Zug 94 verliert den Test gegen Dietikon

Am Samstag, 28. Januar 2022 fand das zweite Testspiel während der Vorbereitung auf die Frühlingsrunde gegen den FC Dietikon (2. Liga Inter) statt. Unsere Mannschaft startete gut ins Spiel und ging in der 12. Spielminute durch Leonardo Würmli, nach Vorarbeit von Yasha Schärer, in Führung. In der 19. Spielminute war es Schärer, der von der Strafraumgrenze aus sehenswert das zweite Zuger Tor schoss.

Danach schalteten die Zuger unerklärlich zwei Gänge zurück und liessen dadurch den Gegner ins Spiel kommen. Dietikon liess sich nicht zwei Mal bitten und ergriff diese Chance. Der Anschlusstreffer fiel nach einer halben Stunde. Im zweiten Durchgang drehten die Platzherren das Resultat komplett und erzielten noch drei weitere Treffer. Zwei davon aus Eckball-Situationen.

Die Zuger waren bemüht und kamen auch zu zahlreichen, sehr schön herausgespielten Torchancen. Doch es fehlte die letzte Kosequenz im Abschluss und das Quäntchen Wettkampfglück. Fazit zum Testspiel von Zugs Trainer Thomas Jent: «Wir haben im heutigen Testspiel einige neue Dinge versucht umzusetzen. Dass dies nicht auf Anhieb gut funktionieren kann, war mir bewusst. Die guten Ansätze, auf welchen wir aufbauen können, waren aber vorhanden. Den Spielern war zudem verständlicherweise die Müdigkeit nach drei sehr intensiven Trainingswochen anzumerken. Wir haben noch fünf Wochen Zeit, um uns auf den Rückrundenstart vorzubereiten. Wir liegen voll im Plan.»

Gutes erstes Testspiel gegen den Nachwuchs des FCZ

Die 1. Mannschaft steckt mitten in der Vorbereitung zur Frühlingsrunde und absolvierte am Samstag, 22. Januar 2022, das erste Testspiel gegen den FCZ U 21. Das Team bot dem höherklassigen Gegner durchwegs Paroli und überzeugte mit einer gut organisierten Leistung. Zwar ging der FCZ in der ersten Halbzeit in Führung, Zug 94 konnte aber kurz nach der Pause ausgleichen und kam so zu einem verdienten Unentschieden.

Thomas Jent, Trainer von Zug 94, zeigte sich zufrieden: «Das war eine sehr gute Leistung für ein ersters Vorbereitungsspiel. Wir konnten Vieles umsetzen, was wir in den Trainings geübt und uns für das Spiel vorgenommen hatten. Die Jungs gehen super mit, das macht Spass. Dennoch bleibt uns auch noch viel Arbeit bis zum Start im März. Der Trainingseinsatz und die heutige Leistung stimmen mich aber zuversichtlich.»

Drei weitere Verstärkungen für die 1. Mannschaft

Im Hinblick auf die Frühlingsrunde stossen drei neue Spieler zur ersten Mannschaft von Zug 94. Die Gebrüder Almedin (Mittelfeld) und Anel Hodzic (Sturm) spielten bisher beim SC Zofingen und Yasha Schärer (Mittelfeld) kommt vom FC Zürich U21 zu Zug 94. Anel Hodzic und Yasha Schärer werden bereits beim ersten Trainingsspiel am 22. Januar 2022 gegen den FC Zürich U21 dabei sein, genauso wie der bereits vermeldete Neuzuzug Petar Ugljesic.

Erste Verstärkung für die Frühlingsrunde

Mit Petar Ugliesic wechselt ein Alt-Bekannter im Hinblick auf die Frühlingsrunde zurück zu Zug 94. Er spielte bereits in den Saisons 2014/2015 und 2016/2017 bei Zug in der 1. Liga. Zuletzt spielte der 29-jährige Mittelstürmer beim FC Spreitenbach, davor beim FC Thalwil und dem FC Tuggen. Ebenfalls absolvierte Petar rund 60 Spiele in der Promotion League. Mit ihm stösst somit ein Vollblutstürmer zu Zug 94, der im Frühling für mehr Durchschlagskraft in der Offensive sorgen soll.

Interview mit Thomas Jent: «Wir wollen den Fans im Frühling ein grosses Geschenk machen»

In den letzten drei Herbstrunden-Spielen war eine Trendwende sichtbar: Unsere erste Mannschaft spielte besser und konnte dies auch in Punkte ummünzen. Nun gilt es hart zu trainieren, um ab März wieder voll angreifen zu können und den Abstieg zu verhindern. Unser neuer Trainer Thomas Jent äussert sich im Gespräch dazu und erklärt, was er verändert hat und wer seine Vorbilder sind.

Thomas, du hast in Zug vor kurzem eine sehr schwierige Aufgabe angetreten. Was hat dich daran gereizt?

Zug 94 ist und bleibt ein Traditionsverein. Vielleicht bin ich in dieser Beziehung etwas sentimental, aber Vereine wie Zug 94 gehören mindestens in die 1. Liga. Und wenn ich hier mit meiner Erfahrung mithelfen kann, damit wir alle gemeinsam den Klassenerhalt schaffen, ist das für mich eine Ehre. Dazu kam, dass mich das Umfeld bereits beim ersten Gespräch komplett von sich und ihrem Weg überzeugen konnte.

Was hat dich am meisten überrascht, als du das erste Mal mit dem Team trainiert hast?

Dass die Mannschaft viel besser ist, als der Tabellenplatz erahnen liess. Auch die Stimmung innerhalb des Teams war top und entsprach in keinster Weise dem Vermuteten.

Die Tabelle lügt also?

Irgendwie schon. Denn die Qualität in der Mannschaft stimmt. Die Spieler sind hungrig und lernbereit. Sie versuchen, meine Vorgaben ohne wenn und aber umzusetzen. Was sich daraus entwickeln kann, war bereits in den letzten drei Spielen der Herbstrunde sichtbar.

Wo hat denn das Team seit deiner Ankunft die grössten Fortschritte gemacht?

Wichtig war vor allem, dass die Spieler den Glauben an sich selbst und die Mannschaft zurückbekamen. Ich habe deshalb versucht, ihnen einen gangbaren Weg aufzuzeigen. Dass dies sofort funktioniert hat und aufgegangen ist, hat den Spielern ihr Selbstvertrauen rasch wieder zurückgebracht.

Auffallend ist die defensive Stabilität.

Ja, wir haben in diesen drei Spielen den Fokus daraufgelegt. Das ist uns sehr gut gelungen. Wenn ich aber die spielerischen Qualitäten der Mannschaft im Training sehe, denke ich, dass wir auch in der Offensive noch viel Potenzial haben,

Auf was legst du in der Vorbereitung auf die Frühlingsrunde besonderen Wert?

Wir haben in der Rückrunde zwölf Endspiele zu spielen. Damit wir diese Strapazen durchhalten können, müssen wir topfit sein. Deshalb wird der Schwerpunkt auf dem Aufbau einer sehr guten Physis liegen. Dazu wollen wir uns aber natürlich auch taktisch verbessern. Die Spieler sollen meine Vorstellungen auf dem Feld umsetzen können.

Ihr beginnt am 11. Januar mit der Vorbereitung. Wie sieht diese aus?

Da wir nicht ins Trainingslager fliegen, haben wir uns dazu entschlossen, vom 14. bis 16. Januar mit dem gesamten Team in ein Berghaus zu fahren. Dort sollen die Grundsteine für die Rückrunde gelegt werden. Ab dem 29. Januar beginnt die Testspielphase und am 6. März startet die Rückrunde mit dem Auswärtsspiel gegen GC U21.

Was erwartest du von deinen Leadern im Team?

Sie müssen, wie alle anderen Spieler übrigens auch, mehr Verantwortung übernehmen, auf und neben dem Platz. Der Klassenerhalt lässt sich nur mit einem hohen Mass an Disziplin bewerkstelligen. Und dies funktioniert nur, wenn jeder Verantwortung übernimmt, für sich und für das Team.

Gibt es ein Lieblingssystem, mit dem du im Frühjahr spielen möchtest?

Nein. Das System ist zweitrangig. Ich spiele gerne einen offensiven, mutigen und attraktiven Fussball. Unser Spiel soll den Spielern und den Zuschauern Freude bereiten. Wie weit wir dies in der Rückrunde angesichts der Tabellensituation spielen können, werden uns die Vorbereitungsspiele zeigen.

Wenn du einen Wunschspieler (Star) engagieren könntest, wen würdest du dann holen und warum?

Kevin de Bruyne. Er ist aktuell für mich der kompletteste Spieler. Er verbindet die Kombination von „einfach“ und „genial“ auf eine absolut beeindruckende Weise.

Und wer ist dein Vorbild als Trainer?

Das wäre wohl eine Mischung aus Pep Guardiola (sein brillantes taktisches Verständnis), Jürgen Klopp (seine unglaubliche Energie), José Mourinho (seine einmalige Selbstwahrnehmung) und Christian Streich (seine erdige Bodenständigkeit und Ehrlichkeit).

Was freut dich nach einem Spiel am meisten, abgesehen von den drei Punkten?

Das können ganz unterschiedliche Dinge sein. Wenn ich z.B. gesehen habe, dass im Spiel unser Plan funktioniert hat. Oder wenn ich nach dem Spiel die glücklichen Gesichter der Spieler und Fans sehe. Aber auch ein kleines Baarer Bier nach gewonnen drei Punkten lässt meine Freude noch etwas grösser werden. Meistens kommt die richtige Freude aber dann erst auf der Heimfahrt, wenn ich den ganzen Tag in aller Ruhe noch einmal Revue passieren lassen kann.

Was wünschst du deinen Spielern und Zug 94 zu Weihnachten?

Zuerst einmal eine gute Gesundheit und viele schöne Stunden mit ihren Familien und Angehörigen. Als Trainer wünsche ich mir, dass die Spieler über diese Zeit diszipliniert bleiben, damit wir im Januar nicht ganz bei null beginnen müssen. Und für Zug 94 habe ich leider noch kein Geschenk. Dafür soll das Geschenk, das wir dem Verein und den Zuschauern machen wollen, Ende Saison umso grösser sein.

EIN VERDIENTER PUNKT GEGEN DEN LEADER

Unsere erste Mannschaft konnte den Aufwärtstrend der letzten zwei Spiele bestätigen und erkämpfte sich im letzten Spiel vor der Winterpause ein mehr als verdientes Unentschieden. Aufgrund der Chancen und Spielanteile wäre zwar mehr dringelegen, dennoch dürfen wir uns über einen versöhnlichen Abschluss der Herbstrunde freuen. Spielt die Mannschaft im Frühling so wie gegen den FC Wohlen, können wir bezüglich Ligaerhalt optimistisch sein.

Thomas Jent, unser Trainer, sagte nach dem Spiel: «Das war das beste Spiel, das ich bisher von Zug 94 gesehen habe. Die Mannschaft hat gezeigt, welches Potenzial sie hat und dass sie bereit ist, hart und diszipliniert zu arbeiten. So werden wir den Ligaerhalt im Frühling schaffen.»

Der ausführliche Spielbericht findet ihr in der Luzerner Zeitung.

1. Liga: Mit einem klaren Plan zum ersten Heimsieg

Acht Minuten liess der Schiedsrichter nachspielen. Acht lange Minuten. Dann war es geschafft: Zug 94 holte den ersten Heimsieg der Saison. Es war ein harter Kampf, den das Team aber gut angenommen hat, mit einem klaren Plan. Der Trainer dazu: «Wir wollten vorallem in der Mitte dicht machen und Köniz auf die Flügel zwingen. Das ist uns ganz gut gelungen.» Köniz hatte zwar deutlich mehr Spielanteile und auch Chancen, Zug war aber bei Kontern immer gefährlich. Nach einem Kopfballtor nach Eckball und einem Penalty stand es kurz nach der Pause 2:0 für Zug. Doch Köniz vermochte zu reagieren und verkürzte auf 2:1. Mit einem schönen Konter erhöhte Zug auf 3:1, musste aber noch das 3:2 hinnehmen. Der Schlusspfiff des Schiedsrichters war schliesslich eine einzige Erlösung. Für das Team, den Staff und die Zuschauer.

Es war ein Spiel der Emotionen. Mit zwei Penalties, zwei roten Karten und vielen Chancen auf beiden Seiten. Am Ende hatte Zug 94 das bessere Ende für sich. Den ausführlichen Matchbericht könnt ihr bei der Zuger Zeitung lesen.

Nächsten Samstag geht es weiter mit dem letzten Heimspiel vor der Winterpause. Der FC Wohlen ist um 16 Uhr in der Hertiallmend zu Gast.

Gute Leistung wurde schlecht belohnt

Unserem Team war zu Beginn die Nervosität anzumerken. Sie musste sich noch ans neue System unter dem neuen Trainer Thomas Jent gewöhnen, ging aber trotzdem früh nach einem Penalty von William Pizzi mit 1:0 in Führung. Diese hielt bis zur 37. Minute. Kurz nach der Pause musst Zug 94 das zweite Gegentor auf unglückliche Art und Weise entgegen nehmen. «Meine Mannschaft hat darauf hervorragend reagiert. Sie zeigte Charakter und spielte mutig nach vorne», sagt Thomas Jent. Das Spiel blieb in der Folge offen und unsere Mannschaft hatte mehrere gute Ausgleichsmöglichkeiten, die sie leider nicht verwerten konnte. Am Ende erzielte Bassecourt mittels Handspenalty das 3:1.

«Das Spiel war bis zum Schluss völlig offen und hätte auch zu unseren Gunsten kippen können», sagt Thomas Jent. «Das war insgesamt schon mal ein sehr guter Auftritt gegen einen starken Gegner. Das Team hat mir gezeigt, dass es Potenzial hat und sich mit harter Arbeit aus dieser schwierigen Situation wird befreien können.»

Nächsten Samstag spielt unsere 1. Mannschaft um 16 Uhr zu Hause gegen den FC Köniz.

Bild: © Georges Henz, FC Bassecourt

Thomas Jent ist der neue Trainer der ersten Mannschaft

Zug 94 konnte Thomas Jent als neuen Trainer der 1.-Liga-Mannschaft gewinnen. Jent wurde am Dienstag Abend dem Team vorgestellt und leitete bereits das erste Training.

Thomas Jent war zuletzt bis im Sommer 2021 Trainer beim Ligakonkurrenten FC Wohlen. Davor trainierte er das 1.-Liga-Team des FC Baden 1897, wo er zunächst auch Sportlicher Leiter war. Weitere Erfahrungen als Trainer sammelte er beim SC Kriens, Emmenbrücke, Bassersdorf, Grenchen und Zofingen. Thomas Jent verfügt über die UEFA A-Lizenz.

Thomas Jent sagt zu seinem neuen Engagement bei Zug 94: «Ich bin bis in die Fingerspitzen motiviert und freue mich auf die Arbeit mit den Spielern. Jetzt gilt es, ihnen wieder Spass am Fussball zu vermitteln, das ist kurzfristig das Wichtigste. Und dann werden wir hart arbeiten, um aus dem Tabellenkeller herauszukommen. Ich bin zuversichtlich, dass wir das schaffen.»

Unser Sportchef und der gesamte Vorstand sind sehr froh, konnten wir mit Thomas Jent nach so kurzer Zeit bereits einen neuen Trainer engagieren. Thomas verfügt über viel Erfahrung, kennt die 1. Liga gut und kommuniziert viel mit seinen Spielern. Er ist damit genau die Person, die wir in der sportlich aktuell schwierigen Situation brauchen.

1. Liga: Trotz gutem Start wieder klar verloren

Unsere erste Mannschaft startete mit viel Druck und einem hohen Pressing ins Spiel und wurde früh mit dem Führungstreffer durch William Pizzi belohnt. Man spürte den Willen, nach dem Trainerwechsel unbdingt ein positives Resultat zu erzielen. Leider hielt die Führung aber nicht lange, weil der SC Buochs gute Pässe in die Tiefe spielte und damit noch vor der Pause zwei Mal erfolgreich war. Gleich nach der Pause hatte Jeff Le Bigosan eine Chance für Zug, die er nicht nutzen konnte. Im Gegenzug viel das dritte Buochser Tor nach einem schnellen Angriff. Damit war das Spiel entschieden. Zug versuchte zwar noch einmal zu reagieren, der SC Buochs nutzte aber seine Freiheiten und erzielte zwei weitere Tore zum 1:5 Endstand.