1. Niederlage: Besa siegt mit 2:0

Unsere 1. Mannschaft wollte in Biel ihre Ungeschlagenheit wahren und begann das Spiel vorsichtig. Da auch die Bieler auf eine starke Defensive setzten, verständlich nach den zwei Startniederlagen, entwickelte sich ein Spiel praktisch ohne Torchancen. Das Heimteam zog sich jeweils bis zur Mittellinie zurück und auch Zug presste nur äusserst selten. Die Zuschauen bekamen als Folge davon kaum Torchancen zu sehen. Typisch für ein solches Spiel: Die Entscheidung musste nach einem stehenden Ball fallen. So kam Biel in der 24. Minute zu einem Eckball, den Zug zunächst noch abwehren konnte. Beim zweiten Anlauf kam die Flanke auf den weiteren Pfosten, wo der Bieler den Ball per Kopf im Tor versenkte. Somit ging das Heimteam praktisch mit der einzigen Torchance bis zu diesem Zeitpunkt in Führung. Das nennt man Effizienz.

Biel tat ab diesem Moment nichts mehr für die Offensive (beziehungsweise noch weniger) und Zug versuchte zwar mit mehr Ballbesitz nach vorne zu spielen. Diese Versuche scheiterten aber entweder an der gut stehenden Bieler Defensive oder am eigenen Unvermögen, das sich in vielen Fehlpässen und vorallem schlecht gespielten Flankenbällen zeigte. Die erste Halbchance der Zuger war dann kurz vor der Pause ebenfalls ein Eckball, der aber nichts einbrachte. So blieb es bis zur Pause beim 0:1.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit spürten man den Zuger Willen, hier noch etwas drehen zu wollen. Trainer Vural Oenen vollzog einen Dreifachwechsel und wollte damit wohl auch ein Signal setzen. Doch die Bieler zogen sich noch weiter zurück und liessen hinten kaum etwas zu. In der 50. Minute zeigte Zug dann endlich einmal einen schnellen Angriff und prompt kam Causi zu einem Abschluss. Sein Schuss ging knapp am Tor vorbei. Das war es aber dann auch schon wieder mit Offensivaktionen. Biel stand nun noch tiefer, Zug vermochte sich nicht durchzuspielen. Mit dem einzigen nennenswerten Angriff des Heimteams nach der Pause erzielten die Bieler in der 84. Minute sogar noch den zweiten Treffer. Vorangegangen waren zwei Zuger Ballverluste im Mittelfeld. Auch das symptomatisch für dieses Spiel.

So verlor Zug erstmals in dieser Saison (mit 2:0). Am Sonntag um 15 Uhr folgt gleich die Möglichkeit zur Rehabilitation. Allerdings steht das schwere Spiel auswärts gegen das Spitzenteam Grasshoppers Zürich an.

Auswärts gegen den FC Besa Biel

Am Mittwoch geht es für unsere 1. Mannschaft nach Biel. Dort wartet der bisher noch punkte- und torlose FC Besa Biel/Bienne. Doch die Bieler sind deswegen keineswegs zu unterschätzen. Sie spielten mit Solothurn und Délemont nämlich gegen zwei Teams, die man durchaus auf den vorderen Tabellenplätzen erwarten kann.

Zug hat hingegen gute Erinnerungen an die Bieler, denn die zwei Teams trafen in der Saison 2023/2024 in der Cup-Qualifikation aufeinander. Zug gewann mit 3:1 und zog in die Hauptrunde des Schweizer Cups ein. Von der damaligen Bieler Mannschaft sind immer noch sieben Spieler mit dabei, die sicherlich auf Revanche brennen.

Unsere 1. Mannschaft erwartet also wieder ein hartes Spiel. Das Selbstvertrauen nach dem gelungenen Saisonstart ist aber sicherlich vorhanden. Zug muss allerdings auf den formstarken, gesperrten Dein Barreiro verzichten. Das Spiel findet übrigens in Grenchen statt, weil die Tissot-Arena renoviert wird.

«Wir sind auf gutem Weg»

Unser Frauen-Team ist letztes Wochenende ebenfalls in die neue Saison gestartet. Charlie Heymann, der Trainer, erwartet gegenüber der letzten Saison eine Steigerung. Was er aus dem ersten Spiel und der Vorbereitung mitgenommen hat und welchen Platz er anstrebt, lest ihr im nachfolgenden Interview mit ihm.

Charlie, das Startspiel der neuen Saison ging für das Frauen-Team gegen Goldau mit 1:0 verloren. Trotzdem zufrieden?

Ja, mit dem Spiel bin ich sehr zufrieden, auch wenn ich nicht gerne verliere. Wir konnten an die Leistung vom Testspiel anknüpfen und sogar noch etwas besser gegen ein stärkeres Team spielen. Das Spiel ging leider sehr unglücklich verloren. Wir selbst hatten kurz vor der Pause eine sehr gute Chance zum 0:1 vergeben und haben dann einmal kurz nicht aufgepasst. Wir konnten den direkten Konter zum 1:0 nicht verhindern. Wir hatten deutlich mehr Spielanteile, haben die Gegnerinnen nicht gross ins Spiel kommen lassen und uns sehr viele Chancen erarbeitet. An der Chancenauswertung lag es am Ende auch, dass wir verloren haben. Auch Goldau attestierte uns eine sehr gute Leistung. Darauf können wir aufbauen.

Das erste Jahr unseres Frauen-Teams ist vorbei. Was nimmst du davon mit in die neue Saison?

Wir haben erste Erfahrungen im Aktivfussball gesammelt. Immer wieder zeigte sich das Potential im Team und gleichzeitig brauchen wir auch noch Zeit. Von den Gegnerinnen gab es oft viel Zuspruch, was sehr motivierend ist.

Du wirst sicher nicht mehr nur mit einer guten Einstellung und Fortschritten als Team zufrieden sein, sondern willst jetzt auch in der Tabelle nach oben?

Ja, nur auf der guten Einstellung und auf Fortschritten können und dürfen wir uns nicht ausruhen. Wir müssen aus der Komfortzone raus. Wir müssen beginnen unser Potential auch in Ergebnisse umzuwandeln. Dies funktioniert nur in dem wir als Team zusammenspielen. Das bedingt auch das jede Spielerin die Mannschaft an erster Stelle sieht, in den Trainings alles gibt und im Match mutig ist. Wenn uns dies gelingt, sollten wir auch in der Tabelle weiter nach oben kommen. 

Was ist das konkrete Saisonziel für das Team?

Wir wollen Platz 3 bis 5 erreichen, alles andere ist Bonus. Langfristig wollen wir uns dahin entwickeln, dass wir um den Aufstieg mitspielen. 

Hat sich das Team im Hinblick auf die neue Saison verändert? Wie schätzt du es in Vergleich zur letzten Saison ein?

Ja, unsere Goalie ist gegangen, mit Lice Atanasov hat sich eine bisherige Feldspielerin bereiterklärt, ins Goal zu gehen… andere Spielerinnen haben aufgehört und das Team ebenfalls verlassen. Zwei Spielerinnen aus der eigenen Jugend konnten wir neu ins Team aufnehmen. Ebenso wird die Mannschaft neu von Zoé Fischer als Kapitänin aufs Feld geführt. Der Kader ist nach wie vor sehr klein, daher ist es wichtig, als Team zusammen zu stehen. 

Wo hat das Team immer noch viel Potenzial?

Potential haben wir vor allem noch im Spielaufbau, mehr Ruhe reinbringen und als Team bewusst zusammen zu spielen. 

Wie lief die Vorbereitung? Gibt es besondere Erkenntnisse daraus für den Saisonstart?

Im Sommer ist die Vorbereitung aufgrund der Ferien schwierig. Wir hatten nicht viel Zeit zusammen auf dem Platz. Sehr erfreulich war die Trainingsbeteiligung, diese ist deutlich besser geworden. Die höhere Intensität wurde vom Team mitgegangen und konzentrierter trainiert. Ansätze von einem besseren Zusammenspielen als Team waren sicht- und spürbar. 

In unserem Testspiel gegen das 4. Liga Team aus Wädenswil konnten wir mit guter Kommunikation, Einsatzwillen und Zusammenspiel als Team überzeugen und klar mit 5:1 gewinnen. Wenn wir diese Sicherheit behalten und dies halten können, brauchen wir uns vor keinen Gegnerinnen verstecken. 

Was möchtest du der Zug94-Familie mit auf den Weg geben, wenn es um dein Team geht?

In erster Linie möchte ich mich bei der Zug 94 Familie für die Unterstützung bedanken. Auch wenn’s mal nicht so gut läuft sind immer welche da und unterstützen uns. Ebenso möchte ich mich für das Vertrauen ins Trainerteam bedanken. Mit Baar, Cham und Aegeri haben wir diese Saison auch drei Derbys. Kommt vorbei und unterstützt uns gerne dort noch mehr als sonst. 🩵🤍

Hart erkämpfter Sieg

Unsere 1. Mannschaft wollte im ersten Heimspiel der neuen Saison unbedingt einen Sieg. Mit dieser Einstellung kam sie aufs Feld und legte gleich los wie die Feuerwehr. Wohlen wurde geradezu überfahren und so stand es nach nicht einmal neun Minuten schon 2:0 für das Heimteam. Campisi nach einem Eckball und Barreiro mit einem schönen Schuss aus rund 16 Metern erzielten die Tore. Doch Wohlen, ein sehr spielstarkes Team, fing sich und konnte das Spiel anschliessend ausgeglichen gestalten bzw. hatte nun sogar leichte Vorteile. In der 26. Minute gelang den Gästen mit der ersten richtigen Torchance dann sogar der Anschlusstreffer. Von da an hatte Wohlen leichte Vorteile und liess hinten gar nichts mehr zu. Selbst kamen die Gäste aber auch zu keinen nennenswerten Chancen mehr und so blieb es bei der Zuger Führung zur Pause.

Der Beginn der zweiten Halbzeit glich dem Ende der ersten: Die Mannschaften neutralisierten sich, liessen den Ball zwar geschickt durch die eigenen Reihen laufen, nach vorne gab es aber beidseits keine echte Torgefahr. Ab der 53. Minute sollte sich das Bild des Spiels aber ändern. Dein Barreiro beging eine Tätlichkeit und musste mit Rot unter die Dusche. Vural Oenen, der Zuger Trainer, sah sich nun gezwungen, die Defensive zu stärken und nahm einige Wechsel vor. Ab diesem Moment fand das Spiel praktisch nur mehr in der Zuger Platzhälfte statt. Die Verteidigung stand aber sehr gut und Wohlen kam zu keinen zwingenden Torchancen. Das Spiel wurde so fast ein wenig langweilig.

Das änderte sich in den letzten zehn Minuten. Plötzlich ging es wieder hin und her, Wohlen kam zu Chancen, die Zuger konterten und hatten ihrerseits Möglichkeiten, die sie aber ganz vorne nicht konsequent genug ausspielten. Auf der anderen Seite rettete Matthias Grob im Zuger Tor einmal, ein anderes Mal stand Paskh Nikollaj auf der Linie goldrichtig und konnte den Ausgleich verhindern. Dank einer kämpferisch starken, solidarischen Teamleistung brachten die Zuger den Sieg nach Hause und konnten schliesslich den ersten Dreier der Saison sichern.

Nun stehen zwei Auswärtsspiele an: Am Mittwoch geht es gegen den FC Besa Biel/Bienne und am kommenden Sonntag spielt Zug 94 auswärts beim Nachwuchs der Grasshoppers Zürich.

Heimspiel gegen den FC Wohlen

Am Samstag geht es weiter mit dem zweiten Spiel in der neuen Saison. Der FC Wohlen ist um 16 Uhr zu Gast bei uns auf der Herti Allmend. Nach dem kräftezehrenden, erfolgreichen Cupspiel gegen den FC Mendrisio, standen diese Woche zuerst die Erholung und dann fokussierte Trainingseinheiten auf dem Programm. Vural Oenen, unser Trainer, sagt: «Gegen Münsingen ist unser Matchplan fast perfekt aufgegangen. Wir sind geduldig gewesen und hätten nur unsere Chancen noch besser nutzen müssen. Wir waren das bessere Team und hätten die drei Punkte verdient. Für mich erfreulich ist, dass wir bisher noch kein Gegentor aus dem Spiel heraus hinnehmen mussten.»

Wohlen ist mit einer Niederlage und einem Sieg in die neue Saison gestartet. Gegen Schötz verlor man 2:0 und unter der Woche schlugen die Aargauer unseren ersten Gegner, den FC Münsingen, mit 2:1. Auch Wohlen stand am letzten Wochenende im Cup im Einsatz. Dabei schlug sich das Team gegen den FC Aarau aus der Challenge League gut und verlor nur mit 1:3. Wir sind also gewarnt.

«Gegen Wohlen erwarte ich ein anderes Spiel als gegen Mendrisio. Wir müssen defensiv weiterhin gut stehen, offensiv aber entschlossener sein. Wir spielen zuhause und wollen dominant auftreten. Drei Punkte sind das Ziel», sagt Vural Oenen.

«Für mich gibt es nur gut oder schlecht»

Julien, unsere 2. Mannschaft hat ein grosses Ziel: Sofortiger Wiederaufstieg in de 3. Liga. Wie siehst du das?
Das Ziel ist ganz klar der Aufstieg. Allerdings müssen wir auch realistisch sein. Unser Team hat einen Altersdurchschnitt von knapp über 18 Jahren. Wir sind damit wohl das jüngste Team in der Gruppe. Es wird sicher einige starke Teams geben, die dank ihrer Erfahrung besser sind. Wir werden aber hart trainieren, mit einem guten Plan in die Spiele gehen und uns von Spiel zu Spiel steigern. So wollen wir bis zum Ende der Vorrunde möglichst viele Punkte holen. Dann werden wir die längere Winterpause nutzen und hart weiterarbeiten.

Es sind nur mehr wenige Spieler der ‘Abstiegsmannschaft’ dabei. Wie sieht das Team heute aus?
Drei Spieler sind noch da vom letzten Jahr. Jetzt haben wir ein sehr junges, dynamisches Team zusammengestellt, mit diversen Spielern aus dem eigenen Nachwuchs. Einige Spieler sind zudem von extern neu zu uns gekommen. Wir haben eine Mannschaft, die aus willigen Spielern besteht.

Es ist geplant, auch eng mit der 1. Mannschaft zusammenzuarbeiten. Was erhoffst du dir davon?
Die Zusammenarbeit mit Vural Oenen funktioniert ausgezeichnet. Vural und ich kennen uns schon lange. Wir haben in unseren Aktivkarrieren auch schon gegeneinander gespielt. Ich freue mich natürlich, wenn Spieler, die mit der 1. Mannschaft trainieren, uns ab und zu verstärken und bei uns als Leader vorangehen.

Das Team ist jung. Ist das ein Vor- oder Nachteil?
Für mich gibt es nicht jung und alt. Es gibt nur gut oder schlecht. Am Liebsten habe ich junge Spieler, die lernen wollen und offen für Inputs sind. So können sie sich zusammen mit der Mannschaft weiterentwickeln.

Wie lief die Vorbereitung? Auf was hast du den Schwerpunkt gelegt?
Ich habe die Planung zusammen mit Vural gemacht und wende auch das Pyramidensystem an. Jetzt so kurz vor dem Meisterschaftsstart arbeiten wir noch an der Spritzigkeit.

Du bist bekannt als Trainer, der viel Energie in ein Team bringen kann. Welchen Fussball willst du aber mit der Mannschaft spielen?
Meine Trainervorbilder sind Antonio Conte und Roberto de Zerbi. Ich spiele deshalb gerne einen aggressiven, zweikampfbetonten Fussball. Mein Ziel ist es immer, hoch zu stehen und den Gegner in die eigene Hälfte zu drängen. Das wird mit dem jungen Team nicht immer machbar sein. Wir spielen deshalb wohl zwei Systeme, unter anderem auch ein 4-5-1, das ein wenig defensiver ist.

Allgemein wird eine ausgeglichene Meisterschaft erwartet. Wie schätzt du unsere Gruppe ein?
Man darf keinen Gegner unterschätzen. Jeder Spieler kann rennen, hat ein Herz. Ich geben meinen Spielern mit auf den Weg, dass wir nicht immer alles mit unserer Technik lösen können. Ich erwarte eine harte Saison. Wir müssen physisch noch viel machen. Es wird also wohl eine ausgeglichene Meisterschaft.

Mit wie vielen Punkten gibst du dich nach fünf Runden zufrieden? Würdest du für 10 Punkte unterschreiben?
Damit gebe ich mich nicht zufrieden. Wir trainieren und wollen in den Matches das Beste davon umsetzen. Mein Ziel ist es, unterwegs keine Punkte liegen zu lassen. Ich schlafe besser, nach einem Spiel, wo wir drei Punkte geholt haben (lacht).

Gibt es sonst noch etwas, das dir wichtig ist im Hinblick auf den Saisonstart?
Absolut wichtig ist das Commitment im ganzen Verein. Man darf nicht nur immer auf seine Mannschaft schauen sondern auf den ganzen Verein. Das Soziale ist auch wichtig. Ich bleibe immer nach den Trainings noch da, um mit den Spielern und anderen Leuten aus dem Verein zu reden. Ich gehe auch viele Spiele und manchmal auch Trainings der Junioren schauen. Mein Motto: Ein Verein, eine Farbe. Um als Verein Erfolg zu haben, braucht es jede und jeden, der mithilft.

Nächster Gegner im Cup: FC Breitenrain

Nach dem Cupspiel ist vor dem Cupspiel. Am Wochenende vom 20. September finden die 1/16-Finals des Schweizer Cups statt und wir sind dank des Sieges gegen den FC Mendrisio immer noch dabei. Unser nächster Gegner wird der FC Breitenrain, das Team, das den grossen FC Thun mit 1:0 eleminiert hat. Das Team aus der Promotion League sorgte für eine der grössten Überraschungen am gestrigen Cup-Sonntag. In die Meisterschaft sind die Stadtberner mit einem Sieg und einer Niederlage gestartet.

Uns erwartet in der nächsten Cup-Runde also ein Traditionsverein, der sehr gut eingespielt ist. Doch wie sagt man so schön: Das Spiel beginnt für beide Teams bei 0:0. Im Cup gilt dies ganz besonders, weshalb auch wir uns Chancen ausrechnen dürfen.

Zug zieht in Extremis in die nächste Cup-Runde ein

Nach einem dramatischen Finale mit Penaltyschiessen qualifizierte sich unsere 1. Mannschaft für die nächste Runde im Schweizer Cup. Der letzte Schuss des jungen Tessiners Bakwetila wurde vom Zuger Goalie Matthias Grob pariert. Die Herti Allmend explodierte vor Freude über den über die ganze Spieldauer mehr als verdienten Sieg.

Wer will, kann das Spiel inkl. Penaltyschiessen hier nachschauen.

Zug tat insgesamt mehr für’s Spiel und hatte die besseren Torchancen. Das Heimteam hatte wie gewohnt viel Ballbesitz und liess den Ball gut in den eigenen Reihen laufen. Ganz nach vorne wurde es aber schwierig, denn die Tessiner standen sehr defensiv mit einer 5-Reihe und davor drei Mittelfeldspielern, die sich auch mehrheitlich dem Verteidigen widmeten. Dennoch kam Zug schon in der ersten Halbzeit zu einigen Chancen, die man alle nicht nutzen konnte. Bei Mendrisio dauerte es bis zur 37. Minute bis die Tessiner zur ersten Chance kamen. Sie konnten sich nun ein paar Minuten in der Zuger Hälfte festsetzen und einige Eckbälle treten. Doch die Zuger standen gut und liessen nicht viel zu. So blieb es zur Pause beim umkämpften, aber gerechten 0:0.

Nach dem Pausentee kamen die Gäste mit mehr Schwung aus der Kabine und hatten ihre beste Phase. Zweimal rettete Matthias Grob im Zuger Tor grandios mit unglaublichen Reflexen. Trainer Vural Oenen reagierte umgehend und vollzog seine zwei ersten Wechsel, die sofort neuen Elan ins Zuger Spiel brachten. Limani überzeugte im Mittelfeld mit viel Laufarbeit und Kampfgeist, Martin wirbelte am rechten Flügel und setzte die Tessiner dort immer wieder unter Druck. Die Zuger übernahmen wieder eindeutig das Zepter und Mendrisio hatte von nun an bis zum Ende des Spiels noch genau eine Chance. Das Heimteam hingegen machte Druck und kam insbesondere gegen Ende der regulären Spielzeit noch einmal zu zwei Grosschancen. In der Nachspielzeit schloss Dein Barreiro einen schönen Angriff mit dem Schuss an die Querlatte ab. Doch es sollte nicht sein und so ging es in die Verlängerung.

Auch hier spielte nur mehr ein Team und Zug hatte einige Möglichkeiten, das Spiel zu entscheiden. Das gelang aber nicht, unter anderem auch wegen einer starken Parade des Tessiner Goalies. Und so kam es zum Penaltyschiessen, bei dem die ersten neun Schützen alle souverän lieferten. Bis der junge Tessiner seinen Schuss von Matthias Grob pariert sah.

Das ganze Team überzeugte durch Einsatz und technisch schönen Fussball. Es strahlte viel Ruhe und Überzeugung aus und bereitete den zahlreichen Zuschauern viel Freude. Einige Fans meinten, dass diese Leistung richtig gute Werbung für den Zuger Fussball gewesen sei. Gratulation ans Team und den Staff für die die tolle Leistung.

Schweizer Cup: Mendrisio zu Gast

Am Samstag, 16. August 2025, heisst es in Zug wieder: Schweizer Cup. Dank der souveränen Qualifikation während der letzten Saison kann unsere 1. Mannschaft wieder nationale Cup-Luft schnuppern. Die Losfee hat uns diesmal zwar nicht den FC Zürich gezogen, mit Mendrisio haben wir aber einen attraktiven Gegner. Der Tessiner Traditionsverein hatte seine besten Jahren in den 1970ern. Dann spielte das Team in der Nationalliga B und erreichte einmal sogar den Halbfinal des Schweizer Cups. Der bekannteste Spieler des Vereins ist Claudio Sulser, der später bei den Grasshoppers Zürich spielte und Teil des Nationalteams war. Heute spielt Mendrisio in der 1. Liga Classic, genau wie wir.

Vor drei Jahren waren die Tessiner unser härtester Gegner in der 2. Liga Interregional und sie standen am Ende der Saison an der Tabellenspitze und stiegen auf. In der vergangenen Saison kämpfte das Team in der 1. Liga Classic gegen den Abstieg. In die neue Saison startete Mendrisio mit einem 2:2 gegen die U21 aus St. Gallen.

Das erfahrene Team aus der Sonnenstube wird für uns ein harter Brocken. Die Tessiner sind bekannt für ihre starke Defensive und das schnelle Umschaltspiel. Unser Captain Fuat Sulimani ist aber überzeugt, dass wir gut darauf eingestellt sind: «Wir müssen das abrufen, was wir können und unser Spiel spielen. Dann haben wir gute Chancen auf ein Weiterkommen.»

Das ist natürlich das Ziel, denn dann hat die Losfee erneut die Chance, uns einen grossen Gegner zuzuteilen. Warum nicht wieder der FC Zürich oder vielleicht den FC Luzern?

Schweizer Cup am Samstag. Zu Gast ist Mendrisio.

Ab Samstag wird auf der Herti Allmend wieder Fussball gespielt. Es steht das 1/32-Finale des Schweizer Cups auf dem Programm. Wir spielen dabei gegen den FC Mendrisio (18 Uhr), ebenfalls in der 1. Liga Classic wie wir. Saisonabos sind für dieses Spiel auch gültig.

Deshalb: Holt euch jetzt das Saisonabo!

Trotz höherer Liga bleiben unsere Ticketpreise gleich. Ab sofort sind die Saisonabos für die Heimspiele unserer 1. Mannschaft erhältlich. Wer jetzt kauft, kann so alle 15 Heimspiele für nur CHF 100 im Stadion mitverfolgen. Mit einem Email an info@zug94.ch bist du dabei.

Einzeltickets kosten weiterhin CHF 10.

Das erste Meisterschaftsspiel auf der Herti Allmend findet am 23. August gegen den FC Wohlen statt (16 Uhr).