Überzeugender Sieg gegen Red Star

Unsere 1. Mannschaft hat in den letzten Spielen immer wieder mal losgelegt wie die Feuerwehr und früh das Führungstor erzielt. So auch am Samstag gegen den FC Red Star. Luigi Milicaj erzielte dieses bereits nach drei Minuten. Danach kam es zu keinen nennenswerten Chancen bis Red Start knapp vor der 20. Minute ausgleichen konnte. Was aber die Zuger diesmal auszeichnete war, dass das Team jeweils nach einem Rückschlag reagieren konnte. Und zwar wie. Unser Captain Fuat Sulimani übernahm dabei Verantwortung. Zuerst erzielte er rund fünf Minuten nach dem Ausgleich den erneuten Zuger Führungstreffer. Bis zur Pause erhöhte Elvedin Causi zuerst auf 3:1 und danach macht der Capitain sein zweites Tor. So stand es zur Pause bereits 4:1 für die Gäste.

In der zweiten Halbzeit konnte Red Star noch einmal auf 2:4 herankommen, doch Muhamed Seferi beendete die letzten Hoffnungen des Heimteams mit dem Tor zum 5:2. Dabei blieb es bis zum Schluss.

Fuat Sulimani kommentierte den letztlich klaren Sieg so: «Jetzt haben wir den 3. Platz gesichert. Das war das erste Ziel. Nun wollen wir beim letzten Heimspiel am Mittwoch unseren Fans noch einmal etwas zurückgeben und einen weiteren Sieg einfahren. Und dann ist der Fokus ganz auf dem Cupspiel gegen Schöftland.»

So geht’s weiter: Am Mittwoch, 12. Juni 2024, findet das Heimspiel gegen die Kickers Luzern um 20 Uhr auf der Hertiallmend statt. Am 22. Juni spielt das Team in der letzten Cup-Runde um 15.30 Uhr auswärts gegen Schöftland. Mit einem Sieg könnten die Zuger in die Hauptrunde des Schweizer Cups einziehen. Dann winkt ein möglicherweise attraktiver Gegner aus der Super oder Challenge League.

Ein Untenschieden wie eine Niederlage

Bei Auswärtsspiel in Buochs war klar, dass es schwierig werden würde. Ein derart tiefes Terrain ist meist kein Vorteil für das technisch versiertere Team, das das Spiel macht. Die Rollenverteilung war denn auch von Beginn an klar. Zug übernahm das Spieldiktat und liess den Ball viel in den eigenen Reihen zirkulieren. Zudem presste das Team früh und erzwang so diverse Fehler und Ballverluste des Heimteams. Trotz dieser Überlegenheit hatten die Zuger in der ersten Halbzeit keine zwingenden Chancen. Und Buochs? Sie konnten ein, zweimal schnell umschalten und kontern. Die daraus folgenden Weitschüsse stellten aber auch keine echte Gefahr dar. So blieb es nach 45 Minuten beim gerechten 0:0.

In der zweiten Halbzeit drückte Zug dann noch mehr und so kamen die Gäste in der 50. Minute zumverdienten Führungstreffer. Nach einem Eckball konnte Stefano Geri im Fünfer einköpfeln. Kurz darauf kam es zu einer Schrecksekunde im Zuger Strafraum. Nach einem Abstoss spielten die Zuger mit dem Feuer und Cleric Njau konnte im letzten Moment vor dem eigenen Tor klären. Die Buochser legten nun aber eine Schippe drauf und begannen auch nach vorne zu spielen und früher anzugreifen. Würde das den Zugern den nötigen Freiraum für Konter geben?

Vorerst kam aber Buochs zu einem Eckball und zwei Weitschüssen. Beides führte nicht zum Tor. Doch es war offensichtlich, dass die Zuger mehr Mühe mit der Spielkontrolle hatten, wegen eigenem Nachlassen aber auch wegen mehr Energie im Buochser Spiel. Ab der 65. Minute drehte das Spiel aber wieder und die Zuger übernahmen wieder mehr die Spielkontrolle, ohne jedoch grosse Torgefahr zu erzeugen.

In der 82. Minute kassierte Bojan Malbasic dann die zweite gelbe Karte und musste das Feld verlassen. Die Zuger waren also gezwungen, den Vorsprung zu zehnt über die Zeit zu bringen. Doch die Zuger taten mehr als das und kamen zweimal gefährlich vor das Buochser Tor, scheiterten aber beide Male am gegnerischen Torhüter.

In der 91. Minute brauchte es dann nochmal einen unglaublichen Reflex des Zuger Goalies Lukas Winzap nach einem schnellen Angriff über die Flanke und einem Kopfball aufs Zuger Tor. Doch das wars, leider aus Zuge Sicht, noch nicht. In der 93. Minute griff Buochs noch einmal an. Clerid Njau stellt sich dem Schuss in den Weg und der Ball traf seine Hand. Penalty für Buochs! Winzap parierte diesen zwar, doch die Buochser reagierten schneller und erzielten im Nachschuss den Ausgleich.

Ein verrücktes Ende, äusserst unglücklich für die Zuger.

Klarer Heimsieg gegen Ascona

Bei Ascona ging es noch um viel im Spiel gegen unsere 1. Mannschaft. Das Tessiner Team kämpft gegen den Abstieg und brauchte unbedingt Punkte. Man durfte also eine hochmotivierte Mannschaft erwarten. Doch unser Team kam sehr überzeugt aus der Kabine und drückte die Tessiner gleich in die Defensive. Mit schönen Spielzügen über beide Flügel kam Zug Mal für Mal in den Sechzehner. Und dort stand Elvedin Causi. Er soll den Vernehmen nach am Vorabend bei einem Abendessen im Spass einen Hattrick versprochen haben. Und er hielt sein Versprechen: In der 7., 9., und 17. Minute erzielte er drei Tore für die Zuger!

Dazwischen hatte Ascona zwar einen Penalty versenkt, aber der Auftritt des Heimteams war so überzeugend und liess nie Zweifel über den Sieger dieses Spiels aufkommen. Die Zuger powerten weiter und kamen immer wieder zu Chancen. Auch die Pause konnte den Elan nicht brechen und so war es eine logische Konsequenz, dass weitere Tore fielen: In der 76. Minute schoss Luigi Milicaj aus der Drehung schön ins weite Eck und bei einem schnellen Gegenangriff erzielte unser hinterster Mann, Cleric Njau, das fünfte Zuger Tor. Mit diesem überzeugenden Sieg konnten die Zuger Platz 3 verteidigen. Am nächsten Samstag geht es auswärts gegen den SC Buochs.

Zugerland Turnier: ein voller Erfolg

An Pfingsten ging das 30. Zugerland Turnier an sieben verschiedenen Standorten über die Bühne. Bei uns in Zug spielten die FF15 Juniorinnen. Zug war auch Gastgeber des VIP-Apéros zum 30jährigen Jubiläum. Die zahlreichen Fans und Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft uns Sport konnten zudem über den Mittag das Inklusionsspiel des Special Team Zug 94 gegen die SOLie Kickers schauen. Eine echte Premiere am Zugerland Turnier.

Wir freuen uns auch über den Sieg unserer EA-Junioren, die in Cham das Finale gewannen. Die DA-Junioren wurden dritte in Menzingen. Alle Resultate von den sieben Standorten findet ihr hier.

Wir danken allen Beteiligten für den fantastischen Anlass und insbesondere auch unserem OK in Zug mit Uros Draskovic, Dragic Draskovic, Patricia Aschwanden und Biagio Campisi sowie allen Helferinnen und Helfer, die zu dem gelungenen Event beigetragen haben.

Unentschieden im Derby gegen Cham

Unsere 1. Mannschaft trat am Samstag vor Pfingsten auswärts gegen Cham II an. In einem abwechslungsreichen Spiel gab es mit 3:3 ein spektakuläres Unentschieden. Die Zuger begannen besser und gingen nach 15 Minuten durch Luigi Milicaj in Führung. Cham vermochte jedoch mit einem Doppelschlag innert fünf Minuten zu reagieren und lag nach 25 Minuten mit 2:1 vorne. Obwohl es hin und her ging, blieb es bis zur Pause bei diesem Spielstand.

Nach der Pause startete wieder Zug besser und Christopher Teichmann erzielte in der 50. Minute den Ausgleich. Nun war Zug stärker und dominierte das Spiel, ohne jedoch zu Grosschancen zu kommen. In der 65. Minute kam dann der grosse Moment von Iven Cornacchini. Mit einem direkt verwandelten Freistoss erzielte er seinen persönlichen Hattrick und schoss Cham erneut in Führung. Doch auch dieses Mal vermochten die Zuger zu reagieren und kamen durch Teichmann nur drei Minuten später zum erneuten Ausgleich. Danach drückten wiederum die Zuger. Der Ball landete dann auch noch einmal im Chamer Tor. Wegen Abseits zählte der Treffer jedoch nicht. Somit blieb es beim gerechten 3:3.

Zug 94 und Thomas Jent gehen am Ende der Saison getrennte Wege

Thomas Jent, Trainer der 1. Mannschaft von Zug 94, und der Vorstand des Vereins führten in den letzten Wochen Gespräche über die weitere Zusammenarbeit. Gemeinsam sind sie dabei zum Schluss gekommen, diese nach Abschluss der laufenden Saison zu beenden. Die frühzeitige Kommunikation ermöglicht es, die Planung der nächsten Saison rechtzeitig anzugehen. Die Suche nach einem neuen Trainer für die Saison 2024/2025 startet ab sofort.

Zug 94 bedankt sich bei Thomas Jent für die geleistete Arbeit und sein enormes Engagement für den Verein und auch für seine Bereitschaft, das Team bis zum Saisonende weiter zu betreuen. Die Mannschaft hat weiterhin Platz 2 im Visier und will zum Saisonabschluss die letzte Runde im Cup gegen den FC Schöftland überstehen, um in die Hauptrunde des Schweizer Cups einziehen zu können.

Deutliche Niederlage gegen Brunnen

Nach den zuletzt erfolgreichen Spielen und insbesondere dem Sieg gegen Locarno am Mittwoch durften die Zuger Fans optimistisch auf das Heimspiel gegen Brunnen schauen. Doch sie wussten auch: Die Mannschaft hatte zuletzt bei Heimspielen Mühe und konnte selten überzeugen.

Das Spiel begann mit einem Paukenschlag: Schon in der dritten Minute konnte der Gast aus Brunnen erstmals einnetzen. Der Schock sass tief und die Zuger vermochten zu keinem Zeitpunkt richtig Druck zu entwickeln. Im Gegenteil, die Brunner blieben mit ihren schnellen Gegenstössen deutlich gefährlicher als die Zuger mit den behäbig vorgetragenen Angriffen. Und so kam es, wie es kommen musste: Brunnen erzielte in der 38. Minute das 0:2. Durchaus verdient. Immerhin kam Zug kurz vor der Pause noch zu einer guten Chance durch Christopher Teichmann. Dessen Ball ging aber am Tor vorbei.

Die Zuger kamen leicht verbessert aus der Pause und hatten in den ersten 10 Minuten drei Chancen, keine davon zwingend. Eine dieser Chancen hatte Simone Campisi, der beste Mann auf Zuger Seite. Er rackerte und grätschte und er konnte sich immer wieder im eins gegen eins durchsetzen. Als einziger Zuger.

Diese kurze Druckphase führte schliesslich zum ersten Zuger Tor. In der 61. Minute konnte Muhamed Seferi nach einem Freistoss den Anschlusstreffer erzielen. Der Jubel auf Zuger Seite war gross und bei den Zuschauern kam Hoffnung auf, dass das Heimteam das Spiel noch drehen könnte. Mit dem 1:3 nur zwei Minuten später wurde diese jedoch im Keime erstickt. Und fünf Minuten später erzielte Brunnen sogar das 1:4. Zug vermochte nicht mehr zu reagieren, erzielte durch Elvedin Causi zwar noch das 2:4, dabei blieb es aber. Auch weil zwei Treffer von Brunnen wegen Offsides aberkannt wurden. Ebenfalls nicht zählte ein Tor von Luigi Milicaj, dem ein Foul vorausgegangen war.

1. Mannschaft gewinnt im Tessin

Am Mittwoch vor Auffahrt musste unsere 1. Mannschaft ins Tessin reisen zum Spitzenspiel gegen den FC Locarno. Neben des zu erwartenden Staus am Gotthard (die Anreise dauerte sechs Stunden, das Spiel begann mit einer Stunde Verspätung) fuhren auch noch die Erinnerungen an ein sehr spezielles Spiel in Zug mit: Zu Beginn der Saison siegte Zug gegen Locarno mit 1:0, wobei die Locarnesi vier rote Karten abholten und nur noch zu siebt spielten. Sollte es diesmal im Tessin zur Revanche kommen?

Unsere Mannschaft begann gut und stand hinten stabil. Der Ball lief gut und Zug kam zur einen oder anderen Chance. Nach einer schönen Aktion von hinten heraus spielt Dein Barreiro seinen Gegner aus und erzielt ein schönes Tor mit einem Schuss ins linke hohe Eck. Danach neutralisierten die Teams sich weitestgehend bis zur 45. Minute. Nach einem Ballverlust von Zug spielte Locarno schnell auf den rechten Flügel, ein Pass zur Mitte, wo der Stürmer nur mehr einzuschieben brauchte.

In der zweiten Halbzeit ein ähnliches Bild. Unser Team startet wieder gut und hat mehr vom Spiel. Verdient fällt dann auch das 2:1 für Zug. Wiederum durch Dein Barreiro. Danach drückt Locarno vermehrt und hat die eine oder andere Chance. Doch ein Tor fällt nicht mehr. Zug siegte verdient dank einer guten Einstellung und kämpferischen Leistung.

Nun geht es am Samstag weiter Zuhause gegen den FC Brunnen: 16 Uhr auf der Herti Allmend.

SHL Medical wird neuer Sponsor von Zug 94

Das global tätige Medtech-Unternehmen SHL Medical wird neuer Sponsor von Zug 94. SHL Medical hat seit 2018 seinen Hauptsitz in Zug und plant ein kombiniertes Produktions- und Bürogebäude im neuen Tech Cluster Zug.

SHL Medical ist ein weltweit führender Anbieter von fortschrittlichen Medikamentenverabreichungssystemen wie Autoinjektoren, Pen-Injektoren sowie innovativen Spezialverabreichungssystemen für grossvolumige und hochviskose Formulierungen. Darüber hinaus bietet das Unternehmen Endmontage-, Etikettier- und Verpackungsdienstleistungen für führende Pharma- und Biotech-Unternehmen auf der ganzen Welt an. Das Unternehmen zählt weltweit über 5’000 Mitarbeitende mit Standorten in der Schweiz, Taiwan, Schweden und den USA.

«Der Standort Zug spielt im Rahmen unserer Expansionsstrategie eine bedeutende Rolle. Wir freuen uns daher sehr, unserer lokalen Verwurzelung durch unser Engagement bei Zug 94 Nachdruck zu verleihen und unsere Bekanntheit weiter zu steigern», so Ulrich Fässler, Chairman und CEO von SHL Medical.

Wir freuen uns sehr, dass SHL Medical Zug 94 in der nächsten Saison unterstützt und bedanken uns bei den Verantwortlichen des Unternehmens für ihr Vertrauen.

Zwei Siege für die 1. und 2. Mannschaften

Unsere 1. Mannschaft spielte am Freitag Abend in Sursee gegen den Tabellennachbarn und siegt mit 2:0. In einem insgesamt ausgeglichenen Spiel waren die Zuger das effizientere Team. Obwohl auch Sursee in der ersten Halbzeit Chancen besass lag unsere Mannschaft zur Pause bereits mit 2:0 vorne. Simone Campisi erzielte das 1:0 nach einem Eckball und kurz vor der Pause erhöhte Bojan Malbasic nach einer schönen Passkombination über Simone Campisi und Elvedin Causi das Skore. In der zweiten Halbzeit flachte das Spiel ab und die Zuger hatten kaum mehr Torchancen. Sursee hingegen erspielte sich die eine oder andere Möglichkeit, vermochte diese aber nicht zu nutzen. Somit blieb es beim Sieg der Gäste, die Sursee damit in der Tabelle wieder überholten.

Die 2. Mannschaft gewann auswärts gegen den Engelberger SC mit 3:2 und konnte somit Anschluss an das zweitplatzierte Stans halten (3 Punkte Rückstand). Zur Pause lagen die Zuger mit 3:0 vorne, musste das Heimteam danach aber noch herankommen lassen.