Ein Punkt im Jura

Unsere 1. Mannschaft reiste nach zuletzt drei Niederlagen in den Jura mit dem Ziel, mindestens einen Punkt mitzunehmen. Doch für dieses Unterfangen war Vural Oenen zu einigen Umstellungen gezwungen. Campello und Campisi waren gesperrt und der Capitain Fuat Sulimani noch nicht wieder fit nach seinem heftigen Zusammenstoss im letzten Spiel.

Das Spiel auf dem sehr schwer bespielbaren Terrain begann aus Zuger Sicht entsprechend vorsichtig. Es ging offensichtlich zuerst einmal darum, keinen Gegentreffer zu kassieren. Bassecourt hatte daher zu Beginn mehr Ballbesitz und spielte einige hohe Bälle in den Zuger Strafraum. Richtig gefährlich wurde es aber nicht. Bis zur ersten richtigen Torchance dauerte es ganze 36 Minuten. Matthias Grob konnte sich jedoch auszeichnen und parierte den Schuss. Ansonsten hatten beide Teams viele Mühe mit der Ballkontrolle auf dem holprigen Spielfeld. Viele Pässen gingen ins Leere oder die Ballannahme funktionierte nicht. Einzige Aufreger waren diverse, zumindest merkwürdige Entscheide des Schiedsrichters.

Dann, in der 38. Minute, spielte Bassecourt einen langen Ball über die gesamte Zuger Abwehr, dort kam es zu einem Abstimmungsproblem zwischen der Verteidigung dem Goalie Grob. Der Jurassier nutzte das eiskalt aus und spitzelte den Ball an Grob vorbei ins Zuger Tor. Wieder führte ein eigener Fehler zu einem Gegentor.

Doch Zug reagiert: Nur drei Minuten später lag der Ball auch erstmals im Tor der Jurassier. Nach einem schönen Angriff über mehrere Stationen flankte Marco Trachsel zur Mitte, wo Diego Martin am höchsten stieg und den Ball einköpfelte. Ein eminent wichtiges Tor für die Gäste.

Mit dem 1:1, einen gerechten Resultat, ging es in die Pause.

Auch die Geschichte der zweiten Halbzeit ist rasch erzählt. In der 54. Minute hatte Zug eine der wenigen Chancen als Teichmann’s Schuss vom gegnerischen Goalie pariert wurde. Zwei Minuten später leistete sich Nikollaj Paskh ein unnötiges Foul, sein zweites, das mit Gelb-Rot taxiert wurde. Nun, erneut dezimiert, verliess sich Zug noch mehr auf das Verteidigen. Dennoch waren es die Gäste, die überhaupt noch Torchancen hatten. Unter anderem mit Teichmann in der 72. Minute. Sein Schuss parierte der Goalie von Bassecourt jedoch. Von den Jurassiern kam in der zweiten Hälfte, trotz Überzahl, kaum etwas. So blieb es am Ende beim 1:1. Erwähnenswert aus Zuger Sicht ist noch, dass Elvedin Causi, nach langer Verletzungspause, kurz vor Schluss sein Comeback gab. Somit wird Vural Oenen beim letzten Spiel der Vorrunde personaltechnisch wieder aus dem Vollen schöpfen können, zumal dann auch die gesperrten Spieler und wohl auch Der Capitain wieder mitspielen können.

Das letzte Spiel gegen den FC Schötz findet am kommenden Samstag um 16 Uhr auf der Herti Allmend statt.

Wieder geht’s in den Jura

Am Samstag reist unser Team zum letzten Auswärtsspiel der Vorrunde erneut in den Jura. Gegner ist der FC Bassecourt, der punktegleich mit unserer 1. Mannschaft auf Platz 12 liegt. Bassecourt verfügt über eine der besten Defensiven, schiesst aber verhältnismässig wenig Tore. Allerdings hat das Team seit dem 21. September 2025 nicht mehr verloren und zuletzt Besa Biel mit 6:0 und Schötz mit 1:0 geschlagen und in Münsingen Unentschieden gespielt.

Für unser Team heisst es: Die letzten Spiele wegstecken und wieder an die sehr guten Spiele vom Saisonstart anschliessen. Die Basis dafür war eine sehr solide Defensive, wobei damit nicht nur die Verteidiger sondern auch das Mittelfeld und die Stürmer gemeint sind. Alle müssen gemeinsam nach hinten arbeiten, sich gegenseitig unterstützen. Mit dem Ziel, zunächst einmal die Null zu halten und wieder Sicherheit zu gewinnen.

Das Spiel beginnt um 15 Uhr und findet im Stade des Grands-Prés statt. Es wird auch auf www.red.sport gestreamt.

Deutliche Niederlage gegen Concordia

Unsere 1. Mannschaft wollte auf die letzten zwei Niederlagen reagieren. Es gelang ihr zumindest in der ersten Halbzeit. Doch unnötige Fehler brachten sie in Rücklage. Einmal im Rückstand vermochte das Team nicht mehr zu reagieren. Im Gegenteil: Concordia nutzte die Verunsicherung der Zuger eiskalt aus und erzielte praktisch mit jedem Gegenstoss in der zweiten Halbzeit ein Tor.

Doch der Reihe nach. Das Spiel begann ausgeglichen, beide Teams versuchten, den Ball in ihren Reihen zirkulieren zu lassen und nach vorne zu spielen. Die Basler hatten leichte Tempovorteile, die Zuger jedoch die erste grosse Chance: Simone Campisi versetzte mit einer Körpertäuschung zwei Verteidiger und hämmerte den Ball an die Querlatte. Das wäre die Zuger Führung gewesen. Am Ende des Spiels fragte man sich: Was wäre dann möglich gewesen?

In der 26. Minute folgte dann der erste folgenschwere Fehler des Heimteams. Ein Querpass am eigenen Sechzehner wurde von Conrodia abgefangen, der Spieler konnte zur Grundlinie ziehen und trotz Bedrängnis in die Mitte flanken. Mit dem dritten Versuch, zuerst blockte ein Zuger Verteider den Schuss, dann half der Pfosten, erzielte Condordia die Führung. Der Rest der ersten Halbzeit ist bald erzählt. Zug hatte noch eine Torchance durch Lucas Claser, dessen Kopfball aber klar über das Tor ging. Somit blieb es bei der knappen Basler Führung zur Pause.

Die zweite Hälfte begann mit leichten Vorteilen für die Gäste, sie kamen zu einer Torchance in der 49. Minute und zu einem Eckball in der 56. Minute. Letzterer sollte das Spiel entscheiden, denn unser Capitain Fuat Sulimani verletzte sich bei seiner Kopfballabwehr und Zug spielte einige Minuten nur zu zehnt. Der wieselflinke rechte Flüger von Concordia zog in der 60. Minute an unserem Verteidiger vorbei und flankte zur Mitte, wo die Basler in Überzahl waren und zum zweiten Tor einschieben konnten. In dieser Szene fehlte Sulimani genau dort.

Unser Trainer Vural Oenen reagierte mit einem Dreifachwechsel, um neue Energie einzubringen. Doch es half nichts. Concordia war nun in einem Rausch und konnte die freien Räume über die Flügel für ihre schnellen Konter ausnutzen. In der 74. Minute erzielten sie ein Traumtor nach einer Flanke von rechts und einer Direktabnahme, in der 81. Minute folgte der zweite fatale Rückpass eines Zuger Verteidigers direkt in die Füsse eines Gegners. Dieser hatte keine Mühe an Matthias Grob vorbei einzuschieben. Und in der Nachspielzeit dann ein weiterer Sonntagsschuss der Gäste zum finalen 5:0.

Nächsten Samstag geht es auswärts gegen den FC Bassecourt. Bassecourt hat gleich viele Punkte wie Zug, liegt aber auf Platz 12 während Zug auf Platz 14 abgerutscht ist. Die schlechte Nachricht: Alle Teams, die hinter Zug lagen, haben am Wochenende kräftig gepunktet. Die gute Nachricht: Zug liegt nur drei Punkte hinter Platz 5. Die Liga ist also extrem eng und jeder Punkt kann am Ende Gold wert sein.

Heimspiel gegen Condordia Basel

Am Samstag steht um 16 Uhr das nächste Heimspiel für unsere 1. Mannschaft an. Es geht gegen den FC Concordia Basel. Die Basler liegen auf Platz fünf und haben zwei Punkte Vorsprung auf Zug 94. Concordia gehört zu den offensiv stärksten Teams und hat bereits 27 Tore erzielt. Unsere Mannschaft zeigte sich abgesehen von den letzten zwei Spielen defensiv sehr solide. Die Ausgangslage ist also spannend.

Concordia Basel spielt bisher eine sehr solide Saison mit zum Teil klaren Siegen, wie zum Beispiel erst kürzlich einem 7:2 gegen den FC Schötz, und einigen sehr knappen Niederlagen, zuletzt mit 1:2 gegen Münsingen. Möglicherweise sind diese Resultate Ausdruck der relativ jungen Mannschaft. Concordia hat neben dem Nachwuchs von GC das tiefste Durchschnittsalter mit 22.4 Jahren. Unsere 1. Mannschaft gehört hingegen zu den älteren Teams mit 26.7 Jahren. Also ein Spiel der jungen Wilden aus Basel gegen die erfahrenen Zuger.

Unsere Mannschaft wird gewarnt sein und wird auch ihre Erfahrung brauchen, um im Spiel geduldig zu bleiben und auf die eigenen Chancen zu warten. Das Team hat diese Woche hart und fokussiert trainiert und wird alles daran setzen, zurück auf die Erfolgsstrasse zu gelangen.

Niederlage in Basel

Zug reiste nach Basel zu den Black Stars, um eine Reaktion zu zeigen. Die Basler schienen dafür ein guter Gegner zu sein, da sie seit mehreren Spielen Mühe hatten und Niederlage an Niederlage reihten. Zug begann das Spiel vorsichtig, nach dem Prinzip ein angeschlagener Gegner ist ein gefährlicher Gegner. So entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, beide Teams riskierten nichts. Sie neutralisierten sich gegenseitig, was zur Folge hatte, dass es auch nach über 30 Minuten noch keine echte Torchance zu vermelden gab – abgesehen von einem Schuss der Basler, der am Tor vorbeiging.

Die letzten zehn Minuten der ersten Halbzeit hatten es dann aber in sich. Zuerst kamen die Black Stars zu einem Abschluss, der knapp am Tor vorbeizischte. In der 37. Minute dann auch die erste Zuger Chance: Ein Ball kam in den Fünfer der Basler, wo Barreiro direkt abdrückte aber einen anderen Spieler anschoss. Eine Minute später dann noch einmal die Zuger. Der Kopfball von Barreiro war dann aber zu schwach und eine leichte Beute für den Keeper.

Zug schien das Spiel langsam in die Hand nehmen zu können. Und ein Basler half danach noch mehr: Direktrot nach einem rüden Foul an Lucas Claser, der zum Glück weiterspielen konnte.

Doch anstatt nun definitiv die Kontrolle zu übernehmen, liessen sich die Zuger beim nächsten Basler Angriff überrumpeln. Ein langer Ball kam in den Sechzehner, wo kein Zuger richtig eingriff und der Basler Stürmer nahezu ungehindert abziehen konnte. Das war die Führung für das Heimteam. Doch wie schon so oft vermochte unsere Mannschaft schnell auf einen Rückstand zu reagieren. Beim nächsten Angriff pfiff der Schiedsrichter Penalty nach einem Handspiel. Barreiro verwertete diesen zum 1:1 Pausenstand.

Es schien nun alles für Zug zu laufen und das Team wollte nach dem Pausentee das Spiel nun endgültig in die Hand nehmen. Doch auch mit einem Mann mehr, spielten sie sich keine Chancen heraus. Im Gegenteil: Die Black Stars konterten, kamen zu einem Freistoss aus rund 20 Metern und versenkten diesen schön im linken Eck. 2:1 für das Heimteam.

Nun zogen sich die Basler noch mehr zurück. Doch Zug blieb fantasielos und spielte fast nur lange, hohe Bälle in den Strafraum der Basler, die nichts ausser ein paar Eckbällen einbrachten. Abgesehen von einer Chance in der 56. Minute und einem Lattenschuss durch Alan Nabarro in der 60. Minute schaute trotz Überzahl nicht viel heraus. In der 70. Minute holte sich dann ein Basler seine zweite gelbe Karte und Zug konnte nun sogar mit zwei Mann mehr spielen. Die Gäste spielten sich so immerhin zwei Torchancen heraus, beide Schüsse parierte jedoch der Basler Goalie.

In der 82. Minute schnappt sich dann ein Basler den Ball in der eigenen Hälfte, überläuft vier Zuger Spieler entlang der Aussenlinie und kann von der Grundlinie zur Mitte passen. Dort steht ein Basler völlig frei und schiebt zum 3:1 ein.

Diese letzte Szene war bezeichnend für das ganze Spiel. Die Black Stars kämpften und nutzen ihre wenigen Chancen, unsere Mannschaft spielte mit zu wenig Überzeugung und fand kein Mittel, auch nicht gegen nur noch neun Gegenspieler. Am Ende kam dann auch noch Pech hinzu: Paskh Nikollaj scheiterte am Pfosten. So blieb es beim 3:1 und der zweiten Niederlage in Folge für Zug.

Am nächsten Samstag spielen die Zuger wieder Zuhause. Gegner ist Concordia Basel, das aktuell zwei Punkte vor Zug liegt.

Auswärts gegen die Black Stars

Nach der deutlichen Niederlage vom letzten Wochenende spielt unsere erste Mannschaft am Samstag in Basel gegen die Black Stars. In der Cup-Qualifikation für nächste Saison unterlagen wir gegen dieses Team im September mit 0:1. In diesem Spiel waren die Basler ziemlich überlegen und stellten die Zuger Defensive häufig vor grössere Probleme. Allerdings spielten die Basler auch 70 Minuten mit einem Mann mehr, weil Alan Nabarro bereits nach 20 Minuten mit Rot unter die Dusche musste.

Doch seither hat sich in Basel Einiges getan. Die Black Stars verloren alle ihre Spiele bis auf ein Unentschieden gegen Schötz und liegen nun auf dem drittletzten Platz. Zug ist aber gewarnt und wird die Basler deswegen nicht unterschätzen. Das Team will aber nach der Niederlage gegen den FC Courtételle eine Reaktion zeigen und fährt nach Basel, um zu gewinnen. Auf Zuger Seite sind bis auf Elvedin Causi, der noch länger ausfällt, und Taulant Limoni, der auf dem Weg zurück ist, alle Spieler fit. Trainer Vural Oenen kann also aus dem Vollen schöpfen.

Das Spiel beginnt um 15 Uhr und findet im Stadion Buschweilerhof in Basel statt.

Deutliche Niederlage für die 1. Mannschaft

Mit einem Sieg wäre der Sprung auf Platz drei möglich gewesen. Mit der klaren Niederlage sind wir nun von Platz fünf auf Platz acht abgerutscht. So eng ist alles beieinander. Mit 16 Punkte liegt unsere 1. Mannschaft nämlich weiterhin nur zwei Punkte hinter Platz drei.

Nach bisher durchwegs überzeugenden Leistungen zog unsere 1. Mannschaft im Heimspiel gegen den FC Courtételle erstmals eine richtig schwache Partie ein. Die Jurassier waren sicherlich gut auf unser eingestellt und setzten uns sehr früh unter Druck. Aber sie waren auch kämpferisch besser. Das zeigte sich insbesondere darin, dass das Heimteam die meisten Zweikämpfe verlor, kaum einen zweiten Ball für sich gewann und ungewöhnlich viele Fehlpässe spielte. Somit war das 3:0 für Courtételle ein verdientes Resultat, denn Zug hatte auch bezüglich Chancen kaum etwas entgegenzusetzen. Sinnbildlich war die beste Chance der Zuger ein missratener Rückpass eines jurassischen Spielers zu seinem Torhüter. Dieser konnte den Ball im letzten Moment noch auf der Linie wegschlagen.

Das Spiel begann für Zug unglücklich. Courtételle spielte über rechts, Clerid Njau konnte im Zweikampf auf der Grundlinie nicht verhindern, dass der Stürmer aus dem Jura in die Mitte flankte. Dort prallte der Ball von einem Zuger Spieler genau vor die Füsse eines Jurassiers, der Matthias Grob keine Chance liess. Somit lag Zug nach zwei Minuten bereits in Rückstand. Weil Zug anschliessend zwar gut verteidigte, sich selbst aber keine nennenswerte Chance herausspielte, stand es zur Pause 0:1.

Die Zuger hatten sich sicherlich eine Leistungssteigerung für die zweite Hälfte vorgenommen. Doch erneut führte der erste Gästeangriff zu einem Gegentor. Der Stürmer von Courtételle zog von rechts in den Zuger Strafraum, Lucas Claser hatte ihn bereits abgedrängt. Dennoch konnte der Jurassier abziehen und der Ball rutschte Matthias Grob unter den Armen durch ins Tor. Zum zweiten Mal erzielten die Gäste ein Tor aus einer nicht zwingenden Situation heraus.

Der Schock sass tief und nur sechs Minuten später konterten die Jurassier unsere Mannschaft gekonnt aus. Der freistehende Stürmer konnte nach einem Querpass alleine vor Matthias Grob nur mehr einschieben. 3:0 für Courtételle.

Vural Oenen reagierte bald und nahm diverse Wechsel vor. Doch das Zuger spiel nach vorne wurde nicht besser und die Torchancen häuften sich deswegen nicht. Zug hatte nun zwar mehr Spielkontrolle, dafür konnten die Gäste weiter kontern. Es blieb jedoch beim klaren 0:3 aus Zuger Sicht.

Am kommenden Samstag folgt das Auswärtsspiel gegen die Black Stars aus Basel. Die Basler besiegten Zug im September auf der Herti Allmend in der Cup-Qualifikation mit 1:0. Unser Team weiss also, was auf es zukommt.

Zweite Mannschaft holt den Wintermeistertitel

Nach dem letztjährigen Abstieg und einigen Abgängen ging es bei der zweiten Mannschaft von Zug 94 im Sommer um einen kompletten Neuanfang. Neben diversen Junioren stiessen einige Talente von anderen Vereinen zum Team und ein neues Trainergespann übernahm: Julien Manenti als Trainer und Samet Reci als Assistent.

In den ersten Spielen musste sich das Team noch finden und hatte Mühe. Es schauten ein Sieg, ein Unentschieden und eine Niederlage heraus. Doch dann begannen die Automatismen immer mehr zu greifen und das Team wuchs zusammen. Seit dem 14. September reihte die Mannschaft einen Sieg an den anderen, teils mit sehr überzeugenden Leistungen und vielen Toren. Nun, zum Ende der Vorrunde, steht es zuoberst in der Tabelle. Zug II schoss mit 50 Treffern am meisten Tore und stellte mit nur zwölf Gegentoren die beste Verteidigung. Herzliche Gratulation ans Team und alle Spieler zum Wintermeistertitel!

Heimspiel gegen den FC Courtételle

Nach einer Woche Pause geht es am Samstag in der Meisterschaft weiter. Unsere 1. Mannschaft empfängt den FC Courtételle auf der Herti Allmend. Spielbeginn ist um 16 Uhr.

Der FC Courtételle ist wohl nur wenigen Fussball-Begeisterten ein Begriff. Das Dorf mit knapp 3000 Einwohnern liegt nur 3 Kilometer von Delémont entfernt. Von Zug sind es ein paar Kilometer mehr, in der Tabelle allerdings nur 3 Punkte. Courtételle liegt aktuell mit 13 Punkten auch Rang 10, unsere Mannschaft mit 16 Punkten auf Rang 5. Zuletzt verloren die Jurassier gegen Münsingen und Schötz.

Aufhorchen lassen aber das 5:2 gegen die Black Stars aus Basel sowie der höchst umstrittene Sieg gegen Besa Biel. Wer sich an diese Spiele hält, bekommt den Eindruck, dass Courtételle ein unberechenbarer Gegner ist, der mal gut spielt, mal weniger gut. Es ist also schwierig vorherzusagen, was Zug am Samstag erwartet. Was hingegen klar ist: Die Gäste sind bekannt als Kämpfer und als sehr emotionales Team, das von seinem Trainer, Francois Marque, pausenlos angetrieben wird. Marque spielte unter anderem auch beim FC Basel und wurde dort Schweizer Meister und Cupsieger.

Für unser Team heisst das: Kühlen Kopf bewahren, volle Konzentration auf das eigene Spiel und geduldig sein. Dann liegen auch gegen den FC Courtételle Punkte drin.

Siege für die Frauen und die 2. Mannschaft

Während die 1. Mannschaft spielfrei hatte, überzeugten unsere 2. Mannschaft und das Frauen-Team. Unsere Frauen schlugen Schwyz II mit 4:3 und zogen in der Tabelle an den Gegnerinnen vorbei. Sie liegen nun auf Platz 2.

Gar Platz 1 übernommen hat unsere zweite Mannschaft in der 4. Liga. Dank einem überzeugenden, früh feststehenden 4:0 Sieg gegen Hergiswil. Der Sieg hätte auch noch deutlicher ausfallen können, doch die Zuger verpassten noch einige gute Chancen. Die grosse Überlegenheit auf dem Platz gab Trainer Julien Manenti auch die Gelegenheit, früh und fleissig durchzuwechseln und allen Spielern genügend Zeit auf dem Platz zu geben. Das Debüt bei den Aktiven feierte der B-Junior Kiano Margiotta, der über 30 Minuten zum Einsatz kam. Dank der Niederlage von Obergeissenstein übernahm unsere Mannschaft die Tabellenführung. Am nächsten Wochenende folgt dann ein Spiel gegen einen härteren Brocken mit Olympique Luzern, die auf Platz vier stehen.

Gratulation an beide Teams und ihre Trainer!