Brack.ch Youth League: Erfolgreiche Zuger Teams

Gestern Abend ging die Frühlingsrunde der Brack.ch Youth League zu Ende. Unsere CA-Junioren schlossen die Saison auf dem tollen 2. Rang ab, die BA und das AA jeweils auf den ebenfalls sehr guten 4. Plätzen. Und das Highlight steht noch aus: Unsere AA-Junioren spielen am 16. Juni das Cupfinale gegen den FC Rothenburg.

Herzliche Gratulation an alle Spieler und an die Trainer!

1. Liga: Eine Niederlage zum Schluss

Unsere 1. Mannschaft spielte am Samstag, 28. Mai 2022, gegen den viertplatzierten FC Köniz. Das Team verabschiedete sich dabei mit einer 0:1 Niederlage von der 1. Liga. Ein erster Blick in die Zukunft mit dem Capitain Cleric Njau ist heute in der Zuger Zeitung erschienen. Diesen könnt ihr hier lesen.

Einige Zitate von Cleric hier:

«Das sinkende Schiff zu verlassen, ist immer das Einfachste. Für mich stand das ausser Diskussion»

«Wir haben in einigen Partien gegen Topteams ja bewiesen, zu was wir fähig gewesen wären. Das ist schon frustrierend.»

«Dass wir nicht 20 Spieler ersetzen müssen, ist enorm wichtig. Dann wird es natürlich auch eine Liga tiefer schwierig zu bestehen, wenn man sich komplett neu formieren muss. Dass das Team im Gros erhalten bleibt, ist sicher ein Vorteil.»

Junioren A: Einzug ins Cupfinale

Unsera Youth League A Mannschaft hat sich für das Innerschweizer Cupfinale qualifiziert, wie schon im vergangenen Jahr. Herzliche Gratulation ans ganze Team und den Staff! In einem hart umkämpften Spiel besiegten unsere Jungs den FC Ruswil mit 2:1. Das Finale findet am 16. Juni 2022 statt.

Ehrenmitglied Peter Steinegger ist gestorben: Herzliches Beileid den Angehörigen

Peter Steinegger, 23.09.1945 – 14.5.2022

Ehrenmitglied Peter Steinegger, eine Legende im Zuger Fussball, hat uns am 14. Mai 2022 nach kurzer, schwerer Krankheit für immer verlassen.

Peter, das Talent aus Flüelen, trat als junger Student dem vormaligen SC Zug bei. Mit ihm entwickelte sich die erste Mannschaft in der Folge zur Spitzenmannschaft der ersten Liga mit Ambitionen. Sie schaffte, auch dank Peter, dem hervorragenden Spielgestalter, einige Male die Qualifikation für den Aufstieg in die damalige Nationalliga B. Seither spielte Peter immer in den Teams Ex-SC Zug und Zug 94. Bis ins hohe Alter. Bis kurz vor seinem Tod.

Die Nachricht vom viel zu frühen Hinschied traf uns, wie das Versagen vor dem Tor,  wenn es keine zweite Chance gibt. Noch am 13. März 2022 feierte er zusammen mit dem Team Ü-60 im Klubrestaurant den Geburtstag der zwei Kollegen Edy Peter (89) und Gabriel Jenny (80).

Peter, der herzensgute Mensch und Freund ist nicht mehr. Er war ein grossartiger Fussballer. Sein Können hatte während den vielen Jahren, in denen er mit uns spielte immer grossen Anteil an unseren Erfolgen. Peter hat uns dadurch zu vielen Siegen und fröhlichen Stunden danach verholfen, Niederlagen aber auch sportlich mitgetragen. Wir hätten es ihm gegönnt, noch viele Jahre mit seinen Lieben, seinem Hund und seinen Interessen und natürlich mit uns geniessen zu können. Wir sind traurig aber dankbar, dass wir ihn hatten. Er bleibt uns unvergessen.

Für Zug 94 und das Team Ü-60

Gabriel Jenny

1. Liga: Sieg und fünf Tore

Nach dem Sieg vom vergangenen Wochenende gegen den SC Buochs sprach man davon, dass die Mannschaft einen Charaktertest bestanden hatte. Die Frage vor dem letzten Heimspiel gegen Bassecourt lautete ähnlich: Können die Zuger nachdoppeln und sich mit einem Sieg vom Heimpublikum verabschieden? Auch das wäre Zeugnis für die positive Einstellung des Teams. Das Fazit vorweggenommen: Test mit Bravour bestanden. Die Zuschauer waren sich am Ende einig, dass Zug eines der besten Saisonspiele abgeliefert hatte.

Zug 94 nahm das Spieldiktat von Anfang an in die Hand und kontrollierte das Geschehen mit der richtigen Dosis Aggressivität und mit einem gepflegten Passspiel. Nach 15 Minuten kam Pizzi zur ersten Grosschance, doch er schoss ein wenig zu spät. Eine Minute später kam dann doch der verdiente Führungstreffer. Pizzi flankte von rechts, Würmli nahm schön direkt ab und traf zum 1:0. In diesem Stil ging es weiter, Zug kam zu Chancen und dominierte den Gegner nach Belieben. Gegen Ende der ersten nahm die Heimmannschaft dann ein wenig Tempo aus dem Spiel und prompt kam Bassecourt zur ersten Chance überhaupt mit einem Weitschuss.

Die zweite Halbzeit begann wieder mit der Zuger Dominanz. Und nun gingen die Bälle endlich auch rein. In der 58., 63., 71. und 73. Minute erhöhte Zug auf 5:0. Fast jeder Angriff wurde konsequent zu Ende gespielt und die Chancen effizient verwertet. Was dann kam, war nicht mehr als ein Wehmutstropfen: Bassecourt erzielt noch drei Tore, weil die Kompromisslosigkeit der Zuger im Mittelfeld nachliess. Am Ende stand es 5:3 für das Heimteam und man durfte sich getrost fragen: Warum hat das mit dem Toreschiessen nicht früher in der Meisterschaft schon so gut geklappt?

Thomas Jent verlässt Zug 94

Thomas Jent, unser Trainer der ersten Mannschaft, hat sich aus persönlichen Gründen dazu entschieden, den Verein zum Saisonende zu verlassen.

Bes Reci, Sportchef von Zug 94 bedauert den Entscheid: «Thomas hat in den letzten Monaten sehr gute Arbeit geleistet. Zwar konnten wir auch mit ihm den Abstieg nicht verhindern, aber wir hätten gerne mit ihm weitergearbeitet. Wir wünschen Thomas alles Gute für seine Zukunft und danken ihm für sein grosses Engagement für Zug 94.»

Die Suche nach einem neuen Trainer ist bereits am Laufen, ebenso wie die Kaderplanung für die nächste Saison in der 2. Liga Inter.

Erste Mannschaft zeigt Charakter

Am Samstag spielte unsere zweite Mannschaft gegen den SC Steinhausen. Beide Teams lagen punktegleich auf den Plätzen 3 und 4. Steinhausen gewann das Spiel mit 4:2, womit die Aufstiegschancen unserer zweiten Mannschaft stark gesunken sind.

Im Duell der beiden Absteiger aus der 1. Liga zwischen Zug 94 und dem SC Buochs ging es um einen Charaktertest für unsere Mannschaft. Diesen bestand sie mit einem deutlichen 4:1 Sieg. Das Team spielte offensiv und konnte für einmal die Chancen auch nutzen. William Pizzi und Petar Ugljesic schossen je zwei Tore. Nächsten Samstag kommt es zum letzten Heimspiel gegen den FC Bassecourt (16 Uhr).

@Bildquelle: Sportfotos Lüthi

«Wir stehen erst am Beginn der Teambildung»

Seit kurzem verfügen wir über ein Juniorinnen-Team auf Stufe FF15. Trainiert werden sie von Anja Rühl und Hanspeter Grütter. Wir haben mit den beiden über die ersten Erfahrungen mit dem neuen Team gesprochen.

Anja, Hanspeter, seit diesem Frühling spielt die FF15 an der Meisterschaft mit. Seid ihr überrascht, wie gut es läuft?

Ja. Sehr. Der Start in dieser positiven Art und Weise war eher unerwartet.

Habt ihr eine Erklärung für den guten Start mit je einem Sieg und einer Niederlage?

Nicht wirklich. Eigentlich stehen wir erst am Beginn der Teambildung. Wir haben natürlich gut trainiert und die Spielerinnen sind sehr motiviert. Ein Faktor war aber auch der Zugang von drei Juniorinnen, die schon mal in Knabenteams mitgespielt hatten, und wieder Fussball spielen wollten.

Seit wann trainieren die Juniorinnen eigentlich zusammen und wie oft?

Begonnen haben wir mit einigen Mädchen Ende August letzten Jahres. Durch den Zulauf immer neuer Spielerinnen haben wir im November entschieden, mit den jüngeren Jahrgängen stufengerecht eine E-Juniorinnen-Mannschaft zu bilden. Wir hatten dann aber zu wenig FF15-Juniorinnen. Durch den zurzeit herrschenden Boom, dass die Mädchen vermehrt Fussball spielen möchten, hat sich dann ab Ende Februar doch ein neues Team gebildet. Wir trainieren jeweils zweimal in der Woche.

Welche Erfahrung bringen die Spielerinnen schon mit? Haben sie schon in anderen Teams gespielt?

Mit Ausnahme der bereits erwähnten drei Mädchen sind alles Anfängerinnen. Es fehlten also jegliche Vorkenntnisse. Umso schöner ist es zu sehen, wie sie alle rasch Fortschritte machen.

Was macht dir am meisten Freude mit diesem Team? 

In der Vorrunde mussten wir bei den D-Junioren antreten. Die Resultate fielen jeweils im höheren zweistelligen Bereich zu unseren Ungunsten aus. Es sind trotzdem alle Mädchen noch dabei und zeigen Freude am Fussballspielen.

Was sollen sie in den nächsten Wochen vorallem lernen?

Im Fokus steht klar die Technik. Zudem geht es darum, mit gezielten Übungen die Qualität der Zuspiele zu verbessern.

Was ist euch wichtig bei einem Team? 

Das oberste Ziel ist, dass wir alle Spass am Fussball haben. Ein wichtiger Teil davon ist auch ein Gefühl für die Gemeinschaft in der Mannschaft zu erlernen, also was es heisst, ein Team zu sein.

Eine Niederlage als Abbild der Saison

Thomas Jent versuchte noch einmal alles. Er stellt auf ein 3-5-2 um, um einen besseren Zugriff auf das Spiel zu erhalten. Denn es galt, zu gewinnen. Und dafür muss man offensiv auftreten und Tore schiessen. Doch das Spiel gegen Langenthal verkam zum Abbild der ganzen Saison. Bei Zug waren gute Ansätze zu sehen, die Mannschaft dominierte das Spiel in der ersten Halbzeit sogar und spielte sich Chancen heraus. Doch diese wurden leider wie schon allzu oft kläglich vergeben.

In der 9. Minute kam Zug zur ersten Grosschance: Eine Flanke von links kam zur Mitte, wo Pizzi alleine nicht am gegnerischen Goalie vorbeikam. Weitere schöne Angriffe folgten, doch die Abschlüsse waren zu schwach. Und dann kam es, wie es kommen musste: Langenthal lanciert den ersten richtigen Angriff mit einem schönen Konter und schiesst das Führungstor für die Gäste. Zug war anschliessend kurz verunsichert, versuchte dann aber wieder gepflegt nach vorne zu spielen. Doch für ganz gefährliche Situationen reichte es nicht mehr bis zum Pausenpfiff.

Zug war auch zu Beginn der zweiten Halbzeit der Wille anzumerken, hier noch etwas reissen zu wollen. Doch die erste Chance gehörte Langenthal mit einem Weitschuss, der knapp daneben ging. Praktisch im Gegenzug reklamierte Zug einen Penalty, der aber vom Schiedsrichter nicht gegeben wurde. Und danach kam der Todesstoss: Langenthal konterte wieder sauber und erzielte mit der dritten Chance das zweite Tor.

Noch gab Zug nicht auf, musste jedoch hinten öffnen, was Langenthal diverse Konter ermöglichte. Meist endeten diese jedoch im Offside. Zug auf der anderen Seite konnte sich weitere gute Chancen herausspielen, zweimal war man wieder alleine vor dem gegnerischen Goalie, kam jedoch nicht an ihm vorbei. Zug drückte weiter und kam noch zu einigen Weitschüssen. Das alles war aber zu wenig und ab der 80. Minute spürte man langsam Resignation. Langenthal nutzte in der 84. Minute die gewährten Freiheiten und erzielte noch ein drittes Tor zum Endstand von 0:3.

Mit dem sonntäglichen Sieg von Münsingen ist der Rückstand von Zug auf den rettenden 12. Platz auf 10 Punkte angewachsen. Das ist gleichbedeutend mit dem definitiven Abstieg in die 2. Liga Inter.

.

Cup: Junioren A ziehen ins Halbfinale ein

Nach einen echten Cupfight haben es unsere Junioren A geschafft. Sie schlugen Cham im Viertelfinale mit 4:3 und stehen damit im Halbfinale. Gratulation ans Team und den Staff.

Das Spiel war hart umkämpft und wog hin und her. Zug ging in der ersten Halbzeit mit 2:0 in Führung, Cham konnte jedoch vor der Pause auf 2:1 verkürzen. In der zweiten Halbzeit dreht Cham das Resultat auf 2:3 und Zug musste danach sogar nur mehr mit zehn Mann weiterspielen. Doch das Team kämpfte wie Löwen und schaffte in Unterzahl zuerst den Ausgleich zum 3:3 und kurz vor Schluss gelang sogar noch das Siegtor zum 4:3. Damit steht das Team im Halbfinale!