Cup: Junioren A ziehen ins Halbfinale ein

Nach einen echten Cupfight haben es unsere Junioren A geschafft. Sie schlugen Cham im Viertelfinale mit 4:3 und stehen damit im Halbfinale. Gratulation ans Team und den Staff.

Das Spiel war hart umkämpft und wog hin und her. Zug ging in der ersten Halbzeit mit 2:0 in Führung, Cham konnte jedoch vor der Pause auf 2:1 verkürzen. In der zweiten Halbzeit dreht Cham das Resultat auf 2:3 und Zug musste danach sogar nur mehr mit zehn Mann weiterspielen. Doch das Team kämpfte wie Löwen und schaffte in Unterzahl zuerst den Ausgleich zum 3:3 und kurz vor Schluss gelang sogar noch das Siegtor zum 4:3. Damit steht das Team im Halbfinale!

1. Liga: Diese Niederlage tut weh

Unsere 1. Mannschaft reiste mit einem Vollerfolg vom letzten Wochenende nach Schötz zum wichtigen Auswärtsspiel im Kampf um den Ligaerhalt. Das Team kam denn auch gut ins Spiel, gewann viele Zweikämpfe und liess kaum Chancen des Gegners zu. Insgesamt war Zug die leicht bessere Mannschaft, konnte sich jedoch auch keine richtig gefährlichen Torchancen herausspielen. Man dachte schon, dass es mit einem torlosen Unentschieden in die Pause gehen würde. Doch dann passierte es doch noch: Ein Ball von hinten heraus geriet zu kurz, das Schötzer Mittelfeld fing ihn ab, passte auf die Seite und die Flanke kam gut zur Mitte, wo ihr Topskorer eiskalt einnetzte. Ein denkbar schlechter Moment für ein Gegentor.

Nach der Pause verlief das Spiel ähnlich weiter. Es gab weiterhin wenig zwingende Angriffe beider Teams. Und wieder war es ein unnötiger Ballverlust im Mittelfeld, der es Schötz erlaubte zu kontern. So hiess es in der 60. Minute 2:0 für das Heimteam.

Der Wille der Zuger, eine Reaktion zu zeigen, war weiterhin zu spüren. Doch das Zusammenspiel funktionierte an diesem Tag einfach nicht und es kam zu keinen richtig gefährlichen Torchancen mehr seitens Zug. Schötz gewann dieses immens wichtige Spiel gegen Zug 94 mit 2:0 und konnte in der Tabelle drei weitere Punkte zwischen die beiden Teams legen.

Neuer Rekord: 140 Kinder beim Fussballcamp von Zug 94

In der ersten Ferienwoche fand das traditionelle Fussballcamp von Zug 94 auf der Hertiallmend statt. 140 fussballbegeisterte Kinder nahmen teil und kickten bei schönstem Frühlingswetter um Pokale und Ruhm und Ehre.

Verschwitzt und müde, aber glücklich. Und mit vielen Erlebnissen und Eindrücken im Rucksack beziehungsweise in der Fussballtasche gingen die 140 Mädchen und Buben am Ende des einwöchigen Fussballcamps von Zug 94 nach Hause.

Es ging auch um den Zuger Weltmeistertitel

Für die zwischen sieben und vierzehn Jahre alten Kinder, aber auch für die 12 Trainerinnen und Trainer von Zug 94, war es wieder eine tolle Woche. Diesmal mit viel Wetterglück. Gemeinsam trainierten sie täglich mehrere Stunden konzentriert und spielten jeweils nachmittags um die Champions League Trophy oder den Zuger Weltmeistertitel. Zudem wurde in verschiedenen kleinen Turnierformaten und Wettbewerben wie Torwand- oder Penaltyschiessen und beim Geschicklichkeitsparcours um Ehre und Pokale gekämpft. Doch insgesamt standen Spass und Teamspirit im Vordergrund.

Die vielen leuchtenden Augen und strahlenden Kindergesichter bei den Siegerehrungen jeweils am Abend vor dem Nachhausegehen ist der Ansporn für all die Helferinnen und Helfer und die Organisatoren. Patricia Aschwanden freut sich immer wieder: «Wir möchten möglichst vielen Kindern ein tolles Ferienerlebnis bieten.  Das ist uns auch diesmal gelungen.» 

Die nächste Ausgabe des Fussball-Camps findet in den Herbstferien vom 10. bis 14. Oktober 2022 statt.

1. Liga: Gegen Solothurn zum langersehnten Sieg

Zug 94 stand unter Druck. Will man den Abstieg noch vermeiden, musste endlich ein Sieg her. Und das gelang am Samstag gegen den FC Solothurn. Zur ersten Chance kamen jedoch die Gäste. Bereits in der 3. Minute konnten sie einen schnellen Konter fahren und kamen beinahe zum Führungstreffer. Doch die Zuger liessen sich davon nicht beeindrucken und hielten dagegen. In der 7. Minute dribbelte sich Fuat Sulmani im Mittelfeld durch die Gegner und zog aus rund 20 Metern mit links ab: Der Ball landete wunderschön im linken Lattenkreuz, unhaltbar für den gegnerischen Torhüter.

In der Folge versuchte Zug ein gepflegtes Spiel aufzuziehen und setzte den Gegner jeweils früh unter Druck. Doch weil es im Mittelfeld immer wieder Löcher gab, konnte Solothurn gefährlich kontern. So kamen die Gäste in der 14. Minute zu einer Riesenchance, die der Zuger Goalie Lukas Winzap mit einem schnellen Reflex zunichte machte. Nach dem gleichen Muster ging es weiter: Zug versuchte zu kombinieren, doch der letzte Pass kam häufig nicht an. In der 38. Minute unterlief den Zugern im Mittelfeld ein schwerwiegender Fehlpass in der Vorwärtsbewegung. Solothurn schaltete schnell um, lief mit zwei gegen eins auf das Zuger Tor und nutzte die Möglichkeit schliesslich zum nicht unverdienten 1:1 Mit diesem Resultat ging es in die Pause.

Thomas Jent wechselte zur Pause, Jeff Le Bigosan und Petar Ugljesic ein, um die Offensive zu verstärken. Und die beiden brachten sofort mehr Schwung ins Zuger Spiel. Nach 60 Minuten betrat auch noch Willy Pizzi das Spielfeld. Mehr Offensivkraft ging nicht mehr. Man spürt nun förmlich den Willen der Mannschaft, dieses Spiel zu gewinnen. Zug machte das Spiel, Solothurn zog sich weit zurück und verliess sich fast ausschliesslich auf Konter. Daraus ergab sich in der 63. Minute eine grosse Chance für die Gäste. Lukas Winzap rettete wieder, doch es wäre Offside gewesen. Auf Zuger Seite haperte es weiterhin beim letzten Pass oder die Abschlüsse waren zu harmlos. So auch ein Schuss in der 67. Minute, der genau auf den Gästegoalie ging. Beim nächsten gefährlichen Zuger Angriff ertönte dann ein Penaltypfiff wegen Handspiels. Petar Ugljesic verwertete souverän und Zug führte eine Viertelstunde vor Schluss verdient mit 2:1. Und drei Minuten später kam es sogar noch besser für das Heimteam: Wieder Penalty, wieder Handspiel und wieder trifft Ugljesic eiskalt.

In der Folge versuchte Solothurn zwar noch einmal alles, kam aber bis auf eine Chance in der Nachspielzeit zu keinen besonders gefährlichen Aktionen. Zug kontrollierte das Spiel und konnte noch den einen oder anderen schnellen Gegenangriff starten. Doch richtig gefährlich wurde es nicht mehr. Das spielte am Ende keine Rolle mehr: Zug holte sich den wichtigen Dreier dank einer kämpferischen Teamleistung und siegte mit 3:1.

Den Bericht der Zuger Zeitung findet ihr hier.

Die U18 Fussballnati spielt zweimal in Zug

Am 26. April 2022 (18.30 Uhr) und am 28. April 2022 (15.00 Uhr) spielt die Schweizer U18-Nationalmannschaft zweimal gegen das Nationalteam Georgiens.

Bruno Berner, der U19-Nationalcoach, blickt auf die beiden Spiele und erklärt im Gespräch, was er vom Team erwartet und wie er Georgien einschätzt.

Wir freuen uns auf möglichst viele Fans, die unsere Nachwuchstalente unterstützen. Das Stadion Herti Allmend in Zug ist jeweils eine Stunde vor Spielbeginn für das Publikum geöffnet. Der Eintritt ist kostenlos.

1. Liga: Ein Unentschieden wie eine Niederlage

Bei Nachtragsspiel unserer 1. Mannschaft gegen die SR Delémont ging Zug 94 schon in der 16. Minute durch ein schön herausgespieltes Tor von Petar Ugljevic in Führung. In der Folge erspielte sich der Gegner zwar immer wieder Chancen, doch Zug konnte die Führung halten. Dies dank einer kämpferisch einwandfreien Leistung, einer guten Aggressivität und einen starken Kollektiv. Und wo Delémont für einmal durch kam, stand dort ein Lukas Winzap im Tor der Zuger, der alles abwehrte, was auf ihn zukam. Zu Beginn der zweiten Halbzeit hielt er schliesslich auch einen Penalty von Delémont. In der 88. Minute konnte das Heimteam einen Freistoss treten, der zum Ausgleich führte. Die nachfolgenden Konter der Zuger waren zwar ansatzweise gefährlich, brachten aber kein Tor mehr ein. Somit blieb es beim Unentschieden, das für Zug sehr unglücklich war.

Insgesamt überzeugte die Mannschaft und zeigte, dass sie lebt und mit der richtigen Einstellung auf den Platz geht. Sie ist seit vier Spielen ungeschlagen und musste nur ein Gegentor entgegennehmen. Wenn in den nächsten Spielen auch noch das notwendige Quäntchen Glück dazukommt, wird es auch zu einem Sieg reichen.

Zug 94 spielt gegen Münsingen nur Unentschieden

Trotz einer kämpferisch guten Leistung reicht es Zug 94 gegen den Tabellennachbarn wieder nur zu einem torlosen Unentschieden. Das Toreschiessen will einfach nicht gelingen. Diesmal nicht einmal vom Penaltypunkt. Doch eines nach dem anderen.

Münsingen hatte den leicht besseren Start und kam gleich in der zweiten Minute zu einem Distanzschuss. Doch Zug vermochte gleich zu reagieren: Jeff Le Bigosan kam am rechten Flügel an den Ball und konnte scharf in die Mitte flanken, wo die Münsinger Verteidiger jedoch zur Stelle waren. Und nur vier Minuten später kam das Gästeteam wieder zu einer Chance, doch der gut getretene Freistoss wurde vom Zuger Goalie Lukas Winzap mirakulös abgewehrt. Das war es dann vom anfänglichen Feuerwerk. Das Spiel flachte zunehmend ab, es gab kaum zusammenhängende Spielzüge und die Zuger Konterangriffe waren zu unpräzis.

In der 23. Minute spielten die Zuger sich dann aber schön durch die Mitte durch und Petar Ugljesic stand plötzlich alleine vor dem gegnerischen Torhüter. Sein Abschluss ging aber über das Tor. Zudem pfiff der Schiedsrichter auf Offside. Die Zuger versuchten es anschliessend meistens mit weiten Bällen aus der Verteidigung heraus auf die Sturmspitzen. Doch diese waren immer ein leichtes Spiel für die Münsinger Defensive. In den letzten fünf Minuten der ersten Halbzeit war dann noch einmal etwas los: Je ein Angriff mit einem Distanzschuss, dann für einmal ein gelungener Konter der Zuger, wobei der gegnerische Goalie im letzten Moment retten konnte, und schliesslich ein Pfostenschuss der Münsinger.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit war seitens Zug zwar der Wille zu spüren, ein gepflegteres Spiel aufzubauen, doch zu Chancen kam in den ersten fünfzehn Minuten weder Zug noch Münsingen. Nach 59 Minuten hatte Zug dann die beste Chance der zweiten Halbzeit mit einem Kopfball, der knapp über das Gehäuse der Münsinger flog. Und dann kam die 64. Minute: Petar Ugljesic fiel im gegnerischen Strafraum und der Schiedsrichter zeigte auf den Penaltypunkt. Leider scheiterte Willi Pizzi mit seinem schwach getretenen Schuss und Zug vergab DIE grosse Chance, hier den wichtigen Dreier einzufahren.

Thomas Jent reagierte noch einmal und brachte drei neue Spieler auf einmal, was dem Zuger Spiel sichtlich gut tat. Die Zuschauer merkten, dass vielleicht noch einmal etwas gehen würde und unterstützten ihr Team, das zum Schlussspurt ansetzte. Doch Münsingen, das sich schon früh mit dem Unentschieden zufrieden zu geben schien, hielt in der Defensive dagegen. Das Heimteam kam zwar noch einmal zu Eckbällen, die aber allesamt keine Gefahr darstellten. So blieb es beim 0:0, das für Zug wie eine Niederlage wirkte. Wieder kein Tor geschossen, wieder keine Punkte gegen einen direkten Gegner im Abstiegskampf aufgeholt. Schade.

Thomas Jent, Trainer von Zug 94, kommentiert das Spiel so: «Leider haben wir uns wieder nicht belohnt für den Aufwand, den wir betrieben haben. Münsingen war der erwartete, defensiv gut organisierte Gegner. Wir wussten, dass wir nicht viele Chancen bekommen werden, aber leider konnten wir keine dieser wenigen Chancen verwerten. Den Jungs kann ich keinen Vorwurf machen, ganz im Gegenteil. Sie arbeiten die ganze Woche hart und versuchen alles, um den Kopf frei zu bekommen. Chapeau für diese positive und erfolgsorientierte Einstellung in dieser doch recht schwierigen Phase. Wir werden weiter hart arbeiten und an uns glauben. Irgendwann müssen wir dafür einfach belohnt werden.»

«Wir haben eine Mannschaft voller grossartiger Persönlichkeiten»

Telmo Ferreira uns sein CA-Team haben sich im Herbst für die Youth League qualifiziert. Gemeinsam mit ihm schauen wir nun nach vorne auf die Frühlingsrunde. Im Interview erklärt er, was er vom Team erwartet und was ihn am Team und den Spielern besonders freut.

Telmo, ihr hattet eine tolle Vorrunde mit dem Aufstieg in die Youth League C und nun lange Monate ohne Spiele. Wie ist die Vorbereitung gelaufen?

Mit unserer Vorbereitung sind wir insgesamt zufrieden. Es gab natürlich Höhen und Tiefen aber im Allgemeinen haben wir fokussiert an uns gearbeitet. Das Schwierigste war jedoch, dass wir sehr viele krankheitsbedingte Ausfälle und Ferienabwesenheiten hatten.

Wo hast du in der Vorbereitung den Schwerpunkt gelegt?

Wir haben an vielen Dingen gearbeitet. Im physischen Bereich möchten wir stärker werden. Mit dem Ball sollten die Spieler versuchen, vermehrt situativ zu denken und die bestmöglichen Entscheidungen zu treffen. Auch technisch haben wir noch Potenzial und beim Spiel ohne Ball wollen wir aggressiver sein und gemeinsam ein hohes Pressing umsetzen. Auch das Umschaltmoment müssen wir noch schneller ausnützen können.

Was hat dir besonders gefallen?

Während der Mehrheit der Testspiele konnten wir das im Training Geübte umsetzen. Mich hat es sehr gefreut,  dass einige unserer Junioren während der Vorbereitung mit dem Team BA mittrainieren konnten. 

Was wünschst du dir von der Mannschaft für die kommenden Spiele?

Ich wünsche mir, dass die Mannschft fokussiert ist, Freude hat und bereit ist, Gas zu geben. Wir haben eine Mannschaft voller grossartigen Persönlichkeiten und es ist schön zu sehen, wie gut sich alle verstehen. 

Welche Ziele hast du für die Frühlingsrunde?

Das Wichtigste ist die Entwicklung der Jungs. Das Ziel ist, dass möglichst viele Spieler im Sommer bereit sind, den nächsten Schritt zu machen. Wenn die Spieler besser werden und sich entwickeln, können wir unsere kollektiven Ziele auf eine natürliche Art und Weise erreichen.  

Ihr seit am Wochenende in die Meisterschaft der Youth League C gestartet. Leider habt ihr knapp verloren. Wie hast du das Spiel gesehen?

Wir sind unglücklich in die Meisterschaft gestartet. Wir haben uns viel vorgenommen aber auf dem Platz hat nicht alles so geklappt, wie wir uns das gewünscht haben. Sehr gute erste 10 Minuten und ab dann hatten wir Mühe unsere Stärken zu zeigen. Man hat gemerkt, dass wir nicht frisch und fit genug waren.  Wir haben aus diesem Spiel viel gelernt und ich sehe, dass es den Spielern einen Kick gegeben hat. 

1. Liga: Unentschieden gegen den FCL-Nachwuchs

Die Zuschauer waren sich nach dem Spiel einig: Zug 94 hat sehr gut gespielt, man hat den Willen zum Sieg gespürt und war mit der Leistung der Mannschaft zufrieden. Doch gleichzeitig überwog die Enttäuschung über das Unentschieden beziehungsweise die zwei verlorenen Punkte. Das Gleiche ist wohl auch in den Spielern vorgegangen: Nach Spielschluss lagen sie teils erschöpft und enttäuscht auf dem Rasen. Wissend, dass sie ein gutes Spiel gezeigt hatten und dafür nicht belohnt wurden.

Zug 94 war über das ganze Spiel gesehen die deutlich bessere Mannschaft und spielte überlegen. Von Anfang an drückte die Mannschaft Luzern in deren Platzhälfte und überzeugte mit schönen Kombinationen. So kam Zug rasch zu zwei Eckbällen und in der achten Minute zur ersten Grosschance. Doch Willy Pizzi scheiterte am sehr guten Luzerner Keeper. Der nächste Eckball wurde vom FCL ebenfalls abgewehrt und der Nachschuss von Leoandro Würmli verfehlte das Ziel knapp. Nach rund zehn Minuten kam auch der FCL im Spiel an schaffte es, besser entgegenzuhalten. Doch die guten Chancen hatte weiterhin Zug. In der 17. Minute tauchte Petar Ugljesic alleine vor dem Goalie der Luzerner auf. Aber auch er scheiterte. Im Gegenzeug dann erstmals ein Schreckmoment für die Zuger. Doch Lukas Winzap im Tor, der insgesamt viel Ruhe ausstrahlte, hatte aufgepasst und konnte den zu kurz geratenen Rückpass abfangen. Obwohl der FCL nun den einen oder anderen Konter fahren konnte, waren die Angriffe jeweils kaum bis zum Ende durchdacht und stellen wenig Gefahr dar. Zug kam vor der Pause noch zu zwei weiteren Chancen. Ein Kopfball landete an der Latte, ein Schuss aus der Mitte verfehlte das Tor knapp. Dann war Pause und man konnte nur hoffen, dass Zug den verpassten Grosschancen am Ende nicht nachtrauern würde.

Die Zuger kamen wie in der ersten Halbzeit mit viel Schwung aus der Kabine und setzte die Luzerner gleich wieder unter Druck. Sie kamen so auch zu mehreren Eckbällen und Halbchancen. Doch nun fehlte oft der letzte Pass und das Spiel flachte insgesamt leicht ab. Wie aus dem Nichts kam der FCL in der 71. Minute seinerseits zu einzigen echten Chance als ein Spieler alleine auf den Zuger Goalie losziehen konnte. Doch Cleric Njau konnte im letzten Moment retten und den Ball wegspitzeln. Nun setzte Zug noch einmal zur Schlussoffensive an, die zahlreichen Fans (fast 500!) zogen mit und feuerten das Team noch einmal an. Doch mehr als zwei Ecken schauten leider nicht mehr heraus. Es blieb beim 0:0 Unentschieden, das dem Nachwuchs des FCL sicher schmeichelte. Und für Zug waren es wohl zwei verlorene Punkte, die im Abstiegskampf so wichtig gewesen wären. Dennoch kann das Team auf dieser Leistung aufbauen und mit Selbstvertrauen ins nächste Spiel gehen.

Die Zuschauer waren sich nach dem Spiel einig: Zug 94 hat sehr gut gespielt, man hat den Willen zum Sieg gespürt und war mit der Leistung der Mannschaft zufrieden. Doch gleichzeitig überwog die Enttäuschung über das Unentschieden beziehungsweise die zwei verlorenen Punkte. Das Gleiche ist wohl auch in den Spielern vorgegangen: Nach Spielschluss lagen sie teils erschöpft und enttäuscht auf dem Rasen. Wissend, dass sie ein gutes Spiel gezeigt hatten und dafür nicht belohnt wurden.

Zug 94 war über das ganze Spiel gesehen die deutlich bessere Mannschaft und spielte überlegen. Von Anfang an drückte die Mannschaft Luzern in deren Platzhälfte und überzeugte mit schönen Kombinationen. So kam Zug rasch zu zwei Eckbällen und in der achten Minute zur ersten Grosschance. Doch Willy Pizzi scheiterte am sehr guten Luzerner Keeper. Der nächste Eckball wurde vom FCL ebenfalls abgewehrt und der Nachschuss von Leoandro Würmli verfehlte das Ziel knapp. Nach rund zehn Minuten kam auch der FCL im Spiel an schaffte es, besser entgegenzuhalten. Doch die guten Chancen hatte weiterhin Zug. In der 17. Minute tauchte Petar Ugljesic alleine vor dem Goalie der Luzerner auf. Aber auch er scheiterte. Im Gegenzeug dann erstmals ein Schreckmoment für die Zuger. Doch Lukas Winzap im Tor, der insgesamt viel Ruhe ausstrahlte, hatte aufgepasst und konnte den zu kurz geratenen Rückpass abfangen. Obwohl der FCL nun den einen oder anderen Konter fahren konnte, waren die Angriffe jeweils kaum bis zum Ende durchdacht und stellen wenig Gefahr dar. Zug kam vor der Pause noch zu zwei weiteren Chancen. Ein Kopfball landete an der Latte, ein Schuss aus der Mitte verfehlte das Tor knapp. Dann war Pause und man konnte nur hoffen, dass Zug den verpassten Grosschancen am Ende nicht nachtrauern würde.

Die Zuger kamen wie in der ersten Halbzeit mit viel Schwung aus der Kabine und setzte die Luzerner gleich wieder unter Druck. Sie kamen so auch zu mehreren Eckbällen und Halbchancen. Doch nun fehlte oft der letzte Pass und das Spiel flachte insgesamt leicht ab. Wie aus dem Nichts kam der FCL in der 71. Minute seinerseits zu einzigen echten Chance als ein Spieler alleine auf den Zuger Goalie losziehen konnte. Doch Cleric Njau konnte im letzten Moment retten und den Ball wegspitzeln. Nun setzte Zug noch einmal zur Schlussoffensive an, die zahlreichen Fans (fast 500!) zogen mit und feuerten das Team noch einmal an. Doch mehr als zwei Ecken schauten leider nicht mehr heraus. Es blieb beim 0:0 Unentschieden, das dem Nachwuchs des FCL sicher schmeichelte. Und für Zug waren es wohl zwei verlorene Punkte, die im Abstiegskampf so wichtig gewesen wären. Dennoch kann das Team auf dieser Leistung aufbauen und mit Selbstvertrauen ins nächste Spiel gehen.

Thomas Jent, der Trainer der 1. Mannschaft, kommentierte das Spiel so: «Ein sehr beherzter und erfrischender Auftritt unserer Mannschaft. Leider konnten wir den verdienten Lohn für diese tolle Leistung nicht einfahren. Wir müssen weiter hart arbeiten und jeder muss bereit sein, noch mehr für den Erfolg zu tun. Es war ein tolles Fussballfest bei wunderschönem Frühlingswetter, vielen lautstarken Zuschauern und zwei aufopferungsvoll kämpfenden Mannschaften. Einzig der überhaupt nicht 1. Liga taugliche Rasen liess dann doch etwas Frust aufkommen.»

«Wir brauchen noch mehr Leader im Team»

Am Sonntag, 27. März 2022, starten unsere Junioren Aa in der Youth League gegen den FC Thalwil in die Frühlingssaison. Wir haben mit Antonio Bozzi, dem Trainer des Teams, über die Vorbereitung und die Perspektiven der Mannschaft gesprochen.

Antonio, ihr hattet eine sehr gute Vorrunde. Wie ist die Vorbereitung auf die Frühlingsrunde gelaufen?

Wir konnten leider erst relativ spät mit dem vollen Trainingsprogramm starten. Aber ich bin zufrieden und optimistisch für den baldigen Start. Wir spielten im Herbst phasenweise sehr guten Fussball, aber dann passen wir uns auch wieder den Gegnern an.

Was sind die Gründe dafür?

Technisch und spielerisch ist das Team sehr gut. Was noch fehlt, ist manchmal die mentale Stärke. Nicht alle Spieler sind mental genügend belastbar. Daran haben wir gefeilt und viel miteinander gesprochen. Wir brauchen auch mehr Leader.

Wie habt ihr das konkret angepackt in der Vorbereitung?

Wir haben diverse Spielformen eingebaut, bei denen es um die Winnermentalität geht. Längere Konzentrationsphasen, Fokussierungen auf bestimmte Aufgaben, viele, schnell wechselnde Situationen. So haben wir geübt, wie man sich rasch auf Neues einstellt und mit Druck umgeht.

Was hat dir besonders gefallen?

Es war cool zu sehen, wie das Team mitgezogen hat, wie die Spieler sich gegenseitig unterstützten. Super ist auch, dass unser Capitain Ryan XX wieder zurück ist. Er ist eine wichtige Figur auf dem Platz. Insgesamt haben wir uns gut weiterentwickelt, was in diesem Alter das Wichtigste ist.

Aus Fehlern lernen?

Ja, mit dem Willen, sich permanent zu verbessern.

Wie soll deine Mannschaft spielen?

Das Spielsystem ist für mich zweitrangig. Mir sind Spielprinzipien wichtiger. Das Spiel machen, hoch pressen, verlorene Bälle sofort zurückerobern. Wir trainieren viele solcher Spielsituationen. Pep Guardiola ist mein Vorbild, weil er für jeder Spielsituation immer eine Lösung hat. Und er schafft es, diese dem Team zu vermitteln. Das ist grosse Klasse.

Was können wir vom Team im Frühling erwarten?

Wenn alle gesund sind und wir es schaffen, Fortschritte bei der Kontrolle des Spiels zu machen, dann liegt viel drin und wir sind ganz vorne dabei. Aber das Team ist vergleichsweise jung, viele haben letztes Jahr noch bei den B-Junioren in der ersten Stärkeklasse gespielt. Im Moment sind zum Glück alle gesund. Das ist auch sehr wichtig.

Was wünschst du dir von der Mannschaft für die kommenden Spiele?

Das Wichtigste ist, dass alle mit Freude dabei sind. Persönlich geht es mir vorallem darum, dass ich eine Weiterentwicklung als Team und bei jedem einzelnen Spieler sehe. Resultatmässig möchte ich unter die ersten Vier kommen und wieder das Cupfinale erreichen. Das war letztes Jahr ein tolles Erlebnis für alle.