Der Schnee beendet die Vorrunde

Der heftige Wintereinbruch führte zur Absage des Cup-Qualifikationsspiels gegen den FC Bazenheid. Dieses wird nun am 8. März 2025 auf der Hertiallmend nachgeholt. Bis dahin heisst es für unsere 1. Mannschaft: Pause machen, Energie tanken und sich gut auf die Frühlingsrunde vorbereiten.

Zum Abschluss der Rückrunde traf sich das Team wegen der Spielabsage nicht auf dem Rasen sondern in unserem Stadionrestaurant s’Herti zum Abschlussessen. Das Team konnte sich also von den Fans nicht mehr verabschieden und holt dies deshalb hiermit nach. Wie auf dem Foto ersichtlich, geht ein grosses Dankeschön an alle Fans, unsere treuen Supporter und Sponsoren und alle, die die 1. Mannschaft in den letzten Monaten unterstützt haben.

Dem schliessen wir uns gerne an.

Ein Unentschieden zum Abschluss

Das letzte Spiel der Vorrunde sollte noch einmal ein richtiger Test werden. Unsere Mannschaft trat auswärts gegen das zuletzt formstarke Thalwil an. Die Zürcher hatten zuletzt vier Spiele hintereinander gewonnen und seit acht Spielen nicht mehr verloren. Zug war also gewarnt und ging das Spiel entsprechend konzentriert an. Doch die Thalwiler hatten sich ebenfalls gut auf das Zuger Spiel eingestellt. Sie waren vom Anfang bis zum Schluss im Mittelfeld sehr aufsässig, gewannen viele Zweikämpfe und liessen den Zugern kaum Platz, um ihr Kombinationsspiel aufzuziehen. Zudem schaltete Thalwil jeweils sehr schnell um und kam so vor allem über links jeweils zu gefährlichen Angriffen. Doch das Führungstor der Thalwiler entstand auf der rechten Seite. Ihr Flügelspieler setzte sich mit seinem Tempo gegen zwei Zuger Verteidiger durch und spielte den Ball scharf in den Fünfer. Dort wurde er unglücklich vom Zuger Verteidiger ins eigene Tor abgelenkt. So stand es in der 35. Minute 1:0 für das Heimteam. Eine nicht unverdiente Führung, da Zug zwar mehr Ballbesitz hatte, Thalwil jedoch die besseren Chancen.

Doch die Zuger vermochten noch vor der Pause zu reagieren. Nach einem weiten Ball in den Fünfer und einem Abpraller verwertete Simone Campisi diesen eiskalt. Kurz vor der Halbzeit hatte Zug sogar die Chance auf die Führung, als ein Freistoss am linken Pfosten landete. So stand es nach 45 Minuten 1:1. Ein Resultat das so für beide Teams in Ordnung ging.

In der zweiten Halbzeit konnte sich Zug leicht steigern und hatte nun teils deutlich mehr vom Spiel. Doch zwingende Torchancen blieben lange Mangelware, da die Thalwiler Defensive weiterhin sehr gut stand. Zug kam zwar zu zwei guten Chancen, die jeweiligen Kopfbälle waren aber zu schwach und unplatziert. Damit blieb es nach einem kampfbetonten Spiel beim letztlich gerechten Unentschieden.

Somit überwintert Zug als Tabelleführer drei Punkte vor Sursee und vier Punkte vor den beiden Tessiner Teams aus Locarno und dem Gambarogno. Für Zug steht nun am nächsten Samstag (16 Uhr, Herti Allmend) noch das Cup-Qualifikationsspiel gegen Bazenheid an. Danach geht es in die verdiente Winterpause.

Überzeugender Heimsieg. Wintermeister.

Beim letzten Heimspiel der Vorrunde (am 23. November folgt noch das Cup-Qualifikationsspiel gegen den FC Bazenheid, Herti Allmend, 16 Uhr) überzeugte unsere 1. Mannschaft erneut. Sie zeigte von Beginn an ein sehr engagiertes Spiel und ging auch schon in der 9. Minute in Führung. Nach einem Eckball von rechts, stand Elvedin Causi goldrichtig und köpfelte ein. Im Anschluss rollte ein Angriff nach dem anderen Richtung Gästetor, wenn auch die gefährliche Torchancen grösstenteils ausblieben. In solchen Spielen entscheiden dann häufig die stehenden Bälle. Nachdem bereits das 1:0 nach einem Eckball fiel, kam auch das zweite Zuger Tor auf diesselbe Weise zustande. Diesmal kam der Ball von links und unser Captain Fuat Sulimani schraubte sich in die Höhe und traf per Kopfball. Dieses Tor fiel in der 40. Minute, aus Zuger Sicht der perfekte Moment, um ruhig in die Pause gehen zu können.

Auch in der zweiten Halbzeit das gleiche Bild: Zug spielte nach vorne und Muri hatte kaum eine Chance. Und so erzielte das Heimteam in der 62. Minute durch Christopher Teichmann das 3:0. Doch dann liess die Mannschaft kurzzeitig nach und Muri kam leicht auf. Die Folge davon war der Anschlusstreffer zum 3:1 nach siebzig Minuten und gleich darauf die Chance zum zweiten Gästetor. Unser Team fing sich aber wieder und nahm das Spiel in die Hand. So gelang Muhamed Seferi in der 81. Minute ein wahres Traumtor aus rund zwanzig Metern. Das 4:1 war dann auch der Schlussstand. Das Zuger Team feierte den verdienten Sieg mit den zufriedenen Fans und konnte sich auch über die vorzeitige Sicherung des Wintermeister-Titels freuen.

Am 16. November spielt die Mannschaft das letzte Vorrundenspiel auswärts gegen das formstarke Thalwil. Eine Woche später folgt dann noch das Cup-Qualifikationsspiel zuhause gegen den FC Bazenheid (2. Liga Inter).

Unentschieden in Sursee

Am Samstag traf unsere 1. Mannschaft auf den FC Sursee, der ebenfalls um die Spitzenplätze in der 2. Liga Interregional spielt. Man durfte also getrost von einem Spitzenspiel sprechen. Dieses war zu Beginn beidseitig durch Vorsicht geprägt. Die Zuger versuchten wie gewohnt ihr gepflegtes Zusammenspiel zu zeigen, Sursee zog sich mit acht bis neun Spielern zurück und setzte auf schnelles Umschaltspiel. Die erste Chance hatte dann Sursee in der 12. Minute mit einem Weitschuss. Danach passierte wenig und Zug kam erst in der 21. Minute zur ersten Chance, ebenfalls mit einem Weitschuss. Davor spielten die Gäste zwar jeweils über mehrere Stationen und hatten mehr Ballbesitz, die Präzision bei den Pässen in die Spitze fehlte jedoch. In der ersten Halbzeit gab es schliesslich nur noch eine Chance für Sursee in der 35. Minute. Erneut ein Weitschuss, der knapp daneben ging. So bliebt es beim gerechten 0:0 zur Pause.

In der zweiten Hälfte drehte Zug auf und schnürte Sursee phasenweise richtiggehend ein. So war es eine logische Folge dass die Zuger in Führung gingen. Taulant Limani schoss in der 58. Minute aus rund 20 Metern und traf ins weitere Eck. Aufgrund der ersten 15 Minuten seit Wiederanpfiff mehr als verdient. Doch das Heimteam war keineswegs geschockt und konnte umgehend reagieren. Nur drei Minuten später spielte sich Sursee in der Mitte durch und plötzlich stand ein Surseer alleine vor Lukas Winzap und konnte frei einschiessen. Die Zuger reklamierten Offside, wohl zurecht.

Nach dem Ausgleich glich sich auch das Spiel wieder aus und fand mehrheitlich im Mittelfeld statt. Zu nennenswerten Chancen kam keines der Teams mehr, bis auf die 90. Minute, wo Sursee noch einen gefährlichen Schuss übers Zuger Tor verzeichnete. Es blieb aber beim 1:1, ein alles in allem gerechtes Resultat, mit dem wohl beide Teams gut leben können.

Am nächsten Samstag spielt Zug das letzte Heimspiel der Vorrunde gegen den FC Muri. Wie immer um 16 Uhr auf der Herti Allmend.

Überzeugender Auftritt endet mit klarem Sieg

Die Zuger Fans fragten sich vor dem Spiel zurecht, ob das Team diesem wohl auch schon in der ersten Halbzeit Vollgas geben würde oder nicht. Dies, nachdem man im letzten Spiel in Cham nach knapp über 30 Minuten mit 2:0 und im Spiel davor gegen Malcantone nach 22 Minuten mit 3:0 hinten lag. Beide Male schafften die Zuger zwar noch die Wende. Für die Herzen der Zuschauer waren das keine einfachen Spiele.

Für das Team und die Trainer war klar, dass man gegen Rothrist von Anfang an anders auftreten wollte. Und das taten sie auch. Zug nahm das Spiel sofort in die Hand, zunächst noch mit ein wenig Vorsicht, aber immer mit grosser Entschlossenheit. Diese führte dann in der 15. Minute auch zum verdienten Führungstreffer durch Elvedin Causi, der seinen abgewehrten Kopfball im Nachschuss verwertete. Nur sieben Minuten später traf Causi erneut. Die Zuger spielten sich schön durch die gesamte Abwehr von Rothrist und der Stürmer traf mit einem platzierten Schuss ins weite Eck. Auf der Tribüne war Erleichterung zu spüren. Und natürlich Freude über die bislang gute Leistung und die klare Führung. Zur Pause hätte diese noch höher ausfallen müssen, doch vergaben die Zuger einige klare Chancen.

In der zweiten Halbzeit setzte das Heimteam dort an, wo es vorher aufgehört hatte: Rothrist hatte keine Chancen, die Zuger tauchten hingegen regelmässig gefährlich vor dem Gästetor auf. Die Folge waren weitere Tore des Heimteams. Zuerst nahm Gustavo Campello dem Gegner in dessen Strafraum den Ball ab und schoss flach ein (62. Minute). Danach kam der Ball nach einem Abpraller zu Christopher Teichmann, der cool einnetzte (77. Minute). Und schliesslich traf auch noch Cleric Njau zum Schlussstand von 5:0. Dieser hätte auch noch höher ausfallen können, denn die Zuger liessen zu keinem Zeitpunkt nach und gingen bis zur letzten Minute voll. Einziges Manko: Die zahlreichen Chancen wurden nicht konsequent ausgenutzt. Das störte aber niemanden, denn das Heimteam überzeugte von A bis Z und bereitete den Zuschauern mit einem schönen Spiel viel Freude.

Am nächsten Samstag spielt unsere 1. Mannschaft auswärts um 16.30 gegen das drittplatzierte Sursee.

Derby-Sieg in Cham

Nach 34 Minuten war man geneigt zu sagen: Schon wieder! Schon wieder lagen wir klar zurück und erspielten uns kaum eigene Torchancen. Denn Cham schoss in der 19. Minute das 1:0 und in der 34. Minute das 2:0. Cham spielte äussert engagiert, ging konsequent in die Zweikämpfe und erkämpfte sich in dieser Phase praktisch alle zweiten Bälle. Zug auf der anderen Seite kam mit diesem aufsässigen Gegner nicht zurecht und hatte keine nennenswerte Chance auf den Anschlusstreffer. Damit stand es zur Pause 2:0 für das Heimteam.

Und wieder scheint der Trainer in der Pause die richtigen Worte gefunden zu haben. Die Zuger gingen nun ihrerseits entschlossener in die Zweikämpfe und liessen Cham viel weniger Raum als noch in der ersten Hälfte. Zu dieser verbesserten Einstellung kamen noch zwei Wechsel, die entscheidend sein sollten: Fuat Sulimani und Meriton Kastrati kamen um die 60. Minute ins Spiel. Ersterer erzielte in der 70. Minute nach einem Eckball den Anschlusstreffer, letzterer traf nur vier Minuten später mit einem Gewaltsschuss aus rund 20 Metern zum Ausgleich. Nun war von Cham nichts mehr zu sehen und die Zuger zeigten endlich ihr Offensivpotenzial. Und so fiel nach einer weiten Flanke von rechts sogar der Zuger Siegtreffer. Lucas Claser drückte das Leder über die Linie zum 3:2 für die Gäste.

Dabei bliebt es. Cham konnte nicht mehr und die Zuger verspielten diverse Kontermöglichkeiten fast schon fahrlässig. Es reichte trotzdem zum so wichtigen Auswärtssieg, der für Cham gleichzeitig aber eine insbesondere nach der guten ersten Halbzeit bittere Niederlage bedeutete.

Für Zug geht es am nächsten Samstag zuhause gegen den FC Rothrist weiter. Heimspiel um 16 Uhr auf der Herti Allmend.

Vom 0:3 zum 3:3

Schon wieder bekamen die Zuger Besuch aus dem Tessin. Diesmal war es der FC Malcantone, der bisher vorallem durch seine stabile Defensive überzeugt hatte. Doch die Zuschauer auf der Hertiallmend rieben sich bald verwundert die Augen. Obwohl das Spiel so begann, wie zu erwarten war, nämlich mit viel Zuger Ballbesitz, gingen die Gäste in der 14. Minute nach einem schnellen Konter in Führung. Und das sollte es noch nicht gewesen sein. Die Zuger schienen geschockt und die Abstimmung zwischen Defensive und Mittelfeld passte überhaupt nicht. So konnte Malcantone in der 19. wieder schnell umschalten und den freien Raum nutzen. Und in der 22. Minute kamen die Tessiner zu einem Freistoss, der unglücklich abgelenkt im Zuger Tor landete. Nach knapp 25 Minuten führte der Tessiner Gast mit 3:0. Man musste noch Schlimmeres befürchten. Und tatsächlich war Malcantone in den folgenden Minuten dem vierten Tor näher als Zug dem ersten.

Doch so langsam fingen sich die Zuger und konnten das Spiel stabilisieren. Sie besannen sich auf ihre Qualitäten und gingen nun auch konsequenter in die Zweikämpfe. Nach einem weiten Flankenball von Rechts stand Gustavo Campello in der 42. Minute goldrichtig und köpfelte den Ball schön ins Eck. Der Anschlusstreffer kurz vor der Pause kam genau richtig.

In der Pause schien Dave Cos-Gayon, der Zuger Trainer, dann die richtigen Worte gefunden zu haben. Zudem vollzog er drei Wechsel und stellte um. Und siehe da: Nun spielte das Heimteam wieder mit Überzeugung nach vorne und liess kaum mehr etwas zu. Im Gegenteil, es folgten einige Chancen und unzählige Eckbälle. Einer davon landete schliesslich vom Kopf von Adriano Sodano im Gästetor zum 2:3. Und kurze Zeit später erzielte Chris Teichmann sogar den Ausgleich. Die Zuger wollten mehr und versuchten schnell zu spielen. Man spürte richtig, dass ihnen das Unentschieden nicht genügte. Und es fehlte schliesslich sehr wenig zum Sieg, denn die Zuger trafen noch einmal den Pfosten. Doch es blieb beim 3:3. Ein schlussendlich gerechtes Resultat, da beide Teams je eine Halbzeit für sich buchen konnten.

Am nächsten Sonntag geht es weiter mit dem Auswärtsspiel gegen den SC Cham.

Tolles Spiel endet mit Unentschieden

Unsere 1. Mannschaft überzeugte auch gegen das hervorragend besetzte Spitzenteam aus Locarno. Fünf schwache Minuten brachten sie aber um den verdienten Lohn.

Es war sofort klar. Mit Locarno war eine sehr spielstarke, erfahrene Mannschaft zu Gast auf der Herti Allmend. Bestückt mit ehemaligen Super League Spielern und weiteren mit Erfahrung aus höheren Ligen, standen die Tessiner Gäste sehr hoch und zeigten von Anfang an, dass sie nicht gekommen waren, um ein Unentschieden zu holen. Nach einer kurzen Angewöhnungsphase übernahm unser Team dann aber die Initiative und spielte eine ausgezeichnete erste Halbzeit. Nachdem der Tessiner Goalie in der 6. Und 12. Minute bereits zwei Riesen-Paraden zeigte, brachte Elvedin Causi das Heimteam in der 13. Minute mit einem Kopfball in Führung. Die Zuger spielten danach weiter nach vorne und kamen zu diversen Chancen während Locarno kaum einmal vor das Tor von Zug kam. Das einzige Manko zur Pause: Es stand nur 1:0 für Zug.

Das Bild ähnelte sich auch zu Beginn der zweiten Halbzeit und in der 51. Minute schoss Gustavo Campello das vermeintlich erlösende zweite Tor. Er zirkelte einen Freistoss gekonnt um die Mauer und verwandelte diesen direkt. Doch plötzlich kam Locarno auf und konnte das Spielgeschehen ausgleichen, gleichzeitig liess auf Zuger Seite die Konzentration leicht nach. Und so kam es, wie es kommen musste: Ein Freistoss gelangte in den Zuger Fünfer, ein Locarnese köpfelte den Ball an die Latte, von dort sprang er zurück ins Feld, wo die Zuger diesen nicht wegbrachten. Nach einem Gestocher lag der Ball dann plötzlich im Zuger Tor. Ein unglückliches Gegentor, das den Gästen mächtig Auftrieb gab. Praktisch mit dem nächsten Tessiner Angriff fiel dann der Ausgleichstreffer. Die Zuger waren sich hinten kurz nicht einig, wer auf den weiten Ball gehen sollte. Das nützte der Tessiner Stürmer aus, schnappte sich den Ball und schob ein. Nun stand es plötzlich 2:2, entgegen dem bisherigen Spielverlauf.

Die Zuger zeigten aber dann ihre mentale Stärke und fingen sich sofort. Sie übernahmen wieder die Initiative und spielten nach vorne. So kam Zug zu einigen Chancen, in der 83. Minute sogar zu einer Riesenchance. Doch der Ball prallte mehrfach an einem Locarneser Bein ab und schliesslich vermochten sie es, den Ball aus dem Sechzehner zu schlagen. Aber auch die Zuger hatten kurz vor Schluss noch einmal das Glück auf ihrer Seite: Ein Ball von links aussen drehte sich immer mehr Richtung Tor und landete schliesslich an der Latte.

Damit blieb es beim 2:2. Trotz des Glücks am Ende für die Zuger ein schlechter Lohn für eine lange Zeit sehr gute Leistung gegen einen starken Gegner.

Weiter geht es am 12. Oktober um 16 Uhr auf der Herti Allmend gegen den FC Malcantone.

1. Mannschaft mit Sieg in Ibach

Nach dem knappen, aber verdienten Heimsieg im Spitzenspiel gegen Gambarogno vom letzten Wochenende stand am Mittwoch Abend schon das nächste Spiel an. Unsere 1. Mannschaft spielte auswärts gegen den FC Ibach.

Ibach begann stark und kam in den ersten Minuten gleich zu zwei Torchancen. Doch das erste Tor gelang den Zugern. Gustavo Campello erzielte es in der 9. Minute. Der gleiche Spieler erhöhte in der 23. Minute auf 2:0 und in der 30. Minute schoss Simone Campisi das dritte Tor für das Gastteam. Doch das war es noch nicht von der ersten Halbzeit. Drei weitere Tore fielen noch. Dein Barreiro erzielte in der 40. Minute das 4:0, eine Minute später gelang dem Heimteam das erste Tor und Cleric Njau schoss kurz vor der Pause noch den fünften Zuger Treffer.

Die zweite Halbzeit begann gemächlicher. Ibach nutzte dies aus und kam in der 60. Minute zum 2:5. Danach glich sich das Spiel aus und beide Teams hatten die eine oder andere Chance zur Erhöhung des Skores. Gegen Ende der Partie legte Zug noch einmal einen Zacken zu und erspielte sich gute Möglichkeiten für ein sechstes Tor. Am Ende blieb es jedoch beim hochverdienten 5:2 Auswärtssieg.

Damit konnte die Mannschaft weiter Selbstvertrauen tanken für das nächste Tessiner Duell am Samstag: Um 16 Uhr geht es Zuhause gegen den FC Locarno. Kommt möglichst zahlreich vorbei und unterstützt unsere Jungs bei diesem wichtigen Heimspiel.

Sieg im Spitzenkampf gegen Gambarogno

Der FC Gambarogno-Contone war der erwartet schwierige Gegner. Doch am Ende siegte Zug verdient mit 1:0. Das Resultat hätte gut und gerne auch 4:1 heissen können.

Das Spiel auf der Herti Allmend begann so, wie man es erwarten durfte. Zug war gewarnt vor der defensiven Stärke und dem gefährlichen Konterspiel der Tessiner und begann selbst deshalb vorsichtig. Das Ziel war es, die Tessiner aus ihrer Defensive herauszulocken, um dann selber mehr Platz für die Angriffe zu haben.

So kam Zug bereits nach sieben Minuten zur ersten grossen Chance. Nach einem Eckball kam Lucas Claser frei zu einem Kopfball, der aber zu wenig platziert war und vom Tessiner Goalie gehalten wurde. Nur zwei Minuten später parierte der Schlussmann der Gäste einen schönen Schuss aus 17 Metern von Gustavo Campello spektakulär. Und nach 18 Minuten hatte Zug bereits die dritte Grosschance. Diesmal konnte ein Tessiner Verteidiger im letzten Moment seinen Fuss hinhalten und der Ball prallte nach vorne weg.

Obwohl die Zuger viel für die Offensive taten, riskierten sie hinten nichts und hatten den Gegner die gesamte erste Halbzeit voll im Griff. Gambarogno kam zu keinem einzigen Abschluss. Was noch fehlte aus Zuger Sicht, waren die Tore. Zur Pause stand es also 0:0.

In der zweiten Halbzeit das gleiche Bild. Die Zuger kombinierten schön und kamen immer wieder vor das Tessiner Tor. Doch ganz so zwingend waren die Chancen nun nicht mehr. Bis der Bann dann doch noch gebrochen wurde: In der 60. Minute köpfelte Elvedin Causi den Ball nach einem Eckball ins weite, tiefe Eck. Die Erlösung. Zug führte 1:0 nach einem verwerteten Standard.

Zunächst veränderte sich das Spiel nun noch nicht. Zug kontrollierte dieses und die Tessiner blieben sich selbst treu und standen defensiv gut. Doch mit fortlaufender Spieldauer mussten letztere etwas mehr nach vorne tun. Das führte zwangsläufig zu mehr Platz für die Zuger, was diese für diverse schnell vorgetragene Angriffe nutzten. Doch trotz genug Möglichkeiten, wollte der zweite Treffer einfach nicht fallen und die Tessiner blieben gefährlich. In der 83. Minute musste der Zuger Goalie Lukas Winzap sogar Kopf und Kragen riskieren, nachdem ein Tessiner rechts bis zur Grundlinie vorstiess und den Ball flach vor dem Tor durchspielte, wo sein Mitspieler diesen annehmen konnte. Zum Glück für die Zuger brauchte er ein wenig zu lange, um den Ball zu präparieren und Winzap konnte zusammen mit seinen Verteidigern im letzten Moment klären. Auch nach diesem Schockmoment hatte Zug noch zwei weitere Gelegenheiten, um das Spiel endgültig zu entscheiden. Ein Tor fiel aber keines mehr, unter anderem auch weil der gegnerische Goalie hervorragend hielt. So blieb es beim hochverdienten 1:0 für das Heimteam nach einer starken Leistung.

Am Mittwoch geht es gleich weiter mit dem Auswärtsspiel gegen den FC Ibach. Anspiel ist um 20 Uhr. Und nächsten Samstag kommt es Zuhause zum nächsten Spitzenkampf: Diesmal ist der FC Locarno zu Gast. Gespielt wird wie immer um 16 Uhr.