Wieder ein überzeugender Heimsieg

Zug startete als klarer Favorit ins Heimspiel gegen den SC Emmen und nahm das Spiel denn auch sofort in die Hände. Es wurde zügig nach vorne gespielt, abwechselnd über den linken und den rechten Flügel. Doch vorerst fehlte noch die letzte Präzision im Sechzehner von Emmen. Doch es schien nur eine Frage der Zeit, bis dem Heimteam der erste Treffer gelingen würde. Besonders Simone Campisi und Elvedin Causi stellten die Gästeabwehr permanent vor Probleme. Zudem funktionierte das Spiel aus dem Mittelfeld heraus sehr gut und war variabel. So war es dann auch Simone Campisi, der in der 27. Minute nach einer Flanke von Marco Trachsel, ein anderer Aktivposten, mit dem Kopf einnetzte.

Nach dem Führungstreffer liessen die Zuger nicht nach. Es war weiterhin Einbahnfussball Richtung Gästetor. Causi, Trachsel und auch Campisi kamen zu weiteren Chancen. In der 35. Minute fiel dann das 2:0. Elvedin Causi schoss von links, der Torhüter von Emmen konnte nur nach vorne abprallen lassen, wo wiederum Causi auftauchte und den Ball in die Maschen dreschte. Beim 2:0 blieb es dann bis zu Pause.

Danach änderte sich das Bild vorerst nicht. Zug griff an und Emmen war ausschliesslich mit Verteidigen beschäftigt. Wiederum hatte das Heimteam mehrere Chancen. Schliesslich fasst sich Gustavo Campello in der 59. Minute ein Herz und schoss aus knapp 20 Metern schön ins hohe linke Eck. Mit dem 3:0 war das Spiel entschieden. Auch wenn die Zuger nun Tempo heraus nahmen und Emmen mit der ersten Torchance überhaupt in der 64. Minute den Anschlusstreffer schoss. Kurz nach dem 3:1 hatten die Gäste eine weitere Chance. Das kurze Strohfeuer der Emmener war damit aber auch schon wieder vorbei und Zug hatte mehrere Kontermöglichkeiten, die das Heimteam aber nicht zu nutzen vermochte. So blieb es beim verdienten Heimsieg.

Am nächsten Samstag spielt Zug auswärts gegen den SC Goldau. Spielbeginn ist um 18 Uhr.

«Wir müssen nur mehr an uns glauben»

Am Wochenende starten auch unsere Frauen in die Rückrunde. Es geht am Sonntag um 12 Uhr auf der Herti Allmend gegen den FC Gambarogno. Gambarogno gehört zu den Top-Teams in der 4. Liga und liegt auf Platz 2. Unser Frauen-Team steht aktuell auf Platz 9, nach einer Vorrunde mit vielen Hochs und Tiefs.

Charlie Heymann, Trainer des Frauen-Teams, sagt dazu: «Wir sind mit Abstand das jüngste Team. Da ist es normal, dass manchmal die Erfahrung fehlt. Wir haben aber viel gelernt und sind jetzt sicher stärker als noch im Herbst.»

Das Team trainierte in der Winterpause Kondition und Kraft, legte den Fokus aber auch auf viel Spielfreude. «Bei der IFV FF19 Hallenmeisterschaft erspielten wir uns einen starken 4. Platz. In der Vorbereitung konnten wir bei einem Testspiel sowie einem Kunstrasen Turnier ebenfalls gute Leistungen zeigen.»

Im Winter verliessen drei Spielerinnen das Team, im Gegenzug stiessen zwei neue sowie drei Juniorinnen neu dazu. Aktuell machen Heymann jedoch noch Verletzungen Sorgen. «Unser Kader ist klein, deshalb wiegen Ausfälle doppelt schwer. Wir halten aber zusammen und helfen uns gegenseitig.» Das ist wohl auch das Resultat eines speziellen Teamnachmittags, den Heymann kurz vor dem Saisonstart organisierte. Dort ging es ausschliesslich um das Thema «Team/Mannschaft» mit dem Ziel, das WIR-Gefühl weiter zu stärken. 

«Dies ist unser wichtigstes Ziel für die Rückrunde. Wir müssen mehr an uns glauben, wollen konstanter als Mannschaft zusammenspielen und uns kontinuierlich weiterentwickeln. Dann kommen die Resultate von selbst», so Heymann.

Wir wünschen unseren Frauen viel Erfolg für die Rückrunde. Hopp Zug!

Toller Freddy Röösli Cup. Erfolgreicher Skillsday.

Bei fantastischem Frühlingswetter fanden am Samstag gleich zwei wichtige Anlässe statt: Zu Ehren unseres langjährigen Juniorentrainers spielten unsere Hertikids um den Freddy Röösli Cup. Neben Pokalen gab es auch Erinnerungsgeschenke für alle teilnehmenden Kinder. So waren am Ende alle Sieger!

Parallel dazu führten wir unseren Skillsday (Sponsorenlauf) durch, wo alle Teams bei einem Skillparcours möglichst viele Punkte sammelten. Von 10 Uhr bis 15 Uhr waren über 30 Teams im Einsatz, die kleineren Fussballerinnen und Fussballer häufig auch von den Eltern begleitet. Viele von ihnen verweilten auch länger und genossen das gesellige Zusammensein und die verschiedenen weiteren Aktivitäten wie eine Freestyle-Show von Mario oder dem Torwandschiessen mit tollen Preisen.

Ein grosses Dankeschön den zahlreichen Helferinnen und Helfern (Eltern, Spielerinnen und Spieler, Trainerinnen und Trainer und weitere Personen).

Fazit: So geht Vereinsleben. Hopp Zug 94!

Überzeugender Heimsieg gegen den FC Lachen

Bei tollem Frühlingswetter und sehr gut gefülltem Stadion mit über 500 Zuschauern startete unsere 1. Mannschaft mit Vollgas ins erste Heimspiel der Rückrunde. Es rollte ein Angriff nach dem anderen Richtung Lachener Tor und in der 7. Minute war der Gäste-Goalie bereits zum ersten Mal geschlagen. Die Zuger störten früh, bei einem Rückpass der Lachener ging Simone Campisi dazwischen und konnte nur noch mit einem Foul im Sechzehner gestoppt werden. Dein Barreiro verwertete den Penalty zur Zuger Führung. In der 13. Minute stand Barreiro im Fünfer goldrichtig und konnte eine präzise Hereingabe von Christopher Teichmann verwerten.

Die Gäste aus Lachen wurden durch das Zuger Tempo weiter überfordert und die Zuger kamen zu weiteren Chancen. Eine davon verwertete Elvedin Causi in der 22. Minute zur 3:0 Führung, die bis zur Pause standhielt.

Auch in der zweiten Halbzeit nahm Zug den Fuss nicht vom Gaspedal und so kam Elvedin Causi noch zu einem Hattrick. Er erzielte in der 52. Minute das 4:0 nach einer Flanke von Marco Trachsel per Kopf. In der Nachspielzeit gelang ihm der fünfte Zuger Treffer zum Schlussstand von 5:0. Dazwischen hatten die Zuger weitere Chancen, die sie nicht nutzen konnten. Aber auch Lachen kam zu zwei Möglichkeiten – die einzigen echten Torchancen im ganzen Spiel – die von Lukas Winzap mit jeweils tollen Reflexen vereitelt wurden.

Zug gewann das Spiel vor einer schönen Kulisse mehr als verdient und bleibt damit an der Tabellenspitze. Nächsten Samstag geht es auswärts gegen den FC Brunnen.

Heimspiel gegen den FC Lachen/Altendorf

Nach dem Sieg im Cup-Qualifikationsspiel findet am Samstag das 1. Heimspiel der Rückrunde auf der Herti Allmend statt. Zu Gast ist der FC Lachen/Altendorf, aktuell auf Platz 9 im erweiterten Mittelfeld.

Im Hinspiel siegte unsere 1. Mannschaft in Lachen mit 3:1. Das war im August, ganz zu Beginn der aktuellen Meisterschaft. Nun steht die 17. Runde an. Zug hat die Rückrunde mit einem Sieg auswärts in Buochs erfolgreich gestartet und will auch gegen Lachen drei Punkte einfahren. Nachdem im letzten Spiel die beiden Innenverteidiger Fuat Sulimani und Lucas Claser fehlten, sind diese am Samstag wieder einsatzbereit. Dafür werden Alan Nabarro und Leontrim Nitaj gesperrt fehlen. Die Breite des Kaders ist in einer solchen Situation ein Vorteil, den es zu nutzen gilt. Dazu erwarten wir bei schönem Frühlingswetter auch viele Zuschauer, die unser Team anfeuern.

Das Spiel beginnt um 16 Uhr, Türöffnung ist um 15 Uhr.

Wichtiger Auswärtssieg zum Auftakt

Es war ein hart erkämpfter, letztlich aber auch verdienter Sieg, den unsere 1. Mannschaft zum Rückrundenstart in Buochs einfuhr. Auf einem schwer bespielbaren Terrain war bei nasskalten Bedingungen kein Fussballleckerbissen zu erwarten. Was die Zuschauer vor allem in der 1. Halbzeit zu sehen bekamen, war denn auch ein Krampf. Zug hatte zwar etwas mehr Spielanteile, aber auch den Gästen gelang nichts Zählbares. Erwähnenswerte Torchancen gab es weder auf der einen noch auf der anderen Seite. Das 0:0 zur Pause widerspiegelte das Geschehen also perfekt.

In der 2. Halbzeit sollte sich das ändern. Die Zuger kamen mit viel mehr Elan aus der Kabine und dominierten nun klar. Sie erspielten sich Chancen und kamen schliesslich in der 58. Minute auch zum verdienten Führungstreffer. Nach einer Hereingabe von links stand Dein Barreiro im Fünfer genau richtig und schon den Ball ein. Zug blieb danach am Drücker und in der 65. Minute erzielte Adriano Sodano das zweite Zuger Tor.

Doch die Buochser steckten nicht auf und reagierten nur zwei Minuten später mit dem Anschlusstreffer, der aus einem Gestocher im Zuger Fünfer heraus fiel. Was nun folgte, war ein Abnützungskampf, der zuweilen auch hart geführt wurde. Beide Teams hatten noch die eine oder andere Chance, doch Tore fielen keine mehr. Die Zuger holten sich den 2:1-Sieg in Buochs, das seinerseits unbedingt punkten wollte, um den Anschluss an die Tabellenspitze zu halten. Der Wermutstropfen für die Zuger: In der unverhältnismässig langen Nachspielzeit musste Alan Nabarra nach dem zweiten Gelbfoul vorzeitig unter die Dusche und Leo Nitaj erhielt auf der Bank ebenfalls noch eine rote Karte. Beide Spieler sind also im nächsten Spiel zuhause gegen den FC Lachen/Altendorf gesperrt.

Dieses Spiel findet am 22. März 2025 um 16 Uhr auf der Herti Allmend statt.

«Es wartet eine anspruchsvolle Aufgabe auf uns»

Unsere 2. Mannschaft steht nach der Vorrunde am Tabellenende in der 3. Liga, zwei Punkte hinter dem rettenden 10. Platz. Wir haben mit Egidio Vertà, dem Trainer, über die Vorbereitung und die Ziele für die Rückrunde gesprochen. Los geht es am Samstag auswärts um 18 Uhr gegen den ESC Erstfeld.

Ihr hattet eine schwierige Vorrunde. Einige Spiele liefen gut, andere schlecht. Habt ihr das aufgearbeitet?

Ja, kurz. Denn mit dem Trainingsstart lag der Fokus auf dem Blick nach vorne. Ob wir nun die Vorbereitung optimal genutzt haben, wird sich in den ersten Spielen zeigen. Uns erwartet eine anspruchsvolle Aufgabe, aber wenn wir als Team geschlossen auftreten und mit einer positiven Einstellung an die Sache herangehen, können wir unsere Ziele erreichen. Wir haben intensiv trainiert, eine hohe Präsenz gezeigt und uns mit Alternativtrainings zusätzlich gefestigt. Das wird uns helfen, gut in die Saison zu starten.

Gibt es Verstärkungen für die Frühlingsrunde?

Wir konnten im Winter einige Neuzugänge beziehungsweise Rückkehrer im Team begrüssen, die eine optimale Vorbereitung absolviert haben. Sie haben sich bereits gut ins Team integriert und werden uns mit ihrer Erfahrung sicherlich weiterbringen. Auch sind einige Langzeitverletzte wieder mit an Bord.

Was können wir von diesen neuen Spielern erwarten?

Von den Spielern mit mehr Erfahrung erwarten wir in erster Linie, dass sie genau das fortsetzen, was sie bereits erfolgreich tun: die jungen Spieler anleiten, als Vorbilder agieren und ihre Mentalität – insbesondere den Siegeswillen und die Leidenschaft – weitergeben. Das ist entscheidend für unsere Entwicklung als Team. Der Teamgeist ist hervorragend, und sowohl die neuen als auch die etablierten Spieler haben schnell zueinandergefunden. Das schafft eine ideale Basis, um als geschlossene Einheit in die Rückrunde zu starten.

Das Team ist immer noch sehr jung. Haben die Spieler aus deiner Sicht aber Fortschritte gemacht? Ist das Team reifer?

Unser Team bleibt insgesamt sehr jung, trotz einiger erfahrener Spieler. Das durchschnittliche Alter liegt bei 21,3 Jahren. Dennoch haben wir jetzt eine gute Balance zwischen jungen und routinierten Akteuren. Die Neuzugänge haben dazu beigetragen, dass die Mannschaft an Reife gewonnen hat. Trotzdem müssen die jüngeren Spieler weiterhin wertvolle Erfahrungen sammeln, was sich voraussichtlich auch in der Rückrunde bemerkbar machen wird. Allerdings bin ich überzeugt, dass unsere erfahrenen Spieler die jüngeren optimal anleiten und ihre Entwicklung bestmöglich fördern werden.

Was hat dich in der Vorrunde am meisten enttäuscht?

Das fehlende Feuer im Team. Obwohl die Teamchemie grundsätzlich gut war, habe ich in einigen Spielen die Leidenschaft vermisst, die ich erwarte, wenn man für eine gemeinsame Sache kämpft. Mit der richtigen Einstellung und vollem Engagement hätte das Team sicherlich mehr Punkte holen können. Gerade die fehlende mentale Entschlossenheit in entscheidenden Momenten war für mich die grösste Enttäuschung.

An was habt ihr jetzt besonders gearbeitet? Wo erwartest du eine Steigerung vom Team?

Unser Hauptaugenmerk lag darauf, die Disziplin und die spezifischen Aufgaben der Spieler auf ihren jeweiligen Positionen zu optimieren, um die Gesamtstruktur des Teams zu stärken. Dies ermöglicht es uns, Automatismen zu entwickeln, die das Team auf dem Platz besser harmonieren lassen. Wir haben diese Aspekte gründlich analysiert und hoffen, die Fortschritte bereits in den ersten Meisterschaftsspielen deutlich zu erkennen. Wir blicken mit Vorfreude auf den Beginn der Saison.

Was dürfen wir erwarten und was sind deine Ziele für die Rückrunde?

Was wir erwarten können, ist, dass wir in jedem Spiel um unsere Punkte kämpfen werden. Unser Ziel ist es natürlich, so schnell wie möglich aus der Abstiegszone zu kommen, damit wir dann den Prozess der Förderung und Weiterentwicklung unserer Junioren fortsetzen können.

2. Cup-Hürde genommen

Nach 32 Minuten war alles klar. Unsere 1. Mannschaft spielte ein erste halbe Stunde wie aus einem Guss. Angriff über Angriff rollte gegen das Tor der Gäste aus Bazenheid, jeweils schön über die beiden Seite, wo abwechslungsweise Dein Barreiro, Christopher Teichmann und Simone Campisi für Unruhe sorgten. Der verdiente Führungstreffen entstand auf dem linken Flügel, wo Barreiro sich durchsetzen konnte, gefühlvoll ins Zentrum flankte und Elvedin Causi zum Kopfball kam. Der gegnerische Goalie konnte den Ball zwar mit einem starken Reflex nach abwehren, dieser fiel aber vor die Füsse des aufgerückten Christopher Teichmann, der nur mehr einzuschieben brauchte. Das geschah in der 16. Minute.

Auch in der Folge fand das Spiel nur in einer Platzhälfte statt und die Zuger kamen zu weiteren Chancen. So fielen zwischen der 23. und der 32. Minute dann gleich drei weitere Zuger Tore. Zuerst schob Campisi ein, dann köpfelte Lucas Claser nach einem Eckball wuchtig ein und schliesslich stand Teichmann erneut richtig und erzielte das 4:0.

Nach dieser klaren Führung nahmen die Zuger den Fuss leicht vom Gaspedal und das Spiel glich sich ein wenig aus, ohne dass Bazenheid jedoch zu Chancen kam. Vor der Pause passierte dann nicht mehr viel, ausser dass sich Marco Trachsel unnötigerweise eine zweite gelbe Karte holte. Er musste das Spielfeld in der 44. Minute vorzeitig verlassen.

Nach der Pause wechselte der Zuger Trainer seine ganze Hintermannschaft aus, wohl um die bereits gelb belasteten Spieler zu schonen, damit diese in der dritten und letzten Qualifikationsrunde im Juni sicher spielberechtigt blieben. Auch die neu zusammengesetzte Abwehr hatte den Gegner weiterhin gut im Griff und die Zuger hielten diesen auch mit einem Mann weniger jederzeit in Schach. Selbst kam man zunächst auch nicht mehr zu grösseren Chancen. Erst nachdem Bazenheid seine erste nennenswerte Chance hatte (72. Minute) – ein Schuss ins tiefe linke Eck, den Lukas Winzap mit dem Fuss parierte – kamen auch die Zuger wieder zu gefährlichen Gegenangriffen. Mehrmals fanden sie viel freien Raum vor und konnten Richtung gegnerischer Sechzehner ziehen. Dort war man dann aber zu unpräzis oder zu verspielt und liess die letzte Konsequenz vermissen. Ein fünfstes Zuger Tor wäre durchaus möglich gewesen.

Und so fielen am Ende doch noch zwei Tore auf der anderen Seite. Bazenheid steckte nie auf, kämpfte über 90 Minuten und verdiente sich diese redlich. Ein Sonntagsschuss von Drilon Aliji ins hohe weite Eck und ein Abstauber wiederum von Aliji im Zuger Sechzehner stellten das Score auf 4:2. Ärgerlich für die Zuger, es änderte aber nichts mehr an der souveränen Qualifikation für die dritte Runde. Dort spielen die Zuger im Juni gegen den FC Bosporus. Der Sieger spielt danach im August in der Hauptrunde des Schweizer Cups.

Am nächsten Samstag spielt unsere Mannschaft das erste Meisterschaftsspiel der Rückrunde auswärts gegen den SC Buochs. Eine Woche später folgt dann das Heimspiel gegen den FC Lachen/Altendorf.

Heimspiel: Cup-Qualifikation gegen den FC Bazenheid

Erinnert ihr euch an den 18 August 2024. Cupspiel gegen den FC Zürich. Das möchten wir noch einmal erleben.

Nach über drei Monaten ohne Ernstkampf geht es am Samstag endlich wieder los. «Wir Spieler sind hungrig und wollen endlich wieder um Punkte kämpfen,» sagt unser Capitain Fuat Sulimani. So geht es wohl nicht nur dem Team und Staff sondern auch den Fans.

Das erste Heimspiel findet also am Samstag um 16 Uhr auf der Herti Allmend statt. Es geht um den Einzug in die dritte Qualifikationsrunde des Schweizer Cups. Und daran haben wir ja gute Erinnerungen. Im vergangenen Jahr überstand unsere 1. Mannschaft drei Quali-Runden und spielte dann im Cup gegen den grossen FC Zürich. Ein unvergessliches Erlebnis für Spieler und Fans.

Nun gilt es aber zuerst einmal das Heimspiel gegen den FC Bazenheid, ebenfalls aus der 2. Liga Interregional, zu überzeugen. Dieses Spiel ist gleichzeitig das letzte Spiel vor dem Start der Rückrunde. Am 15. März geht es auswärts gegen den SC Buochs, eine Woche später zuhause gegen Lachen/Altendorf.

«Wir sind im Cupspiel Favorit. Um jedoch gegen Bazenheid gewinnen zu können, braucht es volle Konzentration», sagt der Sportchef Besnik Reci. «Wir wollen unbedingt in die dritte Runde und wir wollen uns mit einem guten Spiel das richtige Gefühl für die Meisterschaft holen.»

Wohlwissend, dass die Resultate in der Vorbereitung nicht allzu grosse Aussagekraft haben, hat das Team insgesamt sicher gut gearbeitet. Fuat Sulimani sagt dazu: «Es gab gute und weniger gute Spiele. Wichtig ist aber, dass wir jede Woche Fortschritte gemacht haben und insbesondere auch physisch besser geworden sind.» Besnik Reci ergänzt: «Das letzte Vorbereitungsspiel gegen den FC Red Star war gut. Gleichzeitig aber auch ein Abbild der ganzen Vorbereitung. Wir haben viel Ballbesitz, spielen gut bis zum Strafraum. Dort fehlte manchmal noch die Durchschlagskraft.»

Glücklicherweise gab es in der Vorbereitung mit einer Ausnahme keine grösseren Verletzungen zu verzeichnen. «Wir sind am Samstag komplett und bereit», sagt Besnik Reci. «Das Team hat zwei grosse Ziele. Im Cup eine Runde weiterkommen und dann den Wiederaufstieg in die 1. Liga ins Visier nehmen», so Fuat Sulimani. «Hoffentlich kommen viele Fans und unterstützen uns schon am Samstag gegen Bazenheid.»

«Wir verfolgen unser Ziel mit voller Überzeugung»

Dave, ihr hattet eine sehr gute Vorrunde und führt die Tabelle an. Nach einer langen Winterpause gilt es seit Mitte Januar wieder ernst. Wo steht ihr aktuell in der Vorbereitung?

Wir befinden uns in der zweitletzten Woche der Vorbereitung. In den vergangenen fünf Wochen haben wir intensiv an unserer Grundkondition gearbeitet. Nun feilen wir gezielt an unserer Spritzigkeit.

Auf was legst du in der Vorbereitung jetzt besonderen Wert?

Der Winter bietet mehr Zeit, um an der Fitness zu arbeiten, allerdings sind die kalten Temperaturen eine Herausforderung für taktische Übungen im stehenden Spiel. Daher liegt unser Fokus insbesondere auf Intervalltraining und verschiedenen Spielformen. Auch Krafttraining ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Vorbereitung.

Die ersten Testspiele liefen vielversprechend. Bist du zufrieden mit der Leistung der Mannschaft?

Wir haben insgesamt fünf Testspiele absolviert und schliessen am Samstag mit dem Spiel gegen Red Star Zürich ab. In den ersten Wochen hatten wir aufgrund der intensiven Trainingseinheiten noch schwere Beine, doch in den letzten zwei Wochen hat sich das spürbar verbessert. Ein besonderes Highlight war unser Sieg gegen den Drittplatzierten der 1. Liga Classic, den FC Pristina Bern (2:1). Gegen den FC Schötz mussten wir hingegen eine 1:3-Niederlage hinnehmen.

In diesem Spiel hatte Zug viele Chancen, konnte Sie aber nicht verwerten.

Ja, wir zeigten auch gegen Schötz ein gutes Spiel. Die Chancenauswertung liess in der Tat noch zu wünschen übrig. Das gleiche Problem hatten wir auch den Uster eine Woche später. Vielleicht hat der 12:1 Sieg gegen den FC Aegeri geholfen, den Knopf zu lösen.

Sind alle fit und gesund?

Durch die hohe Intensität der Trainingseinheiten haben einige Spieler kleinere Beschwerden, allerdings nichts Ernsthaftes. Leider hat sich Patrik Lika im Spiel gegen Pristina Bern schwer verletzt und einen Kreuzbandriss erlitten. Er wird voraussichtlich ein Jahr ausfallen.

Los geht es mit dem Cup-Qualifikationsspiel gegen Bazenheid. Ist das ein Vor- oder Nachteil für euch?

Das Cup-Qualifikationsspiel gegen Bazenheid sehe ich eher als Vorteil. Ein Pflichtspiel vor dem ersten Meisterschaftsspiel kann uns helfen, bereits früh die nötige Intensität aufzubauen.

Danach folgt das schwere Auswärtsspiel beim SC Buochs. Was dürfen wir vom Team erwarten?

Das Auswärtsspiel gegen den SC Buochs wird ein sehr wichtiges Duell für uns sein. Unser Ziel ist es, bis dahin bereits eine starke Form aufgebaut zu haben. Und klar, wir wollen drei Punkte mitnehmen.

Spürt ihr als Leader vor der Rückrunde einen speziellen Druck? Wie gehst du damit um?

Druck spüren wir als einer der Mitfavoriten um den Aufstieg seit dem ersten Saisonspiel. Sogar schon früher, beim Cup-Spiel gegen den SC Emmen, das wir gewonnen haben. Wir sind ein ambitionierter Verein, das war mir von Anfang an bewusst. Dieser Druck spornt mich an, da ich selbst ja auch hohe Ansprüche an mich habe.

Wagst du eine Prognose für die Rückrunde?

Das überlasse ich anderen. Aber unser Ziel ist klar: Wir wollen aufsteigen. Natürlich muss man Woche für Woche hart arbeiten, denn im Fussball kann viel passieren. Doch sowohl der Verein als auch der gesamte Staff und die Spieler verfolgen dieses Ziel mit voller Überzeugung. Zuerst gilt es nun gut zu starten. Danach sehen wir, was drinliegt.