshalb war die Defensivarbeit ein wichtiger Schwerpunkt in der Vorbereitung.

Die Zuschauer hatten Freude am Offensivfussball der letzten Saison. Welchen Fussball wirst du spielen lassen? Gibt es ein bevorzugtes System?

Ich weiss, dass in Zug ein offensiver und attraktiver Fussball erwartet wird. Den Fans muss aber auch klar sein, dass es in der 1. Liga Classic schwieriger wird. Deshalbe erwarte ich von allen ein wenig Geduld. Was das System angeht, habe ich klare Ideen. Mehr verrate ich im Moment aber nicht. Für uns wird am Anfang sehr wichtig sein, dass wir rasch Punkte sammeln. Das wird uns Ruhe und Selbstvertrauen geben.

Es geht los mit einem Auswärtsspiel. Ist das ein Vor- oder Nachteil?

Ich sehe das ganz neutral. Am Ende müssen wir sowieso gegen jeden spielen. Egal, ob auswärts oder zuhause. Klar ist, auswärts ist es oft etwas unangenehmer, weil das Umfeld nicht deins ist. Wir müssen einfach von Anfang an wach und mutig auftreten.

Dann folgt das Cupspiel gegen Mendrisio. Was erwartest du von diesem Spiel?

Wir sind in der Hauptrunde des Schweizer Cups und spielen gegen einen Gegner, der in der gleichen Liga ist wie wir. Da muss unser Ziel klar sein, eine Runde weiterzukommen. Dann bekommen wir vielleicht einen Gegner aus der Super League. Und das wäre für unsere Zuschauer natürlich wieder ein Highlight.

Für wie viele Punkte nach fünf Spielen würdest du jetzt unterschreiben?

Am liebsten natürlich 15 Punkte (lacht). Ich gehe in jedes Spiel, um zu gewinnen. Aber wir wissen auch, dass jedes einzelne Spiel schwierig wird. Wichtig ist, dass wir uns in jedem Spiel weiterentwickeln und als Team stabil bleiben.

Was ist dein persönliches Ziel bis zur Winterpause?

Mein Ziel ist es, so viele Punkte wie möglich zu holen. Ich möchte aber insbesondere helfen, die Mannschaft und die Spieler besser zu machen. Ich möchte eine klare Entwicklung im Team sehen.

Vor 50 Jahren: Der FC Zug stieg in die 1. Liga auf

Am 12. Juli 1975 feierte der FC Zug den erstmaligen Aufstieg in die 1. Liga. Genau 50 Jahre (Samstag, 12.07.2025) danach trafen sich die ehemaligen Spieler zu einem gemütlichen Apéro und Mittagessen. Es wurde die eine oder andere Episode aus der Vergangenheit ausgetauscht, und natürlich auch angeregt über die Vergangenheit und den aktuellen Fussball diskutiert. Der Teamgeist aus der Vergangenheit war auch noch nach 50 Jahren zu spüren.

Hier das Aufstiegsteam aus dem Jahr 1975:

Reihe stehend von rechts nach links: Werner Oswald (Team-Manager), Urs Bischof (Trainer), Charly Schönenberger (t), Jürg Müller, Fritz Engler, Fritz Mühle, Didi Banzer (t), Hans Van den Bosch, Sepp Zurfluh (Masseur / t)
Reihe kniende von rechts nach links: Peter Walder, Kurt Ruhstaller, Petar Jovicic (t), Werner Sprenger, Peter Steinacher, Anton Lang, Max Neuenschwander

Und hier, 50 Jahre später:

Reihe stehend von rechts nach links:
Urs Bischof, Jürg Müller, Fritz Engler, Fritz Mühle, Jean-Paul Mertenat

Reihe kniende von rechts nach links:
Peter Walder, Kurt Ruhstaller, Werner Sprenger, Hans Van den Bosch, Anton Lang,
Max Neuenschwander

Auf dem Foto fehlt Werner Oswald (94 Jahre). Er musste sich leider vor dem Fotoshooting bereits verabschieden.

Trainingsstart und Zuzüge der 1. Mannschaft

Die Aufstiegsmannschaft von Zug 94 bleibt bis auf zwei Ausnahmen zusammen und wird punktuell mit erfahrenen Spielern verstärkt. Zudem stossen einige Nachwuchsspieler zum Team. Marko Kurtulus wird neuer Torhütertrainer.

Nachdem wir im Juni bereits die Verpflichtung des Trainerstaffs für die nächste Saison unter der Leitung von Vural Oenen bekanntgegeben hab, ist nun auch klar, dass Marco Kurtulus neuer Goalietrainer wird. Er stösst vom FC Brunnen zu Zug 94 und teilt sich diese Rolle mit dem heutigen Goalietrainer Jeff Schilter.

Parallel dazu hat Sportchef Besnik Reci das Kader für die neue Saison in der 1. Liga Classic zusammengestellt. Die letztjährige Mannschaft erfährt in allen Reihen Verstärkungen. So stossen die folgenden Spieler neu zu Zug 94 oder steigen von den Junioren ins Kader der 1. Mannschaft auf:

  • Joel Miranda (1998), Mittelfeld, kommt vom FC Rotkreuz (1.Liga) 
  • Ardi Molliqaj (2001), Mittelfeld, kommt vom FC Rotkreuz (1.Liga)
  • Diego Martin (2002), Mittelfeld/Sturm, kommt vom SC Cham (1.Liga Promotion)
  • Sandro Inderbitzin (2004), Verteidigung, kommt vom FC Brunnen (2.Liga Interregional)
  • Drazen Zdravkovic (2006), Mittelfeld, kommt vom FC Klingnau (2. Liga)
  • Leandro Schnarwiler (2004), Mittelfeld kommt aus Spanien zurück in die Schweiz
  • Stasa Pandurovic (2005), Stürmer, kommt von den A-Junioren des SC Kriens A
  • Pablo Marjot (2007), Mittelfeld, kommt von der 2. Mannschaft von Zug94
  • Lukas Dos Santos Mendes (2007), Stürmer, kommt von der 2. Mannschaft von Zug 94

Vural Oenen, Trainer der 1. Liga Mannschaft von Zug 94, freut sich über die Teamzusammenstellung: «Ich bin sehr glücklich, dass wir fast alle Spieler halten konnten. Mit den neuen, grösstenteils jüngeren Spielern gewinnen wir klar an Breite und haben noch mehr Qualität.»

Besnik Reci, Sportchef von Zug 94, sagt: «Unser Ziel war es, das Team an bestimmten Positionen zu verstärken und junge, talentierte Spieler mit Potenzial für die 1. Liga Classic dazuzuholen. Das ist uns gelungen. Wir sind zuversichtlich, dass dieses Team in der höheren Liga mithalten kann.»

Die Mannschaft hat am 1. Juli 2025 mit der Vorbereitung begonnen und absolviert bis zum Saisonstart am 9./10. August diverse Testspiele. Die Termine dazu sind hier verfügbar.

Coca Cola HBC Schweiz wird mit der Marke Powerade neuer Goldsponsor von Zug 94

Coca Cola HBC Schweiz unterstützt Zug 94 ab der Saison 2025/2026 als neuer Goldsponsor. Während den kommenden drei Jahren wird das Logo des isotonischen Sportgetränks Powerade auf den Zuger Dresses zu sehen sein.

Coca-Cola HBC Schweiz ist das grösste Unternehmen im Bereich der alkoholfreien Getränke in der Schweiz. Es ist seit 1936 im Land präsent und produziert rund 80 % der vor Ort verkauften Getränke – in Dietlikon und Vals. 95% der Zutaten werden aus der Schweiz bezogen. Coca-Cola HBC Schweiz ist eine Tochtergesellschaft der Coca-Cola HBC AG mit Hauptsitz in Zug, einem der führenden Abfüller von The Coca-Cola Company. Das Unternehmen ist in 29 Ländern auf drei Kontinenten tätig. Powerade, ein Elektrolytgetränk, das Sportlern zu Höchstleistungen verhilft, gehört ebenfalls zum Portfolio des Unternehmens.

«Sportler lieben Powerade. Mit seinem grossartigen Geschmack und seinem Elektrolytgehalt mit Vitamin B6 bietet Powerade den Athleten eine kräftige Flüssigkeitszufuhr und hilft ihnen, länger ihre beste Leistung zu bringen. Wir wünschen Zug 94 viel Erfolg. Wir hoffen, dass unsere Partnerschaft mit Powerade das Team dabei unterstützt, Vollgas zu geben und zu Höchstleistungen aufzulaufen», sagt Jürg Burkhalter, General Manager bei Coca-Cola HBC Schweiz.

Wir freuen uns sehr, dass wir mit Coca Cola HBC Schweiz einen derartig renommierten Partner für Zug 94 gewinnen konnten. Wir sind den Verantwortlichen sehr dankbar für Ihr Vertrauen und das grosse Engagement für den Fussball in der Stadt Zug. Dies zeigt, dass Zug 94 für Unternehmen und Marken eine ausgezeichnete Plattform darstellt.

Öffentliches Training des polnischen Frauen-Nationalteams

Am Dienstag, 1. Juli 2025, findet im Rahmen der UEFA Women’s EURO 2025 ein öffentliches Training und ein Meet & Greet mit der polnischen Delegation im Fussballstadion Herti Allmend statt. Lasst euch diese Gelegenheit nicht entgehen, um Autogramme zu sammeln, Fotos zu machen und den ersten Teil des Trainings von der Tribüne aus mitzuerleben.

Der Ablauf ist wie folgt:

15:30 Uhr: Einlass ins Stadion
15:45 Uhr: Meet & Greet mit der polnischen Delegation und Begrüssung durch Stadtrat Urs Raschle
16:00 Uhr: Zuschauen beim Training der polnischen Nationalmannschaft
16:20 Uhr: Verlassen des Stadions

Wir freuen uns auf möglichst viele Fans im Stadion. Zug 94 wünscht dem polnischen Fussball-Nationalteam viel Erfolg an der Women’s Euro 2025 in der Schweiz!

Das sind unsere Gegner in der 1. Liga Classic

Das 1. Liga Spitzenteam Schötz spielt bald auch wieder bei uns auf der Herti Allmend. Nach der fantastischen Aufstiegsaison warten nun starke Gegner auf uns in der 1. Liga Classic. So wie Schötz. Unsere weiteren Gegner sind: BSC Old Boys Basel, FC Bassecourt, FC Biesa Biel, FC Black Stars Basel, FC Concordia Basel, FC Courtételle, FC Langenthal, FC Münsingen, FC Schötz, FC Solothurn, FC Wohlen, Grasshoppers Zürich U21, SC Buochs, SR Délémont und der SV Muttenz.

Die Auslosung des Spielplans erfolgt am 3. Juli 2025.

Einzug in den Schweizer Cup geschafft

Das letzte Spiel der Saison war noch einmal ein absoluter Höhepunkt. Zug 94 als bestes Team der 2. Liga Interregional spielte auswärts gegen den FC Bosporus, seines Zeichens ebenfalls ein Spitzenteam in dieser Liga. Dabei ging es um den Einzug in die Hauptrunde des Schweizer Cups, verbunden mit der Höffnung auf ein grosses Los. Nur zu gerne erinnert man sich in Zug an das letztjährige Cupspiel gegen den FC Zürich.

Die Zuger nahmen wie gewohnt das Spiel in die Hand und wurden sogleich gefährlich vor dem Tor des Heimteams. Und so dauerte es knapp vier Minuten, bis Zug 94 mit 1:0 vorne lag. Leo Nitaj verwertete einen Abpraller aus sieben Metern. Während Zug weiter das Spiel bestimmte, verliess sich der FC Bosporus auf sein Konterspiel. Zug kam aber weiterhin zu den besseren Chancen und in der 20. Minute konnte Simone Campisi, der alleine auf das gegnerische Tor lief nur noch mittels Foul gestoppt werden. Der Fall war klar: Rot gegen Bosporus.

Im Anschluss hatte Zug Chancen am Laufmeter. Doch leider wurden diese nicht genutzt und es blieb bei der knappen 1:0-Führung bis zur Pause.

Nach der Pause kam das Heimteam mutiger aus der Kabine und spielte nun offensiver. Zug hingegen fand für kurze Zeit seinen Rhythmus nicht und so fiel in der 50. Minute der Ausgleich. Einen Fehlpass in der Vorwärtsbewegung nutzte Bosporus für einen schnellen Angriff, der zum 1:1 führte. Danach übernahm wieder Zug die Initiative, liess aber weitere Chancen aus und so durfte man sich schon auf eine Verlängerung einstellen. In der 88. Minute stand Lucas Claser nach einem Zuger Eckball jedoch goldrichtig und köpfelte den Ball zum erlösenden 2:1 ins Tor.  Dabei blieb es und Zug zieht in die Hauptrunde des Schweizer Cups ein. Ein perfekter Abschluss für eine aussergewöhnliche Saison.

Nun heisst es erstmal: sich erholen und die Ferien geniessen. Und ab Anfang Juli beginnt die Vorbereitung auf die neue Saison.

Am 30. Juni um 12.30 Uhr erfolgt noch die mit Spannung erwartete Auslosung im Schweizer Cup. Dann erfahren die Zuger, wer ihr Gegner am 15.-17. August in der der ersten Runde des Schweizer Cups 2025/2026 sein wird.

Charlie Heymann verlängert als Trainer des Frauen-Teams

Seit einem Jahr hat Zug 94 wieder ein Frauen-Team am Start. Charlie Heymann ist Trainer der jungen Truppe und hat die vielen sehr jungen Spielerinnen im ersten Jahr bei den Aktiven gut weiterentwickeln können. Deshalb freut sich Zug 94 sehr, dass er und sein Assistent Richi Probst das Team auch in der Saison 2025/2026 trainieren werden. Das Ziel ist es, weiterhin Erfahrung auf dieser Stufe zu sammeln, sich als Team kontinuierlich weiterzuentwickeln und in der Tabelle den einen oder anderen Schritt nach vorne zu machen.

Danke, Charlie, dass du dich weiterhin für den Zuger Frauen-Fussball engagierst und auch sonst überall im Verein hilfst. Wir wünschen dir und dem ganzen Team jetzt schon viel Erfolg und Spass für die neue Saison.