Ein glückhaftes Unentschieden in Wohlen

Das Beste vorweg: Unsere 1. Mannschaft hat auswärts gegen den FC Wohlen einen weiteren wichtigen Punkt geholt und bleibt in der Rückrunde ungeschlagen. Dieser Punktgewinn im Aargau war aber äusserst glücklich. Denn die Leistung genügte eigentlich nur während 20 Minuten. Die restliche Zeit diktierte Wohlen das Spielgeschehen und hatte Torchancen am Laufmeter. Manchmal rettete Mathias Grob im Zuger Tor, zweimal half die Torumrandung und einige Male vergaben die Wohlener aus bester Position.

Das 1:0 für Wohlen fiel auf Penalty in der 13. Minute, nachdem die Zuger wie so oft in diesem Spiel den Ball nicht aus der Gefahrenzone brachten und ein Wohlener im Sechzehner nicht konsequent angegriffen wurde. Dieser zog so lange seine Kreise bis er umgegrätscht wurde. Doch Zug brauchte nicht lange, um zu reagieren. Gleich beim ersten Angriff nach dem Wiederanpfiff kam der Ball auf Teichmann an den linken Flügel, dieser flankt zur Mitte wo Diego Martin den Ball ins Tor beförderte. Das war’s dann mit Zuger Chancen bis zu den letzten 15 Minuten des Spiels. Wohlen presste hoch, gewann praktisch alle Zweikämpfe im Mittelfeld und fing jeden Zuger Angriffsversuch bereits nach ein, zwei Pässen ab. Wohlen war aggressiver, wacher und auch spielerisch besser. Doch Wohlen vergab – zum Glück für Zug – auch diverse gute Chancen. So stand es zur Pause 1:1.

Nach der Pause änderte sich am Spielverlauf vorerst nichts. Wohlen hatte in der 55. Minute eine Riesenchance, als ein Stürmer nach einem schönen Durchspiel alleine vor Grob verzog und der Ball knapp am Tor vorbeiflog. Der Zuger Trainer sah, dass es Impulse von Aussen brauchte und nahm Wechsel vor. Zuerst kamen Sandro Inderbitzin und Dein Barreiro. Doch der gewünschte Effekt blieb aus. Im Gegenteil: Wohlen hatte vier (!) weitere grosse Chancen zwischen der 60. und 70. Minute. Noch einmal vollzog Oenen einen Doppelwechsel. Es kamen Matteo Bühler und Bojan Saponja, die endlich für mehr Schwung im Zuger Offensivspiel sorgten. Gleichzeitig begannen die Zuger auch mehr Zweikämpfe zu gewinnen und prompt hatten sie mehr vom Spiel und kamen zu Torchancen. Die Schüsse der Zuger wurden aber entweder geblockt oder landeten neben dem Tor. In der 95. Minute dann noch einmal eine für dieses Spiel typische Szene im Zuger Strafraum. Die Zuger brachten den Ball nicht weg, es kam zu einem Gestocher und am Ende landete der Ball bei einem Wohlener. Dieser zielte aber zu wenig genau und Matthias Grob konnte parieren.

Damit blieb es beim 1:1, ein aus Zuger Sicht sehr guter, glücklicher Punkt.

Auswärtspiel gegen den FC Wohlen

Unsere 1. Mannschaft ist gut in die Rückrunde gestartet und hat zuerst Münsingen besiegt und danach geben Besa Biel ein Unentschieden geholt. Am Samstag geht es nun auswärts gegen den FC Wohlen. Die Aargauer haben bisher in der Rückrunde einen 1:0 Sieg gegen Schötz und eine 0:1 Niederlage gegen Münsingen eingefahren. In der Tabelle liegen die zwei Teams nur zwei Punkte (vier Plätze) auseinander.

Zug 94 und Wohlen lieferten sich in der Hinrunde ein packendes Spiel. Zug überfuhr Wohlen damals in den ersten Minuten richtiggehend und ging früh mit 2:0 in Führung. Danach glich sich das Spiel aus und mit der Zeit hatte Wohlen dann Vorteile. Mehr als zum Anschlusstor reichte es Wohlen aber nicht. Beide Teams haben ihre Stärken im spielerischen Bereich und beide Teams werden daher auf dem Rasenplatz von Wohlen vor die gleichen Herausforderungen gestellt. Alles deutet auf ein enges Spiel hin, das wohl im Kopf beziehungsweise über die Kampfkraft und den Teamspirit entschieden wird.

Aus Zuger Sicht wäre ein Sieg natürlich Gold wert und unser Team könnte sich im Mittelfeld festsetzen. Hopp Zug!

0:0 im Duell gegen Besa Biel

Die Bieler wollten in Zug unbedingt punkten. Das gelang ihnen zumindest teilweise. In einem hart umkämpften Spiel, bei dem die schwierigen Terrainverhältnisse keinen Fussballleckerbissen zuliessen, fielen zwischen Zug und Biel keine Tore.

Zug, bekanntlich eine technisch sehr gute Mannschaft, hatte mit dem physisch robusten Gegner seine liebe Mühe. Die Bieler spielen lange Bälle in die Spitzen, im Mittelfeld verhielten sie sich mehrheitlich defensiv. Zug dagegen versuchte, gepflegt von hinten heraus aufzubauen, tat dies jedoch häufig ohne viel Tempo. So entwickelte sich ein nicht sonderlich attraktives Spiel mit wenigen Torchancen. Die Besten hatten dabei die Gäste aus Biel. In der 12. Minute als Bouazzi alleine vor Mathias Grob auftauchte und in der 79. Minute, als er mirakulös mit dem Fuss in Corner ablenkte.

Auf Zuger Seite kann bezüglich guten Torchancen wenig vermeldet werden. Die grösste davon wurde durch einen Pfiff des Schwiedsrichters verhindert. Zug spielte in der 69. Minute für einmal sehr schnell nach vorne und überrumpelte die sonst tief stehende Bieler Abwehr mit einem Steilpass aus der eigenen Platzhälfte. Ardi Molliqaj spurtete in der eigenen Platzhälfte los und konnte plötzlich alleine auf das Bieler Tor losziehen. Der Schiedsrichter sah jedoch ein Offside und pfiff den Angriff der Zuger ab. Sehr zum Unmut der Fans und der Zuger Spieler.

Zug versuchte anschliessend noch einmal Alles und hatte nun die Überhand im Spiel. Doch Zählbares schaute dabei nicht mehr heraus und so blieb es beim letztlich gerechten Unentschieden. Damit können wohl beide Teams leben.

Nächstes Heimspiel: Der FC Besa Biel ist zu Gast

Am Samstag spielt unsere 1. Mannschaft erneut Zuhause. Um 16 Uhr geht es auf der Herti Allmend gegen den FC Besa Biel/Bienne. Die beiden Teams liegen in der Tabelle nur einen Punkt auseinander, der Start in die Rückrunde verlief allerdings sehr unterschiedlich. Unser Team bezwang den FC Münsingen nach einem Rückstand und einer grossartigen Teamleistung in der zweiten Halbzeit mit 3:2. Biel hingegen verlor Zuhause mit 0:1 gegen den FC Solothurn.

In ihrer eigenen Matchvorschau auf das Spiel in Zug reden die Bieler von einem wegweisenden Spiel aus ihrer Sicht. So gehe es auch darum, die schlechte Auswärtsbilanz aufzubessern. Unser Team hingegen konnte viel Moral tanken und weiss auch, dass die gute Vorbereitung eine solide Basis darstellt, auf der sich aufbauen lässt.

Im Hinspiel siegte Biel mit 2:0. Zug hatte in diesem Spiel wenige Chancen und liess sich mehrfach durch schnelle Gegenstösse überraschen. Der Sieg der Bieler war damals verdient. Zug hat also noch eine Rechnung offen und strebt den zweiten Heimsieg in Folge an. Joel Miranda, einer der besten in der letzten Partie gegen Münsingen, ist überzeugt, dass Vieles eine Kopfsache ist: «Wenn es uns gelingt an die zweite Halbzeit von letztem Samstag anzuschliessen und wir mit der gleichen Einstellung in die Zweikämpfe gehen, haben wir gute Chancen» Jeder sei für jeden gegangen, gerade auch als Zug nur mehr zu zehnt spielen konnte.

Vural Oenen ist aufgrund der roten Karte gegen Paskh Nikollaj und der vierten Verwarnung gegen Sandro Inderbitzin zu Umstellungen in der Verteidigung gezwungen. Alternativen hat er im Kader, so hat beispielsweise Leo NItaj seine Aufgabe in der Innenverteidigung hervorragend gemacht.

Lassen wir uns überraschen und freuen wir uns auf ein spannendes Spiel auf der Herti Allmend.

Start in die Rückrunde gelingt

Unsere 1. Mannschaft empfing am Samstag den FC Münsingen auf der Herti Allmend. Auf einem erstaunlich gut bespielbaren Terrain entwickelte sich von Beginn an ein packendes, umkämpftes Spiel. Zunächst mit leichten Vorteilen für die Gäste, die mehr Ballbesitz hatten. Die Team neutralisierten sich aber im Mittelfeld, wobei in der ersten Viertelstunde nur die Berner zu Chancen kamen. Münsingen konnte dabei aber nicht von einigen Abstimmungsproblemen in der Zuger Abwehr profitieren – mehrmals funktionierte die Kommunikation zwischen der Verteidigung und dem Torhüter bei weiten Bällen nicht.

In der 15. Minute ging Zug dann entgegen des Spielverlaufs in Führung. Gustavo Campello’s Freistoss aus rund 20 Metern wurde abgelenkt und der Münsinger Goalie hatte keine Abwehrchance. Das Spiel änderte sich nach dem Zuger Führungstreffer aber nicht. Münsingen spielte immer wieder über die schnellen Flügel und flankte gefährlich zur Mitte. So auch in der 31. Minute als der Ball von rechts in den Zuger Fünfer-Raum kam und der Berner Matti Forrer nur noch einzuschieben brauchte. Und kurz vor der Pauste stimmte die Zuteilung in der Zuger Verteidigung erneut nicht. Nach einem Freistoss von links konnte ein Münsinger, Leotrim Dushica, den Ball mit dem Kopf ins Zuger Tor ablenken. Damit führten die Gäste zur Pause verdient mit 2:1.

Trainer Vural Oenen scheint in der Pause die richtigen Worte gefunden zu haben und stellte in der Verteidigung um. Sogleich war Zug nun aktiver und spielte vermehrt nach vorne. In der 54. Minute fiel dann der Ausgleich. Nach einem schnellen Angriff über die rechte Seite flankte Christopher Teichmann schön auf Bojan Saponja, der mit einem Flugkopfball einnetzte. Kurze Zeit später kam es zu einem Gerangel im Mittelfeld, aus dem leider eine rote Karte für Paskh Nikollaj von Zug resultierte. Dieser beging eine Tätlichkeit, weil er sich eingemischt hatte. Zum Glück könnten die Gäste ihre Überzahl nicht nutzen. Sie taten sich sichtlich schwer gegen die dezimierten Zuger und kamen kaum zu Chancen. Im Gegenteil: Zug konterte und kam so nach einer schönen Kombination zwischen Dein Barreiro und Sead Selishta zur 3:2 Führung. Auch danach gelang es den Münsingern nicht, sich wirklich gute Chancen herauszuspielen. Die Zuger verteidigten solidarisch und kämpften als Team als gäbe es kein Morgen. So brachte das Heimteam den Sieg über die Runden und verbuchte drei enorm wichtige Punkte.

Am nächsten Samstag steht ein weiteres Heimspiel an. Diesmal ist der FC Besa Biel/Bienne zu Gast. Die Bieler liegen ebenfalls in Reichweite für unser Team. Es erwartet uns also ein spannendes, wohl wiederum sehr umkämpftes Spiel auf der Herti Allmend.

Start Rückrunde: Heimspiel gegen Münsingen

Endlich geht es wieder los. Die Zeit der Testspiele ist vorbei. Am Samstag spielt unsere 1. Mannschaft um 16 Uhr auf der Herti Allmend gegen den FC Münsingen.

Unser Team hat seit Anfang Januar hart trainiert und lieferte teils sehr gute Testspiele ab. «Die Einstellung stimmte und wir konnten allen Spielern die Möglichkeit geben, sich mehrmals zu zeigen», blickt Trainer Vural Oenen auf die letzten Wochen zurück. «Dank den Zuzügen haben wir mehr Tiefe im Kader und vorallem im Sturm nun Alternativen.»

Neu spielen die beiden Stürmer Sead Selishta (von Schötz) und Bojan Saponja (fiel in der Vorrunde komplett wegen einer Verletzung aus) bei Zug 94. Dazu kamen der Mittelfeldspieler Mihael Cavar (Leihspieler vom FC Zürich U21), der Verteidiger Luiz Fillipe Nascimento Dorea (vereinslos) und der Goalie Alvaro Sofrimento Ramalho. Besnik Reci, Sportchef bei Zug 94, sagt: «Wir haben uns in jeder Reihe verstärken können. Das macht mich zuversichtlich für die Rückrunde. Ein guter Start gegen Münsingen ist wichtig.»

Der Gegner aus dem Kanton Bern liegt nach der Vorrunde einen Punkt vor uns. Das Team hat jedoch nach einem schwachen Saisonstart im Oktober und November grösstenteils überzeugt und fleissig Punkte gesammelt. Ein Dämpfer war sicherlich die Heimniederlage im letzten Spiel gegen den FC Besa Biel/Bienne. Zug tut also gut daran, sich auf ein hartes Spiel vorzubereiten. Besnik Reci sagt: «Wir spielen mit Münsingen gegen eine physisch starke Mannschaft. Sie hatten in der Vorrunde am Anfang Schwierigkeiten danach aber einen Lauf. Wir haben Respekt und nehmen den Kampf.»

Zum Saisonstart im Sommer spielte unsere 1. Mannschaft in Münsingen 2:2. Damals wäre aber mehr drin gelegen. Matthias Grob, unser Goalie, erinnert sich gut an dieses Spiel: «Wir waren eigentlich überlegen und haben aber leider zwei Tore durch Standards erhalten. Da wäre mehr möglich gewesen. Aber Münsingen hat sich als Team seither verändert und wirkt eingespielt.»

Der Respekt ist da. Die Vorfreude auf den Start aber auch. Beim Staff, beim Team und auch bei den Fans. Endlich geht es wieder los!

SGS wird neuer Gold Sponsor von Zug 94

Ariel Bauer, Leiter Kommunikation, Investor Relations und Nachhaltigkeit beim globalen Konzern SGS, trägt schon das neue Dress unserer 1. Mannschaft. Anlässlich der Eröffnung des neuen Hauptsitzes von SGS im Kanton Zug überreichte Kilian Borter, Vorstandsmitglied von Zug 94, das Shirt. Das Timing war perfekt. SGS eröffnete am 29. Januar 2026 seinen neuen Hauptsitz und nur wenige Tage später können wir die neue Partnerschaft zwischen Zug 94 und SGS kommunizieren.

Zug 94 freut sich sehr, mit SGS einen neuen Gold Sponsor präsentieren zu können. In den nächsten zwei Jahren wird das Logo des weltweit führenden Anbieters von Tests, Inspektionen und Zertifizierungen auf den Trikots der 1. Mannschaft und zwei Juniorenteams von Zug 94, im Stadion und auf den digitalen Kanälen des Vereins zu sehen sein.

Mit dieser Partnerschaft gewinnt Zug 94 einen starken Partner, der viel Wert auf lokale Verankerung legt. Zug 94 ist stolz darauf, mit einem weiteren Unternehmen mit globaler Reichweite und Schweizer Herkunft verbunden zu sein. SGS betreibt ein Netzwerk von mehr als 2.500 Laboren und Geschäftsstandorten in 115 Ländern und beschäftigt weltweit über 100.000 Mitarbeitende. Mit über 145 Jahren Erfahrung steht SGS für Qualität, Präzision und Vertrauen – Werte, die stark mit dem Geist von Zug 94 in Einklang stehen.

SGS wird damit Teil unserer Gold Sponsoren, zu denen auch Baarer Bier, Ochsner Sport, PowerAde, SHL Medical und Tickmill gehören. Dies ist Ausdruck, dass Zug 94 mittlerweile ein attraktiver Partner für kleine und grosse Unternehmen geworden ist.

SGS ist der Region verpflichtet und unsere gemeinsamen Werte machen diese Partnerschaft besonders bedeutungsvoll. Wir sind dankbar für das Vertrauen, das SGS unserem Verein entgegenbringt, sowie für die Unterstützung des Jugendfussballs und des Breitensports in der Stadt Zug.

Prix Panathlon geht an Ambros Birrer

Mit grossem Stolz gratulieren wir Ambros Birrer, bei Zug 94 verantwortlich für das Special Team, zum Prix Panathlon 2025. Die Auszeichnung würdigt sein jahrzehntelanges Engagement für den Sport und insbesondere für Menschen mit Beeinträchtigungen im Kanton Zug.

Ambros steht für echte Inklusion, Respekt und Gemeinschaft. Was vor über 30 Jahren mit einer Idee begann, führte über den FC Zuwebe bis zur Integration des Special Teams als festen Bestandteil von Zug 94 – ein Meilenstein für unseren Verein und den Schweizer Fussball.

Danke für dein Lebenswerk und deinen unermüdlichen Einsatz für ein starkes Miteinander.

1. Testspiel gegen Rapperswil mit guten Ansätzen

Unsere 1. Mannschaft spielte am Samstag gegen den FC Rapperswil-Jona aus der Challenge League. Rapperswil steht kurz vor dem Meisterschaftsstart am kommenden Samstag und war entsprechend bereit. Unser Team hat eben erst mit der Vorbereitung begonnen und es fehlten auch noch einige Spieler. Das Spiel, das mit 0:5 verloren gegangen ist, war dennoch ein guter Test, um sich an einen höheren Rhythmus zu gewöhnen. Auch konnten die Neuzuzüge erstmals in Zuger Farben auftreten und Trainer Vural Oenen gab einigen Jungen die Chance sich zu zeigen.

Am Mittwoch geht’s gleich weiter mit einem Test gegen den SC Cham auf dem Eizmoos.

«Wir arbeiten hart, vorallem im physischen Bereich»

Vural, wir blicken auf eine insgesamt gute Vorrunde unserer 1. Mannschaft zurück. Wie sieht dein Fazit aus?

Ja, wir hatten einen sehr guten Start und haben am Anfang sicher unser aller Erwartungen übertroffen. Auch im Cup haben wir es in die 3. Runde geschafft, wo wir unseren Fans ein tolles Highlight mit dem Spiel gegen den FC Luzern bieten konnten. Dazwischen hatten wir eine schwächere Phase. Vielleicht lag es daran, dass unsere Vorbereitung im Sommer zu kurz war und wir diverse Abwesenheiten hatten und so am Ende die Kraft fehlte.

Wir liegen aktukell auf Platz 12. Entspricht das in etwas unserem Potenzial?

Wir haben ausser in drei Spielen bewiesen, dass wir gegen jeden Gegner auf Augenhöhe spielen können oder sogar besser waren. Von drei gegnerischen Trainern habe ich soger das Kompliment bekommen, dass wir gegen sie das beste Team waren. Wir haben sicher das Potenzial, um in den Top 10 zu sein.

Was nimmst du aus der Vorrunde an Positivem mit in die Wintervorbereitung? Was hast du dem Team zum Trainingsstart gesagt?

Den guten Start mit vielen guten Spielen, vorallem auch in der Defensive. Das müssen wir in der Rückrunde bestätigen und gleichzeitig konstanter werden.

Ihr habt jetzt mehr Zeit zur Vorbereitung als damals im Sommer. An was arbeitet ihr ganz speziell?

Der Fokus liegt ganz klar im physischen Bereich. Fussball spielen können wir. Das haben wir mehrmals bewiesen. 

Ihr spielt in der Vorbereitung einige Male auch gegen starke Gegner aus höhere Ligen. Diesen Samstag gegen das Challenge League Team von Rapperswil. Was erhoffst du dir davon?

Ich habe das bewusst so geplant. Bei diesen Spielen müssen wie viel mehr laufen, schneller umschalten, schneller spielen, schneller verschieben, schneller im Kopf sein. Da kann man viel lernen.

In einem Monat geht es mit der Meisterschaft wieder los. Was erwartest du vom Team für die Rückrunde?

Ich will bei allem, was ich mache, immer gewinnen. Mein Aufgabe ist es, dem Team diese Mentalität in jedem Training zu vermitteln. Das wichtigste Ziel des Vereins ist klar, nicht abzusteigen. Aber für mich reicht das nicht. Wir habe das Ziel, oben mitzuspielen.

Wie schätzt du die Liga insgesamt ein?

Die Liga hat mich überrascht. Ich finde, jeder Gegner hat Qualität. Das sieht man auch in der Tabelle. Alles ist so nahe beieinander. Bei jedem Spiel entscheiden die kleinen Dinge. Wir müssen deshalb immer bei 100% sein, nachlassen geht nicht.

Abgesehen von GC, die klar voraus sind. Welche Teams haben dich am meisten überzeugt?

Ich möchte da keine Teams nennen. Jedes Team hat sehr gute Spieler, die den Unterschied machen können. Ausser GC haben auch alle Teams teils überraschende Niederlagen einstecken müssen oder gegen höher klassierte Teams gewonnen.

Was muss unsere Mannschaft machen, um die Distanz zu den Abstiegsplätzen möglichst rasch zu vergrössern?

Wir müssen genau so verteidigen, wie wir das zu Beginn des Saison gemacht haben. Wir haben dann sehr wenige Gegentore bekommen. Ich erwarte aber auch von den Offensiv-Spielern mehr als in der Vorrunde. Wenn wir wieder gut verteidigen und gleichzeitig mehr Tore schiessen, werden wir uns schnell von unten distanzieren.

Planst du Änderungen bezüglich des Spielstils? Defensiver?

Das wird von Spiel zu Spiel anders sein. Meine Matchpläne für die Rückrunde behalte ich aber noch für mich 🙂

Wir hatten teils ein Vakuum im Sturm ohne gelernten Mittelstürmer. Wie sieht dies jetzt aus?

Ja das hatten wir aber ich bin nicht einer, der Ausreden sucht. Ich suche immer nach der optimalen Lösung. In der Rückrunde habe ich jetzt mehr Optionen. Als Stürmer kommt Bojan Saponja nach langer Verletzung zurück. Er hat am 6. Jan. begonnen, mit dem Team zu traineren. Und vom FC Schötz haben wir den Stürmer Sead Selishta verpflichtet. 

Hast du sonst noch einen Wunsch für die Rückrunde?

Ja. Ich wünschte mehr, dass der ganze Verein unserer Mannschaft mehr Vertrauen schenkt. Manchmal spüre ich aus dem Umfeld die Angst vor dem Abstieg. Das ist nicht gut. Ich bin optimistisch, wir haben ein sehr gutes Team und wir wollen alle gewinnen und Erfolg haben. Für das arbeitet die ganze Mannschaft jeden Tag. Wir trainieren intensiv und tun alles für den Erfolg von Zug 94.