1/16-Final im Schweizer Cup. FC Breitenrain zu Gast in Zug.

Am Samstag, 20. September 2025, ist auf der Herti Allmend Schweizer Cup angesagt. Nach dem dramatischen Weiterkommen gegen Mendrisio in der letzten Runde ist diesmal der FC Breitenrain zu Gast in Zug. Dieser Fussballverein geniesst in Bern so etwas wie Kultstatus, obwohl er nur seit 30 Jahren existiert. Denn genau wie Zug 94 entstand der FC Breitenrain aus zwei früheren Vereinen: FC Zähringia und FC Minerva. Gegründet im Jahr 1994.

Breitenrain spielt seit 2022 in der Promotions League und hält sich meist in den vorderen Tabellenregionen auf. Letztes Wochendende spielten die Berner in Cham und gewannen dort mit 3:1. Wir sind also gewarnt. Auch, weil der Berner Quartierverein in der letzten Cuprunde das Super League Team aus Thun besiegte.

Zur Ausgangslage gäbe es diverse passende Zitate aus Zuger Sicht: «Wir haben keine Chance, also packen wir sie.» Oder: «In einem Spiel ist alles möglich.» Halten wir uns doch an letzteres. Die Berner sind zwar klarer Favorit, unser Team hat aber bisher in der 1. Liga Classic überzeugt und wird das Spiel mit voller Konzentration und auch mit genug Selbstvertrauen angehen. Wir können uns auf einen spannenden Cup-Fight freuen.

Sonntag, 21. September: Special Olympics Turnier

Das zweite Special Olympics Turnier von Zug 94 steht unmittelbar bevor. Am Sonntag, 21. September spielen 13 Teams um den Turniersieg.

Wann: Sonntag, 21. September 2023, ab 9 Uhr

Wo: Herti Nord, Fussballplätze 4/5/6

Neben den spannenden Spielen ist auch für alle Spielerinnen und Spieler sowie die Zuschauenden für Verpflegung gesorgt. Kommt vorbei, geniesst einen wahrlich speziellen Fussballanlass und unterstützt die Teams. Natürlich ganz besonders unser Special Team Zug 94.

Wir bedanken uns herzlich beim Hauptsponsor unseres Special Teams:

Und bei unseren weiteren Gönnern und Supportern: Lions Club Zug, Rotary Club Zug, Sergio Ermotti Stiftung sowie das Amt für Sport und Gesundheitsförderung des Kantons Zug.

Verdienter, klarer Sieg in Basel

Unsere 1. Mannschaft wollte nach dem Ausscheiden in der Cup-Qualifikation eine Reaktion zeigen und auswärts bei den schlecht in die Meisterschaft gestarteten Old Boys Basel drei Punkte holen. Dieser Wille war von Anfang an zu spüren und die Zuger pressten in den ersten Minuten als gäbe es nichts Anderes. Zählbares schaute dabei aber noch nicht heraus und die Basler vermochten sich zunehmend darauf einzustellen.

Die erste grosse Zuger Chance gab es dann in der 13. Minute. Nach einem schnellen Zuger Angriff über rechts, kam der Ball gefährlich zur Mitte, wo ein Basler Verteidiger ihn aber im letzten Moment vor dem heranstürmenden Barreiro in Corner spitzeln konnte.

In der 21. Minute spielte Zug wieder zügig über rechts, wo der Ball von Meriton Kastrati über Diego Martin in die Mitte vors Tor kam. Dort verwertete Chris Teichmann eiskalt zur verdienten Zuger Führung. Genau dieser Teichmann hatte in den folgenden fünf Minute zwei weitere Grosschancen. Beide Male eroberte Simone Campisi den Ball und spielte diesen weit auf Teichmann. Beide Male war letzterer alleine vor dem gegnerischen Goalie, an dem er dann scheiterte. Zug hätte bis zur 30. Minute gut mit 3:0 vorne liegen können und die Basler hatten noch keine echte Torchance. Das änderte sich kurz danach als die Basler die weit aufgerückten Zuger überliefen und Lucas Claser mit einem Tackling in letzter Sekunde den Ausgleich verhindern konnte. Zug reagierte sofort wieder und kam vor der Pause zu einer weiteren Chance. Es blieb aber bei der knappen Pausenführung.

Die zweite Halbzeit begann ohne grosse Höhepunkte. Zug hatte leichte Vorteile im Spiel, Torchancen gab es aber keine zu verzeichnen. Dann in der 56. Minute der Schock: Leontrim Nitaj stösst mit seinem Gegenspieler zusammen und bleibt benommen liegen. Er muss mit der Bahre vom Feld getragen werden. An dieser Stelle gute und schnelle Genesung an Leo!

Die Zuger reagierten darauf alles andere als geschockt. Nach einem weiten Pass auf den linken Flügel kommt es in der 61. Minute zu einem weiteren Eckball. Diesmal steht Simone Campisi goldrichtig und schiesst aus kurzer Entfernung das zweite Zuger Tor. Was für eine Reaktion!

Damit schien der Widerstand der Basler gebrochen. In der 67. Minute folgte wieder ein schöner Zuger Angriff über rechts, den Diego Martin, völlig freistehend im Basler Fünfer, mit dem 3:0 vollendete. Die Zuger hatten nun teils gar viel Raum und konnten ihre Angriffe über die Flügel durchziehen. In der 72. Minute, nach einem Corner, stand wiederum Diego Martin richtig und schoss sein zweites Tor an diesem Tag. Zug führte nun mit 4:0.

In der 76. Minute folgte dann die erste echte Basler Chance in der zweiten Halbzeit, ein Schuss knapp am Tor vorbei. Und eine Minute später gleich die nächste Chance für das Heimteam. Bei den Zugern schien die Konzentration nachzulassen. Doch das war nur ein kurzes Intermezzo. Zug drehte wieder auf und kam zu weiteren Torchancen, insbesondere nach schnellen Konterangriffen. Alleine Dein Barreiro hatte mehrfach die Möglichkeit, ein weiteres Tor zu erzielen. Gleichzeitig liess man hinten gar nichts mehr zu. So blieb es beim 4:0 für Zug.

Das Auswärtsspiel gegen die Old Boys war wichtig und unsere Mannschaft hat geliefert. Sie gewann letztlich verdient mit 4:0 und hat damit nach sechs Partien bereits zehn Punkte auf dem Konto. Ein sehr guter Saisonstart für das Aufsteigerteam.

Am nächsten Samstag steigt wieder der Schweizer Cup. Auf der Herti Allmend kommt es zum Spiel gegen den FC Breitenstein. Das Team, das in der letzten Cuprunde den FC Thun eliminiert hat. Das Spiel beginnt um 16 Uhr.

1. Mannschaft: wichtiges Auswärtspiel gegen Old Boys

Nach dem Out in der Cup-Qualifikation gegen die Black Stars aus Basel folgt am Sonntag das nächste Meisterschaftsspiel für unsere 1. Mannschaft. Diesmal in Basel, bei den Old Boys. Dieses Team stieg genau wie Zug 94 im Sommer nach sechs Jahren Absenz wieder in die 1. Liga Classic auf. Es kommt also zum Duell der beiden Aufsteiger, wobei Zug mit sieben Punkten aus fünf Spielen deutlich besser in die Saison gestartet sind.

Der BSC Old Boys steht aktuell am Tabellenende der 1. Liga Classic, mit bisher zwei Unentschieden und drei Niederlagen. Nachdem das Team zu Saisonbeginn jeweils viele Tore zulassen musste, 5 gegen Black Stars, 5 gegen Concordia, zeigt die Tendenz nach unten, dh. die defensive Stabilität kommt zurück. Zuletzt spielten die Old Boys 0:0 gegen Münsingen, wo sie sich vor allem durch ihre schnellen Konterangriffe auszeichneten.

Das Spiel findet am Sonntag, 14. September 2025, um 15 Uhr auf der Schützenmatte in Basel statt.

Black Stars waren zu stark

Leider ist unsere 1. Mannschaft in der 1. Runde der Qualifikation für den Schweizer Cup 2026/2027 ausgeschieden. Sie unterlag den Black Stars aus Basel mit 0:1.

Die Gäste aus Basel zeigten von Anfang an, dass sie zum Gewinnen nach Zug gekommen waren. Sie pressten sehr hoch, setzten Zug früh unter Druck und provozierten so viele Ballverluste in der Hälfte des Heimteams. Zug kam kaum zum Schnaufen und war in den ersten 25 Minuten praktisch nur mit Abwehrarbeit beschäftigt. Allerdings hatte sich Zug auch genau darauf eingestellt und begann das Spiel eher vorsichtig und defensiv. Dennoch kamen die Black Stars zu einige Möglichkeiten, die sie aber nicht nutzen konnten und wo sich unser Goalie Matthias Grob mehrmals auszeichnete.

In der 23. Minute kam es dann zur wohl entscheidenden Spielszene. Die Hand von Alan Nabarra landete in einem Zweikampf wohl im Gesicht des Gegners. Der Schiedsrichter entschied auf Direkt-Rot und stellte den Zuger vom Feld. Erstaunlicherweise konnte das Heimteam sich sofort gut organisieren und hatte bis zur Pause und auch noch in den ersten 15 Minuten danach die besten Phasen. Zug kam auch zu einzelnen Chancen, die aber nicht verwertet werden konnten. Doch auch die Gäste hatten ihre Möglichkeiten, die allesamt vom überragenden Matthias Grob zunichte gemacht wurden.

In der 77. Minute hatte Zug dann seine grösste Chance: Zuerst zog Christopher Teichmann auf den gegnerischen Goalie und kam um Haaresbreite zu spät, danach setzte Simone Campisi den Nachschuss übers Tor. Und wie so oft im Fussball: Du vergibst vorne eine grosse Chance und erhältst hinten das Tor. nur zwei Minuten später war die Zuger Defensive und das Mittelfeld für einmal nicht gut abgestimmt und ein Basler konnte in den Sechzehner ziehen. Sein Abschluss landete im Zuger Tor.

Zwar versuchten die zehn Zuger noch einmal alles, die Black Stars kontrollierten nun aber das Spiel und liessen nicht mehr viel zu. Somit blieb es beim 0:1 aus Zuger Sicht.

Insgesamt zeigte das Team insbesondere zu zehnt eine sehr kämpferische Leistung und erfreute damit die Zuschauer. Diese spendierten immer wieder spontanen Szenenapplaus bei gelungenen Zuger Aktionen.

Am Sonntag steht das wichtige Auswärtsspiel gegen den BSC Old Boys Basel an. Dieses beginnt um 15 Uhr.

Starke Leistungen und Derbysieg für unsere Frauen 

Unser Frauen-Team ist stark in die neue Saison gestartet und belegt aktuell Rang drei mit sechs Punkten aus drei Spielen. Die Frauen sind also gut im Aktiv-Bereich angekommen. Dies zeigt sich deutlich bei der Einstellung, dem Zweikampfverhalten und der Geschlossenheit des Teams in den letzten Spielen. Charlie Heymann, Trainer des Frauen Teams sagt: «Wir waren in jedem Spiel das bessere Team auf dem Platz, obwohl wir eines verloren haben. Mal haben wir spielerisch überzeugt, ein anderes Mal mit unserem Willen.»

Besonders zeigte sich dies am vergangenen Sonntag im Derby gegen den FC Baar III. Die Zugerinnen waren von Anfang an das spielbestimmende Team auf dem Platz. Sie erarbeiteten sich viele Chancen, nutzten diese und liessen selbst nicht viel zu. Gegen die Geschlossenheit und Mannschaftsleistung konnten auch diejenigen Spielerinnen, welche aus der 2. Liga bei Baar im Aufgebot waren nicht viel ausrichten. Unser Team gewann das Derby verdient mit 4:1. «Mit einer effektiveren Chancenverwertung hätte der Sieg sogar noch höher ausfallen können», sagt Charlie Heymann stolz. «Nun gilt es, weiter hart zu arbeiten und dieses Level zu halten. Von der Entwicklung her sind wir mit dem Frauen-Team definitiv auf dem richtigen Weg.»

Am Sonntag gibt’s das nächste Derby, diesmal geht’s zum SC Cham. 

Cup-Qualifikation gegen Black Stars Basel

Nach der knappen Niederlage gegen den Leader der 1. Liga Classic am letzten Samstag (2:3 gegen SV Muttenz) kommt am Mittwoch ein weiteres Topteam aus der 1. Liga zu uns auf die Herti Allmend. Diesmal geht es jedoch nicht um Meisterschaftspunkte sondern um den Einzug in die nächste Qualifikationsrunde für den Schweizer Cup 2026/2027. Achtung: Diese Qualifikation ist nicht zu verwechseln mit dem Spiel gegen den FC Breitenrain am 20. September (ebenfalls auf der Herti Allmend). Dannzumal geht es um den Schweizer Cup 2025/2026 und den Einzug in die 1/8-Finals.

Die Black Stars aus Basel stehen in der Tabelle aktuell auf Platz 3. Am letzten Wochenende spielten sie 2:2 Unentschieden gegen die SR Delémont. Gemäss dem Spielbericht des jurassischen Radios RFJ hätte Delémont das Spiel eigentlich gewinnen sollen. Sie waren zweimal in Führung und die Black Stars kamen jeweils zurück. Beim zweiten Mal erst in der 85. Minute. Zug sollte also gewarnt sein: Einerseits sind die Basler ein starkes Team, andererseits haben sie gezeigt, dass sie kämpfen und auch auf Rückstände reagieren können.

Die Affiche verspricht also ein spannendes Spiel. Und wie immer gilt im Cup: In einem Spiel ist alles möglich. Die Partie beginnt um 19.30 Uhr auf der Herti Allmend.

Den Leader gefordert

Am Samstag war der Leader aus Muttenz bei uns auf der Herti Allmend zu Gast. Unsere 1. Mannschaft wusste, dass sie mit der richtigen Einstellung gegen jeden Gegner mithalten kann und nahm das Spiel wie gewohnt in die Hand. In der 10. Minute hatte Christopher Teichmann dann die erste grosse Chance, eine Kopie seines Tores von letztem Wochenende gegen GC. Nur dass er diesmal leicht nach Aussen abgedrängt werden konnte und der Muttenzer Goalie den Schuss parierte. Doch auch Muttenz zeigte sofort, weshalb das Team an der Spitze der Tabelle steht. Sehr kontrolliert, mit viel Sicherheit und bei den Angriffen immer gefährlich.

Gleich nach der Zuger Chance brannte es dann im Heim-Strafraum lichterloh, inklusive einem Lattenknaller der Muttenzer. Die Zug brachten aber den Ball nicht richtig aus der Gefahrenzone, Muttenz konnte erneut angreifen und kurze Zeit später stand es 0:1. Zug versuchte zu reagieren und hatte keine zwei Zeigerumdrehungen eine Grosschance durch Campisi. Doch auch hier reagierte der Gästegoalie gut und konnte den Schuss abwehren. In der 22. Minute kam Muttenz zu einem Eckball. Die Zuordnung in der Zuger Verteidigung stimmte nicht und schon lag das Heimteam mit 0:2 zurück. Vural Oenen, unser Trainer, musste reagieren und nahm den angeschlagenen Lucas Claser vom Feld. Dies zeigte Wirkung und die Zuger übernahmen nun mehr und mehr das Spieldiktat. Zug konnte mehrere Eckbälle treten, die allesamt für viel Gefahr sorgten. Doch entweder lenkte der Goalie den Ball noch über die Latte, ein Gegner wurde angeschossen oder der Ball kullerte knapp am Pfosten vorbei. In der 35. Minute trugen die Zuger dann einen Angriff schnell vor, der Ball kam im Sechzehner zu Gustavo Campello, der sofort abschloss und traf. Bis zur Pause hatte Zug weitere Chancen, doch der Ausgleich sollte nicht mehr fallen. Somit stand es nach 45 Minuten 1:2 aus Sicht des Heimteams.

Der Beginn der zweiten Halbzeit ähnelte dem Ende der ersten. Zug hatte leichte Vorteile im Spiel und kam zu Chancen. Nach einem Eckball stand dann Capitain Fuat Sulimani richtig und drosch den Ball ins Muttenzer Tor. Die Zuger hatten den Fehlstart korrigiert und stellten auf 2:2. Nun wogte das Spiel hin und her, mit leicht mehr Spielanteilen für Zug. Doch Muttenz blieb immer gefährlich und als die Gäste in der 74. Minute im Zuger Sechzehner auftauchten, ertönte der Penaltypfiff des Schiedsrichters nach einem Foul der Zuger. Daniele Vesco verwertete souverän und brachte die Muttenzer wieder in Führung. Zug versuchte noch einmal zu reagieren und kam bis zum Ende des Spiels zu Ausgleichschancen. Die grösste hatte der junge Stasa Pandurovi, der den Ball über den herauslaufenden Muttenzer Goalie spitzelte. Allerdings ging dieser dann um wenige Zentimeter am Tor vorbei. Die Muttenzer konnten ihrerseits davon profitieren, dass Zug aufmachte und unser Goalie Matthias Grob musste zweimal vor einem alleine heranstürmenden Spieler retten.

So blieb es beim Sieg des Tabellenführers mit 3:2. Unsere Mannschaft zeigte nach einem schwachen Start eine sehr gute Reaktion, die leider nicht mit einem Punktgewinn belohnt wurde. Sie weiss aber definitiv, dass sie mit jedem Gegner mithalten kann und damit mehr als 1. Liga tauglich ist.

Am Mittwoch geht es gleich weiter mit einem Heimspiel: Diesmal sind die Black Stars (1. Liga) aus Basel zu Gast, wenn es um den Einzug in die nächste Cup-Qualifikationsrunde der 1. Liga geht. Das Spiel beginnt um 19.30 Uhr.

Mitgliederversammlung: positiver Abschluss der Saison 2024/2025

Am 4. September 2025 fand die Mitgliederversammlung von Zug 94 statt. Knapp 120 Mitglieder und Gäste nahmen teil und konnten sich über einen positiven Abschluss des Vereinsjahres freuen. Das grosse Highlight der letzten Saison war der Wiederaufstieg der 1. Mannschaft in die 1. Liga Classic.

Zug 94 ist sportlich und wirtschaftlich gut unterwegs. Dies war das Fazit an der Mitgliederversammlung 2025. Doch das ist nicht alles. Ein Verein wie Zug 94 nimmt in der Gesellschaft eine äusserst wichtige Rolle ein. Er bietet in der Stadt Zug über 600 Kinder und Jugendlichen eine sinnvolle Beschäftigung und leistet einen grossen Beitrag zur Integration von Menschen mit Migrationshintergrund.

Der gesellschaftlichen Rolle bewusst

Eine wichtige Rolle dabei spielen Vereinsanlässe. Ein ganz besonderer Moment im vergangenen Vereinsjahr war deshalb der Skillsday. An diesem Tag absolvieren alle Teams einen Geschicklichkeitsparcours und sammeln damit Sponsoringgelder für den Verein. Der Anlass entwickelt sich immer mehr zu einem gemütlichen Zusammensein der Mitglieder und ist vom Vereinsleben mittlerweile nicht mehr wegzudenken.

Sportlich ragte neben dem Aufstieg der 1. Mannschaft das Cup-Spiel gegen den FC Zürich heraus, das ein unvergessliches Erlebnis für alle Beteiligten war. Aber auch die Leistungen des neuen Frauen-Teams sowie der knapp 40 weiteren Teams von Zug 94 wurden gewürdigt. Stolz ist der Verein auch auf sein Special Team, das am 21. September 2025 sein Heimturnier im Herti Nord austrägt.

«Ohne all die Helferinnen und Helfer und ohne all die Sponsoren und Supporter könnte ein so grosser Verein wie Zug 94 gar nicht existieren», sagte der Präsident Flemming Ornskov. Er sei beeindruckt, mit welcher Leidenschaft so viele Menschen unzählige Stunden und Tage für den Verein da seien. Er war auch stolz darauf, dass es Zug 94 gelungen sei, wiederum einen kleinen Gewinn erwirtschaftet zu haben. Zug 94 stemmt mittlerweile ein Budget von über einer Million Franken, zählt rund 750 Mitglieder und rund 60 Trainerinnen und Trainer.

Sponsoring entwickelt sich positiv

Immer mehr Supporter und Gönner und immer mehr Sponsoren unterstützen Zug 94. Sie profitieren von den verschiedenen Networking-Möglichkeiten an den vielen Mittags- oder Abendevents und den Heimspielen. Zudem bietet Zug 94 Sponsoren attraktive Möglichkeiten, ihr Unternehmen rund um das Stadion, auf der Webseite oder in den Sozialen Medien zu präsentieren.

Weiter positiv entwickelt sich auch die Frauenabteilung. Mittlerweile zählt sie schon über 150 Spielerinnen und wächst kontinuierlich. Die tolle Frauen-Euro vor einigen Wochen wird diese Entwicklung wohl noch weiter antreiben. Flemming Ornskov gratulierte in diesem Zusammenhang auch Doris Keller, der Turnierdirektorin der Women’s EURO 2025, zum Erfolg und freut sich, dass sie sich weiterhin im Vorstand von Zug 94 engagiert.

Ein neues Stadion soll kommen

An der Mitgliederversammlung präsentierte Stadtrat Etienne Schumpf auch die Pläne der Stadt Zug für den Neubau des Hallenbads und des Fussballstadions. Auf letzteres freut sich der Verein ganz besonders, auch wenn es noch einige Jahre dauern wird, bis dieses bezugsbereit ist.

Heimspiel gegen Muttenz

Am Samstag, 6. September 2025, kommt der Tabellenführer auf die Herti Allmend. Das Spiel beginnt um 16 Uhr.

Der SV Muttenz spielte letzte Saison noch gegen den Abstieg, nun sind die Basler nach vier Spielrunden ungeschlagen und liegen auf Platz 1. Vor dem Saisonstart war man sich noch nicht sicher, ob die Muttenzer in dieser Saison sich eher nach oben orientieren würden oder nicht. Denn es gab im Hinblick auf die aktuelle Spielzeit einige Wechsel im Team.

Zug überzeugte zuletzt bei GC mit einer spielerisch sehr guten ersten Halbzeit und einer insgesamt kämpferisch ausgezeichneten Leistung. Genau das brauchen die Zuger nun auch am Samstag gegen den SV Muttenz. Ein Team, das sicher gewillt ist, nach vorne zu spielen und die Zuger frühzeitig unter Druck zu setzen. Das verspricht schönen Fussball und viel Spannung.