Tabellenführung ausgebaut

Nach dem hart erkämpften Auswärtssieg vom letzten Wochenende in Goldau war man gespannt, wie unsere 1. Mannschaft gegen den erstarkten FC Emmenbrücke auftreten würde. In den bisherigen Heimspielen überzeugte das Team jeweils mit schnellem Angriffsfussball und schönen Toren.

Der Start ins Spiel gegen Emmenbrücke schloss an diese Auftritte an. Zug nahm das Spiel sofort in die Hand und spielte nach vorne. Einzig die Präzision rund um den Sechzehner der Gäste liess zu Beginn zu wünschen übrig. Es kam zu relativ vielen einfachen Abspielfehlern – etwas, das die Zuger im gesamten Spiel nicht abschalten konnten. Doch auch Emmenbrücke zeigte schnellen Kombinationsfussball, wenn auch mit weniger Ballbesitz als das Heimteam. Die Zuger mussten also auf der Hut sein und durften nicht zu viele Risiken eingehen. So gab es in der ersten Viertelstunde keine zwingende Torchance. Dann folgten aber drei ‘intensive’ Minuten. In der 19. Minute traf Fuat Sulimani nach einem Eckball mit seinem Kopfball nur die Torumrandung. Im Gegenzug unterlief der Zuger Innenverteidigung ein Fehler, den Emmenbrücke sogleich zu Führung ausnutzen konnte. Doch Zug reagierte umgehend. Der wiederum in Hochform spielende Simone Campisi fasste sich beim ersten Angriff nach dem Wiederanpfiff ein Herz und zog aus über 20 Metern ab. Der präzise Schuss landete im tiefen rechten Eck zum viel umjubelten Ausgleich.

Nach diesem Feuerwerk beruhigte sich das Spiel wieder, mit leichten Vorteilen für das Heimteam. Doch man spürte, dass unsere Mannschaft den zweiten Treffer noch vor der Pause unbedingt wollte. Gleichzeitig hatte man das Gefühl, dass auch Emmenbrücke, zwar ohne zwingende Torchancen, immer wieder für ein Tor gut sein konnte. Schliesslich gelang den Zugern in der 37. Minute doch der Führungstreffer. Nach einem Freistoss aus dem Mittelfeld heraus rückte Lucas Claser auf und versorgte den Ball aus fünf Metern im Gästetor. Dabei blieb es bis zu Pause, Zug führte verdient mit 2:1.

In der zweiten Halbzeit dauerte es wiederum rund 10 Minuten, bis es zu ersten Torchancen kam. Dann sahen die Zuschauer aber solche im Minutentakt. Cleric Njau, Marco Trachsel, Elvedin Causi und Muhamed Seferi hatten diese bevor erneut Cleric Njau eine nutzen konnte. Mit einem wuchtigen Kopfball erzielte er die 3:1 Führung für Zug. Emmenbrücke versuchte noch einmal zu reagieren, doch die beste Chance auf ein nächstes Tor hatte Elvedin Causi. Der Emmenbrückner Torhüter parierte jedoch seinen Penaltyversuch in der 74. Minute. So mussten die Zuschauer bis in die Nachspielzeit warten, bis das 4:1 doch noch fiel. Simone Campisi erzielte dieses nach einem Konter und war damit Doppeltorschütze, nachdem er schon in Goldau mit seinem Tor das Spiel für Zug entschieden hatte.

Da sowohl Locarno als auch Sursee ihre Spiele verloren, konnte unsere Mannschaft ihre Tabellenführung ausbauen. Ein wahrlich guter Fussballabend für die Zuger. Am 26. April kommt es nun zum Spiel gegen den FC Gambarogno. Die Tessiner stehen auf Rang drei der Tabelle und spielen eine konstante Saison. Es erwartet unsere Mannschaft ein hartes Auswärtsspiel.

Campisi verzückt Zug

Mit einem Traumtor erlöste Simone Campisi Zug 94 beim Auswärtsspiel gegen den SC Goldau in der 87. Minute. Er setzte sich gegen drei gegnerische Spieler durch und schoss kaltblütig zum Führungs- und letztendlich auch Siegtreffer für die Zuger ein.

Doch schauen wir kurz zurück: Goldau ist bisher die einzige Mannschaft, die Zug 94 in dieser Saison bezwingen konnte. Im Hinspiel im September ging Zug zwar mit 1:0 in Führung, doch die Goldauer drehten das Spiel in den letzten zehn Minuten und siegten auf der Herti Allmend mit 2:1. Dieses Resultat hatten beide Teams wohl noch im Hinterkopf, als es am Samstag in Goldau zum Rückspiel kam. Die Goldauer waren hoch motiviert und wollten es den Zugern erneut zeigen. Die Zuger spielten relativ vorsichtig, suchten die Spielkontrolle und wollten ihre Siegesserie im Frühjahr fortsetzen.

Zug hatte insgesamt mehr Ballbesitz und leichte Chancenvorteile. Doch auch Goldau tauchte gefährlich vor Lukas Winzap auf und zeigte, dass dieses Spiel auf beide Seiten kippen konnte. Insgesamt war es aber von beiden Seiten keine spielerische Glanzleistung. Nach 25 animierten ersten Minuten flachte die Partie zunehmends ab und es waren kaum Torchancen zu verzeichnen. Zur Pause stand es gerechterweise immer noch 0:0.

Nach der Pause kam Zug schwungvoller aus der Kabine und hatte einige gute Chancen, welche die Gäste aber nicht verwerten konnten. Die grösste Möglichkeit auf Zuger Seite hatte Fuat Sulimani in der 71. Minute. Sein Schuss konnte der Goldauer Goalie jedoch parieren. Einige Minuten später hatten dann die Goldauer die Chance zum Führungstor. Diesmal glänzte der Zuger Goalie und hielt den Schuss. Als die Zuschauer sich langsam auf ein torloses Unentschieden einstellten, kam Simone Campisis grosser, eingangs beschriebener Auftritt und sein Traumtor.

Goldau vermochte nicht mehr zu reagieren und musste nach eine guten Spiel als Verlierer vom Platz. Die Zuger nahmen also Revanche und festigten ihre Position als Tabellenführer weiter.

Am Mittwoch geht es weiter mit dem Heimspiel gegen den FC Emmenbrücke. Im Herbst siegte Zug auswärts mit 7:1. Doch mittlerweile hat sich Emmenbrücke gefangen und spielt seit der Winterpause deutlich verbessert. Zug ist also gewarnt. Das Spiel beginnt um 20.00 Uhr auf der Herti Allmend.

Hier könnt ihr das ganze Spiel gegen Goldau nachschauen: Video SC Goldau gegen Zug 94

Über 150 Gäste am Zug 94 Fussball-Talk

Zug 94 hat einen neuen Fan: Nationaltrainerin Pia Sundhage war gestern in Zug zu Gast und nahm am Fussball-Talk von Zug 94 zusammen mit der Women’s EURO Direktorin Doris Keller teil. Moderiert wurde der Talk von Marco Keller, Journalist und Buchautor.

Pia Sundhage und Doris Keller waren sich einig: Es ist das Grösste, was man erleben kann. Eine Europameisterschaft im eigenen Land: «Dies wird so viel im Frauenfussball bewegen und es ist für die Gesellschaft als Ganzes so wichtig.»

Über 150 Supporter, Sponsoren und Mitglieder von Zug 94 kamen ins Parkhotel an diesen einzigartigen Anlass. Dabei waren auch mehr als 40 eigene Juniorinnen und Spielerinnen der Frauenabteilung von Zug 94. Insbesondere die jungen Spielerinnen löcherten die Nati-Trainerin mit Fragen. Ihr wichtigster Tipp lautete: «Wenn euch etwas nicht gelingt, versucht es einfach wieder und wieder. Nie aufgeben, immer daran glauben und jeden kleinen Fortschritt feiern.»

Ein fantastischer Anlass, spannende Diskussionen und eine tolle Athmosphäre. Zug 94 ist stolz, Gastgeberin für dieses Highlight gewesen zu sein und mit seiner rasch wachsenden Frauenabteilung einen Beitrag zur Förderung des Frauenfussballs zu leisten.

Wieder ein überzeugender Heimsieg

Zug startete als klarer Favorit ins Heimspiel gegen den SC Emmen und nahm das Spiel denn auch sofort in die Hände. Es wurde zügig nach vorne gespielt, abwechselnd über den linken und den rechten Flügel. Doch vorerst fehlte noch die letzte Präzision im Sechzehner von Emmen. Doch es schien nur eine Frage der Zeit, bis dem Heimteam der erste Treffer gelingen würde. Besonders Simone Campisi und Elvedin Causi stellten die Gästeabwehr permanent vor Probleme. Zudem funktionierte das Spiel aus dem Mittelfeld heraus sehr gut und war variabel. So war es dann auch Simone Campisi, der in der 27. Minute nach einer Flanke von Marco Trachsel, ein anderer Aktivposten, mit dem Kopf einnetzte.

Nach dem Führungstreffer liessen die Zuger nicht nach. Es war weiterhin Einbahnfussball Richtung Gästetor. Causi, Trachsel und auch Campisi kamen zu weiteren Chancen. In der 35. Minute fiel dann das 2:0. Elvedin Causi schoss von links, der Torhüter von Emmen konnte nur nach vorne abprallen lassen, wo wiederum Causi auftauchte und den Ball in die Maschen dreschte. Beim 2:0 blieb es dann bis zu Pause.

Danach änderte sich das Bild vorerst nicht. Zug griff an und Emmen war ausschliesslich mit Verteidigen beschäftigt. Wiederum hatte das Heimteam mehrere Chancen. Schliesslich fasst sich Gustavo Campello in der 59. Minute ein Herz und schoss aus knapp 20 Metern schön ins hohe linke Eck. Mit dem 3:0 war das Spiel entschieden. Auch wenn die Zuger nun Tempo heraus nahmen und Emmen mit der ersten Torchance überhaupt in der 64. Minute den Anschlusstreffer schoss. Kurz nach dem 3:1 hatten die Gäste eine weitere Chance. Das kurze Strohfeuer der Emmener war damit aber auch schon wieder vorbei und Zug hatte mehrere Kontermöglichkeiten, die das Heimteam aber nicht zu nutzen vermochte. So blieb es beim verdienten Heimsieg.

Am nächsten Samstag spielt Zug auswärts gegen den SC Goldau. Spielbeginn ist um 18 Uhr.

«Wir müssen nur mehr an uns glauben»

Am Wochenende starten auch unsere Frauen in die Rückrunde. Es geht am Sonntag um 12 Uhr auf der Herti Allmend gegen den FC Gambarogno. Gambarogno gehört zu den Top-Teams in der 4. Liga und liegt auf Platz 2. Unser Frauen-Team steht aktuell auf Platz 9, nach einer Vorrunde mit vielen Hochs und Tiefs.

Charlie Heymann, Trainer des Frauen-Teams, sagt dazu: «Wir sind mit Abstand das jüngste Team. Da ist es normal, dass manchmal die Erfahrung fehlt. Wir haben aber viel gelernt und sind jetzt sicher stärker als noch im Herbst.»

Das Team trainierte in der Winterpause Kondition und Kraft, legte den Fokus aber auch auf viel Spielfreude. «Bei der IFV FF19 Hallenmeisterschaft erspielten wir uns einen starken 4. Platz. In der Vorbereitung konnten wir bei einem Testspiel sowie einem Kunstrasen Turnier ebenfalls gute Leistungen zeigen.»

Im Winter verliessen drei Spielerinnen das Team, im Gegenzug stiessen zwei neue sowie drei Juniorinnen neu dazu. Aktuell machen Heymann jedoch noch Verletzungen Sorgen. «Unser Kader ist klein, deshalb wiegen Ausfälle doppelt schwer. Wir halten aber zusammen und helfen uns gegenseitig.» Das ist wohl auch das Resultat eines speziellen Teamnachmittags, den Heymann kurz vor dem Saisonstart organisierte. Dort ging es ausschliesslich um das Thema «Team/Mannschaft» mit dem Ziel, das WIR-Gefühl weiter zu stärken. 

«Dies ist unser wichtigstes Ziel für die Rückrunde. Wir müssen mehr an uns glauben, wollen konstanter als Mannschaft zusammenspielen und uns kontinuierlich weiterentwickeln. Dann kommen die Resultate von selbst», so Heymann.

Wir wünschen unseren Frauen viel Erfolg für die Rückrunde. Hopp Zug!

Toller Freddy Röösli Cup. Erfolgreicher Skillsday.

Bei fantastischem Frühlingswetter fanden am Samstag gleich zwei wichtige Anlässe statt: Zu Ehren unseres langjährigen Juniorentrainers spielten unsere Hertikids um den Freddy Röösli Cup. Neben Pokalen gab es auch Erinnerungsgeschenke für alle teilnehmenden Kinder. So waren am Ende alle Sieger!

Parallel dazu führten wir unseren Skillsday (Sponsorenlauf) durch, wo alle Teams bei einem Skillparcours möglichst viele Punkte sammelten. Von 10 Uhr bis 15 Uhr waren über 30 Teams im Einsatz, die kleineren Fussballerinnen und Fussballer häufig auch von den Eltern begleitet. Viele von ihnen verweilten auch länger und genossen das gesellige Zusammensein und die verschiedenen weiteren Aktivitäten wie eine Freestyle-Show von Mario oder dem Torwandschiessen mit tollen Preisen.

Ein grosses Dankeschön den zahlreichen Helferinnen und Helfern (Eltern, Spielerinnen und Spieler, Trainerinnen und Trainer und weitere Personen).

Fazit: So geht Vereinsleben. Hopp Zug 94!

Überzeugender Heimsieg gegen den FC Lachen

Bei tollem Frühlingswetter und sehr gut gefülltem Stadion mit über 500 Zuschauern startete unsere 1. Mannschaft mit Vollgas ins erste Heimspiel der Rückrunde. Es rollte ein Angriff nach dem anderen Richtung Lachener Tor und in der 7. Minute war der Gäste-Goalie bereits zum ersten Mal geschlagen. Die Zuger störten früh, bei einem Rückpass der Lachener ging Simone Campisi dazwischen und konnte nur noch mit einem Foul im Sechzehner gestoppt werden. Dein Barreiro verwertete den Penalty zur Zuger Führung. In der 13. Minute stand Barreiro im Fünfer goldrichtig und konnte eine präzise Hereingabe von Christopher Teichmann verwerten.

Die Gäste aus Lachen wurden durch das Zuger Tempo weiter überfordert und die Zuger kamen zu weiteren Chancen. Eine davon verwertete Elvedin Causi in der 22. Minute zur 3:0 Führung, die bis zur Pause standhielt.

Auch in der zweiten Halbzeit nahm Zug den Fuss nicht vom Gaspedal und so kam Elvedin Causi noch zu einem Hattrick. Er erzielte in der 52. Minute das 4:0 nach einer Flanke von Marco Trachsel per Kopf. In der Nachspielzeit gelang ihm der fünfte Zuger Treffer zum Schlussstand von 5:0. Dazwischen hatten die Zuger weitere Chancen, die sie nicht nutzen konnten. Aber auch Lachen kam zu zwei Möglichkeiten – die einzigen echten Torchancen im ganzen Spiel – die von Lukas Winzap mit jeweils tollen Reflexen vereitelt wurden.

Zug gewann das Spiel vor einer schönen Kulisse mehr als verdient und bleibt damit an der Tabellenspitze. Nächsten Samstag geht es auswärts gegen den FC Brunnen.

Heimspiel gegen den FC Lachen/Altendorf

Nach dem Sieg im Cup-Qualifikationsspiel findet am Samstag das 1. Heimspiel der Rückrunde auf der Herti Allmend statt. Zu Gast ist der FC Lachen/Altendorf, aktuell auf Platz 9 im erweiterten Mittelfeld.

Im Hinspiel siegte unsere 1. Mannschaft in Lachen mit 3:1. Das war im August, ganz zu Beginn der aktuellen Meisterschaft. Nun steht die 17. Runde an. Zug hat die Rückrunde mit einem Sieg auswärts in Buochs erfolgreich gestartet und will auch gegen Lachen drei Punkte einfahren. Nachdem im letzten Spiel die beiden Innenverteidiger Fuat Sulimani und Lucas Claser fehlten, sind diese am Samstag wieder einsatzbereit. Dafür werden Alan Nabarro und Leontrim Nitaj gesperrt fehlen. Die Breite des Kaders ist in einer solchen Situation ein Vorteil, den es zu nutzen gilt. Dazu erwarten wir bei schönem Frühlingswetter auch viele Zuschauer, die unser Team anfeuern.

Das Spiel beginnt um 16 Uhr, Türöffnung ist um 15 Uhr.

Wichtiger Auswärtssieg zum Auftakt

Es war ein hart erkämpfter, letztlich aber auch verdienter Sieg, den unsere 1. Mannschaft zum Rückrundenstart in Buochs einfuhr. Auf einem schwer bespielbaren Terrain war bei nasskalten Bedingungen kein Fussballleckerbissen zu erwarten. Was die Zuschauer vor allem in der 1. Halbzeit zu sehen bekamen, war denn auch ein Krampf. Zug hatte zwar etwas mehr Spielanteile, aber auch den Gästen gelang nichts Zählbares. Erwähnenswerte Torchancen gab es weder auf der einen noch auf der anderen Seite. Das 0:0 zur Pause widerspiegelte das Geschehen also perfekt.

In der 2. Halbzeit sollte sich das ändern. Die Zuger kamen mit viel mehr Elan aus der Kabine und dominierten nun klar. Sie erspielten sich Chancen und kamen schliesslich in der 58. Minute auch zum verdienten Führungstreffer. Nach einer Hereingabe von links stand Dein Barreiro im Fünfer genau richtig und schon den Ball ein. Zug blieb danach am Drücker und in der 65. Minute erzielte Adriano Sodano das zweite Zuger Tor.

Doch die Buochser steckten nicht auf und reagierten nur zwei Minuten später mit dem Anschlusstreffer, der aus einem Gestocher im Zuger Fünfer heraus fiel. Was nun folgte, war ein Abnützungskampf, der zuweilen auch hart geführt wurde. Beide Teams hatten noch die eine oder andere Chance, doch Tore fielen keine mehr. Die Zuger holten sich den 2:1-Sieg in Buochs, das seinerseits unbedingt punkten wollte, um den Anschluss an die Tabellenspitze zu halten. Der Wermutstropfen für die Zuger: In der unverhältnismässig langen Nachspielzeit musste Alan Nabarra nach dem zweiten Gelbfoul vorzeitig unter die Dusche und Leo Nitaj erhielt auf der Bank ebenfalls noch eine rote Karte. Beide Spieler sind also im nächsten Spiel zuhause gegen den FC Lachen/Altendorf gesperrt.

Dieses Spiel findet am 22. März 2025 um 16 Uhr auf der Herti Allmend statt.

«Es wartet eine anspruchsvolle Aufgabe auf uns»

Unsere 2. Mannschaft steht nach der Vorrunde am Tabellenende in der 3. Liga, zwei Punkte hinter dem rettenden 10. Platz. Wir haben mit Egidio Vertà, dem Trainer, über die Vorbereitung und die Ziele für die Rückrunde gesprochen. Los geht es am Samstag auswärts um 18 Uhr gegen den ESC Erstfeld.

Ihr hattet eine schwierige Vorrunde. Einige Spiele liefen gut, andere schlecht. Habt ihr das aufgearbeitet?

Ja, kurz. Denn mit dem Trainingsstart lag der Fokus auf dem Blick nach vorne. Ob wir nun die Vorbereitung optimal genutzt haben, wird sich in den ersten Spielen zeigen. Uns erwartet eine anspruchsvolle Aufgabe, aber wenn wir als Team geschlossen auftreten und mit einer positiven Einstellung an die Sache herangehen, können wir unsere Ziele erreichen. Wir haben intensiv trainiert, eine hohe Präsenz gezeigt und uns mit Alternativtrainings zusätzlich gefestigt. Das wird uns helfen, gut in die Saison zu starten.

Gibt es Verstärkungen für die Frühlingsrunde?

Wir konnten im Winter einige Neuzugänge beziehungsweise Rückkehrer im Team begrüssen, die eine optimale Vorbereitung absolviert haben. Sie haben sich bereits gut ins Team integriert und werden uns mit ihrer Erfahrung sicherlich weiterbringen. Auch sind einige Langzeitverletzte wieder mit an Bord.

Was können wir von diesen neuen Spielern erwarten?

Von den Spielern mit mehr Erfahrung erwarten wir in erster Linie, dass sie genau das fortsetzen, was sie bereits erfolgreich tun: die jungen Spieler anleiten, als Vorbilder agieren und ihre Mentalität – insbesondere den Siegeswillen und die Leidenschaft – weitergeben. Das ist entscheidend für unsere Entwicklung als Team. Der Teamgeist ist hervorragend, und sowohl die neuen als auch die etablierten Spieler haben schnell zueinandergefunden. Das schafft eine ideale Basis, um als geschlossene Einheit in die Rückrunde zu starten.

Das Team ist immer noch sehr jung. Haben die Spieler aus deiner Sicht aber Fortschritte gemacht? Ist das Team reifer?

Unser Team bleibt insgesamt sehr jung, trotz einiger erfahrener Spieler. Das durchschnittliche Alter liegt bei 21,3 Jahren. Dennoch haben wir jetzt eine gute Balance zwischen jungen und routinierten Akteuren. Die Neuzugänge haben dazu beigetragen, dass die Mannschaft an Reife gewonnen hat. Trotzdem müssen die jüngeren Spieler weiterhin wertvolle Erfahrungen sammeln, was sich voraussichtlich auch in der Rückrunde bemerkbar machen wird. Allerdings bin ich überzeugt, dass unsere erfahrenen Spieler die jüngeren optimal anleiten und ihre Entwicklung bestmöglich fördern werden.

Was hat dich in der Vorrunde am meisten enttäuscht?

Das fehlende Feuer im Team. Obwohl die Teamchemie grundsätzlich gut war, habe ich in einigen Spielen die Leidenschaft vermisst, die ich erwarte, wenn man für eine gemeinsame Sache kämpft. Mit der richtigen Einstellung und vollem Engagement hätte das Team sicherlich mehr Punkte holen können. Gerade die fehlende mentale Entschlossenheit in entscheidenden Momenten war für mich die grösste Enttäuschung.

An was habt ihr jetzt besonders gearbeitet? Wo erwartest du eine Steigerung vom Team?

Unser Hauptaugenmerk lag darauf, die Disziplin und die spezifischen Aufgaben der Spieler auf ihren jeweiligen Positionen zu optimieren, um die Gesamtstruktur des Teams zu stärken. Dies ermöglicht es uns, Automatismen zu entwickeln, die das Team auf dem Platz besser harmonieren lassen. Wir haben diese Aspekte gründlich analysiert und hoffen, die Fortschritte bereits in den ersten Meisterschaftsspielen deutlich zu erkennen. Wir blicken mit Vorfreude auf den Beginn der Saison.

Was dürfen wir erwarten und was sind deine Ziele für die Rückrunde?

Was wir erwarten können, ist, dass wir in jedem Spiel um unsere Punkte kämpfen werden. Unser Ziel ist es natürlich, so schnell wie möglich aus der Abstiegszone zu kommen, damit wir dann den Prozess der Förderung und Weiterentwicklung unserer Junioren fortsetzen können.