Erste Mannschaft zeigt Charakter

Am Samstag spielte unsere zweite Mannschaft gegen den SC Steinhausen. Beide Teams lagen punktegleich auf den Plätzen 3 und 4. Steinhausen gewann das Spiel mit 4:2, womit die Aufstiegschancen unserer zweiten Mannschaft stark gesunken sind.

Im Duell der beiden Absteiger aus der 1. Liga zwischen Zug 94 und dem SC Buochs ging es um einen Charaktertest für unsere Mannschaft. Diesen bestand sie mit einem deutlichen 4:1 Sieg. Das Team spielte offensiv und konnte für einmal die Chancen auch nutzen. William Pizzi und Petar Ugljesic schossen je zwei Tore. Nächsten Samstag kommt es zum letzten Heimspiel gegen den FC Bassecourt (16 Uhr).

@Bildquelle: Sportfotos Lüthi

«Wir stehen erst am Beginn der Teambildung»

Seit kurzem verfügen wir über ein Juniorinnen-Team auf Stufe FF15. Trainiert werden sie von Anja Rühl und Hanspeter Grütter. Wir haben mit den beiden über die ersten Erfahrungen mit dem neuen Team gesprochen.

Anja, Hanspeter, seit diesem Frühling spielt die FF15 an der Meisterschaft mit. Seid ihr überrascht, wie gut es läuft?

Ja. Sehr. Der Start in dieser positiven Art und Weise war eher unerwartet.

Habt ihr eine Erklärung für den guten Start mit je einem Sieg und einer Niederlage?

Nicht wirklich. Eigentlich stehen wir erst am Beginn der Teambildung. Wir haben natürlich gut trainiert und die Spielerinnen sind sehr motiviert. Ein Faktor war aber auch der Zugang von drei Juniorinnen, die schon mal in Knabenteams mitgespielt hatten, und wieder Fussball spielen wollten.

Seit wann trainieren die Juniorinnen eigentlich zusammen und wie oft?

Begonnen haben wir mit einigen Mädchen Ende August letzten Jahres. Durch den Zulauf immer neuer Spielerinnen haben wir im November entschieden, mit den jüngeren Jahrgängen stufengerecht eine E-Juniorinnen-Mannschaft zu bilden. Wir hatten dann aber zu wenig FF15-Juniorinnen. Durch den zurzeit herrschenden Boom, dass die Mädchen vermehrt Fussball spielen möchten, hat sich dann ab Ende Februar doch ein neues Team gebildet. Wir trainieren jeweils zweimal in der Woche.

Welche Erfahrung bringen die Spielerinnen schon mit? Haben sie schon in anderen Teams gespielt?

Mit Ausnahme der bereits erwähnten drei Mädchen sind alles Anfängerinnen. Es fehlten also jegliche Vorkenntnisse. Umso schöner ist es zu sehen, wie sie alle rasch Fortschritte machen.

Was macht dir am meisten Freude mit diesem Team? 

In der Vorrunde mussten wir bei den D-Junioren antreten. Die Resultate fielen jeweils im höheren zweistelligen Bereich zu unseren Ungunsten aus. Es sind trotzdem alle Mädchen noch dabei und zeigen Freude am Fussballspielen.

Was sollen sie in den nächsten Wochen vorallem lernen?

Im Fokus steht klar die Technik. Zudem geht es darum, mit gezielten Übungen die Qualität der Zuspiele zu verbessern.

Was ist euch wichtig bei einem Team? 

Das oberste Ziel ist, dass wir alle Spass am Fussball haben. Ein wichtiger Teil davon ist auch ein Gefühl für die Gemeinschaft in der Mannschaft zu erlernen, also was es heisst, ein Team zu sein.

Eine Niederlage als Abbild der Saison

Thomas Jent versuchte noch einmal alles. Er stellt auf ein 3-5-2 um, um einen besseren Zugriff auf das Spiel zu erhalten. Denn es galt, zu gewinnen. Und dafür muss man offensiv auftreten und Tore schiessen. Doch das Spiel gegen Langenthal verkam zum Abbild der ganzen Saison. Bei Zug waren gute Ansätze zu sehen, die Mannschaft dominierte das Spiel in der ersten Halbzeit sogar und spielte sich Chancen heraus. Doch diese wurden leider wie schon allzu oft kläglich vergeben.

In der 9. Minute kam Zug zur ersten Grosschance: Eine Flanke von links kam zur Mitte, wo Pizzi alleine nicht am gegnerischen Goalie vorbeikam. Weitere schöne Angriffe folgten, doch die Abschlüsse waren zu schwach. Und dann kam es, wie es kommen musste: Langenthal lanciert den ersten richtigen Angriff mit einem schönen Konter und schiesst das Führungstor für die Gäste. Zug war anschliessend kurz verunsichert, versuchte dann aber wieder gepflegt nach vorne zu spielen. Doch für ganz gefährliche Situationen reichte es nicht mehr bis zum Pausenpfiff.

Zug war auch zu Beginn der zweiten Halbzeit der Wille anzumerken, hier noch etwas reissen zu wollen. Doch die erste Chance gehörte Langenthal mit einem Weitschuss, der knapp daneben ging. Praktisch im Gegenzug reklamierte Zug einen Penalty, der aber vom Schiedsrichter nicht gegeben wurde. Und danach kam der Todesstoss: Langenthal konterte wieder sauber und erzielte mit der dritten Chance das zweite Tor.

Noch gab Zug nicht auf, musste jedoch hinten öffnen, was Langenthal diverse Konter ermöglichte. Meist endeten diese jedoch im Offside. Zug auf der anderen Seite konnte sich weitere gute Chancen herausspielen, zweimal war man wieder alleine vor dem gegnerischen Goalie, kam jedoch nicht an ihm vorbei. Zug drückte weiter und kam noch zu einigen Weitschüssen. Das alles war aber zu wenig und ab der 80. Minute spürte man langsam Resignation. Langenthal nutzte in der 84. Minute die gewährten Freiheiten und erzielte noch ein drittes Tor zum Endstand von 0:3.

Mit dem sonntäglichen Sieg von Münsingen ist der Rückstand von Zug auf den rettenden 12. Platz auf 10 Punkte angewachsen. Das ist gleichbedeutend mit dem definitiven Abstieg in die 2. Liga Inter.

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Cup: Junioren A ziehen ins Halbfinale ein

Nach einen echten Cupfight haben es unsere Junioren A geschafft. Sie schlugen Cham im Viertelfinale mit 4:3 und stehen damit im Halbfinale. Gratulation ans Team und den Staff.

Das Spiel war hart umkämpft und wog hin und her. Zug ging in der ersten Halbzeit mit 2:0 in Führung, Cham konnte jedoch vor der Pause auf 2:1 verkürzen. In der zweiten Halbzeit dreht Cham das Resultat auf 2:3 und Zug musste danach sogar nur mehr mit zehn Mann weiterspielen. Doch das Team kämpfte wie Löwen und schaffte in Unterzahl zuerst den Ausgleich zum 3:3 und kurz vor Schluss gelang sogar noch das Siegtor zum 4:3. Damit steht das Team im Halbfinale!

1. Liga: Diese Niederlage tut weh

Unsere 1. Mannschaft reiste mit einem Vollerfolg vom letzten Wochenende nach Schötz zum wichtigen Auswärtsspiel im Kampf um den Ligaerhalt. Das Team kam denn auch gut ins Spiel, gewann viele Zweikämpfe und liess kaum Chancen des Gegners zu. Insgesamt war Zug die leicht bessere Mannschaft, konnte sich jedoch auch keine richtig gefährlichen Torchancen herausspielen. Man dachte schon, dass es mit einem torlosen Unentschieden in die Pause gehen würde. Doch dann passierte es doch noch: Ein Ball von hinten heraus geriet zu kurz, das Schötzer Mittelfeld fing ihn ab, passte auf die Seite und die Flanke kam gut zur Mitte, wo ihr Topskorer eiskalt einnetzte. Ein denkbar schlechter Moment für ein Gegentor.

Nach der Pause verlief das Spiel ähnlich weiter. Es gab weiterhin wenig zwingende Angriffe beider Teams. Und wieder war es ein unnötiger Ballverlust im Mittelfeld, der es Schötz erlaubte zu kontern. So hiess es in der 60. Minute 2:0 für das Heimteam.

Der Wille der Zuger, eine Reaktion zu zeigen, war weiterhin zu spüren. Doch das Zusammenspiel funktionierte an diesem Tag einfach nicht und es kam zu keinen richtig gefährlichen Torchancen mehr seitens Zug. Schötz gewann dieses immens wichtige Spiel gegen Zug 94 mit 2:0 und konnte in der Tabelle drei weitere Punkte zwischen die beiden Teams legen.

Neuer Rekord: 140 Kinder beim Fussballcamp von Zug 94

In der ersten Ferienwoche fand das traditionelle Fussballcamp von Zug 94 auf der Hertiallmend statt. 140 fussballbegeisterte Kinder nahmen teil und kickten bei schönstem Frühlingswetter um Pokale und Ruhm und Ehre.

Verschwitzt und müde, aber glücklich. Und mit vielen Erlebnissen und Eindrücken im Rucksack beziehungsweise in der Fussballtasche gingen die 140 Mädchen und Buben am Ende des einwöchigen Fussballcamps von Zug 94 nach Hause.

Es ging auch um den Zuger Weltmeistertitel

Für die zwischen sieben und vierzehn Jahre alten Kinder, aber auch für die 12 Trainerinnen und Trainer von Zug 94, war es wieder eine tolle Woche. Diesmal mit viel Wetterglück. Gemeinsam trainierten sie täglich mehrere Stunden konzentriert und spielten jeweils nachmittags um die Champions League Trophy oder den Zuger Weltmeistertitel. Zudem wurde in verschiedenen kleinen Turnierformaten und Wettbewerben wie Torwand- oder Penaltyschiessen und beim Geschicklichkeitsparcours um Ehre und Pokale gekämpft. Doch insgesamt standen Spass und Teamspirit im Vordergrund.

Die vielen leuchtenden Augen und strahlenden Kindergesichter bei den Siegerehrungen jeweils am Abend vor dem Nachhausegehen ist der Ansporn für all die Helferinnen und Helfer und die Organisatoren. Patricia Aschwanden freut sich immer wieder: «Wir möchten möglichst vielen Kindern ein tolles Ferienerlebnis bieten.  Das ist uns auch diesmal gelungen.» 

Die nächste Ausgabe des Fussball-Camps findet in den Herbstferien vom 10. bis 14. Oktober 2022 statt.

1. Liga: Gegen Solothurn zum langersehnten Sieg

Zug 94 stand unter Druck. Will man den Abstieg noch vermeiden, musste endlich ein Sieg her. Und das gelang am Samstag gegen den FC Solothurn. Zur ersten Chance kamen jedoch die Gäste. Bereits in der 3. Minute konnten sie einen schnellen Konter fahren und kamen beinahe zum Führungstreffer. Doch die Zuger liessen sich davon nicht beeindrucken und hielten dagegen. In der 7. Minute dribbelte sich Fuat Sulmani im Mittelfeld durch die Gegner und zog aus rund 20 Metern mit links ab: Der Ball landete wunderschön im linken Lattenkreuz, unhaltbar für den gegnerischen Torhüter.

In der Folge versuchte Zug ein gepflegtes Spiel aufzuziehen und setzte den Gegner jeweils früh unter Druck. Doch weil es im Mittelfeld immer wieder Löcher gab, konnte Solothurn gefährlich kontern. So kamen die Gäste in der 14. Minute zu einer Riesenchance, die der Zuger Goalie Lukas Winzap mit einem schnellen Reflex zunichte machte. Nach dem gleichen Muster ging es weiter: Zug versuchte zu kombinieren, doch der letzte Pass kam häufig nicht an. In der 38. Minute unterlief den Zugern im Mittelfeld ein schwerwiegender Fehlpass in der Vorwärtsbewegung. Solothurn schaltete schnell um, lief mit zwei gegen eins auf das Zuger Tor und nutzte die Möglichkeit schliesslich zum nicht unverdienten 1:1 Mit diesem Resultat ging es in die Pause.

Thomas Jent wechselte zur Pause, Jeff Le Bigosan und Petar Ugljesic ein, um die Offensive zu verstärken. Und die beiden brachten sofort mehr Schwung ins Zuger Spiel. Nach 60 Minuten betrat auch noch Willy Pizzi das Spielfeld. Mehr Offensivkraft ging nicht mehr. Man spürt nun förmlich den Willen der Mannschaft, dieses Spiel zu gewinnen. Zug machte das Spiel, Solothurn zog sich weit zurück und verliess sich fast ausschliesslich auf Konter. Daraus ergab sich in der 63. Minute eine grosse Chance für die Gäste. Lukas Winzap rettete wieder, doch es wäre Offside gewesen. Auf Zuger Seite haperte es weiterhin beim letzten Pass oder die Abschlüsse waren zu harmlos. So auch ein Schuss in der 67. Minute, der genau auf den Gästegoalie ging. Beim nächsten gefährlichen Zuger Angriff ertönte dann ein Penaltypfiff wegen Handspiels. Petar Ugljesic verwertete souverän und Zug führte eine Viertelstunde vor Schluss verdient mit 2:1. Und drei Minuten später kam es sogar noch besser für das Heimteam: Wieder Penalty, wieder Handspiel und wieder trifft Ugljesic eiskalt.

In der Folge versuchte Solothurn zwar noch einmal alles, kam aber bis auf eine Chance in der Nachspielzeit zu keinen besonders gefährlichen Aktionen. Zug kontrollierte das Spiel und konnte noch den einen oder anderen schnellen Gegenangriff starten. Doch richtig gefährlich wurde es nicht mehr. Das spielte am Ende keine Rolle mehr: Zug holte sich den wichtigen Dreier dank einer kämpferischen Teamleistung und siegte mit 3:1.

Den Bericht der Zuger Zeitung findet ihr hier.

Die U18 Fussballnati spielt zweimal in Zug

Am 26. April 2022 (18.30 Uhr) und am 28. April 2022 (15.00 Uhr) spielt die Schweizer U18-Nationalmannschaft zweimal gegen das Nationalteam Georgiens.

Bruno Berner, der U19-Nationalcoach, blickt auf die beiden Spiele und erklärt im Gespräch, was er vom Team erwartet und wie er Georgien einschätzt.

Wir freuen uns auf möglichst viele Fans, die unsere Nachwuchstalente unterstützen. Das Stadion Herti Allmend in Zug ist jeweils eine Stunde vor Spielbeginn für das Publikum geöffnet. Der Eintritt ist kostenlos.

1. Liga: Ein Unentschieden wie eine Niederlage

Bei Nachtragsspiel unserer 1. Mannschaft gegen die SR Delémont ging Zug 94 schon in der 16. Minute durch ein schön herausgespieltes Tor von Petar Ugljevic in Führung. In der Folge erspielte sich der Gegner zwar immer wieder Chancen, doch Zug konnte die Führung halten. Dies dank einer kämpferisch einwandfreien Leistung, einer guten Aggressivität und einen starken Kollektiv. Und wo Delémont für einmal durch kam, stand dort ein Lukas Winzap im Tor der Zuger, der alles abwehrte, was auf ihn zukam. Zu Beginn der zweiten Halbzeit hielt er schliesslich auch einen Penalty von Delémont. In der 88. Minute konnte das Heimteam einen Freistoss treten, der zum Ausgleich führte. Die nachfolgenden Konter der Zuger waren zwar ansatzweise gefährlich, brachten aber kein Tor mehr ein. Somit blieb es beim Unentschieden, das für Zug sehr unglücklich war.

Insgesamt überzeugte die Mannschaft und zeigte, dass sie lebt und mit der richtigen Einstellung auf den Platz geht. Sie ist seit vier Spielen ungeschlagen und musste nur ein Gegentor entgegennehmen. Wenn in den nächsten Spielen auch noch das notwendige Quäntchen Glück dazukommt, wird es auch zu einem Sieg reichen.

Zug 94 spielt gegen Münsingen nur Unentschieden

Trotz einer kämpferisch guten Leistung reicht es Zug 94 gegen den Tabellennachbarn wieder nur zu einem torlosen Unentschieden. Das Toreschiessen will einfach nicht gelingen. Diesmal nicht einmal vom Penaltypunkt. Doch eines nach dem anderen.

Münsingen hatte den leicht besseren Start und kam gleich in der zweiten Minute zu einem Distanzschuss. Doch Zug vermochte gleich zu reagieren: Jeff Le Bigosan kam am rechten Flügel an den Ball und konnte scharf in die Mitte flanken, wo die Münsinger Verteidiger jedoch zur Stelle waren. Und nur vier Minuten später kam das Gästeteam wieder zu einer Chance, doch der gut getretene Freistoss wurde vom Zuger Goalie Lukas Winzap mirakulös abgewehrt. Das war es dann vom anfänglichen Feuerwerk. Das Spiel flachte zunehmend ab, es gab kaum zusammenhängende Spielzüge und die Zuger Konterangriffe waren zu unpräzis.

In der 23. Minute spielten die Zuger sich dann aber schön durch die Mitte durch und Petar Ugljesic stand plötzlich alleine vor dem gegnerischen Torhüter. Sein Abschluss ging aber über das Tor. Zudem pfiff der Schiedsrichter auf Offside. Die Zuger versuchten es anschliessend meistens mit weiten Bällen aus der Verteidigung heraus auf die Sturmspitzen. Doch diese waren immer ein leichtes Spiel für die Münsinger Defensive. In den letzten fünf Minuten der ersten Halbzeit war dann noch einmal etwas los: Je ein Angriff mit einem Distanzschuss, dann für einmal ein gelungener Konter der Zuger, wobei der gegnerische Goalie im letzten Moment retten konnte, und schliesslich ein Pfostenschuss der Münsinger.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit war seitens Zug zwar der Wille zu spüren, ein gepflegteres Spiel aufzubauen, doch zu Chancen kam in den ersten fünfzehn Minuten weder Zug noch Münsingen. Nach 59 Minuten hatte Zug dann die beste Chance der zweiten Halbzeit mit einem Kopfball, der knapp über das Gehäuse der Münsinger flog. Und dann kam die 64. Minute: Petar Ugljesic fiel im gegnerischen Strafraum und der Schiedsrichter zeigte auf den Penaltypunkt. Leider scheiterte Willi Pizzi mit seinem schwach getretenen Schuss und Zug vergab DIE grosse Chance, hier den wichtigen Dreier einzufahren.

Thomas Jent reagierte noch einmal und brachte drei neue Spieler auf einmal, was dem Zuger Spiel sichtlich gut tat. Die Zuschauer merkten, dass vielleicht noch einmal etwas gehen würde und unterstützten ihr Team, das zum Schlussspurt ansetzte. Doch Münsingen, das sich schon früh mit dem Unentschieden zufrieden zu geben schien, hielt in der Defensive dagegen. Das Heimteam kam zwar noch einmal zu Eckbällen, die aber allesamt keine Gefahr darstellten. So blieb es beim 0:0, das für Zug wie eine Niederlage wirkte. Wieder kein Tor geschossen, wieder keine Punkte gegen einen direkten Gegner im Abstiegskampf aufgeholt. Schade.

Thomas Jent, Trainer von Zug 94, kommentiert das Spiel so: «Leider haben wir uns wieder nicht belohnt für den Aufwand, den wir betrieben haben. Münsingen war der erwartete, defensiv gut organisierte Gegner. Wir wussten, dass wir nicht viele Chancen bekommen werden, aber leider konnten wir keine dieser wenigen Chancen verwerten. Den Jungs kann ich keinen Vorwurf machen, ganz im Gegenteil. Sie arbeiten die ganze Woche hart und versuchen alles, um den Kopf frei zu bekommen. Chapeau für diese positive und erfolgsorientierte Einstellung in dieser doch recht schwierigen Phase. Wir werden weiter hart arbeiten und an uns glauben. Irgendwann müssen wir dafür einfach belohnt werden.»