Hart erkämpfter Punkt in Ascona

Der Zuger Trainer-Staff erwartete ein schweres Spiel im Tessin. Und so kam es auch. Unsere Mannschaft versuchte sogleich ihr gepflegtes Spiel aufzuziehen und verzeichnete einen guten Start in die Partie. Es resultieren erste Weitschüsse, die aber ihr Ziel verfehlten. Doch nach rund zehn Minuten schien es einen Bruch im Zuger Spiel zu geben. Ascona übernahm das Spieldiktat. Die Aggressivität der Tessiner schien die Zuger zu hemmen und der Schiedsrichter liess diese Spielart durch seine fehlende Linie zu.

In der 17. Minute pfiff er einen Penalty gegen Zug. Den gut getretenen Elfer fischte unser Goalie Umberto Soriano tief unten aus der linken Ecke. Eine weitere Grosschance von Ascona führt zur vermeintlichen Führung für die Tessiner. Doch ein Offside rettete hier die Zuger. Die letzte Chance der ersten Halbzeit hatten hingegen die Gäste. Causi passte auf Teixeira, dessen Schuss ging aber knapp daneben. Die Teams gingen also mit einem 0:0 in die Pause.

Die zweite Halbzeit gehörte dann mehrheitlich den Zugern. Sie hatten sich auf das harte Spiel des Gegners besser eingestellt und spielten nun schörkelloser nach vorne und verzichteten grösstenteils auf das Klein-Klein-Spiel der ersten Halbzeit. Zug kam so zu einigen Chancen, die besten davon in der 85. Minute. Teixeira schoss ins lange Eck, doch Asconas Goalie lenkte den Schuss noch leicht ab. Es blieb also beim torlosen Unentschieden, weil Ascona in der zweiten Hälfte keine ernsthafte Chance mehr hatte.

Zurück auf der Siegesstrasse. 2:0 gegen den FC Brunnen

Die jungen Zuger Fans konnten beim zweitletzten Heimspiel vor der Winterpause wieder jubeln. Ihr Lieblingsteam besiegte den FC Brunnen verdient mit 2:0.

Der neue Trainer, Martin Dosch, schien bei der Vorbereitung die richtigen Worte gefunden zu haben. Die Zuger legten los wie die Feuerwehr. 2. Minute: Freistoss aus zwanzig Metern wird an die Latte abgelenkt. 5. Minute: Schöner Pass in die Spitze, wo Anel Hodzic nur knapp verpasst. 7. Minute: Angriff über rechts, Flanke in die Mitte, Penaltypfiff für Zug. Anel Hodzic versenkt souverän zum 1:0.

Auch nach der Führung spielten die Zuger druckvoll weiter und erspielten sich Chancen. Und wenn sie Bälle verloren, gaben sich nicht nach und setzten Brunnen sofort wieder unter Druck. So fand das Spiel praktisch nur in der Hälfte der Gäste statt. Von Brunnen war in dieser Spielphase nicht viel zu sehen.

Dies sollte sich in der 30. Minute ändern. Zug verlor in der Vorwärtsbewegung unnötig den Ball und Brunnen konnte einen gefährlichen Angriff starten. Am Sechzehner waren sie dann aber zu wenig präzis. Sechs Minuten später hatte Brunnen dann eine Grosschance beziehungsweise der Pfosten rettete die Zuger. Und auch in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit kam Brunnen noch einmal gefährlich vor das Zuger Tor. Diesmal ertönte jedoch der Offsidepfiff. Trotz guter Phase der Gäste gingen sie mit einem Rückstand in die Pause.

Die zweite Halbzeit begann jedoch wieder wie die erste: Mit druckvollen Zuger Angriffen, die häufig über die Flügel vorgetragen wurden. Dies war sicher der richtige Weg, weil Brunnen in der Mitte sehr massiert stand. So kam Zug zwischen der 50. und 60. Minute zu vier guten Chancen, darunter auch ein Pfostenschuss von Elvedin Causi.

Die Frage zu diesem Zeitpunkt war: Schiesst Zug das erlösende zweite Tor oder kann Brunnen mit einem Lucky Punch den Ausgleich erzielen? Beides war durchaus denkbar, denn Zug kaum zu weiteren Chancen und Brunnen hatte nach einem Eckball ebenfalls eine Möglichkeit, ein Tor zu schiessen.

Die Antwort kam in der 73. Minute. Zug spielte sich im Mittelfeld schön durch bis Cristiano Teixeira alleine vor dem gegnerischen Goalie einschiessen konnte. 2:0 für Zug. Und Zug spielte weiter nach vorne und erarbeitete sich weitere Chancen.

Brunnen konnte nicht mehr reagieren und so blieb es beim verdienten Heimsieg von Zug 94. Ein durchwegs gelungener Einstand auch für den neuen Trainer Martin Dosch.

Martin Dosch wird neuer Trainer von Zug 94

Zug 94 konnte Martin Dosch als neuen Trainer der 1. Mannschaft gewinnen. Dosch übernimmt das Team per sofort und vorerst bis Ende Saison. Er wurde am Montag Abend dem Team vorgestellt, anschliessend leitete er bereits das erste Training.

Mit seinen Trainerstationen beim FC Regensdorf und dem FC Wettswil Bonstetten, wo er knapp 300 Spiele absolvierte, und zuletzt bis 2021 beim FC Kosova, bringt Martin Dosch (53) viel Erfahrung mit. Er verfügt über das A-Diplom.

Besnik Reci, Sportchef von Zug 94, sagt: „Wir sind froh, haben wir so schnell einen neuen Trainer gefunden. Wir sind überzeugt, dass Martin mit seiner Art und seiner Erfahrung sehr gut zu uns passt. Er trifft auf ein funktionierendes Team, das voll motiviert in die kommenden Spiele vor der Winterpause geht.“

Martin Dosch sagt zu seinem Engagement bei Zug 94: «Ich freue mich sehr, diese Aufgabe in Zug zu übernehmen. Ich bin überzeugt, dass wir gemeinsam mit dem Team und Staff die Vorrunde positiv abschliessen werden.»

Erfolgreiche Junioren

Unsere A-Mannschaften haben in der Herbstrunde durchwegs überzeugt. Eine Erfolgsbilanz, die sich sehen lässt:

  • AA: Rang 1 in der Youth League A
  • BA: Rang 2 in der Youth League B
  • CA: Rang 1 in der 1. Stärkeklasse, damit Aufstieg in die Youth League C
  • DA: Rang 1 in der 1. Stärkeklasse, ab Frühling in der Eliteklasse

Wir gratulieren den Teams und ihren Trainern zu diesen Erfolgen. Weiter so!

Vermeidbare Niederlage für die 1. Mannschaft

Der Zuger Trainer-Staff erwartete ein schwieriges Auswärtsspiel gegen den SC Emmen. Und genau so kam es, mit dem besseren Ende für die Emmener.

Zug begann das Spiel druckvoll und hatte gleich eine Riesenchance um in Führung zu gehen. Sie wurde nicht genutzt und auch die nachfolgende Druckphase brachte kein Tor für die Zuger. Nach rund 20 Minuten musste Gabriel Machado ausgewechselt werden und es kam zum Bruch im Zuger Spiel. Der Gegner kam danach auf dem sehr schlechten Platz immer besser ins Spiel, ging hart in die Zweikämpfe und konterte teils gut. Noch ohne die ganz grossen Chancen. So blieb es bis zur Pause beim 0:0.

Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit war Zug die bessere Mannschaft und erspielte sich Chancen. Doch dann verloren die Zuger den Ball im Mittelfeld nach einem Zweikampf, der Gegenspieler konnte davonziehen und erzielte die Führung für das Heimteam. Danach verteidigte Emmen diese Führung mit allen Kräften und die Zuger drückten auf den Ausgleich. Die grösste Chance hatten sie in der 80. Minute, doch der Zuger Stürmer traf alleine vor dem gegnerischen Torhüter nicht. Und wer sie vorne nicht macht, erhält sie hinten: Der schnelle Gegenstoss von Emmen erfolgte über rechts, mit einer Flanke  in die Mitte und per Kopf ins Tor. 2:0 für das Heimteam. Zug vermochte nicht mehr zu reagieren und verlor damit erstmals seit August wieder. Hauptsächlich, weil das Team die Chancen zu Beginn nicht nutzen konnte.

Verdienter Derby-Sieg gegen den SC Cham II

Derby-Time auf der Hertiallmend, die mit rund 500 Zuschauern sehr gut gefüllt war. Die Affiche schien das Heimteam zu beflügeln. Denn die Zuger machten von Beginn an mächtig Druck und erspielten sich Chance um Chance. Meist wurde dabei das Mittelfeld schnell überbrückt, die Bälle gelangten hinter die Chamer Abwehr auf die Flügel und von dort in die Mitte. Dieses geradlinige und druckvolle Spiel der Zuger wurde in der 11. Minute mit der Führung belohnt: Der Ball kam zu Anel Hodzic in den Sechzehner und dieser schloss mit einem schönen Schuss zum 1:0 ab. Von Cham war bis dahin nichts zu sehen.

Nach dem Führungstreffer veränderte sich das Spiel. Zug nahm Tempo heraus, Cham schien sich zu fangen. Insgesamt flachte das Geschehen aber ab und keines der beiden Teams kam mehr zu richtigen Chancen. Obwohl die Chamer Spielzüge durchaus schön anzusehen waren, mangelte es insbesondere an der Qualität der Flanken. Diese landeten entweder direkt in den Füssen der Zuger Verteidiger oder in den Händen von Umberto Soriano. Zug versuchte es in dieser Phase häufig mit langen Bällen in die Spitze. Diese waren aber entweder zu ungenau oder die Chamer Offside-Falle schnappte zu. So auch in der 44. Minute, wo sich Zug nach langer Zeit wieder einmal eine Chance herausspielte. Damit blieb es beim 1:0 zur Pause.

Kaum wurde die Partie wieder aufgenommen, erzielten die Zuger jedoch die 2:0 Führung, und zwar auf kuriose Weise. Die Chamer versuchten aus dem eigenen Sechzehner herauszuspielen. Dies taten sie ziemlich sorglos mit Querpassen im Fünfer. Die Zuger rückten auf und verleiteten die Chamer zum entscheidenden Fehler: Ein Verteidiger schoss Gabriel Machado an und der Ball landete im Tor.

Nun schienen die Chamer für einen Moment geschockt und Zug übernahm wieder klar das Spieldiktat, nutze aber seine Chancen nicht. Gleichzeitig spielte Cham weiter wenn immer möglich auf Offside. Ein gefährliches Spiel, das schliesslich in der 62. Minute nicht aufging. Die Zuger hatten sich besser darauf eingestellt und konnten dank einem hohen Pass über die Abwehr in den Chamer Strafraum vordringen. Dort wurde Anel Hodzic gelegt, der den fälligen Penalty gleich selber verwertete.

Was nach dem 3:0 noch folgte, waren diverse weitere Chancen für Zug, weil Cham nun noch mehr aufmachte. Mehrmals konnten die Zuger in Überzahl auf das Chamer Tor stürmen, doch die Kaltblütigkeit fehlte und die Chancen blieben ungenutzt. Das Skore hätte in dieser Phase leicht auf 5 oder 6 zu Null ansteigen können. Aber auch Cham hatte noch Chancen, machte es aber nicht besser und verspielte sogar eine 5 gegen 2 Situation, wo die Zuger viel zu weit aufgerückt waren. In der 90. Minute schienen die Chamer dann doch noch ein Tor erzielen zu können. Doch die Zuger konnten auf der Linie klären. Damit blieb es beim 3:0 und Zug konnte diesen so wichtigen Heimsieg feiern.

Was der Zuger Capitain Fuat Sulimani im Interview vor dem Spiel gesagt hatte – wir können uns nur selbst schlagen – sollte sich im Spiel bestätigen. Immer wenn Zug Druck machte und seine technische Überlegenheit ausspielte, kam es zu Chancen und Toren. Kaum nahm Zug aber ein wenig Tempo heraus, konnte Cham das Spiel ausgeglichener gestalten.

Am Ende siegte Zug verdient und letztlich auch deutlich. Das Team zeigte viel Charakter und gewann ein eminent wichtiges Spiel und konnte damit die Tabellenführung verteidigen.

Dragi Salatic tritt als Trainer von Zug 94 zurück

Trotz einer bisher sehr erfolgreichen Saison hat sich Dragi Salatic dazu entschieden, sein Traineramt bei Zug 94  per sofort niederzulegen. Er hat den Vorstand von Zug 94 über seinen Entscheid, der aufgrund von unüberbrückbaren Differenzen mit dem Team und Staff erfolgte, informiert. Interimistisch übernehmen der bisherige Assistenz-Coach Oliver Kolenda und Sportchef Besnik Reci das Training und Coaching des Teams. Die Suche nach einem Nachfolger wird in den kommenden Tagen gestartet.

Aydogan Cilingir, Präsident von Zug 94, sagt dazu: «Es ist sehr schade, dass die Zusammenarbeit mit Dragi Salatic schon nach so kurzer Zeit endet. Wir akzeptieren seinen Entscheid und wünschen ihm alles Gute für seine sportliche und private Zukunft. Wir haben vollstes Vertrauen in die Mannschaft und sind überzeugt, dass sie den erfolgreichen bisherigen Weg weiterführen wird. Nun gilt unser Fokus ganz dem Derby vom Samstag gegen den SC Cham.»

«Wir haben es in unseren Händen»

Am Samstag steht das Spitzenspiel gegen den SC Cham II an. Wir haben mit dem Capitain der 1. Mannschaft über die bisherige Saison, seine Rolle im Team und das Derby gesprochen. Fuat Sulimani ist zuversichtlich und meint, dass die Mannschaft so viel Qualität hat, dass sie sich nur selbst schlagen kann.

Fuat, warst jetzt vier Wochen lang verletzt nicht dabei. Reicht es wieder für das Derby am Samstag gegen Cham?

Ich habe sehr gute Fortschritte gemacht und fühle mich wieder fit. Am Mittwoch konnte ich erstmals wieder mit dem Team trainieren. Nun werde ich mit dem Trainer schauen, ob es reicht und ob er mich aufbietet. Wenn ja, bin ich natürlich gerne dabei. Wenn nein, verstehe ich das. Das Team spielt ja sehr gut und gewinnt. Darüber freue ich mich sehr. Ich kann ja auch so helfen und meine Erfahrung in der Kabine einbringen und die Jungs unterstützen.

Wie ist es für dich so, dem Team von Aussen zuzuschauen?

Ich hatte vor eineinhalb Jahren schon einen Schädelbruch und kenne die Situation leider schon. Damals war ich sechs Monate out. Obwohl ich schon ein ‘alter’ Spieler bin, blutet mir bereits nach ein, zwei Wochen das Herz. Ich will immer noch jedes Training dabei sein und jedes Wochenende spielen.

Immerhin siehst du viele Siege deiner Mannschaft.

Ja, in den letzten Wochen war ich sehr stolz auf unser Team. Wir sind erfolgreich und spielen guten Fussball. Ich versuche, mich von Aussen so gut es geht einzubringen. Das sehe ich auch als einen Teil meiner Rolle als Capitain. Ich erlebe aber auch viel Neues: So habe ich mehr Kontakt mit Fans und den Supportern. Diesen Austausch schätze ich auch sehr. Ich bin sowieso sehr glücklich, hier in Zug sein zu dürfen. Ich habe in meiner langen Karriere nie einen so gut geführten Verein gesehen. Das sagen mir übrigens auch andere Spieler, die jetzt zu uns gestossen sind.

Nach dem knappen Sieg gegen Perlen-Buchrain am letzten Samstag folgt nun das nächste Spitzenspiel. Mit welchem Gefühl geht ihr in dieses?

Ich habe vollstes Vertrauen in die sechzehn Spieler, die spielen werden. Alle werden ihr Bestes geben. Weil wir so viel Qualität haben, müssen wir nur auf uns schauen. Es hängt also nur von unser eigenen Leistung ab. Jeder kennt seine Rolle und weiss, um was es im Derby geht. Wir wollen alle unbedingt gewinnen.

Im Vergleich zum Vorjahr ist der grösste Unterschied, dass ihr vorne richtig torgefährlich und effizient seid. Stimmst du dem zu?

Ja, absolut. Wir hatten letztes Jahr schon eine gute Defensive, vorne hat aber immer etwas gefehlt. Dreissig Tore in neun Spielen sprechen für sich.

Von Aussen hat man den Eindruck, dass die Mannschaft sich durch einen tollen Teamgeist auszeichnet?

Ja, wir sind wie eine Familie und haben Freude, zusammen Fussball zu spielen. Die neuen Spieler sind alles super Typen und haben sich hervorragend integriert. Wir respektieren einander. Die Garderobe funktioniert.

Die ersten zwei Spiele der Saison waren schwierig. Dann kam der Sieg gegen Mendrisio. War das der Wendepunkt?

Definitiv. Es war eine Situation: Entweder gewinnst du oder sonst brennt der Baum nach nur wenigen Spielen. Wir haben zum Glück das Spiel in der zweiten Halbzeit mit unserer Qualität und einem grossen Siegeswillen für uns entschieden. Damit hat ein Lauf gestartet. In Mendrisio werden noch einige Teams verlieren.

Zug hat definitiv kein Goalieproblem. Neben Soriano spielte zuletzt auch der 18-jährige Stillhart hervorragend.

Das kann ich nur unterstreichen. Vor Cedi ziehe ich den Hut. Aber generell finde ich, dass unser Goalietrainer sehr gute Arbeit leistet. Immer wieder kommen Junge aus dem Nachwuchs und verfügen bereits über grosse Qualitäten. Übrigens nicht nur bei den Goalies.

Was hat dich an der Meisterschaft bisher am Meisten überrascht?

Ich kannte schon viele Spieler, auch die Neuen. Ich wusste, dass wir erfolgreich sein können. Ich wusste aber nicht, wie wir als Menschen harmonieren werden. Man braucht Zeit, sich aneinander zu gewöhnen. Die Mannschaft hat das bisher hervorragend gemacht.

Was für ein Spiel erwartest du gegen Cham?

Beide Teams werden wohl vorsichtig ans Werk gehen. Es geht um sehr viel. Um den Rang, aber auch um den Derbysieg. Es wird also ein taktisch ausgeprägtes Spiel sein auf Messers Schneide. Ich bin jedoch zuversichtlich, dass wir am Ende jubeln & die 3 Punkte einfahren werden.

1. und 2. Mannschaft an der Tabellenspitze

Heute beginnen wir einmal anders. Deshalb auch das Foto der jubelnden 2. Mannschaft von Zug 94. Sie haben am Samstag Abend Cham iV Zuhause mit 3:1 geschlagen und bleiben damit zusammen mit dem FC Stans Tabellenführen. Die 2. Mannschaft spielt sowieso eine ausgezeichnete Herbstrunde und steht damit derzeit klar auf  einem Platz, der für die Aufstiegsspiele notwendig ist. Gratulation dem ganzen Team und Staff!

Auch unsere 1. Mannschaft ist bisher sehr gut unterwegs und ist vorübergehend Tabellenführerin, wobei der FC Mendrisio ein Spiel weniger bestritten hat und noch aufschliessen kann. Am Samstag spielte unsere Mannschaft gegen den FC Perlen-Buchrain, der an der erweiterten Spitze der 2. Liga Interregional mitspielt und derzeit auf Platz fünf steht. Das Spiel wurde für die Zuger denn auch zum erwartet harten Gradmesser.

Unsere Mannschaft startete schwungvoll und erspielte sich in den ersten fünfzehn Minuten diverse gute Chancen und hätte in Führung gehen sollen. Dann aber überliess das Team immer mehr dem Gegner das Zepter, der sich seinerseits gute Chancen herausspielte. Zug konnte sich in dieser Phase bei seinem jungen Goalie Cedric Stillhart bedanken, der einige Male hervorragend abwehrte und sehr abgeklärt spielte. Für den 18-Jährigen war es das erste Meisterschaftsspiel für Zug 94. Gegen Ende der ersten Halbzeit drehte das Geschehen wieder und die Zuger nutzen ihre technischen Vorteile und kamen zu einige Halbchancen. Perlen blieb aber auch in dieser Phase gefährlich mit Kontern. In der 45. Minute hätte Zug dann in Führung gehen müssen: Fabian Simic verfehlte das leere Tor aber aus fünf Metern. Somit blieb es beim gerechten 0:0 zur Pause.

Auch in der zweiten Halbzeit begann Zug wieder offensiv und wurde diesmal in der 47. Minute mit dem Führungstreffer belohnt. Eine hohe Flanke von links kam zum zweiten Pfosten, wo Perlen den Ball nicht befreien konnte und schliesslich Machado richtig stand. Er schoss aus spitzem Winkel zum 1:0 ein. Zug wollte gleich nachsetzen und übernahm die Kontrolle, spielte teilweise schöne Ballstaffetten und kam in der 61. Minute zum 2:0. Arben Buqaj spielte einen weiten Ball auf Links auf Anel Hodzic, dieser flankte auf den zweiten Pfosten, wo Leo Würmli den Ball direkt abnahm und wunderschön im Tor versenkte.

Mit dem 2:0 schien eine Vorentscheidung gefallen zu sein. Doch Perlen gelang praktisch im Gegenzug die Reaktion. Sie erkämpften sich den schon verloren geglaubten Ball, flankten zur Mitte und schon stand es nur noch 2:1. Dieser Anschlusstreffer gab Perlen Auftrieb und sie begannen Zug immer mehr unter Druck zu setzen. Das Spiel wurde zunehmend hektisch. Doch Zug konnte sich auch in dieser Phase auf seinen jungen Goalie verlassen, der viel Ruhe ausstrahlte. Zug kam selbst noch zur einer oder anderen Konterchance. So auch in der 90. Minute, wo Perlen den Ball in extremis auf der Linie wegspielen konnte. Somit blieb es beim 2:1 für Zug, das seine Chancen effizienter verwertete als der Gegner.

Nun kommt es am kommenden Samstag zum Spitzenspiel gegen Cham II. Das Spiel findet um 16 Uhr in der Hertiallmend statt. Wir freuen uns auf viele Zuschauerinnen und Zuschauer, die unsere 1. Mannschaft unterstützen.

Überzeugender Auftritt wird mit einem 7:0 belohnt

Kaum war der Anpfiff ertönt, hatte der Buochser Keeper schon dreimal eingreifen müssen. Die Zuger starteten wie die Feuerwehr und konnten schon in den ersten zwei Minuten drei gute Chancen herausspielen. Es war also klar: Die Zuger wollten kein erneutes Geduldspiel wie vor einer Woche gegen Sursee.

Danach ging es zwar nicht mehr gleich rasant zu und her, aber Zug 94 kontrollierte das Spiel quasi nach Belieben und versuchte es immer wieder über die Flügel. Das gelang ganz gut, bis auf die präzise Flanke oder der Pass in die Mitte, der nicht ankam. Zudem stellte Buochs in der Mitte am Sechzehner gut zu und die Kurzpässe kamen nicht durch. Noch nicht. Denn nach 22 Minuten gelang genau dies: Der Ball kam vom der rechten Seite Richtung Elfmeterpunkt, wurde dort kurz zu Gabriel Machado weitergeleitet. Dieser nahm ihn gekonnt mit und schoss zum Führungstor für die Zuger ein.

Gleich nach dem Wiederanpfiff erfolgte der nächste Angriff der Zuger, welchen der gegnerische Keeper entschärfen konnte. Doch nur wenige Zeigerumdrehungen später fiel bereits das 2:0. Die Zuger erkämpften sich den Ball an der Grundlinie der Buochser, ein Pass in an den Fünfer und Machado netzte wieder souverän ein.

Nach dem bisherigen Spielverlauf zu schliessen, war damit praktisch eine Vorentscheidung gefallen. Die Buochser hatten erst einen harmlosen Schuss auf das Zuger Tor abgegeben und die Zuger strotzen vor Spielfreude. Und so fiel in der 33. Minute das 3:0. Diesmal setzte sich Elvedin Causi im Zweikampf rund 25 Meter vor dem Tor durch und schoss schön ins tiefe rechte Eck. Trotz weiterer Zuger Chancen blieb es beim Pausenstand von 3:0 für das Heimteam.

Auch nach der Pause liessen die Zuger nicht nach. Gleich in der 49. Minute schlug es wieder ein bei den Buochsern. Almedin Hodzic erzielte das 4:0 nach einem Eckball. Was folgte, war eine kurz Phase, wo Zug einen Gang zurückschaltete und Buochs so den einen oder anderen Gegenstoss gelang. Gefährlich wurde es für Umberto Soriano im Zuger Tor auch in dieser Spielphase nicht. Die Zuger drehten danach wieder auf und erzielten weitere drei Tore: Zuerst Elvedin Causi mit seinem zweiten Treffer in der 67. Minute, in der 78. Minute schoss Piotr Marek sein erstes Tor für Zug. Das Gleiche gelang schliesslich in der 85. Minute Zdenek Weickert.

So endete ein durchwegs überzeugender Auftritt mit dem klaren Resultat von 7:0. Zug bleibt damit eine weitere Woche an der Tabellenspitze. Am nächsten Samstag geht es um 17 Uhr auswärts gegen den FC Perlen-Buchrain.