Zug kehrt mit einem Punkt aus dem Jura zurück

Es war das erwartet schwierige Spiel gegen Delémont. Die Jurassier überzeugten mit einer grossen Spielfreude und waren auch physisch top. Doch unsere 1. Mannschaft hielt dagegen und holte sich verdient einen Punkt. Die erste Halbzeit gehörte klar Zug, die zweite Delémont.

Delémont wollte von Anfang an das Spiel in die Hand nehmen und zeigte seine technischen Fähigkeiten mit gekonntem Passspiel. Zug braucht einige Minuten, um sich darauf einzustellen. Doch dann begann Zug immer mehr dem Spiel den Stempel aufzudrücken und kam zu Chancen. Die grösste hatte Dein Barreiro als er im Fünfer zu einem Kopfball kam. Es gelang ihm nicht, den Ball richtig zu drücken und so kam der Goalie von Delémont noch mit den Fingerspitzen an den Ball. Der anschliessende Corner brachte dann nichts ein. Zuvor hatten Diego Martin, Chris Teichmann und erneut Dein Barreiro ebenfalls die Chance, Zug in Führung zu schiessen. Delémont hatte in der ersten Halbzeit ebenfalls den einen oder anderen gefährlichen Angriff, Torgefahr entstand daraus aber nicht wirklich. Somit stand es zur Pause 0:0.

Die zweite Halbzeit begann wieder mit einer Zuger Torchance. Doch in der 51. Minute fiel aus dem Nichts der Führungstreffer von Delémont. Nach einem weiten Ball über rechts kam es zu einem Abstimmungsfehler in der Zuger Abwehr und der Stürmer der Jurassier konnte den Ball an Matthias Grob vorbeizirkeln.

In den letzten Spielen konnte Zug jeweils unmittelbar nach einem Rückstand reagieren und ausgleichen. Fast wäre das auch diesmal gelungen. Lucas Claser war plötzlich vorderster Mann und köpfelte den Ball über die Latte. Danach übernahm immer mehr Delémont das Spieldiktat, ohne jedoch zu grossen Chancen zu kommen. Zug seinerseits spielte auch nicht mehr so überzeugend nach vorne wie noch in der ersten Halbzeit. In der 71. Minute fiel dann doch der Ausgleich, genauso aus dem Nichts wie schon der Führungstreffer der Jurassier. Der Ball kam zu Fuat Sulimani, der aus rund 20 Metern einen wahren Sonntagsschuss abfeuerte. Dieser ging wunderschön ins weite hohe Eck. Wieder einmal war der Capitain da, wenn man ihn brauchte.

Delémont reagierte danach vehement und kam zu einigen Chancen. Zug gelang es auch kaum noch, sich aus der Umklammerung zu lösen. Und in der 81. Minute dann der Schock: Penalty für Delémont. Jetzt war die Runde an Matthias Grob um Zuger Tor, der schon einige Punkte für das Gastteam festgehalten hat. Und er lieferte wieder und wehrte den Penalty ab.

Delémont steckte deswegen nicht auf und powerte weiter. Mal für Mal kamen sie über die Flügel und setzten Zug massiv unter Druck. Doch entweder war Matthias Grob zur Stelle oder ein Zuger konnte im letzten Moment klären. Die Erlösung kam mit dem Schlusspfiff des Schiedsrichters. Zug holte so einen wichtigen Punkt gegen einen sehr starken Gegner.

Nun hat das Team die Zeit, neue Kräfte zu sammeln. Denn nächstes Wochenende findet kein Spiel statt. Weiter geht es mit dem Heimspiel gegen den FC Courtételle. Das Spiel findet am 25. Oktober 2025 um 16 Uhr auf der Herti Allmend statt.

Am Sonntag gehts nach Delémont

Am Sonntag geht es für unsere 1. Mannschaft mit dem Auswärtsspiel gegen den SR Delémont. Die Jurassier liegen auf dem dritten Platz, allerdings haben sie nur einen Punkt mehr auf dem Konto als unser Team. Bei diesem Spitzenkampf geht es also für beide Teams darum, ihre Position in der oberen Hälfte der Tabelle zu festigen. Denn die zwölftplatzierten Black Stars aus Basel liegen ebenfalls nur vier Punkte hinter Zug.

Delémont stieg 2023 in die Promotion League auf. Dieses Jahr brachte dem Verein einige Höhepunkte im Schweizer Cup. Zuerst besiegte man im Sechzehntelfinal den FC St. Gallen und danach im Achtelfinal den FC Luzern. In der Runde der letzten Acht war dann Servette zu stark. Das Team konnte sich anschliessend in der Promotion League halten, stieg aber am Ende der letzten Saison ab in die 1. Liga Classic.

Hier gewann Delémont vor zwei Wochen gegen Schötz mit 5:0 und überzeugte vollends. Letzten Sonntag reichte es dann zu einem eher enttäuschenden 1:1 auswärts in Münsingen. Gemäss dem Quotidien Jurassien spielte Delémont eine grossartige 1. Halbzeit, vermochte die Pace dann aber nicht durchzuziehen und musste den Ausgleich hinnehmen. Mit diesem Unentschieden ist Delémont seit acht Spielen ungeschlagen. Zug erwartet also wieder ein enges Spiel gegen einen offensiv sehr starken Gegner.

Das Spiel findet um 14.30 Uhr im Stadion La Blancherie statt.

Die 1. Mannschaft überzeugt weiter

Wer den Beginn des Spiels gesehen hat, hätte nicht gedacht, dass hier zwei der besten Defensivteams der Liga aufeinandertreffen. Es ging nämlich los wie die Feuerwehr. In der 4. Minute kam Solothurn zum ersten richtigen Angriff, der Ball gelangte auf den linken Flügel und die Hereingabe in den Fünfer fand Patrik Gjidoda. Dieser schob an Matthias Grob vorbei ein zur frühen Solothurner Führung.

Doch wie schon in Langenthal vermochten die Zuger sofort zu reagieren. Mehr oder weniger mit dem nächsten Angriff fiel schon der Ausgleich. Der Schiedsrichter liess nach einem Foul an einem Zuger im Mittelfeld Vorteil laufen – zum Glück für das Heimteam. Dein Barreiro setzte sich am linken Flügel bei der Grundlinie durch und flankte hoch Richtung zweiter Pfosten. Dort stand Diego Martin goldrichtig und brauchte nur noch einzunicken.

Das Spiel blieb danach zwar animiert, die grossen Torchancen blieben jedoch aus. Zug hatte deutlich mehr Ballanteil und griff die Solothurner jeweils sehr früh an. Solothurn liess die Zuger ihrerseits gewähren und versuchte sein Glück mit schnellen Gegenstössen. In der 31. Minute jubelten dann die Gäste nach einem Eckball und einem Kopfballtor von Patrik Gjidoda. Doch vergebens, denn der Assistent hob die Fahne und zeigte ein Offside an.

In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit wurde Zug für seine Aufsässigkeit und Spieldominanz dann doch noch belohnt. Simone Campisi erkämpfte sich einen Ball im Sechzehner der Gäste und brachte diesen zur Mitte, wo Christopher Teichmann richtig stand und zur verdienten Zuger Führung einschoss. Somit ging es mit einem 2:1 für das Heimteam in die Pause.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit das gleiche Bild. Zug störte Solothurn teilweise bis ganz nach vorne an der Eckfahne und liess die Gäste so nicht ins Spiel kommen. Die erste gute Chance gehörte dann auch dem Heimteam. Ein Schuss von Diego Martin ging in der 51. Minute knapp am Tor vorbei.

Abgesehen von eine umstrittenen Szene im Zuger Strafraum hatte Solothurn in der zweiten Halbzeit kaum mehr Torchancen. Im Gegenteil, Zug erspielte sich mehrere Möglichkeiten und hätte das Spiel mit einem dritten Tor entscheiden können. Dein Barreiro eröffnete den Chancen-Reigen in der 57. Minute. Es folgten ein Schuss von Simone Campisi, ein Kopfball von Cleric Njau, wieder Barreiro und kurz vor Abpfiff auch noch Diego Martin.

Zug brauchte das 2:1 somit souverän über die Zeit und freute sich über drei weitere, durch ein tolles Spiel verdiente Punkte.

Am nächsten Sonntag geht es auswärts gegen die SR Delémont, ein weiteres Spitzenteam. Das Spiel beginnt um 14.30 Uhr.

Tabellennachbar zu Gast

Am Samstag um 16 Uhr empfängt unsere 1. Mannschaft den FC Solothurn zum nächsten Meisterschaftsspiel auf der Herti Allmend. Die ambitionierten Solothurner liegen aktuell einen Platz und einen Punkt hinter uns. Wie schon letztes Wochenende der FC Langenthal wird auch unser nächster Gegner von einem bekannten Trainer geführt: Gilles Yapi Yapo steht seit letzter Saison an der Seitenlinie. Yapi spielte beim FC Basel, bei YB und beim FCZ und wurde dreimal Schweizer Meister. Dass unser Team sich davon nicht beeindrucken lässt, zeigte es schon gegen Langenthal, wo Maurizio Jacobacci Trainer ist.

Solothurn erlebt in der bisherigen Saison ein Auf und Ab. Nach zwei Siegen, unter anderem auch mit 4:1 in Schötz, verlor das Team letztes Wochenende gegen das noch sieglose Münsingen mit 0:2. Nach einer guten ersten Halbzeit, wo die Chancen nicht genutzt werden konnten, folgte eine Halbzeit zum Vergessen, so die Solothurner Zeitung: «Die zweiten 45 Minuten waren harte Kost. Die Solothurner leisteten sich viele Ungenauigkeiten im Passspiel, verstrickten sich in Einzelaktionen und fanden schlicht kein Mittel gegen den Abwehrriegel der Münsinger. (…) Das Spiel war ruppig, geprägt von kompromisslos, teils überhart geführten Zweikämpfen.»

Die Solothurner werden also am Samstag auf Wiedergutmachtung aus sein. Zug wird sich auf einen hart spielenden, voll motivierten Gegner einstellen müssen. Doch das ist nichts Neues für das Heimteam. Auch gegen Langenthal brauchte es eine sehr konzentrierte und kämpferische Leistung für den Punktgewinn. Der Unterschied: Im Heimspiel sollen drei Punkte her. Dafür braucht es sicher wieder einen Matthias Grob im Tor in Topform.

Wichtiges Untentschieden und zwei hohe Siege

Unsere Aktiv-Teams haben ein gutes Wochenende hinter sich. So schlugen unsere Frauen den FC Aegeri mit 16:0, die zweite Mannschaft siegte gegen Rotkreuz III mit 8:0 und unsere erste Mannschaft holte auswärts beim Spitzenteam Langenthal einen verdienten Punkt.

Unsere erste Mannschaft traf in Langenthal auf ein Team in Form. Und genau so legten die Berner los. Sie kamen bereits in der ersten Minute zu einer Chance und zeigten, wie sie spielen wollten: nach vorne und mit viel Pressing. Doch Zug hielt dagegen und spielte ebenfalls offensiv. Somit kam es in der ersten Halbzeit zu einem munteren Hin und Her, was für die Zuschauer attraktiv war.

In den ersten 15 Minuten hatte Langenthal leichte Vorteile und war insgesamt häufiger im Angriff als Zug. Das Heimteam schaltete vorallem schnell um und überbrückte das Mittelfeld zielstrebig, meist über den rechten Flügel. Auch gewannen die Berner mehr Zweikämpfe im Mittelfeld.

Zug seinerseits musste doch zu relativ vielen kleinen Fouls greifen. Also Folge davon hatte Langenthal immer wieder Freistösse aus dem Mittelfeld heraus. Nach einem solchen und nachdem die Zuger den Ball nicht genug konsequent wegbrachten, stand ein Langenthaler am hinteren Pfosten alleine und konnte zur Führung einschiessen.

Doch Zug reagierte heftig und nur fünf Minuten später stand es bereits 1:1. Christopher Teichmann erkämpfte sich einen Ball weit draussen in der Ecke, spielte zu Joel Miranda in den Sechzehner, der den Ball an Diego Martin weiterleitete. Dieses fackelte nicht lange und schoss wuchtig zum Ausgleich ein.

Nun hatte Zug mehr vom Spiel, ohne jedoch die grossen Torchance herausspielen zu können. Das Spiel fand häufig im Mittelfeld statt, wo die Zweikämpfe hart geführt wurden. Beide Teams standen gut, und liessen ganz hinten wenig zu. Einzig in der 43. Minute konnte Langenthal sich über den rechten Flügel wieder einmal durchsetzen und kam so zu zwei Schussmöglichkeiten, die aber beide von Zuger Spielern geblockt wurden. Somit blieb es beim 1:1 zur Pause.

Die zweite Halbzeit ähnelte der ersten. Jedes Team hatte seine 15 bis 20 Minuten mit mehr Spielanteilen und der einen oder anderen Chance. Doch Grosschancen waren Mangelware und das Spiel lebte primär vom Kampf und der Spannung. Die zweite Halbzeit war definitiv weniger gehaltvoll und geprägt von vielen kleinen Nicklichkeiten und versteckten Fouls. Der Lucky Punch gelang keiner Mannschaft mehr und so blieb es beim letztlich gerechten Unentschieden.

Unsere 1. Mannschaft hat nun eine Woche Zeit bis zum nächsten Spiel und kann sich ein wenig von den strengen Wochen mit Cup- und Meisterschaftsspielen erholen. Am nächsten Samstag geht es weiter mit dem Spiel gegen den FC Solothurn. Zuhause auf der Herti Allmend um 16 Uhr.

Special Turnier von Zug 94

Am Sonntag 21. September 2025 trafen sich 13 Teams bestehend aus Personen mit einer Beeinträchtigung im Herti Nord zum jährlichen Fussballturnier. Das Turnier wurde von Zug94 und Special Olympics organisiert. Es war auch die Hauptprobe für die Nationalen Sommergames von Special Olympics im nächsten Mai, die in Zug stattfinden werden. Zug 94 ist dabei Gastgeber für die Fussballerinnen und Fussballer. Das Zuger OK, welches die National Games 2026 organisiert, machte sich vor Ort ein Bild.

Bei besten Wetterbedingungen spielten die 13 Team am Vormittag um das sogenannte Divisioning und am Nachmittag ging es dann in den einzelnen Kategorien um die Ränge. Neben dem sportlichen Erfolg stand auch das gesellige Zusammensein auf dem Programm. Wie immer wurde dem Fairplay eine besondere Bedeutung zugemessen und trotz Rangliste gingen alle Teams mit einem Pokal nach Hause.

Das Special Team Turnier von Zug 94 war wiederum ein gelungener Anlass und hat gezeigt, wie Inklusion in Sportvereinen funktioniert. Die Hauptprobe für die National Games 2026 hat bestens geklappt.

Ein grosses Dankeschön den Raiffeisenbanken Zug, die unser Special Team als Hauptsponsor unterstützen. Ebenfalls bedanken wir uns herzlich bei den grosszügigen Gönnern Lions Club Zug, Rotary Club Zug und der Sergio Ermotti Stiftung sowie dem Amt für Sport und Gesundheitsförderung des Kantons Zug.

Jetzt wartet Langenthal

Am Sonntag heisst es für unsere 1. Mannschaft wieder volle Konzentration. Es geht auswärts um 15 Uhr gegen den FC Langenthal. Unsere Mannschaft hat somit einen Tag länger Zeit zur Erholung nach den vielen harten Spielen der letzten Wochen.

Die Langenthaler sind derweil in Form und liegen auf Platz drei der Tabelle. Zuletzt haben sie Münsingen auswärts klar mit 4:1 besiegt. Unsere Mannschaft erwartet also ein Team, das einen guten Lauf hat und sicher einen Sieg anstrebt. Trainer der Langenthaler ist ein alter Bekannter: Maurizio Jacobacci hat das Amt im Sommer übernommen. Neben ihm kam es auch beim Kader zu zahlreichen Änderungen gegenüber der Vorsaison. So verliessen nicht weniger als 12 Spieler das Team. Der Umbruch war gemäss Sportchef Ively nötig, um mit Langenthal in der 1. Liga Classic mitzuhalten. Seine Ziel ist, mittelfristig im oberen Drittel der Tabelle dabei zu sein.

Die Zuger werden nach dem eher schwachen Spiel gegen den gut organisierten SC Buochs sicher hoch motiviert sein und ihrerseits, wie in allen Spielen, einen Sieg anstreben.

Ein gerechtes Untenschieden gegen Buochs

Unsere erste Mannschaft absolviert gerade ein sehr strenges Programm. Immer wieder stehen englische Wochen an, weil Cupspiele stattfinden oder verschobene Partien nachgeholt werden müssen. Im Spiel gegen den SC Buochs war deshalb eine gewisse Müdigkeit und fehlende Spritzigkeit zu konstatieren. Dennoch reichte es am Ende zu einem Punkt. Das Unentschieden war aufgrund der Spielanteile und Torchancen gerecht und damit können wohl beide Teams gut leben.

In der ersten Halbzeit war Zug stärker und hatte die grösseren Chancen. Das Heimteam hat viel den Ball und liess diesen in den eigenen Reihen zirkulieren. Allerdings dauerte es bis zur 25. Minute, bis erstmals Torgefahr vor dem Buochser Tor entstand. Taulant Limani eroberte den Ball im Mittelfeld und spielte ihn sofort scharf Richtung Elferpunkt, dort nahm Simone Campisi diesen direkt ab und schoss ihn übers Tor. Bis zur 30. Minute hatte Zug anschliessend zwei weitere gute Chance, um das Skore zu eröffnen. Beide Male fehlte nicht viel, es blieb aber bei der 0 auf dem Totomat. Nach den fünf Zuger Minuten folgten fünf Buochser Minuten mit ebenfalls zwei Torchancen. Das war’s dann von einer insgesamt relativ ereignisarmen ersten Halbzeit. Spielstand 0:0.

Die zweite Halbzeit gehörte dann eher Buochs, das die besseren Torchancen hatte. Aber auch hier dauerte bis zur 72. Minute, bis erstmals echte Torgefahr entstand. Von Zug war bis dahin kaum etwas Offensives zu sehen. Buochs hatte auch gegen Ende des Spiels noch eine Torchance, die Fuat Sulimani mit einer Grätsche im letzten Moment vereiteln konnte. Damit blieb es beim 0:0. Ein Spiel, das für einmal niemanden von den Sitzen riss. Eine Punkteteilung, die für beide Mannschaften in Ordnung ging.

Am nächsten Sonntag spielt unsere erste Mannschaft auswärts gegen den FC Langenthal (15 Uhr). Dort wartet ein Team auf Zug, das sich im Laufe der Meisterschaft immer mehr steigerte und mittlerweile an dritter Stelle liegt. Es geht also darum, sich zu erholen, neu zu fokussieren und mit der Entschlossenheit und Konzentration aus den letzten Spielen nach Langenthal zu reisen. Dann ist auch dort etwas möglich.

Heute Heimspiel gegen Buochs

Nach dem Cup-Highlight mit der Qualifikation für die Achtelfinals (wo wir den FC Luzern Anfang Dezember bei uns auf der Herti Allmend empfangen) geht es heute Abend mit einem wichtigen Meisterschaftsspiel weiter. Um 20 Uhr findet das Heimspiel gegen den SC Buochs statt.

Buochs ist zusammen mit unserer Mannschaft neu in der 1. Liga Classic. Es ist also ein Duell der beiden Aufsteiger aus der 2. Liga Interregional. Zur Erinnerung: Zug gewann diese mit 72 Punkten vor Buochs mit 60 Punkten. In den Direktbegegnungnen siegte unsere Team mit 3:1 respektive 2:1. Bei einem Trainingsspiel im Sommer gewann Buochs mit 1:0. Doch das alles ist Vergangenheit.

Aktuell liegt Buochs mit sechs Punkten aus sechs Spielen auf Rang 13. Bisher fuhren die Nidwaldner zwei Siege ein: Zuletzt gewannen sie verdient mit 1:0 gegen Münsingen, das ebenfalls nicht gut in die Saison gestartet war. Dabei überzeugten die Buochser vor allem mit einer kompakten Defensive. Gegen Zug müssen sie allerdings auf Ben McCarthy und den letztjährige Topscorer Nik Dubler verzichten.

Es ist ein enges Spiel zu erwarten, denn für beide Teams geht es darum, sich mit einem Sieg weiter von den Abstiegsplätzen zu entfernen.

Schweizer Cup: Die Reise geht weiter!

Was für eine Leistung! Zug 94 gewinnt gegen das Promotion League Team vom FC Breitenrain. Und das völlig verdient. Das Resultat hätte nämlich auch höher ausfallen können. Mit einem 1:0-Sieg qualifiziert sich Zug für die 1/8-Finals. Die Auslosung findet am Sonntag Abend im Sportpanorama auf SRF statt.

Zug begann das Spiel hochkonzentriert und keineswegs defensiv. Was dem Heimteam entgegenkam war, dass Breitenrain zunächst überhaupt nicht aufs Tempo drückte. So verzeichneten beide Teams in der Startviertelstunde in etwa gleich viel Ballbesitz. Torchancen gab es keine.

Ab der 15. Minute übernahmen die Berner dann immer mehr das Spieldiktat und die Zuger mussten einige Male rustikal klären und den Ball einfach wegschlagen. Doch die erste Torchance hatten die Zuger. Nach einem schnell ausgelösten Angriff über die den rechten Flügel konnte Diego Martin zur Mitte flanken. Doch sein Ball kam zu nahe aufs Gehäuse und wurde eine Beute des Berner Goalies. Auch die nächste Chance gehörte dem Heimteam, diesmal war der Winkel aber eng und der Berner Torhüter konnte in Corner ablenken.

In der 33. Minute dann endlich die erste Chance der ‘Breitsch-Kicker’. Bezeichnenderweise kam diese nach einem unnötigen Fehler der Zuger zustande, der zu einem Eckball führte. Der gefährliche Berner Nachschuss konnte von der Verteidigung jedoch im letzten Moment geblockt werden. Nur eine Zeigerumdrehung später dann die bisher grösste Zuger Chance. Meriton Kastrati spielte einen weiten Ball hinter die Berner Verteidigung, wo Dein Barreiro übernehmen konnte und alleine auf den Goalie zog. Dieser vermochte den Schuss aber mit einem starken Reflex abzuwehren.

Kurz vor der Pause hatten die Berner dann ihrerseits eine Grosschance, die – wieder nach einem Eckball – mit einem Kopfball an die Latte endete. Glück für die Zuger! 0:0 zur Pause.

Nach der Pause waren die Zuger Spieler bereits auf dem Feld und warteten auf die Berner, die sich viel Zeit liessen. Die einheimischen Zuschauer munkelten, dass es in der Kabine des FC Breitenrain wohl viel Gesprächsbedarf gab nach der enttäuschenden Leistung in den ersten 45 Minuten.

Und tatsächlich kamen die Berner besser in Schwung. Nur zwei Minuten nach Wiederbeginn drangen sie in den Zuger Strafraum, der Berner Stürmer fiel und der Schiedsrichter pfiff. Doch anstatt auf den Penaltypunkt zu zeigen, bekam der Berner eine gelbe Karte wegen einer Schwalbe. Nur zwei Minuten später tauchte erneut ein Berner vor dem Zuger Tor auf – nach einem Abwehrfehler der Zuger. Dieser schoss allerdings neben das Tor.

Nun war wieder das Heimteam dran. Zuerst hatte Barreiro eine Chance, schoss aber knapp daneben, dann fasste sich Campisi aus gut 18 Metern ein Herz und zielte knapp zu hoch.

51. Barreiro setzt sich links durch, schiesst aus spitzem Winkel aber knapp daneben. Auch Martin hatte noch eine Zuger Chance. Die Zuschauer spürten nun klar, dass hier durchaus eine Überraschung drin lag und feuerten die Mannschaft an.

In der 76. Minute störten die Zuger den Berner Spielaufbau wie schon so oft erfolgreich und eroberten den Ball an der Mittellinie. Gustavo Campello schnappte sich das Leder zog in die Mitte Richtung Sechzehner und schoss aus rund 20 Metern ins weitere Eck. Das war die verdiente Führung für das Heimteam.

Würde nun endlich eine Reaktion der Berner kommen? Nein. Die Zuger kämpften und grätschten solidarisch und kamen sogar noch zu gefährlichen Konterangriffen. Einzig in der 85. Minute wurde es noch einmal richtig kritisch vor dem Zuger Tor. Doch der Ball konnte im letzten Moment in Corner abgelenkt werden. Die restlichen Minuten brachten die Zuger problemlos über die Runden und so blieb es beim 1:0 für das Heimteam.

Mit einem überzeugenden Auftritt sichert sich Zug somit den Einzug in die nächste Runde des Schweizer Cups. Absolut verdient, denn es war im ganzen Spiel zu keinem Zeitpunkt ein Klassenunterschied zu sehen.

Weiter geht es im Schweizer Cup am 2.-4. Dezember 2025 zuhause gegen den FC Luzern. Whow! Wir freuen uns.