Qualifikation für Cup-Hauptrunde geschafft

Mit einem klaren und verdienten Auswärtssieg gegen den FC Schöftland gelingt unserer 1. Mannschaft der Einzug in die erste Hauptrunde des Schweizer Cups. Damit winkt am Wochenende vom 17./18. August 2024 ein grosser Gegner aus einer höheren Liga. Die Auslosung findet am 1. Juli 2024 statt.

Damit schaffte das Team etwas, das seit einigen Jahren nicht mehr erreicht wurde. Somit fand die Saison 2023/2024 einen versöhnlichen Abschluss, nachdem eines der Saisonziele – der Aufstieg in die 1. Liga – verpasst wurde. Der Sieg gegen Schöftland hatte sich aber auch abgezeichnet. Unsere 1. Mannschaft hatte in den letzten vier Spielen – seitdem Sportchef Besnik Reci das Team führte – überzeugt. Dreimal gewann das Team hoch und erzielte fünf Tore. Gegen Schöftland waren es diesmal vier.

Zug machte von Anfang an viel Druck und kam bereits in der Startphase zu einigen Chancen. Die 2:0-Pausenführung durch Alan Nabarro (13.) und Fuat Sulimani (38.) war hochverdient, sie hätte noch höher ausfallen können. Die Gastgeber kamen nur einmal bei einem Abschluss von Captain Jan Schneider (34.) gefährlich vors gegnerische Tor. In der zweiten Halbzeit dann das gleiche Bild: Zug erhöhte durch Luigi Milicaj auf 3:0 (66.) und fing dann mit dem einzigen richtigen Gegenstoss des Heimteams das 3:1 ein. In der 90. Minute erzielte Yannis Wittwer dann das vierte Zuger Tor zum Endstand.

Mit diesem klaren Sieg geht es nun in die kurze Sommerpause. Trainingsstart ist bereits Anfang Juli.

David Cos-Gayon wird neuer Trainer von Zug 94


Für die kommende Saison 2024/2025 konnten wichtige Personalien geklärt werden: David Cos-Gayon übernimmt ab 1. Juli 2024 die 1. Mannschaft von Zug 94. Gleichzeitig wurden die Verträge mit Assistenztrainer Oliver Kolenda, Team-Assistent Robert Morina sowie Physiotherapeutin Samira Scheurer verlängert. Damit ist der Staff der 1. Mannschaft komplett. Zudem verlängerte das bisherige Trainerteam der 2. Mannschaft mit Egidio Vertà, Sercan Durmaz und Oliver Flores. Schliesslich übernimmt Damir Lokmic die 3. Mannschaft.

Unser Sportchef Besnik Reci freut sich und sagt zum neuen Trainer der 1. Mannschaft: «Wir haben enorm viele Interessenten für den Trainerposten gehabt. In einem mehrstufigen Auswahlverfahren haben wir uns für David Cos-Gayon entschieden, der viele Eigenschaften mitbringt, die wir gesucht haben. Zudem kennt er die Liga bestens und wird viel Energie ins Team bringen.»

David Cos-Gayon war in den vergangenen zwei Saisons als Trainer beim SC Emmen tätig. Unter seiner Leitung konnte der Verein sich in die 2. Liga Inter etablieren. Zuvor war er erfolgreich mit dem SC Schattdorf in die 2. Liga Interregional aufgestiegen. David trainierte zwischen 2010 und 2019 verschiedene Juniorenteams beim Team Rontal, dem FC Aarau und dem SC Kriens. Als Spieler durchlief er die Jugendabteilung von Real Madrid, spielte in der U17 des FC Luzern und schließlich in der 3. Spanischen Division, wo er aufgrund einer Verletzung seine aktive Karriere beenden musste. David Cos-Gayon besitzt ein UEFA B+ Diplom.

Staff der 2. Mannschaft verlängert

Sportchef Besnik Reci freut sich auch, dass sowohl Egidio Vertà als Trainer der 2. Zuger Mannschaft als auch Sercan Durmaz und Oliver Flores als Assistenztrainer eine weitere Saison bei Zug 94 bleiben und den eingeschlagenen Weg mit möglichst vielen eigenen Junioren weiterführen.

Einen neuen Trainer gibt es schliesslich bei der 3. Mannschaft, wo Damir Lokmic übernimmt. Damir war bis vor einigen Jahren Juniorentrainer bei Zug 94 und passt daher bestens zum jungen Team. Zudem kennt er einige Spieler des Teams bereits aus der Juniorenzeit.

Ein hoher Sieg zum Abschluss

Erstmals trug unser eigener Junior Simone Campisi die Capitain-Binde und führte das Team zu einem mehr als verdienten letzten Heimsieg. Unsere Mannschaft übernahm von Anfang an das Spieldiktat und zeigte schönen Fussball. Dennoch dauerte es gegen die Kickers aus Luzern bis zur 26. Minute bis das Skore eröffnet wurde: Nach einem Handspiel der Luzerner pfiff der Schiedsrichter einen Penalty. Diesen verwandelte der junge Yannis Wittwer souverän zur 1:0 Führung.

Gleich im Anschluss hätte jedoch der Ausgleich fallen können. Doch Cedric Stillhart im Tor der Zuger rettete gegen den alleine auf ihn zustürmenden Luzerner. Das war dann aber auch eine der letzten Torchancen der Gäste. Die Zuger powerten weiter und kamen noch vor der Pause zu zwei weiteren Toren durch Fuat Sulimani und Stefano Geri. Somit stand es nach 45 Minuten 3:0 für das Heimteam.

Auch in der zweiten Halbzeit änderte sich das Geschehen nicht. Die Zuger waren klar überlegen, zeigten teils sehr schöne Kombinationen und erspielten sich diverse weitere Torchancen: Bojan Malbasic in der 61. Minute und Fabian Simic in der 73. erzielten zwei weitere Tore für das Heimteam. Zug 94 gewann also schliesslich mit 5:0 und schliesst die Saison damit auf dem dritten Platz ab.

Am 22. Juni steht nun noch das wichtige Cupspiel gegen den FC Schöftland (auswärts) an. Dem Sieger winkt ein grosses Los in der 1. Hauptrunde des Schweizer Cups 2024/2025.

Überzeugender Sieg gegen Red Star

Unsere 1. Mannschaft hat in den letzten Spielen immer wieder mal losgelegt wie die Feuerwehr und früh das Führungstor erzielt. So auch am Samstag gegen den FC Red Star. Luigi Milicaj erzielte dieses bereits nach drei Minuten. Danach kam es zu keinen nennenswerten Chancen bis Red Start knapp vor der 20. Minute ausgleichen konnte. Was aber die Zuger diesmal auszeichnete war, dass das Team jeweils nach einem Rückschlag reagieren konnte. Und zwar wie. Unser Captain Fuat Sulimani übernahm dabei Verantwortung. Zuerst erzielte er rund fünf Minuten nach dem Ausgleich den erneuten Zuger Führungstreffer. Bis zur Pause erhöhte Elvedin Causi zuerst auf 3:1 und danach macht der Capitain sein zweites Tor. So stand es zur Pause bereits 4:1 für die Gäste.

In der zweiten Halbzeit konnte Red Star noch einmal auf 2:4 herankommen, doch Muhamed Seferi beendete die letzten Hoffnungen des Heimteams mit dem Tor zum 5:2. Dabei blieb es bis zum Schluss.

Fuat Sulimani kommentierte den letztlich klaren Sieg so: «Jetzt haben wir den 3. Platz gesichert. Das war das erste Ziel. Nun wollen wir beim letzten Heimspiel am Mittwoch unseren Fans noch einmal etwas zurückgeben und einen weiteren Sieg einfahren. Und dann ist der Fokus ganz auf dem Cupspiel gegen Schöftland.»

So geht’s weiter: Am Mittwoch, 12. Juni 2024, findet das Heimspiel gegen die Kickers Luzern um 20 Uhr auf der Hertiallmend statt. Am 22. Juni spielt das Team in der letzten Cup-Runde um 15.30 Uhr auswärts gegen Schöftland. Mit einem Sieg könnten die Zuger in die Hauptrunde des Schweizer Cups einziehen. Dann winkt ein möglicherweise attraktiver Gegner aus der Super oder Challenge League.

Ein Untenschieden wie eine Niederlage

Bei Auswärtsspiel in Buochs war klar, dass es schwierig werden würde. Ein derart tiefes Terrain ist meist kein Vorteil für das technisch versiertere Team, das das Spiel macht. Die Rollenverteilung war denn auch von Beginn an klar. Zug übernahm das Spieldiktat und liess den Ball viel in den eigenen Reihen zirkulieren. Zudem presste das Team früh und erzwang so diverse Fehler und Ballverluste des Heimteams. Trotz dieser Überlegenheit hatten die Zuger in der ersten Halbzeit keine zwingenden Chancen. Und Buochs? Sie konnten ein, zweimal schnell umschalten und kontern. Die daraus folgenden Weitschüsse stellten aber auch keine echte Gefahr dar. So blieb es nach 45 Minuten beim gerechten 0:0.

In der zweiten Halbzeit drückte Zug dann noch mehr und so kamen die Gäste in der 50. Minute zumverdienten Führungstreffer. Nach einem Eckball konnte Stefano Geri im Fünfer einköpfeln. Kurz darauf kam es zu einer Schrecksekunde im Zuger Strafraum. Nach einem Abstoss spielten die Zuger mit dem Feuer und Cleric Njau konnte im letzten Moment vor dem eigenen Tor klären. Die Buochser legten nun aber eine Schippe drauf und begannen auch nach vorne zu spielen und früher anzugreifen. Würde das den Zugern den nötigen Freiraum für Konter geben?

Vorerst kam aber Buochs zu einem Eckball und zwei Weitschüssen. Beides führte nicht zum Tor. Doch es war offensichtlich, dass die Zuger mehr Mühe mit der Spielkontrolle hatten, wegen eigenem Nachlassen aber auch wegen mehr Energie im Buochser Spiel. Ab der 65. Minute drehte das Spiel aber wieder und die Zuger übernahmen wieder mehr die Spielkontrolle, ohne jedoch grosse Torgefahr zu erzeugen.

In der 82. Minute kassierte Bojan Malbasic dann die zweite gelbe Karte und musste das Feld verlassen. Die Zuger waren also gezwungen, den Vorsprung zu zehnt über die Zeit zu bringen. Doch die Zuger taten mehr als das und kamen zweimal gefährlich vor das Buochser Tor, scheiterten aber beide Male am gegnerischen Torhüter.

In der 91. Minute brauchte es dann nochmal einen unglaublichen Reflex des Zuger Goalies Lukas Winzap nach einem schnellen Angriff über die Flanke und einem Kopfball aufs Zuger Tor. Doch das wars, leider aus Zuge Sicht, noch nicht. In der 93. Minute griff Buochs noch einmal an. Clerid Njau stellt sich dem Schuss in den Weg und der Ball traf seine Hand. Penalty für Buochs! Winzap parierte diesen zwar, doch die Buochser reagierten schneller und erzielten im Nachschuss den Ausgleich.

Ein verrücktes Ende, äusserst unglücklich für die Zuger.

Klarer Heimsieg gegen Ascona

Bei Ascona ging es noch um viel im Spiel gegen unsere 1. Mannschaft. Das Tessiner Team kämpft gegen den Abstieg und brauchte unbedingt Punkte. Man durfte also eine hochmotivierte Mannschaft erwarten. Doch unser Team kam sehr überzeugt aus der Kabine und drückte die Tessiner gleich in die Defensive. Mit schönen Spielzügen über beide Flügel kam Zug Mal für Mal in den Sechzehner. Und dort stand Elvedin Causi. Er soll den Vernehmen nach am Vorabend bei einem Abendessen im Spass einen Hattrick versprochen haben. Und er hielt sein Versprechen: In der 7., 9., und 17. Minute erzielte er drei Tore für die Zuger!

Dazwischen hatte Ascona zwar einen Penalty versenkt, aber der Auftritt des Heimteams war so überzeugend und liess nie Zweifel über den Sieger dieses Spiels aufkommen. Die Zuger powerten weiter und kamen immer wieder zu Chancen. Auch die Pause konnte den Elan nicht brechen und so war es eine logische Konsequenz, dass weitere Tore fielen: In der 76. Minute schoss Luigi Milicaj aus der Drehung schön ins weite Eck und bei einem schnellen Gegenangriff erzielte unser hinterster Mann, Cleric Njau, das fünfte Zuger Tor. Mit diesem überzeugenden Sieg konnten die Zuger Platz 3 verteidigen. Am nächsten Samstag geht es auswärts gegen den SC Buochs.

Zugerland Turnier: ein voller Erfolg

An Pfingsten ging das 30. Zugerland Turnier an sieben verschiedenen Standorten über die Bühne. Bei uns in Zug spielten die FF15 Juniorinnen. Zug war auch Gastgeber des VIP-Apéros zum 30jährigen Jubiläum. Die zahlreichen Fans und Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft uns Sport konnten zudem über den Mittag das Inklusionsspiel des Special Team Zug 94 gegen die SOLie Kickers schauen. Eine echte Premiere am Zugerland Turnier.

Wir freuen uns auch über den Sieg unserer EA-Junioren, die in Cham das Finale gewannen. Die DA-Junioren wurden dritte in Menzingen. Alle Resultate von den sieben Standorten findet ihr hier.

Wir danken allen Beteiligten für den fantastischen Anlass und insbesondere auch unserem OK in Zug mit Uros Draskovic, Dragic Draskovic, Patricia Aschwanden und Biagio Campisi sowie allen Helferinnen und Helfer, die zu dem gelungenen Event beigetragen haben.

Unentschieden im Derby gegen Cham

Unsere 1. Mannschaft trat am Samstag vor Pfingsten auswärts gegen Cham II an. In einem abwechslungsreichen Spiel gab es mit 3:3 ein spektakuläres Unentschieden. Die Zuger begannen besser und gingen nach 15 Minuten durch Luigi Milicaj in Führung. Cham vermochte jedoch mit einem Doppelschlag innert fünf Minuten zu reagieren und lag nach 25 Minuten mit 2:1 vorne. Obwohl es hin und her ging, blieb es bis zur Pause bei diesem Spielstand.

Nach der Pause startete wieder Zug besser und Christopher Teichmann erzielte in der 50. Minute den Ausgleich. Nun war Zug stärker und dominierte das Spiel, ohne jedoch zu Grosschancen zu kommen. In der 65. Minute kam dann der grosse Moment von Iven Cornacchini. Mit einem direkt verwandelten Freistoss erzielte er seinen persönlichen Hattrick und schoss Cham erneut in Führung. Doch auch dieses Mal vermochten die Zuger zu reagieren und kamen durch Teichmann nur drei Minuten später zum erneuten Ausgleich. Danach drückten wiederum die Zuger. Der Ball landete dann auch noch einmal im Chamer Tor. Wegen Abseits zählte der Treffer jedoch nicht. Somit blieb es beim gerechten 3:3.

Zug 94 und Thomas Jent gehen am Ende der Saison getrennte Wege

Thomas Jent, Trainer der 1. Mannschaft von Zug 94, und der Vorstand des Vereins führten in den letzten Wochen Gespräche über die weitere Zusammenarbeit. Gemeinsam sind sie dabei zum Schluss gekommen, diese nach Abschluss der laufenden Saison zu beenden. Die frühzeitige Kommunikation ermöglicht es, die Planung der nächsten Saison rechtzeitig anzugehen. Die Suche nach einem neuen Trainer für die Saison 2024/2025 startet ab sofort.

Zug 94 bedankt sich bei Thomas Jent für die geleistete Arbeit und sein enormes Engagement für den Verein und auch für seine Bereitschaft, das Team bis zum Saisonende weiter zu betreuen. Die Mannschaft hat weiterhin Platz 2 im Visier und will zum Saisonabschluss die letzte Runde im Cup gegen den FC Schöftland überstehen, um in die Hauptrunde des Schweizer Cups einziehen zu können.

Deutliche Niederlage gegen Brunnen

Nach den zuletzt erfolgreichen Spielen und insbesondere dem Sieg gegen Locarno am Mittwoch durften die Zuger Fans optimistisch auf das Heimspiel gegen Brunnen schauen. Doch sie wussten auch: Die Mannschaft hatte zuletzt bei Heimspielen Mühe und konnte selten überzeugen.

Das Spiel begann mit einem Paukenschlag: Schon in der dritten Minute konnte der Gast aus Brunnen erstmals einnetzen. Der Schock sass tief und die Zuger vermochten zu keinem Zeitpunkt richtig Druck zu entwickeln. Im Gegenteil, die Brunner blieben mit ihren schnellen Gegenstössen deutlich gefährlicher als die Zuger mit den behäbig vorgetragenen Angriffen. Und so kam es, wie es kommen musste: Brunnen erzielte in der 38. Minute das 0:2. Durchaus verdient. Immerhin kam Zug kurz vor der Pause noch zu einer guten Chance durch Christopher Teichmann. Dessen Ball ging aber am Tor vorbei.

Die Zuger kamen leicht verbessert aus der Pause und hatten in den ersten 10 Minuten drei Chancen, keine davon zwingend. Eine dieser Chancen hatte Simone Campisi, der beste Mann auf Zuger Seite. Er rackerte und grätschte und er konnte sich immer wieder im eins gegen eins durchsetzen. Als einziger Zuger.

Diese kurze Druckphase führte schliesslich zum ersten Zuger Tor. In der 61. Minute konnte Muhamed Seferi nach einem Freistoss den Anschlusstreffer erzielen. Der Jubel auf Zuger Seite war gross und bei den Zuschauern kam Hoffnung auf, dass das Heimteam das Spiel noch drehen könnte. Mit dem 1:3 nur zwei Minuten später wurde diese jedoch im Keime erstickt. Und fünf Minuten später erzielte Brunnen sogar das 1:4. Zug vermochte nicht mehr zu reagieren, erzielte durch Elvedin Causi zwar noch das 2:4, dabei blieb es aber. Auch weil zwei Treffer von Brunnen wegen Offsides aberkannt wurden. Ebenfalls nicht zählte ein Tor von Luigi Milicaj, dem ein Foul vorausgegangen war.