Das sind unsere Gegner in der 1. Liga Classic

Das 1. Liga Spitzenteam Schötz spielt bald auch wieder bei uns auf der Herti Allmend. Nach der fantastischen Aufstiegsaison warten nun starke Gegner auf uns in der 1. Liga Classic. So wie Schötz. Unsere weiteren Gegner sind: BSC Old Boys Basel, FC Bassecourt, FC Biesa Biel, FC Black Stars Basel, FC Concordia Basel, FC Courtételle, FC Langenthal, FC Münsingen, FC Schötz, FC Solothurn, FC Wohlen, Grasshoppers Zürich U21, SC Buochs, SR Délémont und der SV Muttenz.

Die Auslosung des Spielplans erfolgt am 3. Juli 2025.

Einzug in den Schweizer Cup geschafft

Das letzte Spiel der Saison war noch einmal ein absoluter Höhepunkt. Zug 94 als bestes Team der 2. Liga Interregional spielte auswärts gegen den FC Bosporus, seines Zeichens ebenfalls ein Spitzenteam in dieser Liga. Dabei ging es um den Einzug in die Hauptrunde des Schweizer Cups, verbunden mit der Höffnung auf ein grosses Los. Nur zu gerne erinnert man sich in Zug an das letztjährige Cupspiel gegen den FC Zürich.

Die Zuger nahmen wie gewohnt das Spiel in die Hand und wurden sogleich gefährlich vor dem Tor des Heimteams. Und so dauerte es knapp vier Minuten, bis Zug 94 mit 1:0 vorne lag. Leo Nitaj verwertete einen Abpraller aus sieben Metern. Während Zug weiter das Spiel bestimmte, verliess sich der FC Bosporus auf sein Konterspiel. Zug kam aber weiterhin zu den besseren Chancen und in der 20. Minute konnte Simone Campisi, der alleine auf das gegnerische Tor lief nur noch mittels Foul gestoppt werden. Der Fall war klar: Rot gegen Bosporus.

Im Anschluss hatte Zug Chancen am Laufmeter. Doch leider wurden diese nicht genutzt und es blieb bei der knappen 1:0-Führung bis zur Pause.

Nach der Pause kam das Heimteam mutiger aus der Kabine und spielte nun offensiver. Zug hingegen fand für kurze Zeit seinen Rhythmus nicht und so fiel in der 50. Minute der Ausgleich. Einen Fehlpass in der Vorwärtsbewegung nutzte Bosporus für einen schnellen Angriff, der zum 1:1 führte. Danach übernahm wieder Zug die Initiative, liess aber weitere Chancen aus und so durfte man sich schon auf eine Verlängerung einstellen. In der 88. Minute stand Lucas Claser nach einem Zuger Eckball jedoch goldrichtig und köpfelte den Ball zum erlösenden 2:1 ins Tor.  Dabei blieb es und Zug zieht in die Hauptrunde des Schweizer Cups ein. Ein perfekter Abschluss für eine aussergewöhnliche Saison.

Nun heisst es erstmal: sich erholen und die Ferien geniessen. Und ab Anfang Juli beginnt die Vorbereitung auf die neue Saison.

Am 30. Juni um 12.30 Uhr erfolgt noch die mit Spannung erwartete Auslosung im Schweizer Cup. Dann erfahren die Zuger, wer ihr Gegner am 15.-17. August in der der ersten Runde des Schweizer Cups 2025/2026 sein wird.

Charlie Heymann verlängert als Trainer des Frauen-Teams

Seit einem Jahr hat Zug 94 wieder ein Frauen-Team am Start. Charlie Heymann ist Trainer der jungen Truppe und hat die vielen sehr jungen Spielerinnen im ersten Jahr bei den Aktiven gut weiterentwickeln können. Deshalb freut sich Zug 94 sehr, dass er und sein Assistent Richi Probst das Team auch in der Saison 2025/2026 trainieren werden. Das Ziel ist es, weiterhin Erfahrung auf dieser Stufe zu sammeln, sich als Team kontinuierlich weiterzuentwickeln und in der Tabelle den einen oder anderen Schritt nach vorne zu machen.

Danke, Charlie, dass du dich weiterhin für den Zuger Frauen-Fussball engagierst und auch sonst überall im Verein hilfst. Wir wünschen dir und dem ganzen Team jetzt schon viel Erfolg und Spass für die neue Saison.

Wenn das Resultat Nebensache ist

Am Samstag fand das letzte Saisonspiel unserer 1. Mannschaft statt. Zu Gast war der FC Thalwil. Das abwechslungsreiche und von beiden Teams offensiv geführte Spiel endete mit einem 3:0 Heimsieg von Zug 94. Doch das interessierte an diesem Tag nur die Wenigsten. Denn unsere 1. Mannschaft durfte sich Zuhause vor den Heimfans für eine grossartige Saison feiern lassen. Die Zahlen sprechen für sich: 72 Punkte aus 30 Spielen, nur 2 Niederlagen in der ganzen Saison und 84 geschossene. Alles absolute Spitzenwerte. Und was dazukommt: Das Team zeigte zur Freude der Fans tollen offensiven Fussball und schoss viele teils wunderschöne Tore.

Zum Abschluss kamen noch einmal rund 250 Fans ins Stadion, um mit der Mannschaft zu feiern. Mit einer Pokalübergabe wurde der sportliche Erfolg zelebriert und im Anschluss organisierte der Verein zusammen mit dem Supporter Club einen Paella-Abend im Stadionrestaurant s’Herti für die Mannschaft, den Staff, die Fans, Sponsoren und Gönner sowie die zahlreichen Helferinnen und Helfer rund um die 1. Mannschaft. Ein perfekter Abschluss einer unvergesslichen Saison.

Nun geht es am Mittwoch noch um den Einzug in die Hauptrunde des Schweizer Cups: Wir spielen auswärts gegen den FC Bosporus (Bern). Das Spiel auf dem Sportpark Wyler in Bern beginnt um 19.45 Uhr.

Vural Oenen wird neuer Trainer von Zug 94

Zug 94 hat nach dem Erreichen des grossen sportlichen Ziels mit dem Aufstieg in die 1. Liga Classic wichtige Entscheidungen für die kommende Saison 2025/2026 gefällt: Vural Oenen übernimmt ab 1. Juli 2025 die 1. Mannschaft von Zug 94. Gleichzeitig wurden die Verträge mit Assistenztrainer Oliver Kolenda, Team-Assistent Robert Morina sowie Physiotherapeutin Samira Scheurer um ein weiteres Jahr verlängert. Damit ist der Staff der 1. Mannschaft komplett.

Besnik Reci, Sportchef von Zug 94, sagt: «Wir haben den Weg von Vural Oenen in den letzten Jahren eng verfolgt und führten in den vergangenen Wochen sehr gute Gespräche mit ihm. Wir freuen uns sehr, dass er zu Zug 94 zurückkehrt. Vural hat viel internationale und nationale Erfahrung gesammelt, die für uns in der kommenden Saison sehr wertvoll sein wird.»

Vural Oenen sagt zu seiner Rückkehr nach Zug: «Ich freue mich riesig zu Zug 94 zurückzukommen. Ich habe die positive Entwicklung des Vereins in den letzten Jahren eng verfolgt und blieb immer in Kontakt mit Zug. Nun bin ich voll motiviert, diese tolle Mannschaft in der 1. Liga zu führen. Ich werde alles geben, damit wir gemeinsam Erfolg haben und den Fans von Zug 94 viel Freude bereiten.»

Vural Oenen war zuletzt als Co-Trainer von Hakan Yakin beim FC Schaffhausen tätig. Davor war er Trainer beim süddeutschen Verein ESV Singen, Co-Trainer und dann Scout beim türkischen Erstligisten Istanbulspor und Trainer beim Zürcher City SC in der 2. Liga Regional. Oenen trainierte Zug 94 bereits von 2020 bis 2022. Weitere Trainerstationen waren der FC Horgen, die U14 des FC Zürich sowie Blue Stars Zürich. Als Spieler schaffte er es bis ins Profikader des FC Zürich für den er während drei Saisons auflief. Vural Oenen besitzt das UEFA A Diplom.

Ab sofort wird Vural Oenen gemeinsam mit Sportchef Besnik Reci das Team für die kommende Saison zusammenstellen. Der Kern der Mannschaft soll zusammenbleiben und mit punktuellen Zuzügen sowie talentierten Nachwuchsspielern verstärkt werden.

Sieg in Muri. Bestes Team der ganzen 2. Liga Inter

Bei Muri ging es in diesem zweitletzten Saisonspiel noch um sehr viel, nämlich um dringend benötigte Punkte gegen den Abstieg. Die Zuger konnten da schon viel relaxter antreten. Mit noch einem Punkt aus den letzten zwei Spielen konnten sie sich nicht nur Aufsteiger sondern auch Meister der gesamten 2. Liga Inter nennen.

Was für ein Start dann ins Spiel: erster Zuger Angriff, Foul an Campisi im Mittelfeld. Dein Barreiro setzt sich den Ball und zirkelt ihn wunderschön ins weitere hohe Eck. 1:0 für Zug bereits in der 1. Minute.

In der 7. Minute wieder ein schöner Zuger Angriff. Dein Barreiro und Simone Campisi spielen vorne Katz und Maus mit der Verteidigung des Heimteams. Der Ball gelangt schliesslich zu Cleric Njau, der aus 18 Metern verzieht. In dieser und den gleich folgenden Szenen zeigte das Team wieder diese so typische Spielfreude mit schnellen, präzisen Ballstafetten. Erneut konnte Njau zweimal aus der Distanz abziehen, einmal wurde der Ball geblockt, das zweite Mal in Corner abgelenkt. Diesen verwandelte Adriano Sodano dann per Kopf zum 2:0 (11. Minute).

In der Folge monopolisierte das Zuger Team den Ball und kam zu diversen Abschlüssen, teilweise nach technisch sehr schön vorgetragenen Angriffen. Nun schien aber ganz vorne die letzte Konsequenz zu fehlen. Muri lief in dieser Phase mehrheitlich dem Ball hinterher, eigene Torchancen hatte das Heimteam bis zur 41. Minute keine. Dann endlich die erste: Ein Schuss im Sechzehner konnten die Zuger im letzten Moment blocken.

In der 45. Minute kam erneut Muri gefährlich in den Zuger Strafraum. Doch eine Offsideposition verhinderte den Anschlusstreffer des Heimteams.

Das war’s dann von der 1. Halbzeit. Das Gästeteam dominierte und führte mit 2:0.

Nach der Pause schloss Muri dort an, wo es vorher aufgehört hatte. Und folgerichtig fiel in der 48. Minute der 1:2 Anschlusstreffer. Anschliessend glich sich das Spiel aus und keines der beiden Team verzeichnete richtig gefährliche Angriffe bis auf einen Zuger Weitschuss in der 57. Minute, der über das Tor ging. Mit diesem Abschluss übernahm wieder Zug das Zepter und ein Angriff nach dem anderen rollte Richtung Tor des FC Muri. Bis zur nächsten Grosschance dauerte es dann aber noch. In der 69. Minute konnte der Heim-Goalie den Ball im letzten Moment über die Querlatte lenken. In der 73. Minute war dann wieder Muri am Zug. Der herauslaufende Zuger Goalie Robert Kukeli rettete dabei in extremis. Das Spiel wogte nun hin und her. Barreiro verzog mit einem guten Schuss. Beim nächsten Angriff klappte es dann für ihn. Er nahm den Ball im Strafraum gekonnt an, liess zwei gegnerische Verteidiger aussteigen und erzielte in der 75. Minute das 3:1 für Zug. Damit war das Spiel gelaufen und Zug konnte die letzten Minuten kontrolliert herunterspielen.

Julien Manenti wird Trainer der 2. Mannschaft von Zug 94

Julien Manenti übernimmt ab sofort unsere 2. Mannschaft und stellt zusammen mit unserem Sportchef Besnik Reci das Team für die nächste Saison zusammen. Manenti kehrt somit zu Zug 94 zurück, wo er bis zur Saison 2022/2023 bereits als Juniorentrainer in der Youth League tätig war. Als Spieler durchlief er die Juniorenabteilungdes Grasshoppers Club Zürich bis und mit der U18. Danach spielte Manenti bei verschiedenen Teams in der 1. Liga und der 2. Liga Interregional.

Julien Manenti ist hoch motiviert und sagt: «Ich danke Zug 94, dass der Verein mir diese Chance gibt. Ich kenne Zug 94 gut und freue mich sehr auf diese spannende Aufgabe. Wir werden Vollgas geben, hart arbeiten, miteinander Spass haben. So kommen wir zum angestrebten sportlichen Erfolg.»

Julien Manenti folgt auf Egidio Vertà, der unsere 2. Mannschaft in den vergangenen fünf Saisons trainiert hatte. Nachdem das Team den Ligaerhalt dieses Jahr um einen Punkt nicht geschafft hat und in die 4. Liga abgestiegen ist, hat er sich dazu entschieden, nicht mehr bei Zug 94 weiterzumachen. Zug 94 bedankt sich bei ‚Ciccio‘ für alles, was er in den vergangenen Jahren für den Verein gemacht hat und wünschen ihm alles Gute für die Zukunft.

Tenero-Camp mit 55 Teilnehmerinnen

55 Frauen und Juniorinnen nahmen am erstmaligen Frühlingscamp in Tenero teil. Ein cooles Erlebnis, viel Spass und natürlich viel Fussball. Mit dabei war auch Gaelle Thalmann, die ehemalige Torhüterin der Schweizer Fussballnationalmannschaft. Ein herzliches Danke an sie und auch an alle Trainerinnen und Trainer, die uns begleitet und mitgeholfen haben, dass wir ein fantastisches Auffahrtslager erleben durften.

Schliesslich auch ein herzliches Dankschön an die AXA Schweiz die uns für das Camp grosszügig unterstützt hat.

Erfolgreiche Teams: BB steigt auf, CB holt 2. Platz

Unser BB hat eine grandiose Saison gespielt und gewinnt die Gruppe in der 2. Stärkeklasse. Zum Saisonabschluss gab es ein 5:2-Sieg in Altdorf. Damit spielt das Team in der nächsten Saison in der 1. Stärkeklasse. Eine Superleistung des ganzen Teams und der Trainer. Herzliche Gratulation!

Auch unser CB hat eine tolle Saison hinter sich. Mit einem 3:2 Sieg in Aegeri sicherte sich das Team den 2. Platz in der 1. Stärkeklasse. Auch hier: Herzliche Gratulation an alle Spieler und die Trainer.

Spielfreude pur!

Wer dachte, die Zuger würden es nach dem gesicherten Aufstieg gemütlich nehmen, der irrte sich. Unsere 1. Mannschaft stieg resolut und konzentriert ins Spiel gegen den FC Sursee und drückte die Gäste von der ersten Minute an in die Defensive. Der Ball zirkulierte gut in den eigenen Reihen und wurde zielstrebig nach vorne getragen. Die Zuger zündeten ein regelrechtes Feuerwerk und wurden dafür belohnt: Taulant Limoni schoss das Führungstor mit einem herrlichen Schuss in der 3. Minute. Drei Minuten später doppelte Dein Barreiro nach, indem er den letzten Verteidigen mit einem Haken aussteigen liess und das zweite Zuger Tor schoss. Und wiederum nur zwei Minuten später erzielte Alan Nabarro das 3:0, ebenfalls mit einem platzierten Weitschuss. Doch das war noch nicht alles in der ersten Viertelstunde: Taulant Limoni machte in der 15. Minute das 4:0.

Dann nahmen die Zuger ein wenig das Tempo raus, verständlich bei sommerlich heissen Temperaturen. Und sogleich kam Sursee zu einem gefährlichen Angriff, den Ruben Burkard mit einem trockenen Schuss zum 1:4 abschloss. Die Zuger versuchten danach gleich wieder das Spiel in die Hand zu nehmen, doch Sursee hält jetzt besser dagegen. Und nach einer Flanke von links erzielte Cikaqi per Kopf das 4:2.

Nun wollte Zug definitiv wieder reagieren und spielte wieder konsequenter. In der 33. Minute ging der Torreigen weiter. Diesmal war wieder das Heimteam dran: Nach einer nach vorne abgewehrten Flanke stand Adriano Sodano goldrichtig und drosch den Ball zum 5:2 ins Tor. Und nur fünf Minuten später erzielte Paskh Nikollaj nach einem Eckball das 6:2.

Zug nahm danach merklich das Tempo heraus und versuchte das Spiel zu kontrollieren. Das gelang, weil auch die Surseer wohl der Hitze Tribut zollten. So blieb es bis zur Pause beim 6:2 für das Heimteam.

Die zweite Halbzeit begann verhaltener als die erste, was angesichts der hohen Temperaturen nicht überraschte. Die erste Chance gehörte dann Sursee, aber Lukas Winzap parierte den Schuss sicher. Anschliessend gab es zunächst weniger klare Torchancen, bis Zug in der 64. Minute einen schönen Angriff über rechts zeigte. Der Ball zirkulierte von einem Spieler zum nächsten, per Hacke kam er dann im Sechzehner zu Campisi der in der Mitte den freie Barreiro anspielte. Dieser brauchte nur mehr einzuschieben zum 7:2. Die nächste Chance gehörte wiederum Sursee mit einem Schuss aus rund 20 Metern, der daneben ging. Dann folgte ein schneller Zuger Angriff, bei dem Barreiro am Ende alleine vor dem Torhüter stand. Dieser parierte aber hervorragend. In der 74. Minute griff wiederum Sursee an, die Zuger Abwehr kam für einmal nicht mit zurück und nach einer flachen Hereingabe von links erzielten die Gäste das 7:3. Dies war dann auch das Schlussresultat, obwohl die Zuger noch weitere Chancen hatten.

Ein tolles Spiel für die Zuschauer mit vielen Toren und schönen Spielzügen. Nun stehen für die Zuger noch zwei Spiele an. Zunächst auswärts gegen den FC Muri und am 14. Juni um 18 Uhr zum letzten Heimspiel gegen den FC Thalwil.